DE572679C - Aufwickelvorrichtung - Google Patents
AufwickelvorrichtungInfo
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- DE572679C DE572679C DEJ43629D DEJ0043629D DE572679C DE 572679 C DE572679 C DE 572679C DE J43629 D DEJ43629 D DE J43629D DE J0043629 D DEJ0043629 D DE J0043629D DE 572679 C DE572679 C DE 572679C
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- Germany
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- roll
- roller
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- support rollers
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H18/00—Winding webs
- B65H18/08—Web-winding mechanisms
- B65H18/14—Mechanisms in which power is applied to web roll, e.g. to effect continuous advancement of web
- B65H18/20—Mechanisms in which power is applied to web roll, e.g. to effect continuous advancement of web the web roll being supported on two parallel rollers at least one of which is driven
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H2301/00—Handling processes for sheets or webs
- B65H2301/40—Type of handling process
- B65H2301/41—Winding, unwinding
- B65H2301/414—Winding
- B65H2301/4148—Winding slitting
- B65H2301/41486—Winding slitting winding on two or more winding shafts simultaneously
- B65H2301/414866—Winding slitting winding on two or more winding shafts simultaneously on bed rollers
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H2404/00—Parts for transporting or guiding the handled material
- B65H2404/40—Shafts, cylinders, drums, spindles
- B65H2404/43—Rider roll construction
Landscapes
- Replacement Of Web Rolls (AREA)
Description
- Aufwickelvorrichtung Bei den bekannten Rollenschneide- und Umwickelmaschinen mit Doppeltragwalzen wächst bei der Verarbeitung von Bahnen verschiedener Stärke mit der zunehmenden Dicke der Bahn auch die beim Aufwickeln erforderliche Spannung. Die Spannung wird normalerweise' durch Bremsen an der abzuwickelnden Rolle erzielt. Im allgemeinen muß daher eine dicke Bahn sehr stark gebremst werden, wenn eine harte, gute Wicklung der geschnittenen Bahnen auf den Tragwalzen erzeugt werden soll.
- Bei den bekannten Doppeltragwalzenmaschinen liegt die aufzuwickelnde Rolle auf zwei Tragwalzen auf und wird zudem noch durch eine Druckwalze, die auf ihrem Scheitelpunkt aufruht, in ihrer Lage gehalten. Die von der Druckwalze auf die' aufzuwickelnde Rolle ausgeübte Druckkraft und das Eigengewicht" der aufzuwickelnden Rolle verhindern, daß sich die aufzuwickelnde Rolle aus ihrer Lage zwischen den zwei Tragwalzen noch vorn heraushebt. Gleichzeitig dient die Druckwalze zum Anpressen der geschnittenen Bahn beim Auflaufen auf die Wickelrolle.
- Beim Verarbeiten von sehr starken Bahnen, z. B. zähem Karton, zeigt sich nun bei diesen Maschinen der Nachteil, daß das erforderliche, sehr starke Bremsen der Abwickelrolle eine solche Spannung in der Bahn erzeugt, daß der gleichmäßige Lauf der aufzuwickelnden Rolle auf den Tragwalzen in unzulässiger Weise gestört wird. Es tritt dann die Erscheinung auf, daß die aufzuwickelnde Rolle infolge der durch die Bremsung hervorgerufenen starken Spannung des auf die Rolle auflaufenden Papiers von der zu ihrer Lagerung dienenden hinteren Tragwalze abgehoben wird, wobei die aufzuwickelnde Rolle in mehr oder weniger labilem Gleichgewichtszustand allein auf der vorderen Tragwalze aufliegt. Die aufzuwickelnde Rolle wird zu dieser unerwünschten Bewegung veranlaßt, weil die durch die Papierspannung ausgeübte Zugkraft tangential am Scheitel der Rolle, also an einem großen Hebelarm, angreift und ein beträchtliches Drehmoment für eine Bewegung der Rolle im Sinne des Hinwegkippens bzw, Hinweglaufens über die vordere Tragwalze erzeugt. Diesem Moment wirkt nur das von dem Eigengewicht der Rolle und der Druckwalzenbelastung erzeugte Moment entgegen.
- Sobald die aufzuwickelnde Rolle nicht mehr fest auf den beiden Tragwalzen aufliegt, sondern die vorstehend angedeutete unerwünschte Bewegung einsetzt, wird das ruhige, feste Auflaufen der Papierbahn derart gefährdet, daß eine gleichmäßig harte Wicklung nicht mehr erzielt wird.
- Um diesen Übelstand bei den bekannten Doppeltragwalzenmaschinen zu beseitigen, wird gemäß der Erfindung beim Verarbeiten starker Bahnen eine Leitwalze neben den beiden Tragwalzen angeordnet und die Kartonbahn, nachdem sie über die Druckwalze gelaufen ist, von der aufzuwickelnden Rolle nochmals ab- und zunächst um die besondere Leitwalze herumgeführt, um dann erst unter Anlage an einem erheblichen Teil des Umfanges der hinteren Tragwalze auf die Wikkelrolle wieder aufzulaufen. Durch diese Führung der Bahn wirkt die durch Abbremsung der Abwickelrolle entstehende Zugkraft auf die aufzuwickelnde Rolle nicht mehr ausschließlich in dem Sinne, daß die Rolle versucht, von der hinteren Tragwalze weg auf die vordere Tragwalze hinaufzusteigen, sondern diese bei der üblichen Papierführung auftretende Wirkung der Zugkraft wird fast vollständig durch die erfindungsmäßige Umführung der Papierbahn um die starr im Maschinengestell gelagerte Leitwalze aufgehoben; denn durch .die Papierspannung werden bei einer solchen Papierführung Kraftkomponenten geliefert, welche einer über die vordere Tragwalze erfolgenden Kippbewegung der aufzuwickelnden Rolle entgegengesetzt gerichtet sind.
- Bei der erfindungsmäßigen Führung der Papierbahn tritt außerdem ein größerer Auflagedruck zwischen der aufzuwickelnden Rolle und der hinteren Tragwalze auf, so daß eine festere Wicklung erzielt wird.
- Da bei der erfindungsmäßigen Führung der Papierbahn ein beträchtlicher Teil des Umfanges der hinteren Tragwalze von der Papierbahn, die unter Spannung steht, umschlungen wird, so wird erfindungsgemäß als weiterer Vorteil erreicht, daß die Papierbahn stets sicher und gleichmäßig in Bewegung gehalten wird, und daß selbst bei langsamem Anfahren der Maschine und gleichmäßig starkem Bremsen der Abwickelrolle stets sicher das erhebliche Anfahrmoment überwunden wird. . Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform der neuen Vorrichtung dargestellt.
- Eine Leitwalze i ist so angeordnet, @daß die Bahn 2, nachdem sie die Druckwalze 6' passiert hat, erst um die Leitwalze i herumläuft, um dann auf die Tragwalzen 4 und 5 weitergeführt zu werden und auf diesen zur Aufwicklung zu gelangen. Durch die zwischen der Druckwalze 6 und der Tragwalze 4 angeordnete Leitwalze i wird die Zugkraft der Bahn im wesentlichen auf dem Berührungspunkt zwischen der Kartonrolle 3 und der Stützwalze 4 übertragen. Bei dieser neuen Anordnung erfolgt das Aufwickeln der geschnittenen oder umzuwickelnden Rollen bei größter Geschwindigkeit völlig ruhig. Weiterhin ist die Leitwalze i zwischen der Druckwalze 6 und der Stützwalze 4 so angeordnet, daß die Kartonbahn 2 an einem erheblichen Teil des Umfangs der Tragwalze 4 anliegt, wodurch die Reibung zwischen der Kartonbahn 2 und der Tragwalze 4 stark vergrößert und ein Gleiten der Kartonbahn 2 auf den Tragwalzen q. und. 5 selbst bei großer Bremskraft verhindert wird.
Claims (1)
- PATENTApTSPRUCH: Vorrichtung an Rollenschneide- "und Umwickelmaschinen mitDoppeltragwalzen und auf der aufzuwickelnden Rolle aufliegender Druckwalze, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahn nach Verlassen der Druckwalze (6) von der aufzuwickelnden Rolle wieder ab=, um eine Leitwalze (i) herum- und dann unter Anlage an der hinteren Tragwalze (4) auf die aufzuwickelnde Rolle wieder aufgeführt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ43629D DE572679C (de) | 1932-02-03 | 1932-02-03 | Aufwickelvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ43629D DE572679C (de) | 1932-02-03 | 1932-02-03 | Aufwickelvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE572679C true DE572679C (de) | 1933-03-20 |
Family
ID=7206212
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ43629D Expired DE572679C (de) | 1932-02-03 | 1932-02-03 | Aufwickelvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE572679C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1710182A3 (de) * | 2005-04-07 | 2007-10-17 | Voith Patent GmbH | Tragwalzen-Wickelmaschine |
-
1932
- 1932-02-03 DE DEJ43629D patent/DE572679C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1710182A3 (de) * | 2005-04-07 | 2007-10-17 | Voith Patent GmbH | Tragwalzen-Wickelmaschine |
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