DE571980C - Schaltung zur einmaligen selbsttaetigen Wiedereinschaltung fuer Schaltapparate - Google Patents

Schaltung zur einmaligen selbsttaetigen Wiedereinschaltung fuer Schaltapparate

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DE571980C
DE571980C DEN32319D DEN0032319D DE571980C DE 571980 C DE571980 C DE 571980C DE N32319 D DEN32319 D DE N32319D DE N0032319 D DEN0032319 D DE N0032319D DE 571980 C DE571980 C DE 571980C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/02Details
    • H02H3/06Details with automatic reconnection
    • H02H3/07Details with automatic reconnection and with permanent disconnection after a predetermined number of reconnection cycles

Landscapes

  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine elektromagnetische Wiedereinschaltvorrichtung für Schaltapparate, welche Schaltanlagen, die infolge Störungen ausgeschaltet sind, nach einer bestimmten Zeit automatisch einmal wieder einschaltet, sofern die Störung behoben ist, die aber bei betriebsmäßigem Ausschalten nicht in Tätigkeit tritt.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. Ein Fortschaltrelais 3 besitzt zwei Wicklungen. Wicklung 1 wird durch die Kontakte 7 und 9 und Wicklung 2 durch die Kontakte ι ο an Spannung gelegt. Wird nun eine Wicklung erregt, so zieht der Anker an, und die Klinke 4 transportiert das Klinkrad 12 um einen Zahn weiter und schließt oder öffnet die Kontakte 6 und 7 mittels der Kurvenscheiben 5.
Tritt z. B. infolge Überstrom eine Auslösung der Schaltanlage ein, so werden durch das Relais 13 die Kontakte 10 geschlossen, wodurch die Wicklung· 2 erregt wird mfd die Kontakte 6 und 7 geschlossen werden. Durch den Kontakt 6 wird das Zeitrelais 8 erregt, welches nach Ablauf des Zeitwerkes die Einschal tvorrichtung 16 betätigt. (Im Ausführungsbeispiei ist als Einschaltvorrichtung ein Motorantrieb gezeichnet, es kann aber jede elektromagnetische oder mechanische Schaltvorrichtung verwendet werden.)
Wenn nun die Störung z. B. durch Überstrom noch besteht, wird der Schalter wieder ausgeschaltet, und es werden die Kontakte 10 durch das Relais 13 wiederum geschlossen; nunmehr werden die Kontakte 6 und 7 durch das Fortschaltrelais 3 und die Kurvenscheiben 5 geöffnet und eine nochmalige Wiedereinschaltung verhindert.
Ist jedoch der Fehler behoben, so bleibt der Schalter eingeschaltet, und durch die an der Schalterwelle sitzende Kurbel 15 läuft das im ausgeschalteten Zustand gespannte Zeitwerk 11 ab und schließt die Kontakte 9, wodurch die Wicklung 1 erregt und die.Kontakte 6 und 7 durch das Fortschaltrelais geöffnet werden."
Bei betriebsmäßiger Schaltung tritt die Wiedereinschaltvorrichtung nicht in Aktion, , weil die Kontakte 6 und 7 geöffnet sind. Man kann die Wicklung 2 gleich in den Auslösestrornkreis der Schaltanlage schalten. In diesem Falle erübrigen sich die Kontakte 10.
Falls ein Spannungswandler verwendet wird, kann man das Zeitwerk 11 und die Kontakte 9 fortlassen und zum Weiterschalten des Fortschaltrelais die beim Einschalten wiederkehrende Spannung benutzen.
Bei Verwendung von Primärauslösern kann man das Fortschaltrelais mechanisch direkt mit dem Auslösegestänge weiterschalten oder durch die Auslösegesfänge die Kontakte 10 betätigen.
Eine Betätigungsmöglichkeit des Schalters unabhängig vom Zeitrelais ist durch Druckknopf 17 gegeben. .

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schaltung zur einmaligen selbsttätigen Wiedereinschaltung für Schaltapparate, gekennzeichnet durch ein nach selbsttätiger Ausschaltung des Schaltapparates betätigtes Fortschaltrelais (3), das im normalen Betriebe bei eingeschaltetem Schaltapparat im unerregten Zustand den Auslösestromkreis unterbricht, bei erstmaliger Erregung den Auslösestromkreis schließt und bei nochmaliger Erregung den Auslösestromkreis wieder öffnet.
2. Schaltung zur einmaligen selbsttätigen Wiedereinschaltung für Schaltapparate nach Anspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, daß die Einschaltung Aes Schaltapparates, mittels des Fortschaltrelais (3) mit durch Kurvenscheiben (5) betätigten Hilfskontakten (6, 7) teilweise elektrisch und teilweise mechanisch erfolgt.
3. Schaltung zur einmaligen selbsttätigen Wiedereinschaltung für Schaltapparate nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschaltstellung durch ein Zeitwerk (11) mit Kontakten (9) überwacht wird, wodurch die Behebung der Störung angezeigt und das Fortschaltrelais beim Wiederansprechen in die Ruhelage versetzt wird.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.~Ing. Endre Ssepesi in Berlin-Wilmersdorf.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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