DE57192C - Gravir-Vorrichtung zur Ausführung von Kompafseintheilungen - Google Patents
Gravir-Vorrichtung zur Ausführung von KompafseintheilungenInfo
- Publication number
- DE57192C DE57192C DENDAT57192D DE57192DA DE57192C DE 57192 C DE57192 C DE 57192C DE NDAT57192 D DENDAT57192 D DE NDAT57192D DE 57192D A DE57192D A DE 57192DA DE 57192 C DE57192 C DE 57192C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- stop
- slide
- ring
- disc
- engraved
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01C—MEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
- G01C17/00—Compasses; Devices for ascertaining true or magnetic north for navigation or surveying purposes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Radar, Positioning & Navigation (AREA)
- Remote Sensing (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Food-Manufacturing Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Graviren von Kompafseintheilungen,
wie sie auf gewöhnlichen Schiffskarten für Anzeige der Ortsabweichung gebraucht werden. Die Vorrichtung wird von einem mit
Theillöchern versehenen Bodenring getragen, der auf der zu gravirenden Metallscheibe centrirt
wird. Auf diesem ist ein Ring drehbar, der mit Theillöchern versehen ist und so eingestellt
wird, dafs er die Ortsabweichung des magnetischen Kompasses auf der Karte anzeigt.
Innerhalb des letzteren Ringes ist auf dem Bodenring ein Ringschieber drehbar, der
die Führung für den Schlitten des Grabstichelhalters trägt. Nachdem man diesen Ringschieber
an einem Theilloch festgestellt und dann einer Anschlagscheibe mittelst eines Handgriffes
eine Drehung erfheilt hat, schiebt man den Grabstichelschlitten mittelst des Handgriffes
yor, wobei der Grabstichel in die Metallscheibe" einen Strich eingräbt, dessen Länge sich nach
der Stellung der Anschlagscheibe und der Stellung richtet, die einem auf der Führung des
Ringschiebers stellbaren zweiten Anschlag gegeben wird.
Fig. ι bis 9 der Zeichnungen zeigen die
Vorrichtung in Ansichten, Schnitten und Einzeltheilen. . . ■
Der Bodenring A wird auf der zu gravirenden Metallscheibe auf einer Wachsunterlage in
Stellung gehalten, um ein Scheuern auf der Metallscheibe zu vermeiden. Den vortretenden
Innenrand B, Fig. 3, dieses Ringes A umschliefst der Ringschieber C, der den Schlitten
Q mit dem Halter S für den Grabstichel T trägt. Durch Schrauben E, Fig. 3, deren
Köpfe in einer Schwalbenschwanznuth des Ringes D liegen, ist dieser Ring D . drehbar
auf Ring Ά gehalten, ' welcher letzterer
360. Theillöcher F enthält (je eines für einen
Grad der Kreistheilung). Die Zahl der Theillöcher G im Ring D beträgt 128 (je eines für
jeden Kompafsstrich). Nach der Theilung H, Fig. ι, läfst sich der Ring D mit Bezug auf
den Bodenring .einstellen. Um den Ringschieber C am Bodenring A oder am Ring D
festzustellen, sind an entgegengesetzten Seiten des Schiebers C Halter J mit Hülsen J, Fig. 1
und 6, befestigt,- in welchen federbeeinflufste Stifte KK1 verschiebbar sind. An den Stif-
~ten K sitzen seitliche Stifte L, die auf an den Hülsen drehbaren Daumenhebeln M liegen und
ein- Heben der Stifte KK1 gestatten. Entsprechend
eingestellt, kann man den Stift K in eines der Löcher F des Ringes A einführen
und den Stift K1 in eines der Löcher G des -Ringes D, Fig. 1.
Auf dem Ringschieber C ist die Schiene N,
die mit Schwalbenschwanzführung für den Schlitten Q. versehen ist, durch Schrauben P
mit versenkten Köpfen, Fig. 1, befestigt. Am Schlitten. Q ist die halbcylindrische Nabe R,
Fig. 7 und 9, um Zapfen drehbar, die den Halter 5 für den Grabstichel T trägt. Den
Grabstichel T kann man aus der Arbeitsstellung , Fig. 3, in welcher er in die zu gravirende
Scheibe schneidet, in die unthätige Stellung, Fig. 7, bringen. Er sitzt an einem
Claims (2)
- vom Halter S getragenen, mit Mutter U1 versehenen Bolzen U, und auf die untere Kante der halbcylindrischen Nabe R wirkt ein Schubrand Y, den man mittelst des Griffes Z drehen kann, um den Grabstichel in eine der beiden Stellungen zu bringen. Der am Halter S vortretende Stiel V trägt einen Ring W, auf welchem ein in Fig. 3 punktirtes Gewicht liegt, das auf den Grabstichel T drückt. Unter der auf dem Schieber E*, Fig. 3, drehbaren Anschlagscheibe /' ist ein Schaltrad G1, welches die Zahl der in die Unterabtheilung einzu- -gravirenden Striche bestimmt, durch Schrauben HH1, Fig. 2b, befestigt, in welches der Finger Ελ eines Federarmes Z)1, Fig. 1, eingreift, welcher an einem bei ß2, Fig. 1, am Schlitten Q drehbaren Arm C1 sitzt. Der zugleich zur Verschiebung des Schlittens dienende Handgriff J gestattet Hin- und Herdrehung dieses Armes C1 und Drehung der Anschlagscheibe 71. Das Drehungsmafs wird durch einen Bogenschlitz E% und eine Anschlagschraube E3 begrenzt, Fig. i.Die Zahl der Zähne am Rad G1 entspricht der Zahl von Theilstrichen, die in jede Unterabtheilung der betreffenden Scheibe eingravirt werden sollen. Durch die Einschnitte F1 der Anschlagscheibe P wird die Strichlänge bemessen. Anschlagscheibe, Fig. 1, enthält z. B. sechs radiale Einschnitte F1 von gleicher und zwei von gröfserer Tiefe, die Anschlagscheibe 71, Fig. 2 b, nur zwei radiale Einschnitte F1. Nach Bedarf wechselt man eine dieser Anschlagscheiben 71 gegen eine andere aus. Zwischen einer solchen Anschlagscheibe und dem auf Schiene N passend einstellbaren Anschlag A1 ist der Schlitten beweglich.Behufs Gravirens einer Metallscheibe wird zunächst Ring D an dem Bodenring A so festgestellt, dafs er die Ortsabweichung des magnetischen Kompasses auf der Karte anzeigt. Dann centrirt man den Bodenring A auf der zu gravirenden Scheibe derart, dafs die Nord- und Südlinie beider einander entsprechen. Hat man dann den Stift K in das zugehörige Theilloch F eingeführt, so stellt man den Anschlag A1 auf Schiene N fest und schiebt den Schlitten Q. der durch einen auf eine Schiene M\ Fig. i, sich legenden Arm -L1 besonders geführt ist, dagegen. Dann verlegt man den Grabstichel. T auf die zu gravirende Metallscheibe , ertheilt durch Drehen des Handgriffes J1 der Anschlagscheibe 71 eine Theildrehung und bewegt mittelst Handgriffes J1 den Schlitten Q vor, bis der Finger K2 an die Anschlagscheibe I1 anschlägt, wodurch ein Theilstrich bestimmter Länge eingravirt wird.Alsdann schiebt man den Schlitten Q in die Ausgangsstellung zurück, stellt den Stift K um ein Loch F weiter und wiederholt die Operation, wie beschrieben.Es können somit Striche von ganz geringer Länge und längere Striche eingravirt werden. Wählt man den Abstand zwischen dem Anschlag A1' und dem Schieber E* gröfser, so erhält man einen entsprechend längeren Strich.Zum Eintheilen des die. Abweichungen der Magnetnadel zeigenden inneren Kreises zieht man den Stift K aus dem betreffenden Theilloch F heraus und steckt den Stift K1 in'ein Theilloch G des Ringes D ein. Dann wird dasselbe Wie für den äufseren Kreis wiederholt , also zunächst der Anschlag A1 auf Schiene N festgestellt u. s. w.; je nach Strichlänge wechselt man eine Anschlagscheibe 71 gegen eine andere aus.Patenτ-An Sprüche:ι . Eine Gravirvorrichtung zur Ausführung von Kompafseintheilungen, bei welcher auf einen mit Gradeintheilung und entsprechenden Theillöchern (F) versehenen Bodenschieber (A) ein Ring (D), der für jeden Kompafsstrich je ein Theilloch (G) enthält, nach der Ortsabweichung des magnetischen Kompasses festgestellt wird, um einem Ringschieber (C), der auf dem Bodenringe (A) drehbar ist und die Führung (N) für den Schlitten (Q) des Grabstichelhalters (S) trägt, die für die Herstellung der Striche genaue Einstellung nach den Theillöchern (F) bezw. (G) zu geben, worauf die Verschiebung des Schlittens .(Q) zwischen einer durch Drehung eingestellten Anschlagscheibe (I1J und einem stellbaren Anschlag (A1) zur Ausführung des Schnittes mittelst des Grabstichels (T) erfolgt.
- 2. Bei der unter 1. bezeichneten Gravirvorrichtung:a) die Anordnung des unter der Anschlagscheibe (I1) liegenden Schalt- ■ rades (GY), auf welches bei Handhabung des Griffes (J1) die Klinke (E1) eines am Schlitten (QJ drehbaren Federarmes (D1) wirkt, um die Anzahl der in jede Unterabtheilung einzugravirenden Theilstriche zu bestimmen und durch die Einschnitte (F1) der Anschlagscheibe die Strichlänge zu bemessen;b) die Anordnung der Einstellstifte (KK1) in Hülsen (J) und der an den Hülsen drehbaren Daumenhebel (M) zürn Ausheben der Stifte aus den Theillöchern;Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE57192C true DE57192C (de) |
Family
ID=331571
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT57192D Expired - Lifetime DE57192C (de) | Gravir-Vorrichtung zur Ausführung von Kompafseintheilungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE57192C (de) |
-
0
- DE DENDAT57192D patent/DE57192C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE57192C (de) | Gravir-Vorrichtung zur Ausführung von Kompafseintheilungen | |
| DE69018075T2 (de) | Verfahren und maschine zum gravieren von gegenständen. | |
| DE2559656C3 (de) | Klemmzange, insbesondere zum Verklemmen von Kabelschuhen u.dgl. | |
| DE887320C (de) | Graviermaschine | |
| DE922204C (de) | Vorrichtung zum Bohren von Lochscheiben fuer Fleischwoelfe | |
| DE195050C (de) | ||
| DE692608C (de) | Gradiermaschine | |
| DE844724C (de) | Kopf fuer Zeichenmaschinen | |
| DE1448406B2 (de) | Vorrichtung zum wiederholten schalten von schaltwegen gleicher laenge fuer eine maschine zum pruefen von zahnraedern | |
| DE2824650C2 (de) | Maschine zum Gravieren von Zeichen in die Innenfläche eines Ringes | |
| DE57086C (de) | Maschine zum Gra viren von Schraffurstrichen auf Druckplatten | |
| DE468996C (de) | Feststellvorrichtung fuer Zeichenkoepfe von Parallelzeichengeraeten | |
| DE943396C (de) | Einstellkopf fuer Zeichenmaschinen | |
| CH267143A (de) | Kreisteilmaschine. | |
| DE531916C (de) | Stichelhaus | |
| DE487574C (de) | Feststellvorrichtung fuer Zeichenkoepfe von Parallelzeichengeraeten | |
| DE612733C (de) | Steigungsmesser fuer Luftschrauben mit einer Skalenscheibe | |
| DE705786C (de) | Vorrichtung zum Herstellen einer Kreisteilung | |
| DE167679C (de) | ||
| DE236897C (de) | ||
| DE236670C (de) | ||
| DE150486C (de) | ||
| DE350451C (de) | Vorrichtung zur Umwandlung von Laengenausdehnungen in graphische Logarithmen und zurSummation dieser zwecks Ausfuehrung von Multiplikationen | |
| DE308059C (de) | ||
| DE384876C (de) | Kreisteilapparat |