DE571796C - Verfahren zum Falzen von Bogen oder Lagen - Google Patents
Verfahren zum Falzen von Bogen oder LagenInfo
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- DE571796C DE571796C DEB152151D DEB0152151D DE571796C DE 571796 C DE571796 C DE 571796C DE B152151 D DEB152151 D DE B152151D DE B0152151 D DEB0152151 D DE B0152151D DE 571796 C DE571796 C DE 571796C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H45/00—Folding thin material
- B65H45/12—Folding articles or webs with application of pressure to define or form crease lines
- B65H45/22—Longitudinal folders, i.e. for folding moving sheet material parallel to the direction of movement
Landscapes
- Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
Description
- Verfahren zum Falzen von Bogen oder Lagen Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der Verfahren zum Falzen von Bogen und Lagen durch Aufbiegender Bogenhälften des zu falzenden, in Bewegung befindlichen Bogens zu beiden Seiten seiner Falzkante mittels entsprechend verschränkter Führungen.
- Bei bekannten FalzsN@stenien dieser Art geschieht das Umlegen und Falzen der in Bewegung befindlichen Bogen mittels muschelartiger Formen, an denen die laufenden Bogen vorbeigeführt und allmählich umgebogen werden. Bekannt ist ferner das Falzen über trichterförmige Führungen, die die Papierbahn in der Mitte mit einem Längsfalz vorfalzen. Für Einzelbogen sind tierartige Führungen auch zum Falzen in der Mitte oder ini Drittel bekannt, wobei die festen Formen auch durch gitterförmig gelagerte, gewölbt gebogene Stabreilien ersetzt werden. Auch wird bereits das Umlegen der Ränder der zugeführten Blätter durch feste Muschelführungen hervorgebracht, über denen mitlaufende Bänder oder Rollen geführt sind. die aas Blatt auf die Form drücken und seine Ränder dadurch umbiegen, wobei die Bänder bzw. Rollen die Treibkraft für die \-\'erkstückförderung, die festen Metallführungen dagegen die Muschelform erzeugen. Auch die Herstellung eines Falzes mittels schinaler profilierter' deren Spuren ineinandergreifen und dadurch einen Längsknick in dem durchlaufenden Bogen herstellen, ist bekannt. Diesen bekannten Anordnungen gegenüber besteht die Erfindung darin, daß das zu falzende Werkstück von zwei unmittelbar nebeneinander zunächst waagerecht laufenden Führungsbändern übernommen wird,- die in allmählicher Verschränkung in die Senkrechte aufgebogen werden und hierdurch das Werkstück zwischen sich fassen und die Bogenhälften um zwischen den Führungsbändern angeordnete, dem Falzvorgang entsprechend profilierte und die Falzkante festhaltende Rollen gegeneinander aufbiegen, zusammenklappen und schließlich in ein Falzwalzenpaar einschieben.
- Hierdurch wird gegenüber den bekannten Anordnungen der Vorteil erreicht, daß die dicht hintereinander zulaufenden Arbeitsstücke an einer beliebig einstellbaren Falzlinie mit einem längs der Bewegungsrichtung laufenden Falz versehen werden, und daß auch solche Bogen sauber und genau gefalzt werden können, die, aus mehreren Stücken zusammengesetzt, in oder dicht bei den \'erbin<lungsstellen zusammengebogen werden sollen, eine Arbeit, die bisher ausschließlich von Hand vorgenommen werden mußte.
- Mine nach deni neuen Verfahren arbeitende Vorrichtung kann als selbständige Falzmaschine ausgebildet sein oder in der Weise angewendet werden. daß sie an eine andere Arbeitsvorrichtung, z. B. eine Anklebinaschine füi- Blätter und Lagen, angeschlossen wird. Auch ist es nicht nötig, daß der Bruch in der Mitte des Blattes erfolgt: er könnte auch einseitig; sitzen, was durch entsprechende Einstellung der Anschläge erfolgen kann. Auch zum Umlegen von angeklebten Falzstreifen ist <las Verfahren benutzbar.
- In der Zeichnung ist an einem Ausführungsbeispiel dieses Verfahrens dargestellt, und zwar zeigen Fig. I den Aufriß mit deal Anlegetisch, Fig. 2 den dazugehörigen Grundriß und Fig. 3, 4, 5 verschiedene Querschnitte nach den Linien 1-1, 11-1I, lII-11I, aus denen die I# iihrtingen und die Überleitung der planoliegenden Lagen oder Bogen aus der horizontalen in die vertikale Stellung und der Falzvorgang zu erkennen sind.
- Die auf dein Tisch r liegenden Arbeitsstücke 2 (Fig. i und 2), die dort - entweder von Hand aufgelegt oder von einem anderen Arbeitsgang kommend hingelangen, werden auf die dicht nebeneinanderlaufenden Bänder 3, 3' gelegt, auf denen zur Unterstützung Treibrollen 6 mit zylindrischem Profil o. c11;1. liegen können. Diese Bänder 3, 3' laufen ständig und werden nach Art ltalbgesclränkter Riemen (natürlich rechts und links geschränkt) so geführt, daß sie aus ihrer horizontalen Ebene unter Beibehaltung dieser Ebene in den sich berührenden Kanten allmählich so in die senkrechte Ebene gedreht werden, daß wiederum die Oberflächen geg,eneinandergekehrt sind und fast ohne Spiel ancinanderlaufen (Fig. 5). Wenn daher auf ihre horizontallaufende Strecke ein Papierbogen piano aufgelegt wird und man dafür sorgt, daß an der Stoßfuge der beiden Transportbänder die spätere Bruchkante in dieser hbene durch Niederdrücken liegenbleibt, so müssen sich nach Maßgabe der ansteigenden Iländertrume seine beiden Hälften. schließlich leben und gegenseitig zusammenklappen. Sie können in dieser Lage dann in zwei gegeneinanderlaufende Falzwalzen geführt werden, die den Falz scharf drücken.
- Das Mittel zum Niederhalten der Bogeninitte sind Profilwalzen 7 bis to, deren Profil sich vorteilhaft dem sich allmählich ändernden Winkel der beiden Lagenschenkel anpaßt. Diese Rollen können unter einstellbarem Federdruck sehen. Die Rollen 4 bilden für die horizontale Lagerung der Bänder den "@ntrieb und die Stützung und die Rollen 5 für ihre senkrechte Stellung.
- Hinter den Rollen 5 sind ebenfalls senkrecht stehende Falzwalzen 1i, 12 angebracht. Hinter ihnen ist eine Auslaufbahn vorgesehen, durch die die gefalzte Arbeit umgelegt und in einem Stapelkasten 13 gesammelt wird. Die laufenden Bänder 3, 3' sind in Führungen 14 eingebettet, die sich genau der geschränkten natürlichen Form anpassen und dadurch, ohne selbst Reibung zu erzeugen, eine sichere Stützung für das laufende Arbeitsgut bilden. Um bei größeren Formaten ein gleichmäßiges Sichaufrichten der Arbeitsstücke zu erleichtern, sind diese Führungen 14 nach oben durch Verlängerungen 15 verbreitert, wie dies in den Querschnitten (liig. 3, 4, 5) erkennbar ist.
- Die im Zeichnungsbeispiel dargestellten Rollen 5 können ebenso wie die dahintersitzenden Falzwalzen 1i, 12 federnd aneinander anliegen, um die. Dickendifferenzen der Arbeitsstücke auszugleichen. Sie führen die gefalzte und gepreßte Arbeit auf die Bahn 16, die geneigte Führungen 17 haben kann, um die Lagen in den Auffangkasten 13 zu befördern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Falzen von Bogen oder Lagen durch Aufbiegen der Bogenhälften des bewegten Bogens zu beiden Seiten seiner Falzkante mittels entsprechend verschränkter Führungen, dadurch gekennzeichnet, daß das zu falzende Werkstück von zwei unmittelbar nebeneinander zunächst waagerecht laufenden Führungsbändern (3, 3') übernommen wird, die in allmählicher Verschränkung in die Senkrechte aufgebogen werden und hierdurch das Werkstück zwischen sich fassen und die Bogenhälften um zwischen den Führungsbändern angeordnete, dem Falzvorgang entsprechend profilierte und die Falzkante festhaltende Rollen (7 bis ro) gegeneinander aufbiegen, zusammenklappen und schließlich in ein halzwalzenpaar (1I, r2) einschieben.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB152151D DE571796C (de) | 1931-09-22 | 1931-09-22 | Verfahren zum Falzen von Bogen oder Lagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB152151D DE571796C (de) | 1931-09-22 | 1931-09-22 | Verfahren zum Falzen von Bogen oder Lagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE571796C true DE571796C (de) | 1933-03-06 |
Family
ID=7002594
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB152151D Expired DE571796C (de) | 1931-09-22 | 1931-09-22 | Verfahren zum Falzen von Bogen oder Lagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE571796C (de) |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1117141B (de) * | 1958-02-15 | 1961-11-16 | Wilhelm Wehmeier | Vorrichtung zum aufeinanderfolgenden Umlegen der mit Durchdruckfarbe versehenen Seitenteile eines Spielscheines |
| DE2241609A1 (de) * | 1971-09-21 | 1973-05-10 | Polygraph Leipzig | Verfahren und vorrichtung zum falzen flexibler bogen |
| DE2809226A1 (de) * | 1977-03-18 | 1978-09-28 | Grapha Holding Ag | Faltmaschine fuer papierbogen |
| FR2573403A1 (fr) * | 1984-11-16 | 1986-05-23 | Richard Etienne | Machine de pliage continu de journaux |
| BE1009674A3 (nl) * | 1995-09-19 | 1997-06-03 | Depaemelaere Koen | Werkwijze en inrichting voor het vervaardigen van inbindelementen met een u-vormig gebogen metalen bindrug. |
| US5779232A (en) * | 1993-12-24 | 1998-07-14 | Koenig Bauer-Albert Aktiengesellschaft | Method and device for the production of a longitudinal fold |
| EP0965551A3 (de) * | 1998-06-16 | 2000-05-17 | Rota-Schneider Produktions-Aktiengesellschaft | Vorrichtung zum Falzen von Druck- oder Papierprodukten |
| EP2281766A1 (de) | 2009-08-03 | 2011-02-09 | Ferag AG | Vorrichtung und Verfahren zum Falzen eines Papiererzeugnisses |
-
1931
- 1931-09-22 DE DEB152151D patent/DE571796C/de not_active Expired
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP0965551A3 (de) * | 1998-06-16 | 2000-05-17 | Rota-Schneider Produktions-Aktiengesellschaft | Vorrichtung zum Falzen von Druck- oder Papierprodukten |
| EP2281766A1 (de) | 2009-08-03 | 2011-02-09 | Ferag AG | Vorrichtung und Verfahren zum Falzen eines Papiererzeugnisses |
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