DE570805C - Zum Schleifen ebener Flaechen dienender Schleifkopf - Google Patents

Zum Schleifen ebener Flaechen dienender Schleifkopf

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DE570805C
DE570805C DEE42542D DEE0042542D DE570805C DE 570805 C DE570805 C DE 570805C DE E42542 D DEE42542 D DE E42542D DE E0042542 D DEE0042542 D DE E0042542D DE 570805 C DE570805 C DE 570805C
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Germany
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grinding
flat surfaces
ball
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grinding head
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DEE42542D
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HELLMUT EMMRICH
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HELLMUT EMMRICH
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24—GRINDING; POLISHING
    • B24D—TOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D7/00—Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting otherwise than only by their periphery, e.g. by the front face; Bushings or mountings therefor
    • B24D7/16—Bushings; Mountings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)

Description

Es ist beim Schleifen ebener Flächen mittels Schleifscheiben, die mit der ebenen Stirnfläche arbeiten, bereits bekannt, Schleif köpfe zu verwenden, die gegenüber der antreibenden Welle abgefedert und zur Erzielung einer allseitigen Beweglichkeit mit einem Kreuz- oder Kugelgelenk ausgerüstet sind. Bei den bisherigen Maschinen dieser Art war es nicht möglich, eine einwandfreie Höhenverschiebbarkeit des Werkzeuges zu erzielen, die ein Ausweichen des Werkzeuges bei Unebenheiten ermöglichte, da bei den üblichen Kreuz- und Kugelgelenken die in gewöhnlichen Lagern liegenden Stifte ein Ausweichen des Werkzeuges für sich allein unmöglich machten.
Dieser Übelstand wird bei der Erfindung dadurch beseitigt, daß die Lager für die Kreuzgelenkbolzen als Langlöcher oder bei Verwendung eines Kugelgelenkes die Lagerhülse für die Kugel in Richtung des Federdruckes zylindrisch ausgebildet ist, so daß das Werkzeug in jeder Lage den Unebenheiten des Werkstückes in axialer Richtung ausweichen kann.
Die Zeichnungen stellen dar:
Fig. I zeigt einen Schleifkopf mit Kreuzgelenk im Schnitt A-B,
Fig. II zeigt denselben in der Draufsicht dar;
Fig. III zeigt einen Schleifkopf mit Kugelgelenk im Schnitt C-D;
Fig. IV zeigt letzteren in der Draufsicht von oben.
Die Anordnung beim Erfindungsgegenstand ist folgende:
Wie Fig. I zeigt, sitzt an der Schleifwelle a die Mitnehmerscheibe b, an der die beiden Knaggen c den Mitnehmerwürfel d durch zwei Haltebolzen e halten. Die Knaggenscheibe / (Fig. I und II), an welcher die Schleifscheibe g befestigt ist, hat ebenfalls zwei Knaggen h, die durch zwei Bolzen i mit dem Mitnehmerwürfel d verbunden sind. Der letztere ist mit Schlitzen k (Fig. I) ausgestattet, damit sich die Haltebolzen e und i auf und ab bewegen können. Die Anordnung der vorgenannten Schlitze wäre aber illusorisch, wenn nicht zwischen der Mitnehmerscheibe b und Knaggenscheibe / eine beliebige Anzahl Druckfedern / (hier beispielsweise vier Stück) angeordnet wären, die den Schleifkopf in der richtigen Lage halten. Bei dem Erfindungsgegenstand nach Fig. III und IV ist die Arbeitsweise und Wirkung dieselbe wie beim Kreuzgelenk. Nur die bauliche Anordnung ist eine andere: An der Schleifwelle ι sitzt die Mitnehmerscheibe 2, welche mit zwei Mitnehmern 3 ausgestattet ist. Die nach Fig. III in einem zylindrischen Loch 7 und mit Knaggen 8 versehene Knaggenscheibe 4 wird durch das an der Welle 1 angeschraubte Kugelstück 5 mit der Mitnehmerscheibe 2 verbunden. Die zwischen Mitnehmerscheibe 2 und Knaggenscheibe 4 angeordneten Federn 6 erfüllen dabei denselben Zweck wie beim Schleifkopf mit Kreuzgelenk nach Fig. I und II.
Die Arbeitsweise der neuen Schleifköpfe ist etwa folgende: Wird beim Schleifen infolge Belastung der Welle ein Druck von oben ausgeübt, so drücken sich die Federn zusammen und die Haltebolzen I und i bewegen sich in den Schlitzen des Mitnehmerwürfels auf und ab. Dasselbe ist der Fall beim Kugelgelenk, welches sich ebenfalls in dem zylindrischen Loch der Knaggenscheibe
ίο auf und ab bewegen kann. Die Federn müssen natürlich so stark gewählt werden, daß die Bolzen selbst bei stärkstem Druck nicht auf den Enden der Schlitze und des Kugelgelenkes am Verschlußstücke aufsitzen. Es ist deshalb zweckmäßig, den'Federdruck einstellbar anzuordnen. Zu diesem Zweck werden in die Mitnehmerscheiben b (Fig. I) und Mitnehmerscheibe 2 (Fig. III) Stellschrauben m bzw. 9 angeordnet, welche auf Druckscheiben η bzw.
ao 10 und dadurch auf die Federn drücken. Durch den Federdruck, welcher- ständig auf die Schleifscheibe wirkt, wird der Schliff elastischer und dadurch wirksamer als bei der jetzigen Arbeitsweise.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Zum Schleifen ebener Flächen dienender, mit der ebenen Stirnfläche der Schleifscheibe wirkender Schleifkopf, der gegenüber der antreibenden Welle abgefedert und zur Erzielung einer allseitigen Beweglichkeit mit einem Kreuz- oder Kugelgelenk ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager für die Kreuzgelenkbolzen als Langlöcher (k) oder bei Verwendung eines Kugelgelenkes die Lagerhülse für die Kugel (5) in Richtung des Federdruckes zylindrisch ausgebildet ist, so daß das Werkzeug in jeder Lage den Unebenheiten des Werkstückes in axialer Richtung ausweichen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEE42542D 1932-03-11 1932-03-11 Zum Schleifen ebener Flaechen dienender Schleifkopf Expired DE570805C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1239211B (de) * 1964-10-14 1967-04-20 Wilhelm Lot K G Optikmaschinen Kardanisch gelagertes Optik-Schleif- oder Polierwerkzeug
DE102013218233A1 (de) 2013-05-02 2014-11-06 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Drehendes Schleifwerkzeug
DE102015221732A1 (de) 2015-11-05 2017-05-24 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Drehendes Schleifwerkzeug

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1239211B (de) * 1964-10-14 1967-04-20 Wilhelm Lot K G Optikmaschinen Kardanisch gelagertes Optik-Schleif- oder Polierwerkzeug
DE102013218233A1 (de) 2013-05-02 2014-11-06 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Drehendes Schleifwerkzeug
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