DE570262C - Vorrichtung zum Fuellen des Aufnehmers von Metallpressen - Google Patents

Vorrichtung zum Fuellen des Aufnehmers von Metallpressen

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Publication number
DE570262C
DE570262C DES100175D DES0100175D DE570262C DE 570262 C DE570262 C DE 570262C DE S100175 D DES100175 D DE S100175D DE S0100175 D DES0100175 D DE S0100175D DE 570262 C DE570262 C DE 570262C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transducer
metal
residue
pressed metal
opening
Prior art date
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Expired
Application number
DES100175D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Alex Stellmacher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C33/00Feeding extrusion presses with metal to be extruded ; Loading the dummy block
    • B21C33/02Feeding extrusion presses with metal to be extruded ; Loading the dummy block the metal being in liquid form

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Füllen des Aufnehmers von Metallpressen Bisher war es im allgemeinen üblich, den Aufnehmer von Metallpressen, insbesondere von Bleikabelpressen, in der Weise mit flüssigem Preßtnetall zu füllen, daß man nach dem Herausziehen des Pressenstempels aus dem Aufnehmer diesen von der durch den Pressenstempel freigegebenen Öffnung her mit flüssigem Blei füllte. Bei diesem Füllverfahren bestand jedoch der Nachteil, daß der im Aufnehmer verbliebene erstarrte Bleirest mit der neu hinzukommenden Füllung häufig nicht einwandfrei zusammenschmolz; vielmehr verblieb oft zwischen den beiden Bleifüllungen eine Trennschicht, die zum großen Teil aus Oxyden bestand. Es war dadurch erschwert, mit Hilfe von Pressen, die nach diesem Verfahren gefüllt werden, Metallmäntel herzustellen, die frei von undichten Stellen sind.
  • Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß man das von oben in den Aufnehmer hineinfließende flüssige Preßmetall durch eine etwa in Höhe der Oberfläche des im Aufnehmer verbliebenen Preßmetallrestes befindliche Öffnung so lange wieder aus dem Aufnehmer herausfließen läßt, bis das auf die Oberfläche des Preßmetallrestes auftreffende flüssige Preßmetall den Preßmetallrest zumindest an der Oberfläche aufgeschmolzen hat. Hierdurch werden dann gleichzeitig sämtliche auf der Oberfläche des im Aufnehmer verbliebenen Preßmetallrestes befindlichen Verunreinigungen oder Oxydschichten aus dem Aufnehmer herausgespült, und es wird ein sicheres Ineinanderschmelzen der beiden aufeinanderfolgenden Füllungen erzielt. Vorteilhaft ist es, die in der Aufnehmerwandung befindliche Öffnung so zu bemessen, daß aus ihx wührend des Aufschmelzens des Preßmetallrestes so viel Preßmetall herausfließt, wie von oben in den Rezipienten hineingefüllt wird. Hat man dieses Aufschmelzen der Oberfläche, z. B. des Bleirestes, so lange fortgesetzt, bis die Gewähr dafür vorhanden ist, daß sämtliche Verunreinigungen und Oxyde von der Bleioberfläche entfernt sind, dann wird die üffnung im Aufnehmer durch eine Schelle; einen Pfropfen o. dgl. verschlossen und der Aufnehmer restlos gefüllt. Um nach dem Erstarren des Bleies im Aufnehmer die öffnung in der Aufnehmerwandung druckfest abschließen und das erstarrte Preßmetall, entfernen zu können, wird zweckmäßig für das Füllen des Aufnehmers in die öffnung der Aufnehmerwandung ein Rohr eingeführt, durch das das flüssige Preßmetall abfließt. Dieses Rohr wird alsdann nach dem Erstarren des Bleies im Aufnehmer aus der öffnung wieder entfernt und durch einen Bolzen ersetzt, der zweckmäßig in die Öffnung hineingeschraubt wird. Während des Pressens kann man das erstarrte Preßmetall, das sich in dem aus der Aufnehmerwandung herausgenommenen Rohr befindet, aus diesem wieder entfernen, so daß das Rohr für die nächste Füllung wieder benutzt werden kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. i und 2 dargestellt, von denen die Fig. i ein Querschnitt durch den Aufnehiner und die Fig.2 eine Ansicht von der Seite des Verschlußstückes aus ist.
  • In der Figur ist die Aufnehmerwand mit i bezeichnet. Der Aufnehmer hat eine seitliche Öffnung, in welche eine mit Außengewinde und mit einer konischen Bohrung versehene Mutter 2 eingeschraubt ist. Der Kopf der Mutter hat .eine Ausnehmung 7, die mit den Vorsprüngen 3 des Einsatzstückes 4 nach Art eines Bajonettverschlusses zusammenarbeitet. Die Teile 2 und ¢ haben am Rande Ausnehmungen 5 bzw. 6 für das Einsetzen von Schraubenschlüsseln. Das Einsatzstück dient zum Verschließen der Bohrung der Mutter 2 und ist hierfür mit dem bolzenartigen Ansatz 4' versehen. Beim Aufschmelzen des Preßrestes wird das Einsatzstück 4 entfernt und ein Abflußrohrstück mittels des Bajonettverschlusses in die Mutter 2 eingesetzt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Füllen -des Aufnehmers von Metallpressen, dadurch gekennzeichnet, daß man das von oben in den Aufnehmer hineinfließende flüssige Preßmetall durch !eine etwa in Höhe der Oberfläche des im Aufnehmer verbliebenen Preßmetallrestes befindliche Öffnung aus dem Aufnehmer so lange wieder herausfließen läßt, bis das auf die Oberfläche des Preßmetallrestes auftreffende flüssige Preßmetall den Preßmetallrest zumindest an der Oberfläche aufgeschmolzen hat.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine in der Aufnehmerwandung befindliche Öffnung, die so bemessen ist, daß durch sie während des Aufschmelzens des Preßrestes zumindest so viel flüssiges Preßmetall in der Zeiteinheit abfließen kann, wie in den Aufnehmer eingefüllt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein vor dem Füllen des Aufnehmers in die Öffnung der Aufnehmerivandungeinzuführendes Rohr, das nach dem Aufschmelzen des Preßrestes verschlossen und nach dem Erstarren des Preßmetalles im Aufnehmer aus der Öffnung entfernt und durch einen drucksicheren Verschluß, z. B: einen Bolzen, ersetzt wird.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2462313A (en) * 1946-03-04 1949-02-22 Simplex Wire & Cable Co Lead extrusion
US2674373A (en) * 1950-07-05 1954-04-06 British Insulated Callenders Metal extrusion press

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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US2674373A (en) * 1950-07-05 1954-04-06 British Insulated Callenders Metal extrusion press

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