DE569862C - Schienenruecker mit einem Keil zwischen Schienenkopf und Schienenklammer - Google Patents

Schienenruecker mit einem Keil zwischen Schienenkopf und Schienenklammer

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DE569862C
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clamp
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B29/00Laying, rebuilding, or taking-up tracks; Tools or machines therefor
    • E01B29/16Transporting, laying, removing, or replacing rails; Moving rails placed on sleepers in the track
    • E01B29/20Moving rails placed on installed sleepers in the plane track

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

  • Schienenrücker mit einem Keil zwischen Schienenkopf und Schienenklammer Zur Berichtigung der Stoßlücken von Gleisanlagen zum Zwecke, die Stöße eines voreilenden Schienenstranges wieder einzurichten und wandernde Schienen in ihre ursprüngliche Lage zurückzutreiben, verwendet man sogenannte Schienenrücker mit einem Keil zwischen Schienenkopf und Schienenklammer.
  • Derartige Schienenrücker müssen vor allen Dingen zwei Anforderungen erfüllen, indem sie erstens ohne Verwendung besonderer Werkzeuge in kürzester Zeit auf- und absetzbar sind, so daß die Zugfolge nicht gestört wird, und zweitens, daß sie das Verrücken der Schienen ermöglichen, ohne daß die Laschenbolzen der Schienen gelöst zu werden brauchen.
  • Man hat nun bereits vorgeschlagen, an den Schienenstößen zwischen Schienenkopf und Gegenhaltern, die den Schienenkopf von oben umfassen und mittels starker Bolzen unter den Schienenkopf greifen, je einen Keil einzuschieben und die beiden Keile durch eine Schraubenspindel mit gegenläufigem Gewinde zusammenzuziehen. Durch die Klemmwirkung zwischen Keil, Gegenhalter und Schiene erfolgt eine Verbindung zwischen den einzelnen Teilen, so daß die Möglichkeit besteht, die beiden Schienen einander zu nähern. Hierbei ist aber Voraussetzung, daß die zu bewegende Schiene stark gelockert wird, da sonst die Kraft nicht ausreicht, um die Schiene zu bewegen. Hierin liegt ein Gefahrenmoment, sobald die Arbeiten während des normalen Betriebes durchgeführt werden. Abgesehen hiervon kann man auch stets nur zwei Schienen einander nähern, während die entgegengesetzte, mindestens ebenso oft vorkommende Bewegung ausgeschlossen ist. Hinzu kommt noch, daß das Aufsetzen und Abnehmen des Gerätes ziemlich lange Zeit in Anspruch nimmt, da mindestens vier Schraubenibolzen gelöst bzw. angezogen werden missen.
  • Der Zweck der Erfindung ist es daher, diese den bekannten Schienenrückern anhaftenden Mängel zu beseitigen, und zwar geschieht dies in erster Linie dadurch, daß die Schienenklammer als eine einseitig offene Klaue ausgebildet ist, während die zum Verrücken der Schiene notwendige Kraft nicht durch Schraube und Schraubenspindel, sondern durch ein Schlagmittel hervorgerufen wird, wofür sich besonders ein mittels Rollen auf der Schiene gleitender, auf den Keil aufschlagender Stoßbalken eignet. Der neue Schienenrücker besteht also an sich nur aus zwei Teilen, nämlich der einseitig offenen Klaue und dem Keil, die im Augenblick aufsetzbar sind, da es nur notwendig ist, die Klaue von der Seite her an die Schiene anzulegen und den Keil zwischen Schienenkopf und Klaue einzutreiben, während das Abnehmen einfach dadurch erfolgt, daß der Keil zurückgeschlagen wird, worauf die Klaue seitlich herabfällt. Abgesehen hiervon benötigt. man nicht wie .bei den bekannten Schienenrükkern eine zweite Klaue, die auf der nächsten Schiene aufgesetzt sein muß, um beide gegeneinander ziehen zu können, und hat ohne weiteres die Möglichkeit, die Schiene sowohl in der einen als auch in der anderen Richtung zu verrücken.
  • Der hierbei zur Anwendung kommende Gedanke ist an sich beim Einrammen von Holzpfählen bereits bekannt, nur verwendet man dort zum Festhalten des Keiles am Holzpfahl eine den Pfeil umschlingende Kette, die auf der dem Keil entgegengesetzten Seite des Pfahles mit Hilfe eines Dornes im Holz verankert ist. Eine Lösung der gestellten Aufgabe mit diesen Mitteln ist aber für das Verrücken von Eisenbahnschienen ausgeschlossen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt Fig. i eine Vorderansicht des angelegten Schienenrückers mit Stoßbalken.
  • Fig.2 stellt eine Seitenansicht des Schienenrückers nach der Linie II-II der Fig.i mit geschnittenem Keil dar. Die Fig. 3 und 4 veranschaulichen ein Füllstück in Längsschnitt und Seitenansicht.
  • Die Klaue i, die zweckmäßig aus geschmiedetem Stahl hergestellt wird, hat zwei angeschweißte Ohren 2 mit Löchern 3, durch die ein Stab geführt werden kann, um die Klaue leicht tragen zu können.
  • Der Keil 4 hat etwa die doppelte Länge der Klaue, so daß er diese bei Profilen mit verschiedenen Höhen immer über ihre ganze Länge berührt.
  • Die Innenseite der Klaue i weist zwei bearbeitete Flächen auf. Die Breite der unteren Fläche wird durch die des größten in Frage kommenden Schienenfußes bestimmt, während die obere Fläche nur wenig breiter als der Keil 4 gewählt wird. Der spitze Winkel zwischen den beiden Flächen und der Winkel zwischen den beiden bearbeiteten Seiten des Keiles sind einander gleich.
  • Der Schienenrücker soll sich während der Arbeit nicht um eine senkrechte Achse drehen können. Zweckmäßig besitzt daher die untere Fläche an der geöffneten Seite der Klaue einen Vorsprung 5, dessen Abstand vom Klauenrücken der größten Breite des Schienenfußes angepaßt ist. Wenn es sich aber um eine Schiene handelt, deren Fuß schmaler ist, so legt man in die Klaue ein Füllstück 6 ein, das mit einer Längsnut von der Breite des Fußes versehen ist und durch Vorsprünge 7 gegen Verschiebung gesichert wird. Der Keil 4 wird zwischen der Klaue i und einem festen Vorsprung 8 geführt.
  • Vorzugsweise benutzt man beim Gebrauch einen Stoßbalken 9, der zur Erleichterung -der Arbeit auf zwei oder mehreren Rollen io gelagert sein kann. Eine Gesamtanordnung mit einem solchen Stoßbalken zeigt die Fig. i. Der Keil 4 wird zunächst zwischen die Klaue i und die aufzurückende Schiene getrieben, bis diese letzte fest eingeklemmt ist. Weitere Stöße gegen den Keil 4 haben das Aufrücken des Schienenstranges zur Folge.
  • Die Handhabung ist einfach, und das Gerät erträgt die größten Beanspruchungen, ohne Schaden zu nehmen, weil es nur aus zwei fast unzerbrechlichen Teilen besteht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schienenrücker mit einem Keil zwischen Schienenkopf und Schienenklammer, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienenklammer eine einseitig offene Klaue (i) ist.
  2. 2. Vorrichtung zum Antreiben des Schienenrückens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen mittels Rollen (io) auf der Schiene gleitenden, auf den Keit (4) aufschlagenden Stoßbalken (9).
DE1930569862D 1930-05-27 1930-10-22 Schienenruecker mit einem Keil zwischen Schienenkopf und Schienenklammer Expired DE569862C (de)

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