DE569322C - Herstellung von Schienenstuehlen aus U-foermigen Walzeisenabschnitten - Google Patents

Herstellung von Schienenstuehlen aus U-foermigen Walzeisenabschnitten

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DE569322C
DE569322C DEM116861D DEM0116861D DE569322C DE 569322 C DE569322 C DE 569322C DE M116861 D DEM116861 D DE M116861D DE M0116861 D DEM0116861 D DE M0116861D DE 569322 C DE569322 C DE 569322C
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DE
Germany
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triangular
drive
rail
punch
manufacture
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Expired
Application number
DEM116861D
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English (en)
Inventor
Paul Bernhardt
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MASCHB AKT GES VORMALS EHRHARD
Original Assignee
MASCHB AKT GES VORMALS EHRHARD
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J5/00Methods for forging, hammering, or pressing; Special equipment or accessories therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J13/00Details of machines for forging, pressing, or hammering
    • B21J13/02Dies or mountings therefor
    • B21J13/025Dies with parts moving along auxiliary lateral directions
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K7/00Making railway appurtenances; Making vehicle parts
    • B21K7/02Making railway appurtenances; Making vehicle parts parts for permanent way
    • B21K7/08Making railway appurtenances; Making vehicle parts parts for permanent way base plates for rails, e.g. chairs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
1. FEBRUAR 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M569322 KLASSE 49 i- GRUPPE
M116861 1Ί"4pi Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 12. Januar
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. September 1931 ab
Bei manchen Eisenbahnen werden statt der üblichen Schienenproiile Doppelkopf schienen verwendet. Solche Schienen erfordern zu ihrer Verbindung mit der Schwelle Befestigungskörper, sogenannte Schienenstühle., die in der Regel aus Stahlguß hergestellt und mit Holzschwellen durch Schrauben verbunden werden. Die Schiene wird in den Schienenstuhl eingelegt und durch einen seitlichen Keil, meist einen solchen aus Eichenholz, verkeilt. Es ist zur Verbilligung der Schienenstühle schon vorgeschlagen worden, die Schienenstühle anstatt aus Stahlguß aus einem Walzprofil herzustellen. Das im wesentlichen U-förmige Profil wurde dabei mit geneigten Schenkeln gewalzt, und die endgültige Formgebung erfolgte nach Abtrennung des Stuhlwerkstücke'; durch Pressen. Diese Herstellungsweise hat den Nachteil eines umständlichen Walzverfahrens und daher teuerer Herstellung. Erfindungsgemäß wird die Herstellung dadurch verbilligt, daß ein U-Eisen mit zum Steg senkrechten Flanschen gewalzt wird und die Zerlegung in Einzelwerkstücke derart erfolgt, daß aus den Flanschenden zunächst dreieckige Stücke herausgestanzt werden und hierauf das übrige Profil symmetrisch zu den dreieckigen Ausschnitten durchschnitten wird. Ein solches Verfahren kommt mit einfachen Walzen aus, die Abtrennung ist mit einfachen Mitteln durchzuführen, und außerdem nimmt die Abtrennung auf die endgültige Form des Werkstückes Rücksicht. Das abgetrennte Stück bedarf in der Längsrichtung keiner Nacharbeit. Die Formung des Profils des Werk-Stückes erfolgt wie bisher durch Pressen. Die Bearbeitung bis zum fertigen Stück erfolgt in der Hitze des Walzgutes ohne Zwischenerwärmung.
In der Zeichnung ist in Abb. 1 ein fertiger Schienenstuhl schaubildlich dargestellt. Abb. 2 stellt den Querschnitt des Walzprofils dar, aus dem die Schienenstühle hergestellt werden. Abb. 4 zeigt den Walzstab, aus dessen Flanschenden nach Maßgabe der Schienenstuhllänge dreieckige Stücke Z herausgestanzt sind. Die Seitenflächen der Dreiecke ergeben die abgeschrägten Endflächen der Stühle. Nach diesem Arbeitsgang werden die Einzelstücke durch Herausklinken eines schmalen Streifens y abgetrennt, wie es Abb. 5 zeigt, und schließlich wird das Werkstück gemäß Abb. 6 und 7 in einer Presse durch Stößel Xx und X2 in die fertige Querschnittsform gedrückt.
Das Ausstanzen der dreieckigen Stücke und der Stegstreifen geschieht vorteilhaft in derselben Einrichtung. Der zu verarbeitende Profilstab besitzt während der Bearbeitung die in Abb. 8 gezeichnete Stellung; er liegt in einer Matrize ti und wird von zwei oder mehreren Niederhaltern 0 festgehalten. Ein
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Paul Bernhardt in Saarbrücken.
waagerecht angeordneter Stößelg klinkt beim Vorwärtsgehen aus dem Profil die Ecken 2 (Abb. 4) aus, und zwar hintereinander aus beiden Flanschen des Profils. Der Stößel erhält seinen Antrieb während des ersten Teils des Hubs durch den auf der Welle/ befestigten. Nocken L und während des zweiten Teils durch ein Keilgetriebe ρ (Abb. 10). Durch diesen doppelten Antrieb ist es möglich., den erforderliehen großen. Stößelhub· mit einfachen Mitteln zu erreichen. Der Rückzug des. Stößels geschieht durch eine nicht dargestellte Feder. In der senkrechten Ebene des Stößels g· wirkt von oben her der Stempel h, durch den durch Ausklinken eines schmalen Stegstreifens die Abtrennung der Arbeitsstücke erfolgt. Dieser Stempelh sitzt an einem um den Bolzen/ • drehbaren Doppelhebel q, der seinen Antrieb ebenfalls von der WeEe/ aus, und zwar mittels Daumen k erhält. In der Zeichnung ist der Deutlichkeit halber der Hebelantrieb getrennt vom Stößelantrieb gezeichnet; bei der praktischen Ausführung erfolgen beide Antriebe von derselben Welle aus.
Die Abb. 8 bis 13 veranschaulichen den Arbeitsgang. Abb. 8 zeigt die Lage der Werkzeuge im Ruhezustand; das Werkstück m liegt auf der Matrize«. Zunächst setzen sich gemäß Abb. 9 die von der Hauptwelle angetriebenen, im Gleichgang mit der Maschine bewegten Niederhalter ο in Bewegung und pressen das Werkstück auf die Matrize. Darauf beginnt der waagerechte Stößel g (Abb. 10) seinen Arbeitshub und klinkt nacheinander aus dem rechten und dann (Abb. 11) aus dem linken Flansch eine Ecke aus. Nach Rückgang des Stößels (Abb. 12) senkt sich der StempelA und trennt die Arbeitsstücke von dem Profilstab (Abb. 13). Nach vollzogener Abtrennung werden die Werkstücke einer Presse zugeführt, in welcher sie fertiggepreßt werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    ι. Verfahren zur Herstellung von Schienenstühlen aus U-förmigen Walzeisenabschnitten, an denen die Widerlagerflächen für die Schiene und den Holzkeil durch Pressen gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein U-Eisen mit zum Steg senkrechten Flanschen gewalzt und derart in Einzelwerkstücke zerlegt wird, daß aus den Flanschenenden zunächst dreieckige Stücke (Z) herausgestanzt werden und hierauf das übrige Profil symmetrisch zu den dreieckigen Ausschnitten durchschnitten wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine derartige Einrichtung, daß das 6ö Ausstanzen der dreieckigen Stücke (Z) aus beiden Flanschenenden durch ein und denselben Stempel (g) in einem einzigen Arbeitshube erfolgt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausstanzen des dreieckigen Stückes (Z) in dem dem Stanzstempelantrieb zugewandten Flansch durch einen Daumentrieb (I) und das Ausstanzen des dreieckigen Stückes in dem dem Stanzstempelantrieb abgewandten Flansch durch einen Keiltrieb (p) erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM116861D 1931-09-12 1931-09-12 Herstellung von Schienenstuehlen aus U-foermigen Walzeisenabschnitten Expired DE569322C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN109465375A (zh) * 2018-12-25 2019-03-15 沈阳鑫源铁路器材配件有限公司 一种高铁道岔铁座的模锻方法

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN109465375A (zh) * 2018-12-25 2019-03-15 沈阳鑫源铁路器材配件有限公司 一种高铁道岔铁座的模锻方法
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