DE568337C - Faltkarte fuer Staffelkarteien mit den faltbaren Teil ueberragenden Sichtstreifen - Google Patents

Faltkarte fuer Staffelkarteien mit den faltbaren Teil ueberragenden Sichtstreifen

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DE568337C
DE568337C DEK121475D DEK0121475D DE568337C DE 568337 C DE568337 C DE 568337C DE K121475 D DEK121475 D DE K121475D DE K0121475 D DEK0121475 D DE K0121475D DE 568337 C DE568337 C DE 568337C
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cards
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folding card
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F19/00File cards

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  • Sheet Holders (AREA)

Description

  • Faltkarte für Staffelkarteien mit den faltbaren Teil überragenden Sichtstreifen Die Erfindung ist eine weitere Ausbildung der Staffelkarteikarte mit faltbarem Mittelteil nach dem Patent 562 627, und zwar ist gemäß der Erfindung der gefaltete Mittelteil außer an dem unteren und dem Seitenrande auch all dem oberen Rande gegenüber den Seitenteilen verkürzt. Die beiden Seitenteile der Karte haben somit oben und unten einen über dem Mittelteil überstehenden Randstreifen. Dies hat den Vorteil, daß die Karte mit beiden Rändern in die bekannten schmalen durchsichtigen Taschen eines Kartenhalters eingesteckt werden kann, so daß z. B. nach vollständigem Beschreiben der einen Seite der Karte dieselbe, von unten nach oben umgedreht, mit dem andern überstehenden Randstreifen in den durchsichtigen Falz eingefügt werden kann, wobei die Inschriften all den Randstreifen von demselben Ende aus lesbar sind und die entsprechenden Rubriken auf beiden Kartenseiten in gleicher Verteilung liegen. Dies ist für manche Benutzungsfälle, insbesondere bei Durchschreibsysternen, erwünscht. Ferner kann der eine der überstellenden Randstreifen vorteilhaft zur Anbringung bekannterBefestigungsmittel dienen, mit welchen die Karte an einem Kartenhalter oder an der Nachbarkarte oder am Gestell lösbar befestigt ist. Die Seitenteile können ferner mit Verbindungsmitteln versehen werden, die die Karte in der zusammengefalteten Lage sichern, so daß der gefaltete Mittelteil in der Kartei flach liegt.
  • In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen und Anwendungen von Faltkarten nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. r einen bekannten Kartenhalter einer Staffelkartei, an welchem eine in Fig. a gesondert dargestellte Faltkarte befestigt ist.
  • Fig.3 zeigt eine andere Anwendungsform der Faltkarte, bei welchem mehrere zu einer Kette verbundene Karten an einem Kartenhalter befestigt sind.
  • Fig..I stellt die hierbei verwendete Ausführungsform der Faltkarte dar.
  • Fig. 5 zeigt eine andere Form der Faltkarte mit mehreren Falten.
  • Fig.6 stellt ein Bruchstück eines Gestellrahmens dar, an welchem mehrere Faltkarten von anderer Ausführung unmittelbar befestigt sind.
  • Fig. 7 zeigt einen vergrößerten Querschnitt nach der Linie VII-V II der Fig. 6.
  • Fig. ä zeigt die hierbei verwendete Karte. Fig. g stellt eine weitere Ausführungsform eines Kartenhalters mit daran angebrachter Faltkarte dar, und Fig. 1o ist ein Querschnitt nach der Linie K-K. der Fig. 9 in vergrößertem Maßstab. Bei der Ausführungsform nach Fig. i und 2 besteht der Kartenhalter in bekannter Weise aus einem festen Blatt 3o, an welchem oben der Abstandshalter 31 durch Drahtklammern 33 befestigt ist. Der Abstandshalter besteht aus einem Pappstreifen, der etwas breiter ist als das Blatt 3o und zwei seitliche Zungen 32 bildet, die dazu bestimmt sind, in die Seitenkanäle einer flachen Schublade einzugreifen, in welchen die Kartenhalterreihe verschiebbar gelagert ist. Unter den Klammern 33 befindet sich eine aus einer Perforation 34 gebildete Schwächungslinie. Am unteren Ende ist ein Falz 35 aus Celluloid oder anderem durchsichtigen Material befestigt, in welchen der Sichtstreifen der Karte eingesteckt wird. Durch schräge Einschnitte sind in den oberen Ecken des Kartenblattes 3o Befestigungslaschen 36 für die freien Ecken der Karte gebildet. Die Karte (Fig.2) besteht aus den beiden Seitenteilen 37, 38 und dem faltbaren Mittelteil, der aus den beiden durch eine Kniff- oder Gelenklinie verbundenen Hälften -39, 4o besteht. Dieser faltbare Mittelteil ist beiderseits symmetrisch zu den Seitenteilen 37, 38 verkürzt, so daß oben und unten die Seitenteile um Streifen 41, 42 bzw. 43, 44 breiter sind als der Mittelteil. Diese Verbreiterungen dienen, wie aus Fig. i ersichtlich, zur Befestigung der zusammengefalteten Karte an dem Kartenhalter 3o durch Einstecken in den Celluloidfalz 35, und zwar werden, wenn die Vorderseite der Karte sichtbar sein soll, die unteren Streifen 4a" 44, in den Falz eingesteckt, während bei Benutzung der Rückseite, nachdem'die Vorderseite gefüllt ist, die Karte umgedreht wird und die ursprünglich oberen Streifen 41, 43 dann in den Celluloidfalz eingesteckt werden. Die Faltlinien des Mittelteils sind vorteilhaft so ausgeführt, daß man die Faltung sowohl nach oben wie nach unten vornehmen kann, so daß die Karten, gleichviel ob sie in der normalen oder in der umgewendeten Lage in der Kartei stecken, stets das gleiche Bild bieten und der gefaltete Teil zusammengelegt nach oben liegt. Um diese Faltung wiederholt ausführen zu können, ohne daß dieKnickstellen durchreißen, können diese durch Einschnitte o. dgl. als Gelenke ausgebildet werden.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 bis 5 sind an einem Kartenhalter 67 mehrere Karten, die untereinander in Kettenform verbunden sind, derart befestigt, daß nur die oberste Karte der Reihe unmittelbar mit dem Kartenhalter verbunden ist, während die andern Karten lediglich untereinander zusammenhängen. Die Karte So (Fig. 4 und 5) ist zu diesem Zwecke an den Seitenteilen 52, 53 oben mit Ohren 64 und daneben mit schrägen Einschnitten 62, 63 versehen, die so liegen, daß die Ohren 64 der Nachbarkarte in die Einschnitte eingesteckt werden können. Die Ohren 6.4 der obersten Karte greifen in je einen entsprechenden schrägen Einschnitt 66 unterhalb des Abstandshalters 65 des Kartenhalters 67 ein. Der Mittelteil 54 ist durch Kniffe 56 faltbar, und zwar bei der Ausführungsform nach Fig. 4 einmal und bei der nach Fig. 5 zweimal, so daß bei ersterer Ausführung eine Falte und bei letzterer zwei Falten gebildet sind. Diese Knickstellen können, wie bei 70 in Fig.4 angedeutet, als Schwächungsstellen bzw. Gelenke ausgeführt sein, um die Umfaltung auch nach der andern Richtung vornehmen zu können. Auch hier haben die Seitenteile 52, 53 oben und unten überragende Randstreifen 57 bzw. 58. Eine weitere Besonderheit dieser Ausführungsformen sind Befestigungsmittel 68, 69. Diese bestehen aus Haken 68 und entsprechenden Ösenlöchern 69, die am inneren Rande der überragenden Teile 57 bzw. 58 angebracht sind. Bei den gezeichneten Ausführungsbeispielen sind diese Befestigungsmittel aus dem Material der Karten selbst ausgeschnitten. Es können aber auch besondere, z. B. aus dünnem Metall oder Celluloid bestehende Befestigungsmittel an den Karten angebracht werden. Wie Fig. 3 zeigt, werden durch diese Befestigungsmittel die zusammengefalteten Karten geschlossen gehalten, so daß die flache Lage in der Kartei gesichert ist. Neben dem überstehenden Rande 57 sind die Seitenteile mit einem Gelenk bzw. einer Schwächungslinie 6o versehen, so daß die Karten in zusammengefaltetem Zustande in der Kartei hochgeklappt werden können, um die Barunterliegende Karte oder die Rückseite einzusehen. Da die Karten rechts- und linksseitig vollständig symmetrisch sind, können sie auch umgewendet in der Kartei befestigt und benutzt werden. Durch die Ausführung nach Fig. 5 mit mehreren Falten wird das Fassungsvermögen noch erheblich erhöht.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 bis 8 sind die Karten 72 ebenfalls mit einem oben und unten verkürzten Faltteil 73 versehen. Dagegen ist die Art der Lagerung dieser Karten in der Kartei abweichend. Hier sind die Karten unmittelbar mit dem Karteigestell verbunden. Dieses besteht aus einem flachen Rahmen 89, der an den Seiten und in der Mitte je ein Paar von Längskanälen 88 besitzt, in welche Zungen der Kartenhalter 86 eingreifen. Die Seitenteile 74, 75 der Karten haben wie bei der vorigen Ausführungsform ein Ouergelenk 76 bzw. 77 und Verbindungsteile 78, 79. Zur Aufhängung an den Kartenhaltern 86 dienen Klammern, deren Form aus Fig.7 ersichtlich ist. Diese Klammern bestehen im wesentlichen aus einem U-förmig gebogenen Draht oder Blechstreifen, dessen einer Schenkel 8o oben ein Auge 82 bildet. In dieses Auge greift ein Stift oder Haken 87, der mit dein Kartenhalter 86 verbunden ist, von der Seite ein. Die Biegungsstelle der Klammer 8o greift durch einen Einschnitt 84 im Oberrande der Karte 72, und der Schenkel 83 legt sich dicht an das Auge 82 an, wobei er mit einer Biegung die Karte ; 2 gegen den andern Schenkel 8o andrückt. Hier bestehen also die Kartenhalter 86 nur aus kurzen schmalen Streifen, die unter Umständen auch aus Metall hergestellt sein können und zugleich die Abstandskalter bilden. Die Lagerung der Karten ist besonders sicher, da die Kartenhalterstreifen jeder auf beiden Seiten in die Kanäle 88 eingreifen. Auch hier kann die Karte in umgedrehter Lage in der Kartei befestigt werden. Die Haken 87 sind zweckmäßig nach innen offen, so daß die Karten 74 durch Biegung in die Haken mit ihren Augen oder Ösen 82 eingesprengt werden können. Der mittlere Faltteil 54 kann auch in der Knickstelle 7o ganz durchgeschnitten werden, so daß, wie in Fig.8 ersichtlich, zwei Halbkarten 7.4, 7 5 entstehen, die durch die Haken und Ösen 78, 79 verbunden werden und jede auf der Innenseite einen besonderen Ansatz 73 tragen, der mit dem breiteren Seitenteil 74 bzw. 75 durch Gelenk verbunden ist.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 9 und io besteht der Kartenhalter aus einem schmalen Streifen 9o, der oben mit dem Abstandskalter 93 verbunden ist und darunter ein Gelenk 92 besitzt. Am unteren Rande trägt dieser Streifen eine Reihe von flachen Knöpfen io2, die zur Befestigung der Karten 95 dienen. Diese sind am oberen Rande der verbreiterten Seitenteile 9d. mit entsprechenden Knopflöchern 99 versehen, die bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel schlüssellochförmige Gestalt haben, und zwar sind vier Knöpfe und entsprechende Knopflöcher vorgesehen, von denen ein Paar am Außenrande und ein Paar auf dem Innenrande der Seitenteile 9d. liegen. Hierdurch wird eine flache Lage der Karten 95 gesichert. Die Ausbildung des mittleren Faltteils 97 kann entsprechend einer der oben beschriebenen Ausführungsformen sein. Auch diese Ausführungsform der Karte ist rechts- und linksseitig symmetrisch, so daß die Karte auch in umgewendeter Lage in den Knöpfen io-2 befestigt werden kann, um die Rückseite benutzen zu können.
  • Wie ersichtlich, sind die Faltteile bei allen Ausführungsformen im wesentlichen im rechten Winkel zu der Gelenklinie der Karten oder Kartenhalter klappbar, und die Karten sind leicht abnehmbar mit ihren Haltern oder Trägern verbunden, so daß sie, abgenommen, nach dem Auseinanderfalten in voller Breite beschrieben bzw. eingesehen und nach Füllung der einen Seite umgekehrt wieder in die Kartei eingesetzt und benutzt werden können.
  • Bei allen Ausführungsformen können die Falten des Mittelteils, da sie sich mit den Befestigungsmitteln der Karten nicht an ihren Rändern berühren, frei umgeklappt werden, so daß der Faltteil der Karte wie die Blätter eines Buches umgeschlagen werden kann, während die Karte sich in der Kartei befindet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Faltkarte für Staffelkarteien mit den faltbaren Teil überragenden Sichtstreifen nach Patent 562 627, dadurch gekennzeichnet, daß der gefaltete Mittelteil außer an dem unteren und dem Seitenrande auch an dem oberen Rande gegenüber den Seitenteilen verkürzt ist.
  2. 2. Faltkarte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenteile mit Verbindungsmitteln versehen sind, die die Karte in zusammengefalteter Lage sichern.
  3. 3. Faltkarte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel der Seitenteile aus hakenförmigen Laschen (68) und entsprechenden Ösenlöchern (69) bestehen. d.. Faltkarte nach Anspruch i, die an einem Kartenhalter oder an der Nachbarkarte oder am Gestell lösbar befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die an sich bekannten Befestigungsmittel an einem über dem Mittelteil überstehenden Rande oder beiden überstehenden Rändern der Seitenteile angeordnet sind, so daß die Karte in der zusammengefalteten Lage durch diese Befestigung gesichert wird.
DEK121475D 1931-07-31 1931-07-31 Faltkarte fuer Staffelkarteien mit den faltbaren Teil ueberragenden Sichtstreifen Expired DE568337C (de)

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