DE567540C - Einrichtung, z. B. Mappe oder Tasche, zum geordneten Aufbewahren von Schriftstuecken und anderen flachen Gegenstaenden - Google Patents

Einrichtung, z. B. Mappe oder Tasche, zum geordneten Aufbewahren von Schriftstuecken und anderen flachen Gegenstaenden

Info

Publication number
DE567540C
DE567540C DE1930567540D DE567540DD DE567540C DE 567540 C DE567540 C DE 567540C DE 1930567540 D DE1930567540 D DE 1930567540D DE 567540D D DE567540D D DE 567540DD DE 567540 C DE567540 C DE 567540C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
particular according
partition walls
index
cover
edges
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930567540D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE567540C publication Critical patent/DE567540C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F7/00Filing appliances without fastening means
    • B42F7/06Filing appliances comprising a plurality of pockets or compartments, e.g. portfolios or cases with a plurality of compartments

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

  • Einrichtung, z. B. Mappe oder Tasche, zum geordneten Aufbewahren von Schriftstücken und anderen flachen Gegenständen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum geordneten Aufbewahren von Schriftstücken. Drucksachen, Kontenblättern, Mappen, Schallplatten, aufgezogenen Gewebsmustern oder anderen flachen Gegenständen, die auch als Aktentasche ausgebildet sein und dergestalt zum Transport ihres Inhaltes dienen kann.
  • Die Einrichtung gemäß der Erfindung gehört zu jenen, bei welchen die eingelegten Stücke zwischen Wänden nahe ihren unteren Kanten durch Klemmung festgehalten werden. Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art kann ohne Betätigung einer besonderen. die Klernmung für den gesamten Inhalt aufhebenden Vorrichtung bereits die Klemmung des Inhaltes eines einzigen Faches gelockert «erden, indem zu federnden Klammern oben verbundene, unten offene und auf Führungsbolzen aufgereihte Doppelwände seitlich verschoben und zusammengedrückt werden. Diese bekannten Einrichtungen erfordern wegen der unten auseinandergespreizten Doppelwände eine große Bautiefe und zur Überwindung der Federkraft sämtlicher Klammern beim Auseinanderschieben und Zusammendrücken einen erheblichen Kraftaufwand, der noch durch die Reibung sämtlicher verschobenen Wände an dem Aufnahmebehälter erhöht wird. Demgegenüber werden gemäß der Erfindung die auf Bolzen aufgereihten, zwischen Klemmschienen angeordneten Wände durch äußeren Federdruck aneinandergepreßt, so daß sie sich bei dem Auseinanderbiegen ihrer oberen Kanten gleich einarmigen Hebeln an oder nahe ihren unteren Kanten gegeneinander abstützen, wobei die in dem so geöffneten Spaltenfach liegenden Blätter o. dgl. freigelegt werden. Durch die Hebelwirkung wird an Kraft gespart und bei erheblich verminderter Bautiefe die Zugänglichkeit der in dem geöffneten Spaltenfach befindlichen Blätter o. dgl. erhöht.
  • Zahlreiche Einzelheiten, welche diese Erfindung weiter ausgestalten, ergeben sich aus den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen, und zwar zeigt Abb. r eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform in geöffnetem Zustand; Abb. a ist eine Seitenansicht eines elastischen Distanzkörpers, wie in Abb. r verwendet, Abb. 3 eine andere Ausführung eines Distanzkörpers, Abb.4 eine konische Schraubenfeder, wie sie für verschiedene Zwecke beim Erfindungsgegenstand benutzt wird, Abb. 5 und 6 eine Seiten- und Stirnansicht eines festen Distanzkörpers für die Zwischenwände, Abb. 7 eine Seitenansicht des Mappenrückens, und zwar im einzelnen die Verbindung der beiden Deckel und das Zusammenhalten der Zwischenwände, --Abb. 8 eine Queransicht zu Abb. 7, Abb. 9 eine der Abb. 7 entsprechende, etwas abgeänderte Ausführungsform, Abb. io eine Einzelheit von Abb. 9, Abb. i i ein auswechselbarer Indexträger, ausgebreitet in eine Ebene, Abb. 12 ein Schaubild dieses Indexträgers, Abb. 13 ein gleichzeitig zum Verbinden und Abstandhalten der Deckel dienendes Glied in einer Ansicht und teilweise im Schnitt entsprechend Abb. 7 oder 9 in einer etwas abweichenden Ausführung, Abb. 14 eine schaubildliche Ansicht einer Mappe mit der äußeren Erscheinung einer gewöhnlichen Aktenmappe oder Schultasche, Abb. 15 eine Einzelheit der seitlichen Deckel gemäß Abb. 14 in eine Ebene ausgebreitet, Abb. 16 eine schaubildliche Darstellung der Führungsplatte zur Sicherung gleichmäßiger Lage der in die Fächer eingelegten Aktenstücke o. dgl. (diese abgebrochene Ansicht ist im rechten Winkel gegenüber Abb. i verdreht dargestellt), Abb. 17, 18 und i9 Stirn- und Seitenansicht bzw. Grundriß der Blattfeder, die zur Erhöhung der Elastizität der Deckel dient, Abb. 2o eine perspektivische Ansicht nach Art von Abb. i, jedoch von einer etwas abweichenden Ausführungsform.
  • Entsprechende Teile sind in allen Abbildungen mit den gleichen Bezugszeichen versehen. i sind die Zwischenwände, 2 die Verbindungsmittel, welche diese Zwischenwände nahe ihren Unterkanten zusammenhalten und vorzugsweise als U-förmige Schienen ausgebildet sind, wie aus den Abb. 1, 7, 9 und 2o hervorgeht. 3 sind gefaltete Streifen, die an den Oberkanten der Zwischenwände angebracht sind. 4 sind Federn, welche diese Streifen 3 auseinanderspreizen und dadurch die Zwischenwände i in Entfernung halten. Es können Blattfedern, wie in Abb.2, oder konische Schraubenfedern, wie gemäß Abb. 3, verwendet werden, die in Abb. 4 im einzelnen dargestellt sind. Es können auch konische Schraubenfedern gemäß Abb.4 allein angewendet werden, um die Oberkanten der Zwischenwände im Abstand zu halten. 5 sind Indextäfelchen, die an den Streifen 3 fest angebracht sind. 6 ist eine andere Äusführung eines Distanzkörpers, bestehend aus festem Material, wie Holz, Bein, Kunstharz u. dgl., oder aus nachgiebigem Material, wie Gummi oder Gummischwamm. Diese Form kann angewendet werden, wenn auf das flache Zusammenlegen der Einrichtung zum Gebrauch als Mappe verzichtet wird.
  • Die Indextäfelchen 5 sind vorzugsweise dachartig geneigt, und. zwar auswärts (Abb. i und 2) oder einwärts (Abb.3). Am besten werden zwei kombinierte Index- und Distanzierungssysteme angewendet, je eins rechts und links an der Oberkante der Zwischenwände. In Abb. i sind vier Indexsysteme dargestellt: ein arithmetisches und ein alphabetisches auf der dem Beschauer zugewendeten Seite und ein nach Monaten und Wochentagen eingeteiltes auf der entgegengesetzten Seite. An den einander berührenden Dachflächen benachbarter Distanzkörper sind gleiche Indizes angebracht, so daß beiderseits eines Faches gleiche Indizes sichtbar sind, was besonders vorteilhaft wirkt, wenn ein Fach weit geöffnet ist. Die Streifen 3, 5 können ganz flach zusammengepreßt werden, wenn die Einrichtung bei Gebrauch als Aktentasche,. Mappe o. dgl. geschlossen wird.
  • 7 sind Leitkarten, die zwischen den Zwischenwänden angeordnet sein können, um das angewendete Indexsystem zu unterteilen. Für diesen Zweck kann es genügen, wenn sie in verschiedenen Farben von gleicher Reihenfolge ausgeführt sind; es können aber auch abgekürzte Indexsysteme auf ihnen an,-ebracht sein, wie z. B. e, i, o, u oder 2, ¢, 6, B. Solche Leitkarten sind in Abb. i beispielsweise in dem Fach mit der Bezeichnung RS bzw. Januar dargestellt und in Abb. 2o im Fach L. 8 sind Deckel, die mit Klappen 9 (Abb. i und 14) versehen sind, welche die Oberkanten der Zwischenwände i bei geschlossener Einrichtung abdecken. io ist ein Schloß zur Verriegelung der Klappen g.
  • Auswechselbare Indexträger, z. B. aus Blech, können nach Abb. i i und 12 ausgeführt sein. Abb. i i zeigt die Abwickelung eines solchen Indexträgers, während Abb. 12 diesen mit umgebogenen Längskanten i i zeigt, welche das eigentliche Indextäfelchen 12 festklemmen. Die rechtwinklig abgebogenen Endlappen i i" werden erst nach Aufsetzen auf einen schrägen Streifen 5 vollständig umgebogen.
  • 13 sind konische Schraubenfedern, die ähnlich den in Abb. 4 dargestellten ausgebildet sind und dazu dienen, die Zwischenwände nahe ihren Unterkanten gegeneinan.derzupressen. Diese Federn drücken einerseits gegen nabenartige Teile 14 der Schienen 2, andererseits gegen Unterlagscheiben oder Federteller 15. 16 sind Bolzen mit Gewinde an beiden Enden (Abb. 7) zum Aufschrauben von flachen Muttern 17, welche den Druck der Federteller 15 bzw. der Federn 13 aufnehmen.
  • 18 ist der Rücken der als Mappe o. dgl. ausgebildeten Einrichtung, dessen gelochte oder geschlitzte, rechtwinklig abgebogene Ansätze über die Enden der Gewindebolzen 16 greifen. i9 ist ein Verstärkungsstück aus Blech, das ebenfalls gelocht ist und von dem Bolzen 16 durchdrungen wird. Dieses Blechstück ist auf sich selbst zurückgebogen und bildet das Lager für den Büge12o bzw. 20'. Der eine dieser Bügel (2o, Abb. i links) ist rechteckig, während der andere (2o', Abb. i rechts) dreieckig ist, um in den Umfang des anderen hineinzupassen, wenn die beiden Bügel gegen den Rücken 18 geklappt werden.
  • 21 sind Überzüge aus Gummi oder aus irgendeinem anderen Material, das ein Zerkratzen der Tischplatte o. dgl. verhütet, wenn die Einrichtung auf diese gestellt wird. 22 sind flache Muttern, die auf die Bolzen 16 geschraubt werden und däzu dienen, die aus dem Blechstück i9, dem Deckel 8 .und dem Bügel 2o oder 2o' bestehende Einheit abnehmbar mit dem Bolzen 16 zu verbinden. Nach Entfernen dieser Einheiten kann man auch den Rücken 18 abnehmen, ohne den Zusammenhalt der Zwischenwände zu beeinträchtigen. An der Außenseite der Blechstücke ig sind Vertiefungen angebracht, in denen die flachen Muttern 22 versenkt liegen. Auch die Bolzen 16 ragen nicht über die Außenfläche der Muttern 22 (Abb. 7) hinaus.
  • Blattfedern 23 sind auf den Innenseiten der Deckel 8 angeordnet, deren äußere Enden mit den Deckeln vernietet oder sonstwie verbunden sind. Die den Bolzen 16 nahe gelegenen Teile dieser Blattfedern 23 sind flach und geben infolgedessen leicht nach, während die weiter entfernten Teile längsgewellt und dadurch versteift sind, wie aus Abb. i oder im einzelnen aus Abb. 17, 18, ig ersichtlich, wo die Wellung mit 23' bezeichnet ist.
  • Gemäß der Ausführung nach Abb. 9 und io werden anstatt der durchgehenden Bolzen 16 geteilte Bolzen 24, 24' mit flachen Kopfschrauben verwendet, die sich mittels Unterlagscheiben -25 gegen die Blechteile ig legen und mit ihren Gewindeenden in eine Mutter 2.6 eingreifen (Abb. 9). Gemäß dieser Anordnung sind die Federteller 15, die Federn 13 sowie die Schienen 2 mit den nabenartigen Teilen 14. in der Mitte zwischen den Zwischenwänden angeordnet, welche hierdurch in zwei Gruppen geteilt werden.
  • Der Bolzen 16 kann auch durch zwei Rohre 27, 28 ersetzt werden, die teleskopartig ineinandergreifen (Abb. 13). Die Enden dieser Rohre sind mit Außengewinde versehen und tragen die Muttern 17 und 22, genau so wie Bolzen 16 in Abb. 7. Eine schwach konische Wurmschraube 29 kann in das Innere des inneren Rohres 27 geschraubt werden, das am Ende geschlitzt ist und durch das Einschrauben der Wurmschraube 29 etwas ausgedehnt wird. Hierdurch wird die Reibung zwischen den Berührungsflächen der beiden Rohre so erhöht, daß diese gegeneinander verriegelt sind. Der Schlitz in der Stirnfläche der Wurmschraube 29 ist durch die Öffnung des Rohres 28 zugänglich. Diese Anordnung hat den besonderen Vorteil, daß die Entfernung der beiden Deckel 8 gemäß dem Inhalt der Mappe o. dgl. geändert werden kann. Selbstverständlich ist ein verstellbares Schloß i o in Verbindung mit dieser Einrichtung empfehlenswert, wie es an sich bekannt und daher nicht dargestellt ist.
  • Bezug nehmend nun auf Abb.14 sind 30 und 3o' Seitenteile. welche an den Deckeln 8 angeordnet sind und die Seitenkanten der Zwischenwände i abdecken. 31 ist ebenfalls ein seitlicher Abdeckteil, dessen umgebogene Lappen 31' vom Bolzen 16 durchsetzt werden, wie in Abb. 14. gezeigt, während Abb. 15 den Teil 31 in eine Ebene ausgebreitet zeigt.
  • In Abb. 16 ist wieder 18 der Rücken der als Mappe ausgebildeten Einrichtung, i eine der Zwischenwände, 17 sind die inneren Muttern der Bolzen 16, die in dieser Abb. 16 weggelassen sind, um die Deutlichkeit nicht zu beeinträchtigen. Bloß das Loch in der Zwischenwand i ist angedeutet, durch das der Bolzen 16 hindurchtritt. 33 ist eine geneigte Führungsfläche, die mittels ihrer umgebogenen Enden 33' mit dem Bolzen 16 verbunden ist. Diese geneigte Fläche dient als Führung für die Ecken der aufzubewahrenden Gegenstände, die in die zwischen den Zwischenwänden gebildeten Fächer eingelegt werden. Die Zwischenwände i sind mit schrägen Schlitzen i' versehen, die über die Führungsleiste 33 greifen.
  • In Abb.2o ist eine abgeänderte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es werden hier die Deckel 8a und 8b aus einem Stück mit dem Rücken 8c ausgeführt. Die Deckel lassen sich mit dem Rücken 8c in der Ebene der Tischplatte ausbreiten. Ein zweiarmiger Hebel 43 ist an dem Rücken derart drehbar befestigt, daß er, wie dargestellt, über die Faltkanten @zwischen den Deckeln 8a bzw. 8b und dem Rücken 8c geschoben werden kann und dadurch deren Lage in einer gemeinsamen Ebene sichert. Der Hebel 43 kann aber auch auf den Rücken 8c zurückgedreht werden, so daß er beim Schließen der Mappe nicht hindert. Die Zwischenwände i, die hier aus dünnerem Material ausgeführt sein können, sind unter Verzicht auf Distanzstücke mit gewöhnlichen Indexbezeichnungen 5 versehen. Zwischen den Wänden i sind vier verschiedenfarbige, mit den Indexbezeichnungen A-2, E-4, 1-6, O-8 versehene Leitkarten 7R, 7b, 7e, 7d angeordnet, um wie bei der oben beschriebenen Ausführungsform das Indexsystem innerhalb der einzelnen Fächer weiter zu unterteilen.
  • Die äußersten der Zwischenwände, die hier besser als innere Deckel 44 bezeichnet werden, sind aus kräftigem elastischem Material hergestellt und übernehmen hier die Funktion der Deckel 8 und Federn 23 der anderen Ausführungsform. Die Zwischenwände i sind mit den inneren Deckeln 44 in derselben Weise wie bei der Ausführungsform gemäß Abb. i ff. auf den Bolzen 16 aufgereiht und mittels der Schienen 2a, 2b, der konischen Schraubenfedern 13a, 13 b, der nabenartigen Teile i4a, i4b, der Federteller 15a, i 5b und der Muttern 17a, 17b (nur letztere sichtbar) zu einer Einheit zusammengefaßt und halten Schriftstücke o. dgl., die zwischen sie eingelegt werden, federnd fest. Diese Einheit kann ganz wie bei der Ausführung gemäß Abb. i mittels äußerer Muttern 22a, 22b mit einem durchlaufenden innerenRückenteil 18 (oder mit einzelnen Laschen) verbunden sein, der mittels Nieten 45a, 45b ö. d81. am Rücken 8c verbunden ist.
  • Diese Anordnung gemäß Abb.2o zeichnet sich durch besondere Einfachheit und Billigkeit aus und vereint die Vorteile einer Horizontalregistratur mit denen einer Vertikalregistratur. Wenn die Mappe in horizontaler Lage, also buchförmig, auf einer Tischplatte liegt, ist ihr Index mit einem Blick übersehbar. Nach Wahl des gesuchten Buchstabens o. dgl. wird die Mappe in die dargestellte vertikale Lage gebracht und die. betreffende Spalte geöffnet. Das Aufrichten erfolgt durch eine Drehung um die Faltkante zwischen dem Rücken 8c und hier dem rechten Deckel 8b. Die Deckel 8a, 8b bleiben flach auf dem Tisch liegen und erhöhen dabei nach Art von Füßen die Stabilität der vertikal stehenden Mappe, insbesondere wenn für längeren Gebrauch in vertikaler Lage der Hebel 43 über die Faltkanten zwischen den Deckeln 8a bzw. 811 und dem Rücken 8c gedreht ist.
  • An den inneren Deckeln 44 können zur weiteren Versteifung Blattfedern angeordnet sein, die etwa in der Mitte dieser Wände angenietet sind und deren nach oben gerichtete freie Enden nach innen gekrümmt sind, so daß sie nicht nur einem Biegen nach außen der Wände 44 entgegenwirken, sondern im Gegenteil bestrebt sind, diese nach innen zu biegen.
  • Die Spannung der die Zwischenwände zusammenhaltenden Federn 13 kann bei dieser wie bei der anderen Ausführung vorteilhaft veränderlich gemacht sein, z. B. dadurch, daß die Anschläge (Muttern 17 bzw. 17a, 17b) verstellbar sind.

Claims (23)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung, z. B. Mappe oder Tasche, zum geordneten Aufbewahren von Schriftstücken und anderen flachen Gegenständen, in der die eingelegten Schriftstücke o. dgl. zwischen Wänden nahe ihren unteren Kanten durch Klemmung festgehalten werden, die jeweils ohne Betätigung eines besonderen Organs aufgehoben werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwände in bekannter Weise auf Führungsbolzen aufgereiht und durch Klemmschienen mittels Federn derart aneinandergedrückt sind, daß sie sich bei dem Auseinanderbiegen ihrer oberen Kanten gleich einarmigen Hebeln an oder nahe ihren unteren Kanten gegeneinander abstützen und dadurch eine Lockerung der Klemmung der Schriftstücke bewirken.
  2. 2. Einrichtung, insbesondere nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf den die Trennwände aufreihenden Führungsbolzen beiderseits konische Schraubenfedern angeordnet sind, deren Druck durch an den Enden der Führungsbolzen angebrachte Anschläge, z. B. Schraubenmuttern, aufgenommen wird.
  3. 3. Einrichtung, insbesondere nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß außen an die den Federdruck aufnehmenden Anschläge anschließend der Mappenrücken bzw. die Mappendeckel an den die Trennwände aufreihenden Führungsbolzen befestigt sind.
  4. 4. Einrichtung, insbesondere nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß elastische Deckel im Mappenrücken bzw. innerhalb der auf den Führungsbolzen beiderseits angebrachten Anschläge angeordnet sind, so daß sie sich nur federnd abbiegen, nicht aber buchförmig ausbreiten lassen.
  5. 5. Einrichtung, insbesondere nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet; daß der Druck der die Trennwände zusammenhaltenden Federn mittels U-förmigen Leisten übertragen wird, die im wesentlichen über die ganze Länge der Unterkanten der Trennwände durchlaufen.
  6. 6. Einrichtung, insbesondere nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten mit nabenartigen Muffen versehen sind, die auf den Bolzen gleiten und ein Schiefstellen (Ecken) der Leisten verhüten.
  7. Einrichtung, insbesondere nach Anspruch i oder q., dadurch gekennzeichnet, daß die äußersten Trennwände aus stärkerem Material hergestellt sind als die inneren, so daß sie für sich allein schon kräftig genug sind, den Klemmungsdruck zu überwinden. B.
  8. Einrichtung, insbesondere nach Anspruch i, bei der an den Trennwänden Distanzkörper angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzkörper zwischeneinander und zwischen den benachbarten Wänden Spalten frei lassen, die sich durch Auseinanderbiegen der Wände verbreitern lassen. g.
  9. Einrichtung, insbesondere nach den Ansprüchen 1, 2 oder q., dadurch gekennzeichnet, daß die Deckel durch Blattfedern (23) versteift werden, die anschließend an die Anschläge an den Bolzen eingespannt sind und vorzugsweise nahe ihrer Einspannstelle flach und im Abstand davon längsgewellt sind. io.
  10. Einrichtung, insbesondere nach Anspruch i oder 3, dadurch gekennzeichnet, claß die am oberen Rande der Deckel schwenkbar angeordneten Klappen im wesentlichen untereinander gleich groß sind, so daß sie sich bei vollem Ineinandergreifen gegeneinander abstützen und in dieser Lage verriegelbar sind. i i.
  11. Einrichtung, insbesondere nach Anspruch i oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abdecken der Seitenkanten der Trennwände Platten mit rechtwinklig abgebogenen Ohren an den die Trennwände zusammenhaltenden Bolzen befestigt sind.
  12. 12. Einrichtung, insbesondere nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Entfernung der Unterkanten der Trennwände voneinander verstellbar ist.
  13. 13. Einrichtung, insbesondere nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwände durch teleskopartig ineinanderpassende Rohre miteinander verbunden sind, deren inneres geschlitzt ist und durch ein Klemmittel gegen das äußere gepreßt wird. i.I.
  14. Einrichtung, insbesondere nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß quer zu den Trennwänden Anschläge, z. B. schräge Führungen, angeordnet sind, welche eingelegte Papiere gleicher Breite in die gleiche Lage bringen.
  15. 15. Einrichtung, insbesondere nach den Ansprüchen i und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die . Distanzkörper an den Oberkanten der Trennwände nachgiebig bzw. zusammendrückbar sind und vorzugsweise zugleich in an sich bekannter Weise als Indexträger ausgebildet sind.
  16. 16. Einrichtung, insbesondere nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichzeitig als Distanzkörper und als Indexträger dienenden Mittel aus einem dreifach gefalteten Streifen bestehen, der mit beiden Enden an den Trennwänden befestigt ist und mittels an diesen angebrachten konischen Schraubenfedern oder Blattfedern auseinandergepreßt wird.
  17. 17. Einrichtung, insbesondere nach den Ansprüchen 1, 8, 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß rechts und links an den Oberkanten der Trennwände je ein Distanzkörpersystem angeordnet ist (von denen das eine vorzugsweise ein arithinetisches und ein alphabetisches Indexsystem trägt, während das andere vorzugsweise die Namen der Wochentage und Monate bezeichnet).
  18. 18. Einrichtung, insbesondere nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die benachbarten Indexträger an den aneinanderstoßenden, dachartig abfallenden Flächen gleiche Indexbezeichnungen tragen. ig.
  19. Einrichtung, insbesondere nach Anspruch 16 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß die dachartig abfallenden Flächen der Indexträger mit abnehmbaren Täfelchen bedeckt sind, die mit ihren umgebogenen Längskanten in an sich bekannter Weise ein Indextäfelchen mit abwischbarer Bezeichnung festklemmen und mit ihren an den Schmalseiten vorstehenden Lappen um die an den Trennwänden als Indexträger angebrachten Streifen geklemmt werden.
  20. 20. Einrichtung, insbesondere nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckel an ihrer Verbindungsstelle mit den. Bolzen ausgenommen sind und durch eine Blechlasche mit schüsselförmiger Vertiefung verstärkt sind, in die die Befestigungsmutter o. dgl. versenkt ist.
  21. 21. Einrichtung, insbesondere nach Anspruch 3 oder 2o, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu den Kanten zwischen Mappenrücken und Deckel Bügel angelenkt sind, die sich in die Ebene des Mappenrückens an diesen oder von diesem weg schwenken lassen, gegen ein Schwenken in die Ebene der Deckel aber durch Anschläge, beispielsweise Ausnehmungen in den Blechlaschen, gesichert sind, welche vorzugsweise zu ihrer Anlenkung dienen.
  22. 22. Einrichtung, insbesondere nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Mappeninnern am Rückenteil ein zweiarmiger Hebel drehbar angelenkt ist, der über die Faltkanten zwischen dem Rückenteil und den Deckeln geschoben werden kann und dadurch deren Lage in einer gemeinsamen Ebene im wesentlichen rechtwinklig zu den Trennwänden sichert.
  23. 23. Einrichtung, insbesondere nach Anspruch i, bei - der in an sich bekannter Weise eine Unterteilung-der zwischen den Trennwänden gebildeten Fächer durch Leitkarten von verschiedenen Farben oder mit numerischem oder alphabetischem Unterindex erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitkarten in den Fächern in sich regelmäßig wiederholender Farbfolge oder mit den geraden Zahlen (2, .4, 6, 8) bzw. vier Vokalen (a, e, i, o oder e, i, o, u) versehen angeordnet sind, so daß durch nur vier Leitkarten fünf Unterabteilungen als Grundlage für eine dekadische bzw. vokalische Unterteilung der Fächer gebildet werden. z¢. Einrichtung, insbesondere nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daB die Deckel und ein Rückenteil abnehmbar mit der Gesamtheit der Zwischenwände verbunden sind.
DE1930567540D 1929-12-23 1930-12-18 Einrichtung, z. B. Mappe oder Tasche, zum geordneten Aufbewahren von Schriftstuecken und anderen flachen Gegenstaenden Expired DE567540C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT567540X 1929-12-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE567540C true DE567540C (de) 1933-01-07

Family

ID=3676706

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930567540D Expired DE567540C (de) 1929-12-23 1930-12-18 Einrichtung, z. B. Mappe oder Tasche, zum geordneten Aufbewahren von Schriftstuecken und anderen flachen Gegenstaenden

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE567540C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2841345C2 (de) Tragbares Display System
DE1436138A1 (de) Briefsammler,Mappe od.dgl.
DE2401586A1 (de) Registratur
DE3317988A1 (de) Schutzeinrichtung fuer transparente
DE567540C (de) Einrichtung, z. B. Mappe oder Tasche, zum geordneten Aufbewahren von Schriftstuecken und anderen flachen Gegenstaenden
DE814592C (de) Haengeregistratur fuer Ordner, Schnellhefter, Karteien o. dgl.
CH156135A (de) Einrichtung zum geordneten Aufbewahren von Schriftstücken und anderen flachen Gegenständen.
AT250901B (de) Schriftgutbehälter für Hängeregistraturen
DE479980C (de) Aus gelenkig miteinander verbundenen Teilen bestehende Faltmappe zum Aufbewahren vonSchriftstuecken grossen Formats, Zeichnungen, Textilwaren u. dgl.
AT218473B (de) Schriftguthalter für das in Unterschriftmappen eingelegte Schriftgut
DE3428034C1 (de) Mappe, insbesondere zum Aufbewahren von Manuskripten oder dergleichen
DE1436175C (de) Ordner für Schriftgut
AT132131B (de) Mappe, Tasche od. dgl. zum Ordnen und Aufbewahren von Schriftstücken u. dgl.
AT288317B (de) Grundbauteil eines schriftgutbehaelters, insbesondere briefordners, vorordners, terminordners, briefkorbes od. dgl.
DE2014721B2 (de) Ordner bzw. mappe zum mittigen ablegen von grossformatigem schriftgut, insbesondere endloslisten
DE2363450A1 (de) Mehrzweckmappe zur aufnahme von schriftgut
DE2618328A1 (de) Schriftgut-ordner
DE8808740U1 (de) Zeitplanbuch
DE3000468A1 (de) Mustermappe, insbesondere fuer wandverkleidungen, bodenbelaege u.dgl.
DE2523609A1 (de) Klappordner
DE7719825U (de) Präsentationsmappe
CH659574A5 (en) Device for storing flat articles
DE1232924B (de) Zwischenordner fuer die Standunterlage eines Regals oder Drehschrankes
DE2804321B2 (de) Zeitungshalter
DE7123618U (de) Mappe, insbesondere zur Ablage vanab ler Mengen von Tabellierpapier