DE566110C - Dachdeckungsbelag aus einer biegsamen, wasserfesten Unterlage und einem schmaeleren Metallbelag - Google Patents
Dachdeckungsbelag aus einer biegsamen, wasserfesten Unterlage und einem schmaeleren MetallbelagInfo
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- DE566110C DE566110C DE1930566110D DE566110DD DE566110C DE 566110 C DE566110 C DE 566110C DE 1930566110 D DE1930566110 D DE 1930566110D DE 566110D D DE566110D D DE 566110DD DE 566110 C DE566110 C DE 566110C
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Classifications
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- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D5/00—Roof covering by making use of flexible material, e.g. supplied in roll form
- E04D5/10—Roof covering by making use of flexible material, e.g. supplied in roll form by making use of compounded or laminated materials, e.g. metal foils or plastic films coated with bitumen
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
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Description
- Dachdeckungsbelag aus einer biegsamen, wasserfesten Unterlage und einem schmäleren Metallbelag Die Erfindung betrifft einen Dachdeckungsbelag aus einer biegsamen, wasserfesten Unterlage und einem schmäleren Metallbelag und besteht darin, daß auf die metallfreien Randstreifen der Unterlage Deckstreifen von gleichem Stoff aufgebracht sind, die die Seitenkanten des Metallbelages überdecken. Hierdurch soll bezweckt werden, den Anschluß des Metallbelages an die Unterlage zu verbessern, insbesondere das Abheben des Metallbelages und das Eindringen, von Wasser zwischen Belag und Unterlage zu verhindern. Der Belag eignet sich besonders zur Verwendung in Streifenform z. B. für Schornsteineinfassungen sowie für Eindeckungen von Kehlen und anderen Dachwinkeln. Hierbei bieten die vom Metallbelag nicht bedeckten Randstreifen der Unterlage günstige Anschlußmöglichkeiten, und zwar dort, wo benachbarte Deckungsteile einander überlappen.
- Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel ein Deckungsstreifen dargestellt, und zwar im Ouerschnitt (Fig. i), in Ansicht des flach liegenden Streifens (Fig. 2) und in einem Querschnitt durch den letzteren (Fig. 3).
- Auf der Unterlage io aus biegsamern, festem und verhältnismäßig dünnem Stoff. z. B. Dachpappe, ist der Metalbelag i i, z. B. aus Kupfer, der schmäler als die Unterlage ist und Randstreifen frei läßt, aufgebracht. Der Metallbelag i i kann aufgewalzt oder auch galvanisch niedergeschlagen sein und ist so dünn, daß er ein Bregen des Dachdeckungsbelages gestattet. Gegebenenfalls kann der Metallbelag ii auf der Unterlage io mittels Asphalts oder eines ähnlichen Klebemittels und unter Anwendung von Druck befestigt sein. Längs der Metallschicht sind auf der Unterlage zwei Deckstreifen 12 von gleichem Stoff der Unterlage aufgebracht, die die Seitenkanten 1.6 des Metallbelags i i überdecken. Die Deckstreifen 12 können in der gleichen Weise befestigt sein wie der Metallstreifen i i. Bei dieser Anordnung sind die Ränder des Dachdeckungsbelags auf die doppelte Dicke der Unterlage verstärkt und wird das Eindringen von Wasser zwischen dem Metallbelag und Unterlage verhindert. Die Deckstreifen 12 verhindern trotzdem nicht ein Biegen in der Querrichtung, weil auch die doppelte Dicke an den Seiten der Unterlage genügend biegsam ist.
- Fig. i, bei der der Dachdeckungsbelag zur Auskleidung einer Kehle 13 längs der Mittellinie gebogen ist, läßt erkennen, daß die Belagränder unter den unteren Kanten eines anschließenden Dachbelages 14, z. B. Ziegel oder Dachpappe, liegen. Infolgedessen besteht an den Überlappungsstellen eine Verbindung von Dachziegeln oder Dachpappe zu Dachpappe. Die unteren Kanten 15 der Beläge 14 reichen hierbei noch über- die Innenkanten 16 der Streifen 12 hinweg, so daß sie das'Eindringen von Wasser verhindern. Ein gegen die Flächen 17 anschlagender Regen gelangt somit nur bis zu den Innenkanten 16 der Streifen 12, aber nicht zwischen diesen Streifen und der Grundlage, weil diese fest durch eine Asphaltschicht miteinander verbunden sind. Wasser könnte deshalb höchstens an den Verbindungsstellen zwischen dem anschließenden Dachbelag 14 und den oberen Flächen der darunterliegenden Deckstreifen 12 eindringen, was aber dadurch erschwert oder verhindert wird, daß diese Verbindungsstellen oberhalb der Metallfläche liegen.
- Wird der Dachdeckungsbelag gemäß der Erfindung in der Längsrichtung durchschnitten, so erhält man zwei Hälften, die als Abdeckungsbleche o. dgl. verwendet werden können.
- Zur Herstellung des Belages kann man beispielsweise einen endlosen Streifen aus dünnem, z. B. elektrisch niedergeschlagenem Kupfer über eine in heißen geschmolzenen Asphalt eintauchende Rolle laufen und dann zusammen mit dem gleichfalls endlosen Streifen von Stoff der Unterlage zwischen Preßwalzen führen lassen, von denen die eine aus Gummi oder ähnlichem Stoff besteht. Die Führung erfolgt so, daß der Metallstreifen in der Mitte der Unterlage zu liegen kommt. Der aus den Preßwalzen herauskommende metallüberzogene Streifen wird dann unter einem anderen Asphaltbehälter vorbeigeführt, in dem gleichfalls eine Auftragsrolle liegt, über die die beiden Deckstreifen i2 laufen, so daß diese an ihrer Unterseite eine Asphaltschicht erhalten. Die Deckstreifen kommen alsdann zur Auflage auf die metallfreien Randstreifen der Unterlage und werden gleichfalls durch Preßwalzen auf diese befestigt. Der fertige Dachdeckungsbelag kann aufgerollt und in gewünschte Längen geschnitten werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Dachdeckungsbelag aus einer biegsamen, wasserfesten Unterlage und einem schmäleren Metallbelag, gekennzeichnet durch auf -die metallfreien Randstreifen der Unterlage (io) aufgebrachten, die Seitenkanten (16) des Metallbelages (ii) überdeckenden Deckstreifen (12) von gleichem Stoff der Unterlage (io).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US566110XA | 1929-03-01 | 1929-03-01 |
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| DE566110C true DE566110C (de) | 1932-12-12 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930566110D Expired DE566110C (de) | 1929-03-01 | 1930-02-26 | Dachdeckungsbelag aus einer biegsamen, wasserfesten Unterlage und einem schmaeleren Metallbelag |
Country Status (1)
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- 1930-02-26 DE DE1930566110D patent/DE566110C/de not_active Expired
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