DE565950C - Membran-Spuelventil mit einer durch einen regelbaren Kanal mit der Druckleitung in Verbindung stehenden Gegendruckkammer - Google Patents
Membran-Spuelventil mit einer durch einen regelbaren Kanal mit der Druckleitung in Verbindung stehenden GegendruckkammerInfo
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- DE565950C DE565950C DE1930565950D DE565950DD DE565950C DE 565950 C DE565950 C DE 565950C DE 1930565950 D DE1930565950 D DE 1930565950D DE 565950D D DE565950D D DE 565950DD DE 565950 C DE565950 C DE 565950C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03D—WATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
- E03D3/00—Flushing devices operated by pressure of the water supply system flushing valves not connected to the water-supply main, also if air is blown in the water seal for a quick flushing
- E03D3/02—Self-closing flushing valves
- E03D3/06—Self-closing flushing valves with diaphragm valve and pressure chamber for retarding the valve-closing movement
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Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Membran-Spülventil mit Gegendruckkammer, Hilfsventil
und automatischer Regulierung der Spüldauer.
Spülventile dieser Art haben den Nachteil, daß beim öffnen des Hilfsventils und der dadurch
hervorgerufenen Entlastung des Gegendruckraumes die das Hauptventil verschließende
Membran unter der Einwirkung des
!ο Druckes der Zuleitung ruckartig von ihrem
Sitz abgeschnellt wird. Dadurch tritt eine plötzliche Beschleunigung der Flüssigkeitsmasse des zuströmenden Wassers ein, welches
gefährliche Wasserschläge in der Rohrleitung zur Folge hat. Die Erfindung beseitigt den
Übelstand grundsätzlich, indem sie mit Hilfe einer mit einer feinen Düse versehenen Trennwand
von dem Überdruckraum einen der Membran anliegenden Bremsraum abteilt.
Wird bei dieser Anordnung das Hilfsventil geöffnet, so kann das Wasser aus dem Bremsraum
nur allmählich ausströmen, wodurch die Bewegung der Membran gedämpft und die Beschleunigung des durch das Hilfsventil
strömenden Wassers erheblich verzögert wird. Die Anordnung einer Bremskammer, um
den Vorgang des öffnens und Schließens des Hauptventils zu beeinflussen, ist bereits bekannt.
Zwischen dieser bekannten Anordnung und dem Erfindungsgegenstande bestehen aber hinsichtlich Anordnung und Wirkung folgende
grundsätzliche Unterschiede:
Bei der bekannten Anordnung wird durch ein kleines Ventil die Öffnung in der Trennwand
der Bremskammer, je nachdem man 35" das Spülventil schneller oder langsamer
schließen lassen will, gedrosselt. Es sind also die Zeitdauer der Spülung und die Bremsung
der Schließbewegung automatisch voneinander abhängig. Bei dem Erfindungsgegenstand
ist die Regulierung der Spüldauer völlig unabhängig von der konstant bleibenden Bremsung der Membran. Wie schon
oben dargelegt, sind die Membranventile bisher deswegen in ihrer Wirkung erheblich beeinträchtigt
gewesen, weil sie zu den gefährlichen Wasserschlägen Anlaß gaben. Das Ventil der bekannten Anordnung wird nun
aber durch die Bremsung gerade in verkehrtem Sinne beeinflußt. Stellt man nämlich
eine kurze Spüldau-er ein, so wird die Bremsung sehr gering. Also wird auf das schnell
durchströmende Wasser kein Einfluß ausgeübt. Die Wasserschläge treten ein. Dagegen
bei dem Erfindungsgegenstand wird auch bei 55 · kürzerer Spüldauer die unabhängige Bremsung
in vollem Maße zur Geltung kommen. Damit ist bewiesen, daß die Erfindung einen außerordentlichen Fortschritt gegenüber der
bekannten Anordnung darstellt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Längsschnitt (Abb. 1) und
einem Grundriß des Unterteils (Abb. 2) dargestellt.
Zwischen Gehäuseober- und -unterteil ist die Membran b abdichtend eingespannt. Die
Membran b hat an ihrer Unterseite einen Ansatz, der gegen den Sitz c den Wassereintrittskanal
α abdichtet. Von dem Kanal a führt ein durch eine Regulierschraube g in
seinem Durchgangsquerschnitt zu verändernder kleiner Kanal f in den Überdruckraum i,
von dem durch eine mit einer feinen Düse ο
ίο versehene Scheidewand m ein Bremsraum η
abgetrennt ist, in dem die Membran liegt. Zu beiden Seiten der Sitzöffnung c befinden
sich zur Abflußöffnung e führende öffnungen d (Abb. 2). Der Druckknopf k ist durch
eine Spindel mit dem den Überdruckraum i abschließenden Hilfsventil h verbunden, das
durch Federdruck abdichtet. Die Sitzöffnung des Hilfsventil h steht durch den Kanal I
mit der Abflußöffnung e in Verbindung. Das Ventil arbeitet folgendermaßen:
Das Wasser tritt durch den Kanal α ein, drückt die Membran b vom Sitz c ab und
fließt durch die Sitzöffnung und die Öffnungen d und dann durch die Auslaßöffnung e
den Verbrauchsstellen zu. Gleichzeitig strömt es durch den kleinen Kanal f, der durch die
Regulierschraube g je nach verlangter Spüldauer mehr oder weniger freigegeben wird,
in kürzerer oder längerer Zeit in den durch das Hilfsventil h abgeschlossenen Uberdruckraum
i und gleichzeitig durch die Düse 0 der Trennwand m in die Bremskammer η ein. Die
obere, unter Wasserdruck stehende Membranfläche ist größer als die untere, also ist auch
der von oben auf die Membran wirkende Druck höher als der von unten, wodurch die
Membran b auf den Ventilsitz c gedrückt wird und hier abdichtet; das Ventil ist geschlossen.
Durch Handdruck auf den Knopf k wird 4„
das Hilfsventil h geöffnet, der im Überdruckraum herrschende Überdruck entweicht durch
die Kanäle / und e, die Membran b wird
durch den im Kanal α herrschenden Leitungsdruck vom Sitz c, so schnell es die aus dem
Bremsraum m durch die Düse 0 herauszudrückende Wassermenge zuläßt, abgehoben,
und der Hahn spült. Nach dem Loslassen ■ des Knopfes k wiederholt sich der vorbeschriebene
Vorgang.
Claims (1)
- Patentanspruch:Membran-Spülventil mit einer durch einen regelbaren Kanal mit der Druckleitung in Verbindung stehenden Gegendruckkammer, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegendruckkammer durch eine mit einer Düse versehene feste Trennwand in eine Bremskammer und eine Gegendruckkammer geteilt ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE565950T | 1930-03-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE565950C true DE565950C (de) | 1932-12-07 |
Family
ID=6567438
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930565950D Expired DE565950C (de) | 1930-03-18 | 1930-03-18 | Membran-Spuelventil mit einer durch einen regelbaren Kanal mit der Druckleitung in Verbindung stehenden Gegendruckkammer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE565950C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3439235A1 (de) * | 1984-04-30 | 1985-10-31 | Eberhard Armingeon | Hydraulisch geregeltes tasterventil |
-
1930
- 1930-03-18 DE DE1930565950D patent/DE565950C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3439235A1 (de) * | 1984-04-30 | 1985-10-31 | Eberhard Armingeon | Hydraulisch geregeltes tasterventil |
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