DE565808C - Gelenkverbindung mit Kmerohr fuer Druckmittelleitungen - Google Patents

Gelenkverbindung mit Kmerohr fuer Druckmittelleitungen

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DE565808C
DE565808C DEB138431D DEB0138431D DE565808C DE 565808 C DE565808 C DE 565808C DE B138431 D DEB138431 D DE B138431D DE B0138431 D DEB0138431 D DE B0138431D DE 565808 C DE565808 C DE 565808C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T17/00Component parts, details, or accessories of power brake systems not covered by groups B60T8/00, B60T13/00 or B60T15/00, or presenting other characteristic features
    • B60T17/04Arrangements of piping, valves in the piping, e.g. cut-off valves, couplings or air hoses
    • B60T17/043Brake line couplings, air hoses and stopcocks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Gelenkverbindung mit Knierohr für Druckmittelleitungen von Eisenbahnfahrzeugen, welche Verbindung aus einer Glocke und einer Muffe be-S steht, die mit der ersteren durch nicht dehnbare Verbindungsmittel gekuppelt ist, die sich außerhalb der Rohrleitung befinden.
Gemäß der Erfindung sind die Verbindungslenker einerseits gelenkig auf zwei entgegengesetzten Seiten der Muffe angeordnet, also auf beiden Seiten des Knies, anderseits sind sie mit einem Ring verbunden, der sich in an sich bekannter Weise gegen die Außenfläche der Glocke legt und auf dieser schwingen und sich drehen kann. Außerdem sind die Lenker mit dem Ring in nicht absolut starrer-Weise verbunden derart, daß geringe Bewegungen der Lenker gegenüber der Achse der Muffe stattfinden können.
Diese Eigenarten sind von großer Bedeutung, denn sie gestatten es, praktisch eine einfach ausführbare Verbindung zu verwirklichen, die kräftig und wenig kostspielig ist und auch ein vollkommen dichtes Schließen und eine volle Bewegungsfreiheit sichert trotz der Unterschiede, welche die Glocke gegenüber der Gestalt der theoretischen Kugel aufweisen kann und trotz der Formveränderungen, die die Vorrichtung im Gebrauch erleiden kann. .
Die bisher verwendeten Dichtungsteile der Glocke erfordern eine kostspielige Bearbeitung, um den äußeren und inneren Flächen der Glocke eine vollkommen kugelige und konzentrische Gestalt zu geben, auch wird zuweilen eine Art Kardangelenk vorgesehen, das ebenfalls eine sehr genaue Bearbeitung erfordert, damit der Kreuzungspunkt der Gelenkachsen auch genau mit dem Mittelpunkt der Glocke übereinstimmt. In allen Fällen ist die für ein gutes Arbeiten erforderliche Genauigkeit kostspielig und kann unter der Einwirkung der harten Schläge während des Gebrauches beschädigt werden.
Die Erfindung gestattet, es, die Herstellung « zu vereinfachen und der Glocke innen eine Gestalt zu geben, welche wesentlich von der Kugelform abweicht oder die gegenüber der Außenfläche der Glocke etwas exzentrisch angeordnet ist, ohne daß dadurch das dichte Schließen in den verschiedenen Lagen der Gelenkteile leidet. Dies ist möglich infolge · einer geringen seitlichen Bewegungsfreiheit des Endes der Muffe, die durch ein geringes Spiel zwischen den Lenkern und dem Stützring ermöglicht ist.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Gelenkanordnung.
Fig. 2 ist ein axialer Schnitt durch den oberen Teil.
Die Fig. 3 und 4 sind Ansichten im Grundriß des oberen Endes der Muffe und eines Ringes, der zur Befestigung eines Dichtungsringes dient.
Fig. S ist ein Grundriß des unteren Gelenkes der Vorrichtung, das mit einer Kupplungsmuffe versehen ist.
Die Fig. 6 und 7 zeigen getrennt die Glocke und den Stützring.
Am Ende der am Eisenbahnwagen (nicht dargestellt) angebrachten Rohrleitung ist eine Glocke 17 befestigt, in welcher das obere Ende 19 einer Muffe 20, die fest an einem Knie 29 sitzt, schwing- und drehbar gelagert ist. Das Ende der Muffe trägt einen Gummi- · ring 18, der die Verbindung abdichtet und durch einen Ring 37 befestigt ist. as Die Muffe trägt zwei Zapfen 22, die rechtwinklig zur Ebene des Knies 29 stehen und an denen gelenkig zwei flache Lenker 23 angreifen, deren oberes Ende mit einem flachen' Ansatz 26 versehen ist, der sich gegen die Oberseite eines Ringes 25 legt, welcher auf der kugeligen Oberseite der Glocke ruht.
Diese Lenker sind mit einem Loch versehen
und sitzen auf Zapfen 24 des Ringes 25, auf denen sie durch Splinte 45 festgehalten werden. Auf den Zapfen 22 werden sie durch Splinte 46 festgehalten.
Diese Anordnung, die ohne große Genauigkeit hergestellt werden kann, hält die Lenker 23 im rechten Winkel zum Ring 25 mit einer geringen Schwingungsfreiheit und radialer Verschiebung auf diesem Ring, wodurch die Fehler der Kugelform und der konzentrischen Anordnung der Innen- und Außenfläche der Glocke ausgeglichen werden können. Es muß bemerkt werden, daß die. innere Wand der Glocke theoretisch die Gestalt eines Kugelausschnittes haben sollte, der sich über mehr als eine Halbkugel erstrecken müßte, damit zwischen der Muffe und der Glocke keine undichten Stellen entstehen, wenn die Muffe geneigt ist 'und einer ihrer Ränder unter die diametrale, waagerechte Ebene heruntergeht. Um aber diese Bedingung zu erfüllen, müßte die Glocke aus zwei Teilen hergestellt werden, um das Einsetzen des Muffenendes zu gestatten, wodurch die Bauart umständlich und kostspielig würde. Aus diesem Grunde ist es vorzuziehen, in an sich bekannter Weise dem unteren Teile der Glocke eine zylindrische Gestalt zu geben, wie sie auf der Zeichnung dargestellt ist. Dadurch verkleinert man das Spiel zwischen dem unteren Rand der Muffe, wenn diese geneigt ist, und dem entsprechenden Punkt der Wand, indem man dieser Wand über der diametralen waagerechten Ebene eine Gestalt gibt, die etwas von der Kugelgestalt abweicht, wodurch die Muffe genötigt wird, sich etwas nach dem Punkt hin zu verschieben, wo das Spiel entsteht. Dieser Ausgleich kann nun nicht absolut sein, jedoch wird die Berichtigung durch die Elastizität des Dichtungsringes 18 vervollständigt, und man erzielt eine vollkommene Abdichtung, selbst bei starken Neigungen der Muffe. ·
Insbesondere, um diese seitliche Verschiebung des Muffenendes zu gestatten, ist es erforderlich gewesen, die besondere Verbindungsvorrichtung gemäß der Erfindung vorzusehen. Diese hat auch zur Wirkung, daß sie in sehr einfacher Weise die Fehler der Gestalt ausgleicht, die in der Gießerei oder durch heftige Schläge entstehen können.
Findet die Neigung der Muffe 20 in der Ebene des Knies statt, so entsteht die gewünschte leichte Verschiebung infolge einer sehr geringen Schwingungsbewegung der Lenker 23 auf dem Ring 25 um die Zapfen 24. Findet die Schwingungsbewegung im rechten Winkel zum Knie statt, so nötigen die Lenker 23 den Ring 25, auf der Glocke zu gleiten, und die geringe seitliche Verschiebung des Muffenendes entsteht infolge einer sehr geringen Schwingungsbewegung der Lenker in der Ebene der Zapfen 22, 24 und nach Bedarf infolge eines sehr geringen radialen Gleitens der Absätze 26 auf dem Ring 25.
Das untere Ende des Knies 29 trägt eine Glocke 30, die ähnlich wie die Glocke 21 beschaffen ist und in welcher eine Muffe 31 schwingen und sich drehen kann, die mit einer Kupplungsmuffe 32 versehen ist, welche einen seitlichen, als Gegengewicht dienenden Handgriff trägt.
Diese Muffe ist mit der Glocke 30 durch Lenker 23 und einen Ring 25 verbunden, der sich gegen die Glocke und gegen einen umlaufenden Vorsprung 34 dieser Glocke stützt, so daß er sich drehen, jedoch nicht schwingen kann, da diese letztere Bewegung deshalb nicht erforderlich ist, weil die Achse der Muffe 31 in der Ebene des Knies 39 bleiben muß. Die Lenker 23 sind auf Zapfen gelagert, die fest auf der Muffe 31 sitzen und auch fest mit dem Ring 25 verbunden sind, derart, daß die Muffe frei nach oben und nach unten schwingen kann. Das Spiel dieser Gelenke in der Ebene der Achsen dieser Lenker ist genügend groß, um es dem inneren Ende der Muffe 31 zu gestatten, sich gegenüber der Achse der Glocke etwas zu verschieben, wie dies für die Muffe 20 und die Glocke
17 beschrieben worden ist, um das gute Abdichten zu sichern, trotz der teilweise zylindrischen Gestalt der Glocke und trotz der Fehler des halbkugelförmigen Teiles.
Da die Betätigung der Kupplungsmuffen nur eine geringe Drehbewegung erfordert, ist die Drehung des Ringes 25 auf. der Glocke 30 durch Anschläge begrenzt. Zu diesem Zweck trägt der Vorsprung 34 einen Zapfen 35, der in einen Ausschnitt 36 des Ringes 25 eingreift. Diese Anschlagvorrichtung ist derart eingestellt, daß beim Ineinandergreifen der Kupplungsmuffen zweier einander ähnlicher Vorrichtungen die Griffe 33 waagerecht und symmetrisch zur senkrechten Ebene der Knie 29 liegen. Das Gewicht der Griffe sichert dadurch das Festhalten der Kupplungsmuffen in der eingerückten Lage.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Gelenkverbindung mit Knierohr für Druckmittelleitungen von Eisenbahnfahrzeugen mit einer Glocke und einer gegen die Innenwand dieser Glocke reibenden
    ag Muffe, welche Teile durch einen auf der Außenfläche der Glocke gleitenden Ring und durch starre Lenker miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende der Lenker (23) mit dem Ring durch einen Zapfen (24) und einen flachen Absatz (26) derart verbunden ist, daß die Ebene der Lenker rechtwinklig zum Ring gehalten wird, während das andere Ende der Lenker mit der Muffe durch einen Zapfen (22) verbunden ist, der etwas außerhalb der Mitte der Glocke liegt, wodurch bei jeder Neigung der Muffe gegenüber der Glocke der Ring (25) parallel zum Dichtungsring (18) gehalten wird.
  2. 2. Gelenkverbindung nach Anspruch I, bei welcher die Glocke unterhalb der Ebene des größten Durchmesser eine zylindrische Verlängerung besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Ebene des Dichtungsringes (18) in der Nähe der Mitte der Glocke derart angeordnet ist, daß beim Neigen der Muffe (20) die Linie der Berührung zwischen dem Ring und der Glocke sich teilweise auf die zylindrische Fläche der Verlängerung und teilweise auf die abgerundete Fläche der Glocke erstreckt.
  3. 3. Gelenkverbindung nach Anspruch 1, deren Muffe durch ein ähnliches Gelenk mit einem Kupplungsteil verbunden ist, welcher für eine Drehung um die Achse der Rohrleitung eingerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehung des Rohrstückes (31), welches den Kupplungsteil (32) trägt, und des Ringes (25), welcher mit diesem Rohrstück durch Lenker (23) verbunden ist, durch auf dem Ring und auf der Glocke vorgesehene Anschläge (35, 36) auf einen kleinen Winkel beschränkt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEB138431D 1928-04-11 1928-07-15 Gelenkverbindung mit Kmerohr fuer Druckmittelleitungen Expired DE565808C (de)

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DE565808C true DE565808C (de) 1932-12-08

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ID=8946676

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DE (1) DE565808C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975778C (de) * 1944-10-07 1962-08-30 Bauer Rudolf Kugelgelenkschnellkupplung, insbesondere fuer Rohre zur Guelle-Verregnung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975778C (de) * 1944-10-07 1962-08-30 Bauer Rudolf Kugelgelenkschnellkupplung, insbesondere fuer Rohre zur Guelle-Verregnung

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