DE565429C - Vorrichtung zum Erhitzen von Fluessigkeiten, insbesondere von Kohlenwasserstoffoelen - Google Patents

Vorrichtung zum Erhitzen von Fluessigkeiten, insbesondere von Kohlenwasserstoffoelen

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DE565429C
DE565429C DEST47381D DEST047381D DE565429C DE 565429 C DE565429 C DE 565429C DE ST47381 D DEST47381 D DE ST47381D DE ST047381 D DEST047381 D DE ST047381D DE 565429 C DE565429 C DE 565429C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G9/00Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils
    • C10G9/14Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils in pipes or coils with or without auxiliary means, e.g. digesters, soaking drums, expansion means
    • C10G9/18Apparatus
    • C10G9/20Tube furnaces

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Description

  • Vorrichtung zum Erhitzen von Flüssigkeiten, insbesondere von Kohlenwasserstoffölen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Erhitzen von Flüssigkeiten, insbesondere von Ölen, in mehr als einer Rohrleitung. Die neue Vorrichtung besteht aus einer solchen Zusammenstellung von Rohren und Verbindungsstücken in einem Ofen, daß man zwei Flüssigkeitsströme mit gleicher Wärmezufuhr und gleicher Strömungsgeschwindigkeit erhält. Die Anwendung zweier Flüssigkeitsströme ist dann vorteilhaft, wenn große Durchsätze gewünscht «-erden, da bei Anwendung eines einzigen Stromes ein Rohr von großem Durchmesser verwendet' werden müßte, das bei hohen Temperaturen, die insbesondere in dein durch Strahlung erhitzten Teil des Ofens herrschen, und hohen Drucken, unter denen das Öl steht, leicht bersten könnte. Erfindungsgemäß besteht die in dem Ofen anzuordnende Vorrichtung aus zwei horizontal liegenden Reihen von etwa senkrecht übereinander angeordneten Rohrstücken, von denen die obere mit den unteren kreuzweise derart miteinander verbunden sind, daß zwei verschiedene Leitungen für die zu erhitzende Flüssigkeit entstehen. Wird die Anordnung z. B. beim Spalten von Ölen angewandt, so ergeben sich folgende Vorteile für beide Leitungen: i. Gleiche Wärmezufuhr, 2. gleicher Druckabfall, 3. gleiche Strömungsgeschwindigkeit des Öls, gleiche Ausbeute und 5. gleiches Spalten.
  • An Hand beiliegender Zeichnung sei die Erfindung näher erläutert: Fig. I zeigt die Anordnung der Rohre und die Strömungsrichtung des zu erhitzenden Stoffes im Vertikalschnitt.
  • Dieselbe Anordnung zeigt Fig. z im gleichen Durchschnitt, nur von der anderen Seite aus gesehen.
  • Fig.3 ist ein Vertikalschnitt durch die ganze Länge eines Ofens, der in zwei Teile zerlegt ist, nämlich einen solchen, in dein die Erhitzung durch Strahlung, und einen solchen, in dem sie durch Konvexion erfolgt.
  • In Fig. i bezeichnen die Ziffern i und 2 die beiden Zweigleitungen. Die horizontalen Rohrstücke sind durch Verbindungsstücke 3 miteinander verbunden. Zwei besondere Zuleitungspumpen 4. und 5 versorgen die Zuführungsrohre 6 und 7. Die Ableitungsrohre g und 9 sind an einen gemeinsamen Kessel angeschlossen, der beim Kracken von Ölen das eigentliche Krackgefäß darstellt. Jedes horizontale Rohrstück ist mit Ziff. i bzw. z bezeichnet, um den Zweigstrom anzugeben, zu dem das betreffende Rohr gehört, und hat ein Plus- und Minuszeichen, um die Strömungsrichtung in dem betreffenden Rohr zu bezeichnen. Das Pluszeichen bedeutet, daß das Öl vom Beobachter wegströmt, und das Minuszeichen, daß, es gegen den Beobachter zufließt. Die horizontal liegenden Rohrstücke liegen senkrecht übereinander und sind kreuzweise (die oberen mit den unteren) miteinander verbunden, mitAusnahme der äußersten Rohrstücke, denen in der anderen Reihe je- weils keine gleichen Rohrstücke mehr entsprechen. Die Strömung in jedem Zweig erfolgt abwechselnd durch ein oberes und unteres Rohrstück, die mit Verbindungsstücken verbunden sind. Die Strömung in beiden Rohrleitungen erfolgt vorzugsweise in derselben Richtung, um so eine gleichmäßige Wärmeaufnahme herzustellen. Wenn man nur die parallel nebeneinanderliegendenRohre der einen und der anderen Reihe betrachtet, so erfolgt gemäß Fig. i die Strömung parallel und gleichgerichtet; es kann aber auch mit entgegengesetzter Strömung gearbeitet werden.
  • Fig. a zeigt dieselbe Anordnung von Rohren wie Fig. i, man sieht nur die Strömungsrichtung in den Einzelrohren von der anderen Seite des Ofens.
  • Man kann den Ofen durch eine Scheidewand in einen durch Strahlung und einen durch Konvexion erhitzten Abschnitt unterteilen. In solchen Fällen erfolgt die vorliegende Anordnung der Rohre vorteilhaft in dem durch Strahlung beheizten Abschnitt.
  • In Fig. 3 bezeichnet Ziff. i i den durch Strahlung und Ziff, 1z den durch Konvexion beheizten Teil des Ofens, die beide durch die Wand 13 voneinander getrennt sind. Die Rohre in dem durch Strahlung beheizten Abschnitt sind verzweigt (vgl. Ziff. i und a) und endigen in die Abflußrohre 8 und g. Die Rohre 6 und 7 sind in dem durch Konvexion beheizten Abschnitt in zwei Serien von Rohren angeordnet, die mit 14 und 15, während die einzelnen Zuführungsleitungen der beiden Rohrserien mit 16 und 17 bezeichnet sind. Die durch Konvexion beheizten Teile können mit zwei Zuleitungspumpen verbunden werden oder können auch, wenn gewünscht, durch eine einzige Pumpe gespeist werden. Die Größe und Form aller in dem durch Strahlung beheizten Teil befindlichen Verbindungsstücke ist zweckmäßig dieselbe, was natürlich besonders vorteilhaft ist, da es dadurch nicht notwendig wird, zwei oder mehrere verschiedene Verbindungsstücke herzustellen.
  • Die vorliegende Anordnung gestattet eine gleichmäßige Erhitzung von Flüssigkeiten, insbesondere in solchen Fällen, in denen die Erhitzung lediglich durch Strahlung erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Erhitzen von Flüssigkeiten, insbesondere Kohlenwasserstoffölen, unter Verwendung von zwei Rohrleitungen, die in einem Ofen, vorzugsweise in dem durch Strahlung erhitzten Teil, untergebracht sind, bestehend aus zwei etwa horizontal liegenden Reihen von etwa senkrecht übereinander angeordneten Rohrstücken, von denen die oberen mit den unteren kreuzweise derart miteinander verbunden sind, daß zwei voneinander getrennte Leitungen für die zu erhitzende Flüssigkeit entstehen.
DEST47381D 1930-03-28 1931-03-28 Vorrichtung zum Erhitzen von Fluessigkeiten, insbesondere von Kohlenwasserstoffoelen Expired DE565429C (de)

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