DE565311C - Abdichtungsvorrichtung fuer wasserlose Gasbehaelter - Google Patents

Abdichtungsvorrichtung fuer wasserlose Gasbehaelter

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DE565311C
DE565311C DEM117581D DEM0117581D DE565311C DE 565311 C DE565311 C DE 565311C DE M117581 D DEM117581 D DE M117581D DE M0117581 D DEM0117581 D DE M0117581D DE 565311 C DE565311 C DE 565311C
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pressure
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DEM117581D
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MAN AG
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MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17BGAS-HOLDERS OF VARIABLE CAPACITY
    • F17B1/00Gas-holders of variable capacity
    • F17B1/02Details
    • F17B1/04Sealing devices for sliding parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Package Closures (AREA)

Description

  • Abdichtungsvorrichtung für wasserlose Gasbehälter Bei der Abdichtungsvorrichtung für wasserlose Gasbehälter nach dem Hauptpatent 551412 wird das Andrücken der Dichtung an die Gasbehälterwand und die Nachgiebigkeit gegenüber Ungenauigkeiten derselben dadurch erzielt, daß sich die Wand eines ringförmigen Kastens, die im wesentlichen starr mit dessen Boden verbunden ist und die am oberen freien Ende die eigentliche Dichtung trägt, unter der Wirkung einer senkrechten Belastung des Bodens unter Durchbiegung des Bodens nach außen mehr oder weniger schräg stellt und so die Dichtung an die Behälterwand preßt. Wenn nun hierbei eine Dichtungsform verwendet wird, bei welcher das für die Dichtung und Schmierung verwendete Fett zwischen zwei an der Kastenwand befestigten und von dieser getragenen Gleitleisten und der Kastenwand bzw. der Gasbehälterwand unter Druck angeschlossen ist, so ergibt sich die technische Notwendigkeit, daß die erwähnten beiden Gleitleisten stets mit gleicher Kraft und gleichmäßig an die Behälterwand angedrückt werden. Wenn jedoch die beiden Leisten fest an der mit dem kippenden Boden ebenfalls kippenden (sich schräg stellenden) Kastenwand angebracht sind, kann diese Bedingung unter Umständen nicht erfüllt werden, da bei größeren Ungenauigkeiten der Behälterform und demgemäß stärkerer Schräglage der Kastenwand die eine Leiste einen größeren Ausschlag aus ihrer vorherigen Lage macht als die andere und demgemäß ein verschieden starkes Anliegen an der Gasbehälterwand oder in äußersten Fällen sogar eine Spaltbildung erfolgen kann, wodurch das unter Druck befindliche Fett entweichen könnte.
  • Erfindungsgemäß wird diese Schwierigkeit dadurch vermieden, daß die obere und untere Gleitleiste durch eine besondere selbständige Vorrichtung getragen und durch diese an die Gasbehälterwand angedrückt wird. An die Kastenwand sind die Leisten dabei durch nachgiebige, aber dichte Verbindungen, z. B. Stoff-oder Lederstreifen, angeschlossen. Die Trag- und Andrückvorrichtung selbst kann hierbei nach bekannten Vorbildern zum Andrücken und Tragen der Dichtungsringe bei den Dichtungsvorrichtungen für wasserlose Scheibengasbehälter ausgebildet werden. Die Wand des elastischen Kastens übt nunmehr nur noch auf die zwischen den Gleitleisten befindliche Fettmasse einen Druck aus und bewirkt das jederzeit feste Anliegen derselben an der Gasbehälterwand zum Zwecke der Dichtung.
  • Die neue Anordnung ist besonders vorteilhaft dann zu verwenden, wenn auf das Fett außerdem noch eine ständig wirkende Fördervorrichtung einen Druck ausübt. Als solche kommen z. B. raumveränderliche Zwischenbehälter in Frage, die regelmäßig von einer Förderpumpe mit Abdichtungsfett gefüllt gehalten werden, oder ähnliche Einrichtungen, von denen aus das bei dem Abdichtungsvorgang verbrauchte Fett ständig ersetzt wird. Die nachgiebige Kastenwand gleicht bei einer derartigen Anordnung rasch verlaufende Volumenveränderungen des mit Fett gefüllten Dichtungsraumes aus, die beim Gleiten über engere oder weitere Stellen entstehen, während die ständig wirkende Fördervorrichtung gleichmäßig den Dichtungsraum wieder auffüllt und verlorengegangenes Fett wieder ersetzt.
  • Damit beide Gleitleisten mit Sicherheit unter dem gleichen Druck an der Gasbehälterwand anliegen, werden sie von ein und demselben gewichtsbelasteten Hebel aus angedrückt, und die Übertragungsvorrichtung, die aus Druckstangen und Hebeln besteht, wird so eingerichtet, daß die Zerlegung der vom Gewicht ausgeübten Kraft stets in zwei gleiche Hälften erfolgt. Zur größeren Vereinfachung wird man außerdem, wie dies weiter unten im einzelnen gezeigt ist, die von einem Belastungsgewicht ausgeübte Kraft auf mehrere Druckstellen der Gleitleisten verteilen.
  • An Hand der Zeichnung ist die Erfindung näher erläutert. Es ist Abb. i ein Querschnitt durch einen Teil der Gasbehälterwand und die Dichtung; Abb. 2 bis 4 zeigen Einzelheiten der Andrückvorrichtung für die Gleitleisten.
  • Es sind dabei soweit wie möglich dieselben Buchstaben wie in den Zeichnungen des Hauptpatentes 551412 gewählt.
  • Die obere Gleitleiste a und die untere Gleitleiste b, die zwischen sich den mit Fett gefüllten Raum c einschließen, sind an die äußere Wand d des an dem Abschlußorgan v angeordneten Kastens mit Hilfe von biegsamen Streifen aus undurchlässigem Gewebe u, v nachgiebig angeschlossen. Durch den Halter w werden beide Leisten in dem vorgeschriebenen Abstand gehalten, und an der unteren Verlängerung x desselben greifen zwei Lenker y1, y2 an, die durch einen Hebel z getragen werden. Auf den oberen Endpunkt r dieses Hebels übt das an dem Winkelhebel 2 hängende Gewicht 3 einen nach der Gasbehälterwand zu gerichteten Druck aus. Die Höhenlage des Punktes i ist so gewählt, daß derselbe in der Mitte der beiden Gleitstellen a und b liegt, und hierdurch wird bewirkt, daß beide Leisten mit genau gleicher Kraft an die Behälterwand angedrückt werden.
  • Die äußere Kastenwand d übt unter dem Einfluß der in dem Kasten befindlichen Flüssigkeitsmenge 1a, die den Kastenboden g nach unten und deshalb die Wand d nach außen zu drücken sucht, einen Druck auf das in dem Raum c befindliche Dichtungsfett aus. Der Ersatz des Fettes findet durch die Leitung 4 statt, die an einen unter Kolbendruck stehenden Fettbehälter 5 angeschlossen ist. Durch die zu diesem führende Leitung 6 wird von einer Pumpe her je nach Bedarf Abdichtungsfett zugeleitet.
  • Beim Gleiten der Leisten ca und b über Unregelmäßigkeiten der Behälterwand verändern diese letzteren ihre Lage gegenüber der Kastenwand d, die elastisch ausweicht bzw. durch ihren Druck auf die Fettmasse immer den Raum c mit Fett gefüllt erhält. Fettverluste andererseits werden von dem Zwischenbehälter 5 aus durch die Leitung 4 ersetzt.
  • In den Abb. 2 bis 4 ist eine etwas abweichende Anordnung der Gleitleisten und ihrer Andrückvorrichtung dargestellt. Die beiden Lenker y1 und y2 greifen hierbei nicht unmittelbar an der Verlängerung x des die Leisten tragenden Abstandshalters w an, sondern an gleicharmigen Ausgleichhebeln 7, die ihrerseits wieder Hebel 8 und 9 tragen. Erst diese letzteren sind mit den Verlängerungen x1 bis x4 der Abstandshalter w verbunden. Es wird auf diese Weise erreicht, daß für vier Druckpunkte der Gleitleisten (entsprechend den vier Angriffsstellen von xl bis x4) nur ein einziges Belastungsgewicht io gebraucht wird. Auch hier liegt der Angriffspunkt des Gewichtswinkelhebels seiner Höhenlage nach mitten zwischen den beiden Gleitleisten. Um der ganzen Vorrichtung einen sicheren Halt zu geben, sind die die Hebel 8 und 9 mit dem Hebel ? verbindenden Bolzen nach unten in Form von Stangen ii verlängert, und deren Enden sind abgestützt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Abdichtungsvorrichtung für wasserlose Gasbehälter, bei welcher die erforderliche elastische Nachgiebigkeit durch die Nachgiebigkeit des Bodens eines die Abdichtung tragenden ringförmigen Kastens bewirkt wird, wobei der Boden unter der Einwirkung einer Belastung sich um seine innere Kante in eine nach außen abfallende Schräglage durchbiegt und die der Behälterwand zunächstliegende senkrechte elastische Kastenwand unter Schrägstellung mit ihrem freien Ende gegen die Behälterwand anpreßt, wobei als Dichtungsmittel Fett verwendet wird, welches zwischen einer oberen und einer unteren Gleitleiste unter Druck eingeschlossen ist nach Patent 551412, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitleisten durch eine besondere selbständige Vorrichtung getragen, durch diese an die Gasbehälterwand angedrückt, mit der Kastenwand durch nachgiebige, aber' dichte Verbindungen(Stoffstreifen) verbunden sind, und daß die elastische Kastenwand nur auf die zwischen den Gleitleisten befindliche Fettmasse drückt.
  2. 2. Abdichtungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf das Fett außerdem noch eine ständig wirkende Fördervorrichtung (5) einen Druck ausübt.
  3. 3. Abdichtungsvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Gleitleisten (a, b) durch Abstandshalter (w) verbunden sind, an deren unterer Verlängerung (x) mit Hilfe von zwei Lenkern (y1, y2) und eines diese tragenden Hebels (z) ein Winkelhebel (2), an dem das Andrückgewicht (3) hängt, so angreift, daß der Angriffspunkt (i) der Höhenlage nach mitten zwischen den Leisten (a, b) liegt.
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