DE565293C - Vorrichtung zum Abschleifen zylindrischer Flaechen, insbesondere von Kommutatorflaechen - Google Patents
Vorrichtung zum Abschleifen zylindrischer Flaechen, insbesondere von KommutatorflaechenInfo
- Publication number
- DE565293C DE565293C DES99453D DES0099453D DE565293C DE 565293 C DE565293 C DE 565293C DE S99453 D DES99453 D DE S99453D DE S0099453 D DES0099453 D DE S0099453D DE 565293 C DE565293 C DE 565293C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- grinding
- grindstone
- commutator
- holder
- grinding cylindrical
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 4
- 239000004575 stone Substances 0.000 description 2
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R43/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors
- H01R43/14—Maintenance of current collectors, e.g. reshaping of brushes, cleaning of commutators
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
Description
Es sind bereits Vorrichtungen zum Abschleifen von Kommutatoren elektrischer Maschinen
bekannt geworden, die mit nicht rotierendem Schleifstein arbeiten. Bei den bekannten Vorrichtungen wird ein in einem
Halter starr befestigtes klotzförmiges Schleifstück auf dem Kommutator parallel zur Achse
hin und her bewegt, während der Kommutator in Drehung versetzt wird. Derartige Vorrichtungen ermöglichen zwar ein sorgfältiges
und genaues Abschleifen der Kommutatoren. Das Abschleifen ist aber sehr zeitraubend
und nur mit großer Mühe zu bewerkstelligen, weil die klotzförmigen Schleifstücke,
sobald sie infolge des Abschleifens abgenutzt sind, aus der Schleifvorrichtung entfernt, abgezogen und erneut wieder in die
Schleifvorrichtung eingebaut werden müssen. Dabei bereitet es große Schwierigkeiten, das
Schleifwerkzeug gegenüber dem Kommutator jedesmal wieder genau auszurichten. Durch
die Erfindung sollen die vorstehend erwähnten Nachteile beseitigt werden.
Nach der Erfindung wird bei einer Vorrichtung zum Abschleifen zylindrischer Flächen,
insbesondere von Kommutatorflächen, mittels eines nicht umlaufenden Schleifkörpers
als Schleifkörper eine drehschaltbare, von einem Bremsklotz o. dgl. gegen Eigendrehung
und Längsverschiebung gesicherte Schleifwalze benutzt, zum Zwecke, durch eine Drehschaltung die Schleifflächen nach ihrer
Deformierung nach Bedarf an der ein für allemal zur Werkstückachse genau ausgerichteten
Walze erneuern zu können. Durch die Erfindung wird es ermöglicht, nach Abnutzung
des Schleifkörpers durch Weiterdrehen immer eine neue Stelle des Schleifsteinumfanges
zur Wirksamkeit zu bringen, ohne daß der Schleifkörper aus dem Werkzeughalter entfernt, abgezogen und erneut in
den Werkzeughalter eingebaut und in diesem ausgerichtet werden muß.
Es wird bemerkt, daß an sich der Gedanke, Schleifwerkzeuge drehschaltbar anzuordnen,
bereits für andere Zwecke bekannt und verwendet worden ist. Beispielsweise sind Messerschärfvorrichtungen bekannt geworden,
bei denen die Schleifkörper drehschaltbar angeordnet waren.
In der Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung dargestellt. Mit 1 ist der an einem abzuschleifenden Kommutator 20
anliegende Schleifstein bezeichnet, der walzenförmig ausgebildet und auf einem Bolzen 2
drehbar befestigt ist. Dieser Bolzen 2 ist an Laschen 3 des Schleifsteinhalters 4 befestigt,
die zwecks Verwendung von Schleifsteinen verschiedener Breite auswechselbar sind. Der Schleifsteinhalter 4 ist gegenüber
dem Kopf 5 des Trägers 6 der Abschleifvorrichtung so gelagert, daß er in axialer Rieh-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben 'worden:
Ernst Möskenthien in Berlin-Lichtenberg.
tung des Kommutators verschoben werden kann, wobei er gegen Drehung gesichert ist.
Diese axiale Verschiebung des Schleifsteinhalters 4 und damit des Schleifsteines ι wird
durch ein durch äußere Kraft angetriebenes Zahnrad η bewirkt, das in die Zahnstange 8,
die mit dem Schleifsteinhalter 4 verbunden ist, eingreift. Das Zahnrad 7 wird durch
ein Handrad 9 über eine Welle 10 angetrieben. Diese Welle 10 ist in dem zylinderförmigen
Träger 6 der Abschleifvorrichtung gelagert, die in der Bohrung 12 eines beliebig
ausgebildeten Lagerbockes 1 r ruht. Der Lagerbock dient dazu, in geeigneter
Weise die Abschaltvorrichtung an dem Maschinengehäuse
oder Rahmen zu befestigen. Um den Anpreßdruck des Schleifsteines an den Kommutator beliebig regeln zu können,
ist noch ein Handrad 13 vorgesehen, das mit einer mit Schraubengewinde 14 versehenen
Buchse 15 verbunden ist. Die Buchse ist drehbar in dem Lagerbock 11 gelagert
und durch eine Scheibe 16 gegen Verschiebung gesichert. Mit dem Gewinde 14 dieser
Buchse steht das an dem mit 17 bezeichneten Teil des Trägers 6 der Abschleif vorrichtung
vorgesehene Gewinde in Eingriff. Sobald das Handrad betätigt wird, wird der Träger 6
der Abschleifvorrichtung, der Schleifsteinhalter 4 sowie der Schleifstein je nach der
Drehrichtung auf den Kommutator 20 zu bewegt oder von ihm entfernt.
Fig. 2 zeigt einen Grundriß des Schleifsteinhalters. Aus dieser Figur ist deutlich
die Lagerung des Schleifsteines 1 sowie die Ausbildung der Bremsvorrichtung für den
Schleifstein ersichtlich. Die Bremsvorrichtung besteht aus der Bremsbacke 18, die
gleitend in dem Schleifsteinhalter 4 angeordnet ist. Diese Bremsbacke kann durch zwei
Schrauben 19, die in zwei mit Gewinde versehene Bohrungen in der Wand 21 des Schleif-
_ steinhalters 4 eingeschraubt sind, im Sinne'
einer Verriegelung oder Entriegelung der Bremse verschoben werden.
In Fig. 3 ist der Querschnitt durch einen Schleifstein dargestellt, der nicht walzenförmig
ausgebildet ist, sondern einen symmetrischen, achteckigen Querschnitt besitzt. Natürlich
kann der Schleifstein auch noch anders ausgebildet werden, beispielsweise so, daß
der Querschnitt ein . beliebiges η-Eck beschreibt.
Schleifvorrichtungen der beschriebenen Art können natürlich auch noch in anderen Fällen
zum Abschleifen von Kommutatoren Anwendung finden, beispielsweise beim Abschleifen
von Schleifringen, Walzen, runden Wellen o. dgl.
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zum Abschleifen zylindrischer Flächen, insbesondere von Kommutatorflächen, mittels eines nicht umlaufenden Schleifkörpers, dadurch gekennzeichnet, daß als Schleifkörper eine drehschaltbare, von einem Bremsklotz o. dgl. gegen Eigendrehung und Längsverschiebung gesicherte Schleifwalze benutzt wird, zum Zwecke, durch eine Drehschaltung die Schleiffläche nach ihrer Deformierung nach Bedarf an der ein für allemal zur Werkstückachse genau ausgerichteten Walze erneuern zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES99453D DE565293C (de) | 1931-06-27 | 1931-06-27 | Vorrichtung zum Abschleifen zylindrischer Flaechen, insbesondere von Kommutatorflaechen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES99453D DE565293C (de) | 1931-06-27 | 1931-06-27 | Vorrichtung zum Abschleifen zylindrischer Flaechen, insbesondere von Kommutatorflaechen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE565293C true DE565293C (de) | 1932-11-28 |
Family
ID=7522263
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES99453D Expired DE565293C (de) | 1931-06-27 | 1931-06-27 | Vorrichtung zum Abschleifen zylindrischer Flaechen, insbesondere von Kommutatorflaechen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE565293C (de) |
-
1931
- 1931-06-27 DE DES99453D patent/DE565293C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102014100940B4 (de) | Selbstausrichtende Sandpapierschleifmaschine | |
| DE565293C (de) | Vorrichtung zum Abschleifen zylindrischer Flaechen, insbesondere von Kommutatorflaechen | |
| DE2626912A1 (de) | Maschine zur bearbeitung von werkstuecken | |
| DE618962C (de) | Verfahren zum selbsttaetigen Polieren der Koepfe von Holzschrauben, Maschinenschrauben oder aehnlichen Werkstuecken | |
| DE890911C (de) | Schleifscheibe | |
| DE549225C (de) | Vorrichtung zum Zentrieren von Werkstuecken auf umlaufenden Arbeitsspindeln | |
| DE912057C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum aufeinanderfolgenden Scharfschleifen und Feinstschleifen bzw. Laeppen von Drehmeisseln oder anderen Zerspanungswerkzeugen | |
| DE426020C (de) | Vorrichtung zum Praegepolieren von Achszapfen mittels abrollender Polierwerkzeuge | |
| DE381566C (de) | Verfahren zur Bearbeitung von Rachenlehren, Endmassen u. dgl. | |
| DE869911C (de) | Schleifkopf | |
| DE1805307C3 (de) | Schleifmaschine für ringförmige Werkstücke | |
| DE433141C (de) | Herstellung von festen Schleifkoerpern aus Schmirgel, Karborund oder anderen pulverigen oder koernigen Stoffen | |
| DE332683C (de) | Spannvorrichtung, insbesondere fuer Schreibmaschinenwalzen an Schleifapparaten | |
| DE346791C (de) | Vorrichtung zum Abrichten von Schleifscheiben | |
| DE384077C (de) | Vorrichtung zum Grobschleifen und Feinschleifen (Polieren) von Rasierklingen | |
| DE349634C (de) | Werkstueckhalter bei Maschinen zum beiderseitigen Schleifen der ebenen Seitenflaechen von Ringen o. dgl. | |
| AT40926B (de) | Maschine zum Hinterschleifen von Spiralbohren und Werkzeugen mit ähnlich gestalteten Schneiden. | |
| DE475822C (de) | Maschine zum Schleifen der Schneiden von Spiralbohrern | |
| DE1265010B (de) | Abputz- und Poliervorrichtung | |
| DE1005869B (de) | Geraet zum Festwalzen von Hohlkehlen | |
| DE452735C (de) | Wiederherstellen ausgedruckter Tiefdruckwalzen | |
| DE463276C (de) | Maschine zur Oberflaechenbearbeitung von Gegenstaenden mit verhaeltnismaessig geringer Bearbeitungsfestigkeit, wie Weichmetalle und Gestein | |
| DE337554C (de) | Vorrichtung zum Schleifen zweischneidiger Rasierhobelklingen gleichzeitig an zwei Schneidenflaechen der gegenueberliegenden Klingenseiten | |
| DE599538C (de) | Verfahren zum Herstellen von Holzschliff | |
| DE511859C (de) | Schleif- und Poliermaschine, insbesondere fuer aus Glas hergestellte Werkstuecke |