DE565278C - Unabhaengig vom Maschinenrahmen angeordneter Vorratskasten fuer Drillmaschinen - Google Patents

Unabhaengig vom Maschinenrahmen angeordneter Vorratskasten fuer Drillmaschinen

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DE565278C
DE565278C DE1930565278D DE565278DD DE565278C DE 565278 C DE565278 C DE 565278C DE 1930565278 D DE1930565278 D DE 1930565278D DE 565278D D DE565278D D DE 565278DD DE 565278 C DE565278 C DE 565278C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/005Undercarriages, tanks, hoppers, stirrers specially adapted for seeders or fertiliser distributors
    • A01C15/006Hoppers

Description

Bei Drillmaschinen treten, wie sich gezeigt hat, an dem Saatkasten, besonders wenn die Maschine eine größere Breite hat, Verdrehungsbeanspruchungen auf, die eine bedeutende Größe erreichen können und insbesondere vielfach durch Schwingungserscheinungen hervorgerufen werden. Gegen die auf Verdrehung des Kastens und seine Längsachse wirkenden Kräfte ist aber
ίο der Kasten vermöge seines Querschnittes nur sehr wenig widerstandsfähig, und wenn die Verdrehungsbeanspruchungen in größerer Stärke auftreten, wie es nach den erwähnten neueren Feststellungen der Fall ist, so bietet es Schwierigkeiten, bei Drillmaschinen von größerer Breite die erforderliche Verdrehungssteifigkeit des Saatkastens in der bisher üblichen Weise dadurch zu erzielen, daß der Saatkasten gegen das entsprechend
ao stark ausgebildete Fahrgestell in geeigneter Weise abgestützt wird. Insbesondere gilt dies für solche Maschinen, bei denen der Vorratskasten die einzige Verbindung zwischen den Rädern bildet.
»5 Die vorhandenen Schwierigkeiten können aber, wie sich herausgestellt hat, ohne größeren Aufwand an konstruktiven Mitteln beseitigt werden, wenn gemäß vorliegender Erfindung der Saatkasten einer Drillmaschine als in sich verdrehungssteifer Balken ausgebildet wird. Hierdurch wird auch insofern ein erheblicher Vorteil erzielt, als der Saatkasten, welcher gegen Biegungsbeanspruchungen in vertikaler Ebene infolge seines Querschnittes als Träger mit ziemlich hohem Widerstände wirkt, auch bei großen Maschinenbreiten als selbständiger Träger für den statischen Aufbau der Drillmaschine verwendet werden kann, wie es bei Maschinen von geringerer Breite bereits geschehen ist.
Die Zeichnung stellt den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dar, und zwar zeigt Abb. 1 eine Längsansicht des Saatkastens, Abb. 2 eine Stirnansicht, Abb. 3 einen Grundriß.
Zwischen den Seitenwänden des Saatkastens α sind spantenähnlich gestaltete Querversteifungsglieder b in entsprechenden Abständen angeordnet, welche fachwerkartig ausgebildet sind, damit der freie Querschnitt des Saatkastens möglichst wenig verringert wird. Von den oberen Enden der an den Seitenwänden des Saatkastens anliegenden Teile der Glieder b sind Streben c nach der Mitte der Traverse d geführt. Dadurch, daß die Spantenstreben c in der Mitte an einer tiefer gelegenen Stelle des Saatkastens endigen und infolgedessen die Deckelöffnung des Kastens frei bleibt, wird das Einfüllen des Saatgutes erleichtert und insbesondere verhütet, daß beim Einfüllen des Saatgutes auf pneumatischem Wege Körner an innerhalb des Kastens höher gelegene Konstruktionsteile, wie sie bei bekannten Saatkastenanordnungen vorhanden sind, anprallen und aus dem Kasten herausspringen.
Die Spanten b haben den Zweck, die Querschnittform des Kastens, welche für die
Biegungsfestigkeit wesentlich ist, zu erhalten. Zwischen je zwei einander benachbarten Spanten b ist ein dem Saatkasten eine genügend große Verdrehungssteifigkeit gebendes Stabsystem angeordnet, welches durch eine Diagonalverspannung gebildet wird. Diese besteht aus dünnen Rundeisen e, welche in üblicher Weise durch in der Zeichnung nicht angedeutete Muttern gespannt werden.
ίο Der Saatkastendeckel ist, wie es bei Drillmaschinen mit großer Arbeitsbreite üblich und wegen seines Gewichtes und damit eine bequemere Bedienung ermöglicht wird, nötig ist, in der Mitte geteilt. Es fehlt aber entsprechend der Freilassung der Deckelöffnung des Kastens durch geeignete Form der Querversteifungsglieder die sonst in der Mitte des Saatkastens angeordnete Brücke, auf der die beiden Teile des Deckels ruhen. Damit trotzdem ein regendichter Abschluß des Kastens erzielt wird, greifen die beiden Teile des Deckels in der Mitte falzartig übereinander.

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    i. Unabhängig vom Maschinenrahmen angeordneter Vorratskasten, insbesondere für solche Drillmaschinen, bei denen der V.orratskasten die einzige Verbindung zwischen den Rädern bildet, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratskasten als in sich verdrehungssteifer Balken ausgebildet ist.
  2. 2. Saatkasten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen seinen Seitenwänden mehrere, je einen Teil der Längsausdehnung des Kastens einnehmende, in bekannter Weise eine Verspannung bildende Stabsysteme angeordnet sind, welche durch ihre Verbindung mit der Seiten wandung des Kastens verdrehungssteife Systeme bilden.
  3. 3. Saatkasten nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabsysteme miteinander und mit der Wandung des Kastens durch die Erhaltung der Ouerschnittform des Kastens sichernde Querversteifungsglieder (b) bekannter Art zusammenhängen.
  4. 4. Saatkasten nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Querver- so steifungsglieder (b) miteinander durch eine Diagonalverspannung (e) verbunden sind.
  5. 5. Saatkasten nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Quer-Versteifungsglieder (b) fachwerkartig ausgebildet sind.
  6. 6. Saatkasten nach Ansprüchen 1 bis 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Querversteifungsglieder durch spantenähnlich gestaltete Teile (b) und von deren oberen Enden aus zur Mitte einer tiefer gelegenen Traverse (d) geführte Streben (c) gebildet werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930565278D 1930-03-04 1930-03-04 Unabhaengig vom Maschinenrahmen angeordneter Vorratskasten fuer Drillmaschinen Expired DE565278C (de)

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