DE565128C - Einrichtung zum Zuenden von Quecksilberdampf-Gleichrichtern, bei welcher durch einenPumpenkolben Quecksilber aus einem besonderen Verdraengungsraum durch ein Ausstossrohr gegen eine ueber dem Quecksilberspiegel der Kathode befindliche Zuendanode geschleudert wird - Google Patents
Einrichtung zum Zuenden von Quecksilberdampf-Gleichrichtern, bei welcher durch einenPumpenkolben Quecksilber aus einem besonderen Verdraengungsraum durch ein Ausstossrohr gegen eine ueber dem Quecksilberspiegel der Kathode befindliche Zuendanode geschleudert wirdInfo
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Description
- Einrichtung zum Zünden von Quecksilberdampf-Gleichrichtern, bei welcher durch einen Pumpenkolben Quecksilber aus einem besonderen Verdrängungsraum durch ein Ausstoßrohr gegen eine über dem Quecksilberspiegel der Kathode befindliche Zündanode geschleudert wird Die Zündung von Otiecksilberdampf-Gleichrichtern, sowohl von Glas- als auch von Metallgleichrichtern, erfolgt im allgemeinen mit Hilfe einer Tauchanode, die oberhalb des Kathodenquecksilberspiegels beweglich im Gleichrichtergehäuse gelagert ist und elektromagnetisch gesteuert wird; kleinere Gleichrichter besitzen feste Zündanoden und werden durch Kippen des Gefäßes gezündet. Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, die Zündung der Gleichrichter dadurch einzuleiten, daß mit- Hilfe einer den Quecksilberstrahl unter Druck gegen die Anode schleudernden Einrichtung vorübergehend ein Kontakt zwischen Zündanode und Kathodenquecksilber hergestellt wird. Hierbei war aber die das Quecksilber spritzende Düse fest mit einem elektromagnetisch bewegten Verdrängerkolben verbunden, und ihre Öffnung ragte erheblich aus der Oberfläche des Kathodenquecksilbers heraus. Obwohl der Kolben zur Verdrängung des in einem besonderen V erdrängerrauni eingeschlossenen Quecksilbers noch mitbewegt wurde, wurde die Austrittsöffnung der Spritzdüse nicht unter die Oberfläche des Kathodenquecksilbers herabgezogen, und sie bildete daher eine Störungsquelle des Gleichrichters. Es konnte leicht der Fall eintreten, daß sich der Lichtbogen anstatt an das Kathodenquecksilber an das Düsenrohr ansetzte und dieses zerstörte; auf alle Fälle war keine Gewähr dafür geboten, daß der Lichtbogen von der Düse auf das Quecksilber der Kathode übertrat. Ferner wurde die Kommunikation des Innenraumes der Düse und des Verdrängerraurnes mit dem Kathodengefäß dadurch hergestellt, daß der im Kathodenquecksilber befindliche Führungszylinder für den Verdrängerkolben nach oben erweitert war oder einen viel größeren Durchmesser als der Kolben besaß. Das Quecksilber konnte so durch den zwischen Zylinder und Kolben befindlichen Ringspalt in den Verdrängerraum einströmen, wenn der Kolben durch Unterbrechung der Erregung freigegeben wurde. Diese Erweiterung des Zylinders ist aber von Nachteil für die Führung des Pumpenkolbens, so daß Fehlzündungen nicht ausgeschlossen sind. Alle diese bisher bekannten Zündeinrichtungen sind somit einmal in rein konstruktiver Hinsicht mit schwer zu beseitigenden Nachteilen behaftet, andererseits können sie Anlaß zu Beeinträchtigungen der Wirkungsweise des Gleichrichters werden.
- Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zum Zünden von Quecksilberdampf-Gleichrichtern. bei weicher durch einen Puinpenkolben Otteclcsilber aus einem besonderen l,"erdrängungsrattin durch ein Ausstoßrohr gegen eine über dein Quecksilberspiegel der Kathode befindliche Zündanode geschleudert wird, bei welchem das im Kathodenbehälter angeordnete Ende des Ausstoßrohres sich so weit unterhalb des Quecksilberspiegels der Kathode befindet, daß auch bei vollem Gleichrichterbetrieb die Ausstoßöffnung nicht aus der Oberfläche herausragt.
- In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Abb. i zeigt eine Einrichtung zur Erzeugung des gegen die Zündanode gerichteten Quecksilberstrahles mit Hilfe eines elektromagnetisch gesteuerten Pumpenkolbens, der in einem vorn Kathodenbehälter abgegrenzten Verdrängerraum bewegt wird. Abb. 2 zeigt eine Einrichtung, durch die der gegen die Zündanode -gerichtete Quecksilberstrahl mit Hilfe eines in den Kathodenbehälter hineinragenden Düsenrohres und eines außerhalb des Kathodenbehälters liegenden 'V erdrängerraumes mit elektromagnetisch gesteuertem Pumpenkolben erzeugt wird.
- In Abb. i ist a das Gleichrichtergehäuse mit dein durch den Ringisolator b und die Xathodenabschlußplatte gebildeten Kathodenquecksiiberbehälter. Die Zündanode ist mit d bezeichnet. e ist der Pumpenkolben, der in dem vom Ottecksilberbehälter abgetrennten `t erdrängerraum f bewegt wird und als Anker einer llagn#"tspule g ausgebildet ist. Der Kolben ist mit einer zentralen Bohrung v,rsehen, die in einem Aispuffrohr i auf der oberen Kolbenfläche endigt und durch das das Quecksilber aus dein Verdrängerraum f gegen die Zündanode geschleudert wird, sobald durch Erregen der Spule g der Kolben nach unten gezogen wird. Das aus dein Auspuffrohr ausgeschleuderte Quecksilber durchschlägt dabei die oberhalb der Üffnung befindliche Schicht des Kathodenquecksilbers. hei Rückgang des unter Federwirkung stehenden holbeiis in seine Anfangsstellung strömt Quecksilber durch das Auspuffrohr i in den @-erdrängerraum f ein und füllt diesen wieder auf.
- Die Auspufföffnung des Rohres i muß sich so weit unterhalb der Otiecksilberkatliodenoberfläche befinden, daß auch bei vollem Gleichrichterbetrieb die Üffnung nicht aus der Oberfläche des Kathodenquecksilbers herausragt. Das Röhrchen kann gleichzeitig als Träger eines Körpers aus schwer zerstäubendem Material (Wolfram, Tantal, 1lolybdän o. dgl.) verwendet werden, der zum Teil aus der Quecksilberoberfläche der Kathode herausragt und zum Festhalten des Ouecksilberdampflichtbogens dient. Das Ende der Auspuffdüse selbst kann aus den' genannten schwer zerstäubenden Metallen bestehen.
- Bei dem in Abb. 2 dargestellten Beispiel zur Erzeugung des gegen die Zündanode zu richtenden Quecksilberstrahles durch den Druck eines Pumpenkolbens ist das Rohr i unten offen und in einen Zylinder k bis nahe auf den Boden desselben hineingeführt. i;" ist ein in dem Zylinder mit Spiel geführter eiserner Schwimmerkolben, der als Anker einer Magnetspule g dient. Der Kolben m ist finit einer zentralen Bohrung versehen, mit der er i auf dem Rohr i gleitet. Beim Erregen der Spule g wird der Kolben nach unten bezogen i und das durch ihn verdrängte Quecksilber gegen die Zündanode geschleudert. Der Zylinder t kann ebenfalls seitlich neben dein Kathodengefäli angebracht «-erden, wobei i dann die zentrale Führung des' Kolbens ent-])ehrlich ist. Der Pumpenzylinder kann dünnwandig aus Eisen oder aus einem unmagnetisehen und von Quecksilber nicht angreifbaren Jlaterial hergestellt sein.
Claims (2)
- PATEN TANSPRÜCHrt: i. Einrichtung zuni Zünden von Ouecksilberdampf-Gleichrichtern, bei welcher durch einen Pumpenkolben Quecksilber aus einem besonderen Verdrängungsraum durch ein Ausstoßrohr gegen eine über dem Quecksilberspiegel der Kathode befindliche Zündanode geschleudert wird, dadurch gekennzeichnet, daß das im Ka-. thodenbehälter angeordnete Ende des Ausstoßrohres sich so weit unterhalb des Quecksilberspiegels der Kathode befindet, daß auch bei vollem Gleichrichterbetrieb die Ausstoßöffnung nicht aus der Oberfläche herausragt.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausstoßrohr gleichzeitig als Träger eines Körpers aus schwer zerstäubendem Material (Wolfram, Tantal, Molybdän o. dgl.) verwendet wird, der zum Teil aus der Queck silberoberfläche der Kathode herausragt und zum Festhalten des Quecksilberdampflichtbogens dient. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der gegen die Zündanode gerichtete Quecksilberstrahl in an sich bekannter Weise durch einen in einem Quecksilberbehälter mit Düsenrohr bewegten Pumpenkolben erzeugt wird, welcher den Anker einer Magnetspule darstellt. .I. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Quecksilberbehälter außerhalb des KaFhodennefäßes angebracht und daß der in dein Behälter mit Spiel bewegliche Kolben als Sch«-immer ausgebildet ist, der eine zentrale Bohrung besitzt, mit der er auf dem his nahe an den Boden des Behälters ver-1<inr;'erten Düsenrohr gleitet. E=inrichtung nach Anspruch d., dadurch gekennzeichnet, daß der Ouecksilberbehälter unterhalb des Kathodenbehälters angebracht ist und da!') das Düsenrolir durch eine i ffnung im Boden des Kathodenbehälters hindurchgesteckt ist und in diesen hineinragt.
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1928
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