DE565100C - Dichtungsanordnung fuer Verschraubungen und Flanschenverbindungen aller Art, bei denen der Dichtring von rechteckigem Querschnitt allseitig durch vier Waende eingekammert ist - Google Patents

Dichtungsanordnung fuer Verschraubungen und Flanschenverbindungen aller Art, bei denen der Dichtring von rechteckigem Querschnitt allseitig durch vier Waende eingekammert ist

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DE565100C
DE565100C DEL77433D DEL0077433D DE565100C DE 565100 C DE565100 C DE 565100C DE L77433 D DEL77433 D DE L77433D DE L0077433 D DEL0077433 D DE L0077433D DE 565100 C DE565100 C DE 565100C
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DEL77433D
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ALWIN LUEDERITZ
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ALWIN LUEDERITZ
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L19/00Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts
    • F16L19/02Pipe ends provided with collars or flanges, integral with the pipe or not, pressed together by a screwed member
    • F16L19/0212Pipe ends provided with collars or flanges, integral with the pipe or not, pressed together by a screwed member using specially adapted sealing means
    • F16L19/0218Pipe ends provided with collars or flanges, integral with the pipe or not, pressed together by a screwed member using specially adapted sealing means comprising only sealing rings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)

Description

Bei Verschraubungen und Flanschenverbindungen ist das Dichtungsmaterial meistens nur von zwei oder drei Wänden eingeschlossen und wird daher oft an der offenen Seite herausgedrückt, oder es reißt auf, was zu Undichtigkeiten führt. Es ist aber auch eine Dichtungsanordnung bekannt, bei der der Dichtring von rechteckigem Querschnitt allseitig durch vier Wände eingekammert ist. Bei solchen Verschraubungen sind zwei Kammerwände an der einen, eine Kammerwand an der andern Verbindungshälfte, und die vierte Kammerwand wird durch die Überwurfmutterwand gebildet; bei Flanschenverbindungen dieser Art befinden sich drei Kammerwände in Form einer Nut in dem einen und die vierte Kammerwand als untere Federseite am andern Flansch. Diese Anordnungen haben folgende Mängel: Bei den Verschraubungen wird die Überwurfmutter durch den seitlich anliegenden Dichtring gebremst und dieser auch abgerieben, und bei den Flanschenverbindungen ist die Erneuerung der Dichtringe mit erheblichen Schwierigkeiten verknüpft, da zur Vermeidung neuerlicher Undichtheit vor dem Einlegen eines neuen der alte, meist festgeklebte Dichtring aus der schwer zugänglichen Nut restlos entfernt werden muß, was sehr umständlich ist, viel Zeit und große Sorgfalt erfordert.
Bei allen bisher bekannten Dichtungsanordnungen kann aber auch bei zusammengebauten Rohr- oder Schlauchleitungen nicht ohne weiteres (also ohne eine Auseinandernähme der Verschraubung oder der Flanschenverbindung) festgestellt werden, ob Dichtungsmaterial eingelegt ist oder nicht. Materialverluste, kostspielige Nacharbeiten und Verzögerungen in der Fertigstellung der Leitungen sind oftmals die Folgen dieses Mangels.
Durch die vorliegende Erfindung werden diese Mängel beseitigt»
Erstes Kennzeichen der neuen Dichtungsanordnung für Verschraubungen und Flanschenverbindungen, bei denen der Dichtring von rechteckigem Querschnitt allseitig durch vier Wände eingekammert ist, ist, daß sich an jeder der beiden Verbindungshälften oder bei der bekannten Verwendung eines Zwischenringes mit zwei Dichtringen, an diesem und den zugehörigen Flanschen sich je eine ebene und eine zylindrische Kammerwand befinden.
Als zweites Kennzeichen kann noch hinzutreten, daß die axiale Länge der äußeren zylindrischen Kammerwand des einen Teiles größer ist als die Höhe des einzuschiebenden Bundes des andern Teiles bzw. bei der bekannten Verwendung eines Zwischenringes, daß die axiale Länge der äußeren zylindrischen Kammerwände der Flanschen zusammen größer ist als die Höhe des Bundes am Zwischenringe.
Die neue Dichtungsanordnung braucht diese beiden Kennzeichen nicht zusammen aufzu-
weisen; je nach dem Verwendungszweck kann von dem einen oder dem andern bzw. von beiden Kennzeichen Gebrauch gemacht werden.
Die Abb. ι bis 6 stellen einige Ausführungsmöglichkeiten schematisch dar, und zwar Abb. ι eine Verschraubung mit dem ersten Kennzeichen, Abb. 2 eine Verschraubung mit dem ersten und zweiten Kennzeichen, Abb. 3 eine Verschraubung mit dem ersten und zweiten Kennzeichen, bei der vergessen worden ist, das Dichtungsmaterial einzulegen, Abb. 4 eine Flanschenverbindung mit dem ersten und zweiten Kennzeichen (Flansch mit Gasgewinde und Aufwalzbordring mit losem Flansch), Abb. 5 eine Flanschenverbindung mit Zwischenring und erstem und zweitem Kennzeichen, Abb. 6 eine Flanschenverbindung nach Abb. 5, bei der vergessen worden ist, das Dichtungsmaterial einzulegen.
Das Dichtungsmaterial α (Leder, Blei, Klingerit, Pappe usw.) ist, wie aus den Abb. 1, 2, 4 und 5 hervorgeht, allseitig von vier Wänden b, c, d und e, von denen sich zwei Wände δ und c an der Verbindungshälfte f (Einlegteil, Flansch usw.) und die übrigen zwei Wände d und e an der andern Verbindungshälfte g (Einschraubteil, Flansch, Aufwalzbordring usw.) befinden, eingeschlossen. Ist ein Zwischenring g' angeordnet, so befinden sich an diesem die Wände c und d und c und b.
Infolge der neuen Anordnung der -Wände b, c, β und e kann das Dichtungsmaterial, weil es allseitig umschlossen ist, nicht nur nicht herausgedrückt werden bzw. nicht aufreißen, sondern auch sehr leicht und restlos entfernt werden, da .alle vier Wände b, c, d und e nach der Auseinandernähme der Verbindungen frei liegen und daher bequem zugänglich sind.
Wird die Höhe des Bundes i bzw. des Bundes^' am Zwischenring geringer als.die Tiefe der zugehörigen Eindrehung Ii bzw. der Eindrehungen h' gemacht (s. Abb. 2 bis 6) und wird alsdann vergessen, Dichtungsmaterial α einzulegen, was sehr leicht vorkommt, so kann zwar bei Verschraubungen die Überwurfmutter k, indem sie mit der Bodeninnenseite I auf den oberen Rand des Einschraubteils aufsetzt, fest angezogen werden, die Rohrleitung 0 bleibt jedoch in ihrer Längsachse beweglich (s. Abb. 3). Bei Verschraubungen und Schlauchkupplungen mit der neuen Dichtungsanordnung (s. Abb. 2 und 3) kann daher das Fehlen des Dichtungsmaterials sehr leicht festgestellt und der gemachte Fehler ohne große Zeitverluste behoben werden. Bei Flanschenverbindungen mit der neuen Dichtungsanordnung (s. Abb. 4 bis 6) würden bei fehlendem Dichtungsmaterial die inneren Flanschseiten oder die Aufwalzbordringseiten hart aufeinanderliegen (s. Abb. 6), so daß bei einiger Aufmerksamkeit allein schon durch das Auge der gemachte Fehler festgestellt werden kann.
Die Hauptdichtungsflachen können natürlich auch mehr oder weniger ballig ausgeführt oder mit Dichtungsrillen bzw. zweckentsprechenden Erhebungen versehen werden.
Anwendungsgebiete für die neue Dichtungsanordnung sind Rohr- und Schlauchverbindungen aller Art (Gas-, Heizungs-, Hochdruck-, Ferngas-, Brennstoff- [Tankanlagen] und Beregnungsleitungen, Schlauchkupplungen, Schlauchanschlüsse usw.).

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Dichtungsanordnung für Verschraubungen und Flanschenverbindungen aller Art, bei denen der Dichtring von rechteckigem Querschnitt allseitig durch vier Wände eingekammert ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verschraubungen und Flanschen verbindungen an jeder der beiden Verbindungshälften (g, f) oder bei Verwendung des bekannten Zwischenringes (g/) mit zwei Dichtringen für Flanschenverbindungen an diesem und den zugehörigen Flanschen sich je eine ebene und eine zylindrische Kammerwand befinden.
  2. 2. Dichtungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Länge (h) der äußeren zylindrischen Kammerwand (e) des einen Teiles (g) größer ist als die Höhe des einzuschiebenden Bundes (i) des andern Teiles' (f).
  3. 3. Dichtungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Zwischenringes (g') die axiale Länge (h') der äußeren zylindrischen Kammerwände (e) der Flanschen zusammen größer ist als die Höhe (i1) des Bundes am Zwischenring (g').
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL77433D 1931-02-03 1931-02-03 Dichtungsanordnung fuer Verschraubungen und Flanschenverbindungen aller Art, bei denen der Dichtring von rechteckigem Querschnitt allseitig durch vier Waende eingekammert ist Expired DE565100C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3035671A1 (de) * 1979-10-22 1981-04-30 Balzers Hochvakuum Gmbh, 6200 Wiesbaden Dichtung fuer vakuumflanschverbindungen
DE29908541U1 (de) 1999-05-14 1999-09-09 Kühner GmbH & Cie, 71570 Oppenweiler Verbindungsanordnung für Kältemittelleitungen
EP2775185A1 (de) * 2013-03-04 2014-09-10 Dab Pumps S.p.A. Verbinder für Pumpenanordnung

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DE29908541U1 (de) 1999-05-14 1999-09-09 Kühner GmbH & Cie, 71570 Oppenweiler Verbindungsanordnung für Kältemittelleitungen
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