DE563779C - Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung der Brennstoff- und Verbrennungsluftzufuhr bei Dampfkesselfeuerungsanlagen - Google Patents

Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung der Brennstoff- und Verbrennungsluftzufuhr bei Dampfkesselfeuerungsanlagen

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DE563779C
DE563779C DEH110865D DEH0110865D DE563779C DE 563779 C DE563779 C DE 563779C DE H110865 D DEH110865 D DE H110865D DE H0110865 D DEH0110865 D DE H0110865D DE 563779 C DE563779 C DE 563779C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N1/00Regulating fuel supply
    • F23N1/02Regulating fuel supply conjointly with air supply

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Regulation And Control Of Combustion (AREA)

Description

  • Einrichtung zur selbsttätigen Regelung der Brennstoff- und Verbrennungsluftzufuhr bei Dampfkesselfeuerungsanlagen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur selbsttätigen Regelung der $rennstoff- und Verbrennungsluftzufuhr bei Dampfkesselfeuerungsanlagen durch einen mit einer Rückführung versehenen Dampfmengenmesser. Bei bekannten Einrichtungen dieser Art dient zur Regelung des Verbrennungsvorganges ein von der Dampfströmung beeinflußtes Stellglied, welches durch das von ihm gesteuerte impulsübertragende Mittel jeweils in seine Ausgangsstellung zurückgeführt wird. Bei diesen Einrichtungen werden die Bewegungen des Stellgliedes nicht gleichzeitig zur Anzeige der in der Zeiteinheit durch die Dampfleitung strömenden Dampfmenge benutzt, und es kann demnach die Wirkungsweise der Anlage nicht unmittelbar beobachtet und überwacht werden.
  • Gemäß der Erfindung ist deshalb bei einer Einrichtung zur selbsttätigen Regelung der Brennstoff- und Verbrennungsluftzufuhr bei Dampfkesselfeuerungsanlagen als Dampfmengenmesser ein Anzeigegerät vorgesehen, dessen Zeiger bei Belastungsänderungen im Zusammenwirken mit Impulsempfängern, wie beispielsweise elektrischen Kontakten, die auf einer im Bewegungssinne des Zeigers verstellbaren Scheibe angebracht sind, eine Hilfskraft, z. B. einen elektrischen Strom, einschaltet, durch welche ein Steuermotor für die Regelung der Brennstoffzufuhr entsprechend der Zeigerbewegung in Bewegung versetzt wird. Der Steuermotor bewegt hierbei die Tragscheibe der Impulsempfänger gleichsinnig zur Zeigerbewegung des Dampfmengenmessers und verstellt gleichzeitig .eine zweite Steuerscheibe mit Impulsempfängern, die mit dem Zeiger eines als Anzeigegerät ausgebildeten Luftmengenmessers zwecks Regelung der Luftzufuhr zusammenarbeiten. Hierdurch wird eine stete Betriebsüberwachung sowohl der Feuerungsanlage als auch der Regeleinrichtung selbst ge-,vonnen, weil sich die Zeiger der Meßgeräte unbeeinflußt von äußeren Verstellkräften frei bewegen können und die Schalt- und Regelglieder den Bewegungen der Meßgeräte nachgesteuert werden. Da die Luftzufuhr zwangläufig den Änderungen der Brennstoffzufuhr entsprechend eingestellt wird, ist die Einrichtung sicher in ihrer Wirkung, etwaige Unregelmäßigkeiten können sofort erkannt und daher leicht behoben werden. In den Strömungsweg der vom Luftmengenmesser gesteuerten Hilfskraft kann, mit Vorteil eine von einem Rauchgasprüfer beeinflußte Schaltvorrichtung eingeschaltet werden, die diesen Weg nur bei eintretendem Luftmangel oder -überschuß freigibt.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Der Zeiger b eines Dampfmengenmessers d steht dauernd mit einer elektrischen Stroinzuführung.d in Verbindung und trägt zwei Kontaktplättchen e und f. Um die Drehachse des Zeigers b ist eine Scheibe m für sich drehbar gelagert, auf der den Kontakten e und f entsprechende Gegenkontakte angebracht sind; diese sind durch. Stromabnehmer über Leitungen- g und h mit einem Steuermotor i verbunden, der durch eine weitere Leitung unmittelbar an das Netz angeschlossen ist. Der Motor i ist umsteuerbar, er kann in Rechts-oder Linksdrehung versetzt werden, j e nachdem eine Kontaktgabe durch den Kontakt e oder durch Kontakt f erfolgt. Die Motorwelle ist mit einem Getriebe versehen, durch welches der in dem Stromkreis des Brennstoffördermotors c liegende Regelwiderstand k verstellt wird. Die Stellung dieses Regelwiderstandes ist maßgebend für die Brennstoffzufuhr zur Feuerung: In Abhängigkeit von der Umdrehungsgeschwindigkeit des Motors c kann noch ein Schieber verstellt werden, der die Brennstoffhöhe auf dem Rost der Fördergeschwindigkeit entsprechend verändert. Durch zwei weitere mit der Welle des Steuermotors i gekuppelte Getriebe werden die drehbar gelagerte Scheibe m des Dampfmengenmessers und weiterhin eine in entsprechender Weise auf dem Luftmengenmesser o angeordnete Scheibe n verstellt. Diese Scheibe n trägt wie die Scheibe m zwei Gegenkontakte, die mit den am Zeiger t des Luftmengenmessers o vorgesehenen Kontakten p und q zusammenarbeiten. Der Zeiger t ist mit einer Leitung y verbunden, während die Kontakte p und .q durch Leitungen r und s an den Motor z= angeschlossen sind, der mittels eines Getriebes. z. die Rauchgasklappe steuert. Die Drehrichtung dieses Motors kann sich ebenfalls ändern, je nachdem ein Stromschluß über den einen oder den anderen der Kontakte p und q erfolgt. Die Leitung y ist über einen Rauchgasprüfer w geführt, dessen Zeiger x zwei Kontaktstäbchen trägt, die bei entsprechender Zeigerstellung in einen der beiden Ouecksilbernäpfe z oder z1 eintauchen und damit die Stromzufuhr zu dem Steuermotor z2 für die Luftförderung freigeben.
  • Die Einrichtung arbeitet wie folgt: Bei einer Belastungsänderung gibt der Dampfmesser a durch Stromschluß mittels eines der beiden Kontakte e oder feinen Impuls, durch den der Steuermotor i in der einen oder anderen Richtung in Bewegung gesetzt wird. Dadurch wird der Regelwiderstand k verstellt und die Umdrehungszahl der Welle des Brennstoffördermotors c entsprechend verändert. Gleichzeitig wird aber auch die Gegenkontaktscheibe -in des Dampfmengenmessers verdreht, und zwar so lange, als der Zeiger b infolge der Belastungsänderung weiter ausschlagen. will; beim Stillstand des Zeigers wird der Kontakt unterbrochen, die Bewegung des. Regelwiderstandes k hört auf, und der Motor c läuft mit der durch die veränderte Stellung dieses Widerstandes bedingten Geschwindigkeit weiter. Mit der Gegenkontaktscheibe m ist auch. die Kontaktscheibe n des Luftmengenmessers o verstellt worden, und dadurch ist mittels eines der Kontakte p oder q ein Stromschluß zustande gekommen, durch den der Motor z2 in Betrieb gesetzt und die Stellung der Rauchgasklappe so lange verändert wird, 'bis der Zeiger t des Rauchgas- oder Luftmengenmessers o den Stromkreis wieder unterbricht.. Infolge der Kupplung des Antriebes für die beiden Steuerscheiben m . und n kann die Stromunterbrechung durch den Luftmengenmesser erst herbeigeführt werden, wenn die Luftzufuhr tatsächlich der Brennstofförderung entspricht. Dabei kann diese Rauchklappensteuerung jedoch erst erfolgen, wenn eine Kontaktgabe durch den Rauchgasprüfer w stattgefunden hat, d. h. wenn sich in der Feuerung ein Luftüberschuß oder Luftmangel einstellt und so eine Verstellung der Rauchgasklappe in dem einen oder anderen Sinne erforderlich wird. Der Drehsinn und die Größe der Verstellbewegung werden dabei durch den Rauchgas-oder Luftmengenmesser o eingestellt. Die Anordnung des Rauchgasprüfers ist von Vorteil, weil es immer eine gewisse Zeit erfordert, ehe die bei einer Belastungsänderung neu eingestellte Kohlenmenge sich. hinsichtlich des Verbrennungsvorganges geltend gemacht hat. Andererseits vermeidet die neue Einrichtung ein Überregeln der Rauchgasklappensteuerung, die sich bei alleiniger Ableitung dieser Steuerung vom Rauchgasprüfer infolge der unvermeidlichen Anzeigeverzögerung desselben ergeben würde, da bei der neuen Einrichtung durch die Scheibe n des Rauchgasmengenmessers eine Stromunterbrechung bereits erfolgt, sobald die Luftmenge der Rostbelastung entspricht, auch. wenn der Rauchgasuntersucher den Kontakt noch geschlossen hält. Auf diese Weise wird also sowohl eine zu träge als auch eine zu stark pendelnde Regelung der Verbrennungsluftzufuhr vermieden.
  • Statt des bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel als impulsübertragendes Mittel benutzten elektrischen Stromes kann auch eine andere, z. B, eine hydraulische oder pneumatische Hilfskraft in an sich bekannter Weise zur Betätigung der Steuervorrichtungen benutzt werden.

Claims (1)

  1. PATrNTANSPRÜcHr: r. Einrichtung zur selbsttätigen Regelung der Brennstoff- und Verbrennungs- Luftzufuhr bei Dampfkesselfeuerungsanlagen durch einen mit einer Rückführung versehenen Dampfmengenmesser, dadurch gekennzeichnet, daB als Dampfmengenmesser ein Anzeigegerät (a) vorgesehen ist, dessen Zeiger (b) bei Belastungsänderungen im Zusammenwirken mit Impulsempfängern (z. B. elektrischen Kontakten), die auf einer im Bewegungssinn des Zeigers (b) verstellbaren Scheibe (m) des Anzeigegerätes. angebracht sind, eine Hilfskraft einschaltet, durch welche ein Steuermotor für die Regelung der Brennstoffzufuhr entsprechend der Zeigerbewegung in Bewegung versetzt wird, der dabei die Tragscheibe (na) der Impulsempfänger gleichsinnig zur Zeigerbewegung (b) bewegt und gleichzeitig eine Steuerscheibe (n) mit Impulsempfängern (z. B. elektrischen Kontakten) verstellt, die mit dem Zeiger (t) eines als Anzeigegerät ausgebildeten Luftmengenmessers (o) zwecks Regelung der Luftzufuhr zusammenarbeiten. a. Einrichtung nach. Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daB in den vom Luftmengenmesser (o) gesteuerten Strömungsweg der Hilfskraft eine von einem Rauchgasprüfer (w) beeinfluBte Schaltvorrichtung (x, z, z1) eingeschaltet ist, die diesen Weg nur bei eintretendem Luftmangel oder -überschuB freigibt.
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