DE563134C - Regelvorrichtung fuer Absorptionskaeltemaschinen - Google Patents
Regelvorrichtung fuer AbsorptionskaeltemaschinenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
- Regelvorrichtung für Absorptionskältemaschinen Die Erfindung betrifft eine Regelvorrichtung für Absorptionskältemaschinen, die mit einem binären Gemisch, bestehend aus einer wäßrigen Lösung einer Säure, einer Lauge oder eines Salzes, arbeiten und bei denen die Kälte durch Verdampfen des aus dem Geinisch ausgetriebenen und wieder kondensierten Wasserdampfes erzeugt wird. Bei solchen Absorptionsmaschinen gelangt mit dem Kondensat zugleich stets etwas mitverdampfte Säure bzw. Lauge oder Salzlösung in den Verdampfer. Wenn auch eine gewisse Anreicherung des im Verdampfer enthaltenen Wassers mit dem anderen Mischungsbestandteil erwünscht ist, um das Einfrieren des \-erdampfers bei niedrigeren Temperaturen zii verhüten, so darf doch die Konzentration an Säure bzw. Lauge oder Salzlösung im Verdampfer nicht zu hoch werden, weil sonst die Wirkung des Verdampfers beeinträchtigt wird. Wäre nun der Verdampfer zwecks Abführung überschüssiger Flüssigkeitsmengen mit einer ständig offenen Ablaufleitung versehen, so könnte leicht der Fall eintreten, daß schließlich sein Flüssigkeitsinhalt zu reich an Wasser und zu arm an dem anderen Mischungsbestandteil würde. Diesem Mangel wird durch die den Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtung in einfacher Weise dadurch abgeholfen, daß die am Verdampfer angeordnete Regelvorrichtung einen stets deichen Konzentrationsgrad der im Verdampfer befindlichen Flüssigkeit aufrechterhält. Erfindungsgemäß ist zu diesem Zweck in der zwecks Abführung überschüssiger Flüssigkeitsmengen am Verdampfer angebrachten Ablaufleitung ein Absperrorgan vorgesehen, das auf Änderungen des spezifischen Gewichtes der in dem Verdampfer enthaltenen Lösung anspricht. Dieses Absperrorgan kann z. B. in an sich bekannter Weise durch eine völlig eingetauchte Kugel gebildet werden, welche sich auf die Ablauföffnung auflegt. Zweckmäßig wird man dabei das spezifische Gewicht der Kugel gleich dem vorausbestimmten Wert desjenigen spezifischen Gewichtes der Lösung wählen, bei welchem die Lösung ablaufen soll. Die Kugel versperrt dann von Zeit zu Zeit bei geöffnet bleibendem Zulauf die Flüssigkeitsablaufleitung des Verdampfers, wodurch die gewünschte Änderung des Prozentgehaltes der Lösung völlig selbsttätig herbeigeführt wird.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht. a bezeichnet den Verdampfer, a die in diesem enthaltene Flüssigkeitsmenge, beispielswe:',se eine wäßrige Lösung von Schwefelsäure. Durch ein Zulaufrohr 3 fließt dem Verdampfer Wasser zu, das einen mehr oder minder großen Schwefelsäuregehalt aufweist. Der sich bildende Wasserdampf wird durch eine Gasleitung 4 und eine gemeinsame Gas-und Flüssigkeitsleitung 5 abgeführt. Die Leitung 5 ist durch ein U-förmig gebogenes Ablaufrohr 6 mit dem Flüssigkeitsraum des Verdampfers i verbunden. Die Einmündungsstelle des aufsteigenden Schenkels des Rohrs 6 in die Flüssigkeitsleitung 5 ist in solcher Höhe angeordnet, wie es mit Rücksicht auf die im Verdampfer r aufrechtzuerhaltende Mindestmenge an Flüssigkeit erforderlich ist. Der absteigende Schenkel des [-Rohres 6 besitzt eine kugelige Erweiterung 7, welche zur Aufnahme des Absperrorgans bestimmt ist. Dieses bestellt aus einer Kugel von solchem spezifischen Gewicht, daß sie in der ablaufenden Lösung niedersinkt und den Ablauf sperrt, solange der Prozentgehalt der Lösung an Schwefelsäure einen vorausbestimmten Mindestwert nicht erreicht. Sobald aber durch das Zuflußrol_r 3 so viel mit Schwefelsäure gemischtes Wasser in den Verdampfer gelangt ist, daß der vorausbestimmte Prozentgehalt des Flüssigkeitsinhalts an Schwefelsäure überschritten wird, steigt die Kugel 8 in die Höhe und gibt den Ablauf frei. Es kann nun, falls der Flüssigkeitsspiegel im Verdampfer a hoch genug steht, so viel Flüssigkeit ablaufen, bis der Flüssigkeitsspiegel sich auf das Niveau der Einmündungsstelle des U-Rohres 6 in die Flüssigkeitsleitung 5 gesenkt hat. Der Ablauf bleibt geöffnet, bis infolge Zufließens wasserreicher Lösung der Prozentgehalt an Schwefelsäure wieder auf den vorausbestimmten Grenzwert gesunken ist. Fließt nunmehr dem Verdampfer r durch das Rohr 3 mehr Wasser zu, als gleichzeitig verdampfen kann, so daß der Prozentgehalt des Flüssigkeitsinhalts an Schwefelsäure im Verdampfer a und im Ablaufrohr 6 den v orausbestim_nten Wert wieder unterschreitet, so sinkt die Kugel 8 in der nunmehr spezifisch leichteren Flüssigkeit nieder und verschließt dadurch den Ablauf aufs neue.
- Um zu verhindern, daß die in der Erweiterung 7 des Ablaufrohres 6 aufsteigende Kugel am oberen Ende der Erweiterung 7 den Flüssigkeitsablauf stört, ist hier eine siebförmige Platteg vorgesehen, gegen welche sich die schwimmende Kugel 8 anlegen kann.
- Der aufsteigende Schenkel des [-Rohres @vird zweckmäßig so weit gemacht, daß in ihm aufsteigende Gasblasen die Flüssigkeit nicht emporheben.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: z. Regelvorrichtung für Absorptionskältemasclvnezi, die mit einem binären Gemisch, bestehend aus einer wäßrigen Lösung einer Säure, einer Lauge oder eines Salzes, arbeiten und bei denen die Kälte durch Verdampfen des aus dem Gemisch ausgetriebenen und wieder kondensierten Wasserdampfes erzeugt wird, zur Aufrechterhaltung eines bestimmten Konzentrationsgrades des im Verdampfer enthaltenen Gemisches, gekennzeichnet durch ein Absperrorgan, das in einer am Verdampfer zwecks Abführung überschüssiger Flüssigkeitsmengen angebrachten Flüssigkeitsleitung angeordnet ist und das in an sich bekannter Weise auf Änderungen des spezifischen Gewichtes der im Verdampfer enthaltenenLösunganspricht.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das spezifische Gewicht des Absperrorgans gleich dem vorausbestimmten Wert desjenigen spezifischen Gewichte] clz-r Lösung ist, bei welchem die Lösung ablaufen soll.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch z oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrorgan im absteigenden Schenkel einer U-förmigen Abflußleitung angeordnet ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der aufsteigende Schenkel der U-förmigen Abflußleitung bis zur Höhe des im Verdampfer aufrechtzuerhaltenden Flüssigkeitsspiegels hinaufreicht.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der aufsteigende Schenkel des U-Rohres so weit ist, daß in ihm aufsteigende Gasblasen die Flüssigkeit nicht emporheben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE563134T | 1930-08-03 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE563134C true DE563134C (de) | 1932-11-02 |
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ID=6566663
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930563134D Expired DE563134C (de) | 1930-08-03 | 1930-08-03 | Regelvorrichtung fuer Absorptionskaeltemaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE563134C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0232746A3 (de) * | 1986-01-24 | 1990-04-04 | Peter Dr.-Ing. Vinz | Verfahren und Einrichtung zur energiesparenden automatischen Einhaltung der Konzentration von verdampfenden Kältemittelgemischen |
-
1930
- 1930-08-03 DE DE1930563134D patent/DE563134C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0232746A3 (de) * | 1986-01-24 | 1990-04-04 | Peter Dr.-Ing. Vinz | Verfahren und Einrichtung zur energiesparenden automatischen Einhaltung der Konzentration von verdampfenden Kältemittelgemischen |
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