DE56239C - Scheibenförmiges, durch Drähte versteiftes Windrad - Google Patents
Scheibenförmiges, durch Drähte versteiftes WindradInfo
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- DE56239C DE56239C DENDAT56239D DE56239DA DE56239C DE 56239 C DE56239 C DE 56239C DE NDAT56239 D DENDAT56239 D DE NDAT56239D DE 56239D A DE56239D A DE 56239DA DE 56239 C DE56239 C DE 56239C
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- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 238000005476 soldering Methods 0.000 description 2
- 206010041662 Splinter Diseases 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F03—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03D—WIND MOTORS
- F03D1/00—Wind motors with rotation axis substantially parallel to the air flow entering the rotor
- F03D1/06—Rotors
- F03D1/0608—Rotors characterised by their aerodynamic shape
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F05—INDEXING SCHEMES RELATING TO ENGINES OR PUMPS IN VARIOUS SUBCLASSES OF CLASSES F01-F04
- F05B—INDEXING SCHEME RELATING TO WIND, SPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS, TO MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS COVERED BY SUBCLASSES F03B, F03D AND F03G
- F05B2240/00—Components
- F05B2240/20—Rotors
- F05B2240/21—Rotors for wind turbines
- F05B2240/221—Rotors for wind turbines with horizontal axis
- F05B2240/2211—Rotors for wind turbines with horizontal axis of the multibladed, low speed, e.g. "American farm" type
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
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- Y02E10/70—Wind energy
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um möglichste Leichtigkeit des Rades zu erzielen, besteht dasselbe nicht aus einer kleinen
Anzahl sich selbst tragender — daher schwerer — Flügel oder Speiche'n, sondern jede einzelne
Speiche ist aus kleinen verschraubbaren Theilen α bis x, Fig. 2 und 5, zusammengesetzt.
Es sind dies Stücke von vielleicht 0,40 bis höchstens 1 m Länge.
Von jedem Zusammenstofs dieser Theile geht eine Verbindung b, Fig. 2, nach den nächsten
Speichen. Das Gerippe des Rades stellt so ■— wie Fig. 2 zeigt — gleichsam eine aus lauter
kleinen Theilen zusammengesetzte Scheibe vor, welche durch die vielmalige Verbindung als
zweckentsprechend leicht und doch unbedingt sicher gelten mufs.
Um dieser Scheibe Halt zu geben, geht von jedem Knotenpunkt derselben eine Drahtverbindung
nach der Hohlwelle /, Fig. 5. Diese Verbindungen bestehen ebenfalls aus einer Anzahl
verschraubbarer Theile cl bis x, welche von ihrem Zusammenstofs aus nicht nur seitlich
— durch die Theile e, Fig. 1 — mit den nächsten Drahtverbindungen verknüpft sind,
sondern auch nach der Scheibe zu unter einander, zuletzt mit dieser selbst durch die
Theile d, Fig. 5, verbunden werden.
Das Rad stellt so einen aus lauter schwachen kleinen Theilen bestehenden, doch äufserst
widerstandsfähigen Konus vor.
Von Speiche zu Speiche geht eine entsprechende Anzahl Splittenreihen f, Fig. 7,
Die einzelnen Splitten — 1, 2, 3, 4, 5 — sind so mit einander verbunden, dafs dieselben von
Speiche zu Speiche einen Rahmen bilden (Fig. 8, 9 und Ίο), welcher um seine Achse g drehbar
angebracht ist.
Sind nun je die ä'ufseren Splitten — hier 1
und 5 — durch Drahteinlagen und Blechrippen gehörig gesteift, so ist — selbst bei Anwendung
von Flitterblech — nur nöthig, eine Anzahl ganz dünner Drahtfäden von einer Aufsensplitte
— hier 1 — durch die Innensplitten — hier 2, 3, 4 — nach der anderen Aufsensplitte
— hier 5 — zu ziehen, um die nöthige Steifheit bezw. gerade Fläche auch der Innensplitten
zu erzielen, wenn diese durch Löthungen an rechter Stelle mit den Drahtschnüren fest
verbunden werden. Dieselben können jedoch ohne Nachtheil ebenfalls — wenn auch mit
ganz niedrigen — Blechrippen versehen sein.
Nach den Fig. 8, 9 und 10 würde ein Rahmen
ca. 100 Löthstellen haben.
Erfinder hofft auf diese Weise ein Rad von 2.0 m Durchmesser herstellen zu können, dessen
Gewicht — abgesehen von der Welle — bei gröfster Sicherheit nicht mehr als 1000 Pfund
beträgt.
Fig. 6 giebt die — für das zeichnerisch gegebene Verhältnifs — nöthige Schräge der verschiedenen
concentrischen Splittreihen.
Zur Erreichung gleichmäfsigen Ganges — bei verschiedenen Windstärken — ist an Radwelle
J, Fig. 5, eine Pumpe angebracht, welche Luft nach einem Behälter L, Fig. 5, bringt.
Rohr U leitet diese von hier nach dem Kraftsteuer (Fig. 3 und 4). Dieses ist an passender
Stelle angebracht und besteht aus zwei Schienen V, Fig. 3. Sie sind durch Kammrad X
neben einander verschiebbar. Die Verschiebung derselben bedingt aber bei deren ge-
Claims (1)
- brochener Kante das Entstehen einer Oeffnung, welche um so gröfser wird, je mehr die Schienen neben einander verschoben werden. Die Decke W, Fig. 4, verdeckt diese Schienen luftdicht. Tritt nun bei U, Fig. 4, durch U, Fig. 5, Luft vom Behälter L herein, so wird diese nach Länge der Steuerspalte mehr oder weniger rasch entweichen, d. h. der Druck in L wird um so rascher steigen, je kürzer die Steuerspalte ist oder je schneller die Umdrehungen des Rades erfolgen.Steigt dann bei rascherer Gangart des Rades der Druck im Behälter L, so wird hierdurch der in dem Cylinder M, Fig. 5, befindliche Kolben gehoben. Zahnstange N bewegt Kammrad O, Fig. 5, welches nun durch Steuerzug P die Steuerscheibe jR anzieht. Hierdurch kommen die Winkel S in solche Stellung, dafs mittelst der Splittenzüge T eine Stellung der Splitten eintritt, wodurch die bewegende Wirkung des Windes auf diese verringert oder ganz aufgehoben wird.Um die Höchstschnelligkeit des Rades im voraus willkürlich genau bestimmen zu können, ist auf einer der Schienen des Kraftsteuers eine bezügliche Theilung anzubringen.Damit die Splittensteuerung möglichst nie Störung erleide, sind die Hebel h der Splittenrahmen nicht aus einem Stück, sondern bestehen — wie Fig. 11 zeigt — aus zwei in einander verdreh- und verschiebbaren Theilen i und k.Ein Splittenzug dient zur Steuerung von je zwei Partien von Splittenrahmen, so dafs also für jede zweite Speiche ein solcher nöthig ist.Pa teντ-Anspruch:Ein scheibenförmiges, durch schräge radiale und concentrische, ringförmige Drähte versteiftes Windrad, dessen zu einem Rahmen vereinigte Klappen 1, 2, 3, 4, 5 von je λ einer Welle g aus entsprechend der Windstärke geneigt werden, je nachdem eine von der Radwelle betiiebene Luftpumpe mehr oder weniger Luft in einem Behälter L aufspeichert und dadurch einen Kolben M verschiebt, der mittelst Stangen- und Winkelhebelübersetzung die Welle g verstellt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE56239C true DE56239C (de) |
Family
ID=330713
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT56239D Expired - Lifetime DE56239C (de) | Scheibenförmiges, durch Drähte versteiftes Windrad |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE56239C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0016602A1 (de) * | 1979-03-12 | 1980-10-01 | Timothy Michael Gilchrist | Windräder zum Antreiben von Stromerzeugern |
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- DE DENDAT56239D patent/DE56239C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0016602A1 (de) * | 1979-03-12 | 1980-10-01 | Timothy Michael Gilchrist | Windräder zum Antreiben von Stromerzeugern |
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