DE561904C - Kaeltemaschine - Google Patents

Kaeltemaschine

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DE561904C
DE561904C DE1930561904D DE561904DD DE561904C DE 561904 C DE561904 C DE 561904C DE 1930561904 D DE1930561904 D DE 1930561904D DE 561904D D DE561904D D DE 561904DD DE 561904 C DE561904 C DE 561904C
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Germany
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refrigeration machine
temperature
liquid
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electrodynamic
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DE1930561904D
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DR ALBERT EINSTEIN
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DR ALBERT EINSTEIN
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B49/00Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F25B49/02Arrangement or mounting of control or safety devices for compression type machines, plants or systems
    • F25B49/022Compressor control arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Devices That Are Associated With Refrigeration Equipment (AREA)

Description

  • Kältemaschine Bei einer Kältemaschine, bei welcher der Dampf eines Kältemittels mittelbar oder unmittelbar durch ein flüssiges Metall verdichtet wird, wobei letzteres durch die Einwirkung eines magnetischen Wechselfeldes bewegt wird, muß die Temperatur des flüssigen Metalls während des Betriebes oberhalb seines Schmelzpunktes liegen. Andererseits dürfen die elektrischen Wicklungen, die das Magnetfeld erzeugen, nicht so heiß werden. Verwendet man nun als Betriebsflüssigkeit ein Alkalimetall, wie Kalium, Natrium oder Kalium-Natrium-Legierungen, so wird an Tagen, an denen die Maschine nur wenig in Betrieb ist, das Alkalimetall erstarren, weil die Temperatur unter 6o' sinkt, während an Tagen, an denen die Maschine viel in Betrieb ist, die Erwärmung so hoch steigen würde, daß die elektrischen Wicklungen Schaden leiden könnten.
  • Nach der Erfindung wird diesem Übelstande dadurch begegnet, daß man eine besondere Vorrichtung einbaut, die dafür sorgt, daß die Wärmeabgabe des Aggregates klein bleibt, wenn die Maschine nur wenig in Betrieb ist bzw. wenn die Temperatur unter Schmelzpunkt sinkt, und die Wärmeabgabe groß wird, wenn die Maschine viel in Betrieb ist bzw. die Temperatur erheblich über den Schmelzpunkt steigt.
  • In der Zeichnung ist in Abb. i die Ansicht einer solchen Kältemaschine im Schema dargestellt, während Abb. 2 in einem Schnitt nach Linie II-II von Abb. i den Aufbau des elektrodynamischen Verdichters derselben wiedergibt. Die Kältemaschine x befindet sich in einem Behälter, welcher mit Transformatorenöl, Paraffin oder einer anderen geeigneten Flüssigkeit gefüllt ist. 3 und q. sind die magnetischen Joche des Stators. 5 ist ein gezogenes Stahlrohr, vorzugsweise aus Stahl, welches die eigentliche Kältemaschine nach -außen begrenzt und vom Stator abschließt. 6 und 7 sind Winkeleisen, welche zur Befestigung der beiden Joche dienen, die durch Bolzen 8 und g zusammengehalten werden. Die Bolzen io und ii drücken die Blechpakete, von denen eines in Abb. 2 sichtbar und mit 67 bezeichnet ist, in Richtung der Zylinderachse zusammen, indem sie die obere Platte 12 und die untere Platte 13 gegeneinanderdrücken. Zwischen den horizontal verlaufenden Blechpaketen befinden sich die Spulen, von denen eine in Abb. i und 2 mit 14 bezeichnet ist.
  • In dem Behälter?, befinden sich außer der eigentlichen Kältemaschine erfindungsgemäß eine Heizwicklung 15, durch welche ein elektrischer Strom geschickt wird, wenn die Maschine angelassen wird. Auf diese Weise wird die Flüssigkeit im Gefäß 2 erwärmt und jenes Metall, welches innerhalb der Kältemaschine den Umlauf des Kältemitteldampfes aufrechterhalten soll, verflüssigt.
  • Es kann sich ferner im Behälter ein Schaltorgan 16 befinden, welches die Heizwicklung 15 ausschaltet, sobald die Temperatur hinreichend hoch ist, um das Metall innerhalb der Kältemaschine geschmolzen zu halten, und zugleich die Statorwicklung der Kältemaschine einschaltet, so daß der Umlauf des flüssigen Metalls in der Kältemaschine einsetzt. Bei der Ausführung nach Abb. i ist für das Schaltorgan ein Bimetall verwendet, dessen Schaltung und Wirkungsweise an Hand von Abb.3 hier erläutert wird.
  • In Abb. 3 bedeutet 17 den Statur der Kältemaschine, von dem nur die beiden Stromzuführungsklemmen gezeichnet sind. 15 ist der Heizwiderstand, 16 das Bimetallschaltorgan, 18 ein Quecksilberschalter, der durch einen Regler ig geschaltet wird, je nachdem, ob die Temperatur des Verdampfers der Kältemaschine diese erforderlich macht oder nicht. Wird nun das Kältemaschinenaggregat durch den Regler ig und den Schalter 18 an die Stromquelle 2o geschaltet und ist das Transformatorenöl im Behälter 2 zunächst kalt, so wird durch den Bimetallstreifen, der sich dann in einer nach links ausgeknickten (in Abb.3 gezeichneten) Lage befindet, der Stromkontakt 21 gegen -die Kontaktplatte 22 gedrückt und dadurch ein elektrischer Strom durch den Heizwiderstand 15 geleitet. Dabei erwärmt sich das Transformatorenöl in jener Hälfte des Behälters 2, in der der Heizwiderstand 15 angebracht ist, und es setzt ein Umlauf des Transformatorenöls ein, wodurch der Bimetallschalter 16 ebenfalls erwärmt wird. Der Bimetallstreifen 23 dieses Schalters knickt dann bei einer ganz bestimmten Temperatur auf die rechte Seite um und drückt den Stromkontakt 2q. gegen die Kontaktplatte 25, während zugleich der Stromkontakt 21 sich von der Kontaktplatte 2a löst. Dadurch wird der Strom durch den Heizwiderstand 15 unterbrochen und der Statur der Kältemaschine mit Strom beschickt, so daß jetzt das bereits geschmolzene Metall in der Kältemaschine in Umlauf versetzt wird.
  • In Abb. i ist der Kondensator .26 spiralförmig ausgebildet, und die Kondensatorleitung führt über den Wärmeaustauscher 6o und das Drosselorgan 27 in den Verdampfer 28. Der Dampf strömt aus dem Verdampfer über die Leitung 61 zum Wärmeaustauscher 6o und von da über die Leitung 29 in die eigentliche Kältemaschine. Der Regler ig _ kann aus einem in der Längsrichtung federnden Rohr bestehen, welches durch eine Leitung 30 mit dem Kühler 31 kommuniziert, wobei dieser in gutem thermischem Kontakt mit dem Verdampfer steht. Der Dampfdruck einer Flüssigkeit, welche sich im Kühler befindet, beeinflußt die Länge des federnden Rohres.
  • In Abb. ¢ ist der Wärmeaustauscher 6o im Schema gezeichnet. Das Rohr 62 führt aus dem Kondensator in einen Raum 63, in dem sich das flüssige Kältemittel ansammelt. Das Rohr 64 bildet die Fortsetzung dieses Raumes und ist am unteren Ende durch ein Nadelventil 65 abgeschlossen. Über dieses Nadelventil gelangt das Kältemittel durch das Rohr 66 in den Verdampfer. Im Raum 63 kann ein Schwimmer untergebracht sein, welcher das Nadelventil öffnet, sobald der Flüssigkeitszustand eine gewisse Höhe erreicht hat. In diesem Fall kann der Schwimmer 27 (Abb. i) fortbleiben. Dann fließt Kältemittel aus dem Wärmeaustauscher nach dem Verdampfer ab. Der kalte Dampf fließt aus dem Verdampfer über die Leitung 61 in den Wärmeaustauscher, strömt dort an den Rippen entlang, welche zweckmäßig von einer auf das Rohr 64 aufgeschobenen Kupferbandspirale 68 gebildet sind, und verläßt den Wärmeaüstauscher über die Leitung 29. Der Wärmeaustauscher dient dazu, um das aus dem Kondensator ankommende Kältemittel auf eine niedrige Temperatur abzukühlen.
  • Verwendet man nun z. B. Kalium als schmelzendes Metall im Innern 'der Kältemaschine, so wird man das Schaltorgan 16 so einstellen, daß es die Heizwicklung 15 ausschaltet, wenn die Badtemperatur etwa 65 bis 8o' erreicht (Kalium schmilzt etwa bei 8o'). Die Abkühlung des Gefäßes 2 muß nun eine solche sein, daß die durch die Kältemaschine im Betriebe erzeugte Wärme, die sich zusammensetzt aus der im Statur erzeugten Wärme und der in dem Innern der Kältemaschine elektrisch erzeugten Wärme, möglichst stets die Temperatur über dem Schmelzpunkt des Kaliums hält. Ist dies an einem Tage der Fall, an dem die Außentemperatur verhältnismäßig klein und die Kältemaschine daher durch die Tätigkeit des Reglers ig nur kurze Zeit in Betrieb gehalten wird, so wird, falls man mit. kurzen Ein- und Ausschaltperioden arbeitet, die Temperatur im Bade zwar eine gleichmäßige, aber eine verhältnismäßig tiefe sein. Andererseits wird sich, falls keine besonderen Vorkehrungen getroffen werden, um die Abkühlungsverhältnisse der Maschine zu beeinflussen, an einem heißen Tage im Bade eine recht hohe Temperatur einstellen, da die Maschine an einem solchen Tage längere Zeit in Betrieb sein muß, um die geforderte Kühlraumtemperatur zu halten.
  • Man kann. nun erfindungsgemäß durch geeignete Vorrichtungen erreichen, daß die Kühlung der Kältemaschine besonders stark sein wird, wenn der Statur eingeschaltet ist, oder durch besondere Vorrichtungen dafür sorgen, daß die Kühlung besonders stark wird, wenn die Temperatur des Bades eine höhere ist. Dies soll an Hand von Abb. i erläutert werden.
  • Der Behälter 2 ist bei dem Ausführungsbeispiel mit einem wärmeisolierenden Zylinder 32 umgeben, so daß ein wärmeisolierender Luftzwischenraum sich zwischen 32 und 2 befindet. Dieser Zwischenraum ist nach unten geöffnet, oben jedoch durch eine verschiebbare Deckplatte 33 je nach Stellung dieser Deckplatte mehr oder weniger verschlossen. Ein elektrischer Hubmagnet 3q., der mit der Statorwicklung in Serie geschaltet ist, wirkt auf einen Eisenanker 35 ein, der mit der Deckplatte 33 fest verbunden ist. Wird nun der Stator eingeschaltet, so wird die Deckplatte 33 gehoben, und durch den hierdurch am oberen Rande des Zylinders 32 entstehenden Spalt setzt eine Luftzirkulation in dem zylindrischen Luftstrom zwischen 2 und 32 ein. Die kalte Luft strömt in diesen zylindrischen Luftraum unten zu und steigt in ihm durch Kaminwirkung empor. Auf diese Weise ist stets dann eine intensivere Kühlung des Behälters 2 vorhanden, wenn der Stator eingeschaltet ist.
  • 36 ist ein Schutzblech, welches oben und unten durchlöchert ist, so daß zwischen ihm und dem Zylinder 32 andauernd kalte Luft hindurchströmt. Das Schutzblech 36 ist infolgedessen dauernd kalt und schützt den Kondensator der Kältemaschine vor Wärmebestrahlung.
  • Abb. 5 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel für die Regelung der Kühlung der Kältemaschine. Es sind nur jene Teile gezeichnet, die eine Abweichung gegen Abb. i aufweisen. Man sieht hier wieder den Behälter 2, den isolierenden Zylinder 32 und das Schutzblech 36. Der Behälter -2 ist jedoch hier durch eine Deckplatte 37 verschlossen, die in gutem wärmeleitendem Kontakt mit dem Bade in dem Innern des Behälters 2 steht. Dieser Deckel 37 überträgt die Wärme auf einen Bimetallstreifen 38. Durch diesen Streifen wird die Deckplatte 33, deren Stellung die Luftzirkulation zwischen den Zylindern 2 und 32 regelt, je nach der Temperatur des Streifens mehr oder weniger gehoben. Wenn der Bimetallstreifen warm ist, tritt also eine intensive Luftzirkulation ein.
  • Die Abb. 6, 7 und 8 zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel für die selbsttätige Regelung der Kühlung des Wärmebades. Mit 2 ist wiederum das den Stator der Kältemaschine aufnehmende Gefäß bezeichnet, das in dem vorliegenden Falle mit Rippen versehen ist. Als Bad wird Paraffin verwendet, welches ungefähr beim Schmelzpunkt des verwendeten Metalls erstarrt.
  • Die Wirkungsweise ist dann die folgende Sinkt die Temperatur im Bade zu tief, so erstarrt das Paraffin. Der Flüssigkeitsumlauf im Innern des Gefäßes 2 hört hiermit vollständig auf. Dadurch wird die Wärmeabgabe der Kältemaschine i erheblich geringer, und das flüssige Metall der Kältemaschine i bleibt geschmolzen.
  • Um die Wirksamkeit zu erhöhen, kann man in das Bad (im Gefäß 2) noch einen isolierenden Körper (Abb.8) einsetzen. Solange das Paraffin geschmolzen ist, zirkuliert dann die Flüssigkeit durch die Löcher des isolierenden Zylinders 39, dies hört aber auf, sobald das Paraffin zu erstarren beginnt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kältemaschine, bei welcher flüssiges Metall, das erst oberhalb der Zimmertemperatur schmilzt, durch elektrodynamische Kräfte bewegt wird und mittelbar oder unmittelbar die Verdichtung des Kältemitteldampfes bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrodynamische Vorrichtung in ein Flüssigkeitsbad taucht, dessen flüssige Substanz in der Nähe des Schmelzpunktes des verwendeten Metalls erstarrt.
  2. 2. Kältemaschine, bei welcher flüssiges Metall, das erst oberhalb der Zimmertemperatur schmilzt, durch elektrodynamische Kräfte bewegt wird und mittelbar oder unmittelbar die Verdichtung des Kältemitteldampfes bewirkt, gekennzeichnet durch einen wärmeisolierenden Zylinder, der den Raum, in welchem die elektrodynamische Vorrichtung untergebracht ist, umgibt und der oben einen verstellbaren Deckel besitzt, der den Luftstrom auf der Innenseite des wärmeisolierenden Zylinders regelt.
DE1930561904D 1930-04-15 1930-04-15 Kaeltemaschine Expired DE561904C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE561904T 1930-04-15

Publications (1)

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DE561904C true DE561904C (de) 1933-04-13

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ID=6566349

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930561904D Expired DE561904C (de) 1930-04-15 1930-04-15 Kaeltemaschine

Country Status (1)

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DE (1) DE561904C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945689C (de) * 1954-11-07 1956-07-12 Dr Albert Perlick Elektrodynamische Bewegung von Fluessigkeiten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE945689C (de) * 1954-11-07 1956-07-12 Dr Albert Perlick Elektrodynamische Bewegung von Fluessigkeiten

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