DE569786C - Intermittierend arbeitende Absorptionskaeltemaschine - Google Patents

Intermittierend arbeitende Absorptionskaeltemaschine

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DE569786C DEE40627D DEE0040627D DE569786C DE 569786 C DE569786 C DE 569786C DE E40627 D DEE40627 D DE E40627D DE E0040627 D DEE0040627 D DE E0040627D DE 569786 C DE569786 C DE 569786C
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    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B17/00Sorption machines, plants or systems, operating intermittently, e.g. absorption or adsorption type
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description

  • Intermittierend arbeitende Absorptionskältemaschine Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Absorptionskältemaschinen oder -apparate und hat den Zweck, einen Apparat dieser Art zu schaffen, der auch luftgekühlt sein kann und mit kontinuierlicher Kälteleistung und hohem Wirkungsgrad arbeitet und ferner die möglichst einfache Konstruktion besitzt, indem insbesondere alle beweglichen Teile oder Ventile vermieden sind. Auch soll eine außerordentlich einfache Anordnung der Regulierungsorgane erzielt werden.
  • Bei den bisher üblichen Absorptionskältemaschinen mit kontinuierlichem Betrieb und ohne bewegliche Teile wird das Kältemittel in einer Atmosphäre von indifferentem Gas verdampft, welches zwischen dem Verdampfer und dem Absorber im Kreislauf bewegt wird, wobei im letzteren das mit dem Kältemittel angereicherte indifferente Gas durch die vom Kocher des Apparates kommende arme Lösung der Absorptionsflüssigkeit vom Kältemittel befreit wird. Diese Flüssigkeit wird durch eine besondere Pumpvorrichtung durch den Kocher und den Absorber im Kreislauf bewegt. Infolge der hohen Temperaturen des Absorbers und des Kondensators entstehen sowohl durch die Gaszirkulation als auch durch das heiße Kondensat Verluste, die nur unvollständig durch den Gastemperaturwechsler beseitigt werden. Diese Verluste machen sich insbesondere bei luftgekühlten Apparaten bemerkbar. Das Absorptionsmittel, welches, wenn das Kältemittel Ammoniak ist, aus Wasser besteht, erhält ferner, und zwar insbesondere bei luftgekühlten Apparaten, einen verhältnismäßig hohen Dampfdruck im Kocher, und infolgedessen werden die Abscheidungs- oder Rektifikationsverluste sehr groß. Bei luftgekühlten Apparaten muß nämlich die Konzentration der armen Lösung niedriggehalten werden, damit ein genügendes Auswaschen des zirkulierenden Gases bei hohen Absorbertemperaturen erzielt wird. Gleichzeitig muß für die Kondensation der Gesamtdruck hochgehalten werden. Hieraus folgen große Austreibungsverluste und eine hohe Kochertemperatur. Die Wasserabscheidungsverluste bei einer mittleren Konzentration im Kocher von 25 °/o Ammoniak und einem Gesamtdruck von 29 kg/qcm abs. (was einer Kondensation bei einer Lufttemperatur von ungefähr 38° C entspricht) betragen über 5o °/o der Wärme, die dem Kocher zugeführt wird. Zum Austreiben von i kg Ammoniak sind nämlich nur ungefähr 495 cal erforderlich, wenn das mitgenommene Wasser nicht berücksichtigt wird. Wegen des Wasserdampfes, der im Wasserabscheider abgeschieden wird, müssen aber unter den angegebenen Verhältnissen nicht weniger als ungefähr io3o cal zum Austreiben von i kg Ammoniak zugeführt werden. Die großen Wasserabscheidungsverluste haben abgesehen von der Herabsetzung des Wirkungsgrades auch zur Folge, daß die Kühlflächen des Apparates sehr groß ausgeführt werden müssen, was bei einem luftgekühlten Apparat mit großen Schwierigkeiten verbunden ist.
  • Bei intermittierend arbeitenden Absorptionskälteapparaten können Wasserabscheidungsverluste dadurch vermieden werden, daß man ein festes Absorptions- oder Adsorptionsmittel wählt. Man erhält hierdurch einen höheren Wirkungsgrad, die erforderlichen Kälteflächen werden kleiner, und Korrosionen innerhalb des Apparates werden vermieden, weil wässerige Lösungen nicht vorhanden sind. Der letztgenannte Gesichtspunkt, d. h. die Korrosionsfrage, spielt bei luftgekühlten Apparaten eine entscheidende Rolle für die Lebensdauer des Apparates. Das feste Absorptions- oder Adsorptionsmittel wird im allgemeinen auf wärmeleitende Teller oder Tassen gelegt, die rings um ein Zentralrohr im Kocherabsorber angeordnet sind. Während der Austreibungsperiode wird dem Kocher Wärme zugeführt, der gebildete Ammoniakdampf wird in einem Kondensator niedergeschlagen, und das Kältemittel wird im allgemeinen in einem oberhalb des Verdampfers liegenden Sammelbehälter aufgesammelt. Um das Niederschlagen von Kältemitteldämpfen im Verdampfer selbst zu verhindern, hält man diesen dauernd mit Kältemittel in flüssiger Form gefüllt, wodurch alle Verluste im Verdampfer während der Kochperiode vermieden werden. Während der Kühlperiode wird der Kocherabsorber mit Kühlwasser gekühlt, wodurch der Dampfdruck oberhalb des Absorptionsmaterials desselben herabgesetzt wird. Dadurch wird das Kältemittel im Verdampfer zum Kochen gebracht, wobei Wärme aufgenommen und Kälte erhalten wird. Im allgemeinen dauert die Kochperiode kürzere Zeit als die Kälteperiode, und die Anzahl von Wärme- und Kälteperioden variiert zwischen i bis ungefähr 1o in zq. Stunden. Der intermittierende Betrieb nach diesem System ist mit großen Nachteilen verbunden. Der Kälteeffekt im Apparat wird natürlich nicht kontinuierlich, sondern es entsteht eine Unter-, brechung von ungefähr i Stunde während jeder Kochperiode, was eine unregelmäßige Temperatur im Kälteschrank und unregelmäßige Eiserzeugungsfähigkeit zur Folge hat. Wenn die Eiskasten mit Wasser gefüllt und am Ende einer Kälteperiode eingesetzt werden, so schmilzt das schon gebildete Eis während der folgenden Kochperiode, und das Gefrieren des Eises fängt erst während der nächsten Kälteperiode an. Hierdurch kann sich die zur Eiserzeugung erforderliche Zeit bedeutend verlängern. Bei intermittierendem Betrieb sind auch komplizierte Anordnungen zum Umschalten des Kühlwassers vom Absorberkocher zum Kondensator und umgekehrt erforderlich.
  • Es ist bekannt, anstatt einer direkten Kühlung des Absorbers ein sekundäres Kühlsystem zu verwenden, welches während der Kälteperiode durch Ventile in Tätigkeit versetzt wird. Diese Umschaltvorrichtungen für das Kühlwasser werden durch den Druck innerhalb des Apparates geregelt, wozu komplizierte Membran- und Federvorrichtungen erforderlich sind, durch welche die Betriebssicherheit des Apparates gefährdet wird. Die bei bisher vorkommenden Systemen übliche Methode zum Kühlen des Absorberkochers bietet auch große Schwierigkeiten in bezug auf die Konstruktion eines luftgekühlten Apparates. Die Verluste bei den Absorptionskälteapparaten mit intermittierendem Betrieb und festem Absorptionsmaterial beschränken sich auf die Kondensatverluste, welche jedoch bei luftgekühlten Apparaten oder bei höheren Kühlwassertemperaturen beträchtlich werden, weil eine Vorkühlung des Kondensats nicht stattfinden kann. Während der Kälteperiode werden kalte Kältemitteldämpfe vom Verdampfer abgegeben, und dieser Kälteeffekt wird nicht ausgenutzt, weil die Dämpfe nicht zum Vorkühlen des heißen Kondensats verwendet werden können, da dieser dem Verdampfer erst während einer folgenden Periode zugeführt wird.
  • Um eine kontinuierliche Kältewirkung auch bei intermittierend arbeitenden Apparaten erzeugen zu können, hat -man versucht, zwei oder mehrere Apparateeinheiten zu verwenden, deren Kälteperioden zu verschiedenen Zeiten eintreffen. Bei bisher bekannten Systemen hat diese Anordnung eine noch weitere Komplizierung der Regulierungsvorrichtungen zum Zuschalten der Wärmezufuhr bzw. des Kühlwassers zur Folge gehabt, wodurch eine ausgedehnte Verwendung von solchen Aggregaten unmöglich gemacht wird.
  • Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, ein Kälteaggregat zu schaffen, das eine kontinuierliche Kältewirkung ohne. den mit früheren Systemen verknüpften Nachteilen zu leisten vermag. Die Erfindung bezweckt also, einen Absorptionsapparat mit festem Absorptions- oder Adsorptionsmittel zu schaffen, der einen kontinuierlichen Kälteeffekt leistet, und zwar dadurch, daß zwei intermittierend arbeitende, voneinander getrennte, aber voneinander abhängige Kältesysteme derart zusammenarbeiten, daß die Kälteperiode des einen Systems in die Kochperiode des anderen Systems fällt und daß das eine System während dessen Kochperiode selbsttätig Kälte an den Absorber des anderen Systems während sämtlicher Kälteperioden dieses Systems liefert und umgekehrt. Beide Systeme arbeiten zweckmäßig auf denselben Kühlkörper, der also kontinuierlich Kälte zum Kühlen des Schrankes und zum Eisfrieren liefern wird. Die Kältesysteme bilden je für sich hermetisch geschlossene Systeme, die jedoch voneinander abhängig sind, so daß die Kälteperioden notwendig immer unmittelbar aufeinanderfolgen. Die Systeme können niemals außer Gleichtakt geraten, und das eine ist vom anderen dadurch abhängig, daß das eine System während seiner Kochperiode als sekundäres Kühlsystem für den Absorber des anderen Systems während der gleichzeitigen Kälteperiode des letzteren Systems dient.
  • Die Erfindung hat ferner den Zweck, einen möglichst verlustfreien Kälteapparat zu schaffen, und zwar dadurch, daß die in dem einen System während dessen Kälteperiode vom Verdampfer abgehenden kalten Kältemitteldämpfe zum Vorkühlen des gleichzeitig in den Sammelbehälter des anderen Systems herabfließenden Kondensates dienen.
  • Die Erfindung hat auch den Zweck, einen zweckmäßigen Kocherabsorber bei intermittierend arbeitenden Absorptionsapparaten zu schaffen, damit die Verluste infolge der Erwärmung und Abkühlung der Kocherabsorbersysteme klein gehalten werden. Dies wird durch solche Anordnungen für die Kühlung und die Erwärmung erzielt, daß das Absorptionsmaterial herabgekühlt bzw. erwärmt wird, ohne daß die den Kocherabsorber umschließende Isoliermasse ihre Temperatur im selben Maße verändert wie das Absorptionsmaterial, wodurch die an der Erwärmung bzw. Kühlung teilnehmenden Massen verkleinert werden.
  • Durch die Erfindung wird ferner bezweckt, einen kontinuierlich arbeitenden Absorptionskälteapparat zu schaffen, der besonders geeignet ist, mit Luftkühlung oder bei sehr hohen Kühlwassertemperaturen zu arbeiten. Dies wird erzielt durch Anwendung eines festen Absorptions- oder Adsorptionsmittels in zwei voneinander getrennten, aber zusammenarbeitenden und voneinander abhängigen, intermittierenden Kältesystemen, bei welchen die erforderliche abwechselnde Erwärmung und Abkühlung des Kocherabsorbers selbsttätig und ohne Anwendung von Ventilen, Membranen oder Bälgen erfolgt, und wo die Verluste dadurch auf ein Mindestmaß herabgesetzt werden, dab das Kondensat des einen Systems durch die abgehenden Kältemitteldämpfe des anderen Systems vorgekühlt werden. Ein solches Kälteaggregat erfüllt sämtliche für einen luftgekulilten, kontinuierlich arbeitenden Apparat aufgestellten Forderungen, weil i. keine komplizierten Regelorgane zur Anwendung kommen, 2. keine Wasserabscheidungsverluste oder andere Verluste innerhalb des Systems selbst auftreten und 3. die Korrosionsschwierigkeiten beseitigt sind, da wässerige Lösungen nicht vorhanden sind. Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt eine Ausführungsform eines mit Luftkühlung arbeitenden Kälteaggregates. Abb.2 ist eine Einzelheit der selbsttätigen Kühlvorrichtung für den Absörberkocher. Abb. 3 und 4 stellen andere Ausführungsformen des Kocherabsorbers dar. Abb.5 zeigt im Ouerschnitt eine Ausführungsform "des Kühlsystems des Apparates bei Wasserkühlung. Abb.6 zeigt im Querschnitt eine Ausführungsform des Kühlsystems bei Luftkühlung.
  • Das in Abb. i gezeigte Kälteaggregat besteht aus zwei voneinander getrennten, aber voneinander abhängigen, intermittierend arbeitenden Absorptionskälteapparaten, von welchen der eine einen Kocherabsorber i umfaßt, der durch eine Leitung 2 mit dem Kondensator 3 in Verbindung steht, von wo eine Ammoniakleitung 4 zur Kältetasche 5 führt. Der Kondensator setzt sich in dem einen Zweig 6 des Temperaturwechslers 6, 16 fort und steht durch die Leitung 7 in Verbindung mit dem Sammelbehälter 8, von wo eine Verdampferschlange 9 ausgeht. Das andere Element besteht aus dem Kocher i r, der durch die Leitung i2 mit dem Kondensator 13 in Verbindung steht, von welch letzterem die Ammoniakleitung 1.4 zur Kältetasche i 5 führt. Der Kondensator setzt sich im anderen Zweig 16 des Temperaturwechslers 6, 16 fort und steht durch das Rohr 17 in Verbindung mit dem Sammelbehälter 18, von wo die Verdampferschlange io ausgeht. Die Verdampferschlangen 9 und io umschließen zweckmäßig die Eisformen 3o und sind außerdem mit Kühlrippen 31 für die Schrankkühlung versehen. Die Kocherabsorber sind mit Zentralrohren 21 bzw. 24 versehen, die durch die Kältetaschen 15 bzw. 5 umschlossen sind. Diese letzteren sind mit konischen Flanschen oder Rippen 23, 25 versehen, auf denen das feste Absorptionsmittel 22, 26 ruht. Die Flanschen 23, 25 werden zweckmäßig aus einem Material mit gutem Wärmeleitungsvermögen, z. B. Kupfer, ausgeführt. Das feste Absorptionsmittel kann beispielsweise aus Calciumchlorid, Strontiumchlorid, aktiver Kohle, Silikagel oder anderen festen absorbierenden oder adsorbierenden Stoffen oder Stoffmischungen bestehen. Es bietet keine Schwierigkeit für die Wirkungsweise des Apparates, flüssiges Absorptionsmittel in Verbindung mit passendem Kältemittel, beispielsweise Wasser und Ammoniak, zu verwenden. Ebenso können flüssige Lösungen von z. B. Ammoniak in festen Salzen, beispielsweise Lithiumnitrat, vorkommen. Die Sammelbehälter 8 und 18 können voneinander und von der Umgebung isoliert sein. Die Kocherabsorber i und i i werden durch Wärmequellen 27 bzw. 28 geheizt, die-in diesem Falle Gasbrenner sind. Diese Gasbrenner stehen in Verbindung mit einem an sich bekannten Umschaltethermostat 32, an welchen eine Gasleitung 33 heranführt. Der Umschaltethermostat 32 ist mit den Fühlkörpern 34 bzw. 35 versehen, die den Thermostat 32 derart betätigen, daß das Gas entweder zum Brenner 27 oder zum Brenner 28 geleitet wird, wodurch die Kocherabsorber i und i i abwechselnd geheizt werden.
  • Der Apparat arbeitet in folgender Weise: Es sei angenommen, daß in dem Kocherabsorber i die Heizperiode eben beendet worden ist, wodurch das Kältemittel, z. B. Ammoniak, aus dem festen Absorptionsmaterial ausgetrieben und in dem Verdampfer 9 und dem Sammelbehälter 8 aufgesammelt worden ist. Ferner sei angenommen, daß im anderen Element der Hauptteil des Kältemittels im festen Absorptionsmittel im Kocherabsorber i i aufgespeichert ist, daß dieses also mit Kältemittel gesättigt ist. Es wird jedoch angenommen, daß die Elemente mit einem gewissen Überschuß gefüllt sind, so daß die Verdampferschlange selbst dauernd mit flüssigem Kältemittel gefüllt ist.
  • Es wird nun die Wärmezufuhr zum Kocherabsorberi. unterbrochen und durch den Thermostat 32 zum Kocherabsorber i i umgeschaltet. Bei der Temperatursteigerung, die im letzteren stattfindet, werden Ammoniakgase aus dem festen Absorptionsmittel ausgetrieben, und der Druck im Element steigt, bis er der Kondensationstemperatur entspricht. Die Kondensation beginnt im Kondensator 13, flüssiges Ammoniak wird gebildet und fließt nun durch die Ammoniakleitung 1q. in die Kältetasche 15, die allmählich damit gefüllt wird. Der Überschuß geht durch den Temperaturwechslerzweig 16 und das Rohr 17 in den Sammelbehälter 18, in welchem also eine Aufspeicherung von flüssigem Kältemittel stattfindet. Der Druck in diesem Element bleibt äquivalent mit den Kondensationstemperaturen, und folglich wird das flüssige Ammoniak in der Kältetasche 15 wieder verdampfen, wenn es einer Temperatur ausgesetzt wird, die höher ist als die Kondensationstemperatur. Die beim Verdampfen in der Kältetasche 15 gebildeten Kältemitteldämpfe steigen durch die Leitung 1q. wieder zum Kondensator 13 empor, wo dieselben wieder verflüssigt werden. Diese Kondensierung findet hauptsächlich in demjenigen Teil des Kondensators statt, welcher oberhalb des Abzweigungspunktes der Leitung 14 liegt, und folglich wird das Kältemittel, welches in der Kältetasche 15 verdampft worden ist, nach der Kondensierung wieder in die Kältetasche 15 herabfließen, und diese bleibt folglich dauernd mit Kältemittel gefüllt. In der Kältetasche 15 können daher große Mengen von Kältemittel während ein und derselben Kochperiode verdampft werden, wodurch also große Wärmemengen vom Kocherabsorber i während dessen Absorptionsperiode fortgeführt werden können. Die Kältetasche hält sich also selbsttätig auf einer Temperatur, die der Kondensationstemperatur gleich ist und bewirkt also ein schnelles Herabkühlen der Tassen 23 und des festen Absorptionsmaterials 22 im Kocher i; sie ist also bestrebt, diese Teile auf einer Temperatur zu halten, die der Temperatur im Kondensator 13 entspricht.
  • Durch diese Temperatursenkung des festen Absorptionsmaterials im Kocherabsorber i sinkt der Druck in diesem Element, weil der Dampfdruck des Apparates oberhalb des festen Absorptionsmaterials sinkt. Hierdurch -wird das Kältemittel im Verdampfer 9 zum Kochen. gebracht, wodurch Wärme aufgenommen und Kälte erzeugt wird. Die gebildeten Ammoniakdämpfe strömen durch den Zweig 6 des Temperaturwechslers, den Kondensator 3 und die Leitung 2 und werden durch das Absorptionsmaterial absorbiert. Bei der Absorption wird Wärme wieder freigemacht, und folglich würde eine Erwärmung des Absorptionsmaterials wieder stattfinden, sofern .nicht durch die Kältetasche 15 eine dauernde Kühlung desselben erfolgte. Die Absorption wird infolge dieser Kühlung bei einer Temperatur erfolgen, die ungefähr der Kondensationstemperatur im Kondensator 13 gleich ist. Die Temperatur wird in diesem Falle mit der Lufttemperatur oder bei Verwendung von Kühlwasser mit der Kühlwassertemperatur variieren. Das Kochen von Kältemittel im Verdampfer wird also fortdauern, bis das Absorptionsmittel im Kocherabsorber i mit Kältemittel gesättigt worden ist, so daß dasselbe bei der vorerwähnten Temperatur kein Kältemittel mehr aufnehmen kann. Inzwischen hat das Austreiben von Kältemittel vom Kocherabsorber i i die ganze Zeit fortgedauert, und am Ende der Periode wird das Kältemittel also im einen Element im Kocherabsorber i absorbiert sein, während es im anderen Element im Behälter 18 aufgesammelt wird. Während der abgelaufenen Periode ist also den Kühlkörpern Kälteeffekt durch den Verdampfer 9 zugeführt worden, wodurch das Kältemittel im Behälter 8 verbraucht worden ist, so daß das flüssige Kältemittel in diesem Element nur noch ausreicht, um die Verdampferschlange selbst gefüllt zu halten. Gleichzeitig ist Kältemittel in dem zum anderen Element gehörenden Behälter 18 aufgespeichert worden. In der nächsten Periode wird die Wärmezufuhr umgekehrt, so daß der Köcheräbsorber i anstatt des Kocherabsorbers i i geheizt wird. Hierdurch wird in derselben Weise, wie vorher beschrieben, Kühlung des Köcherabsorbers i i mittels der Kältetasche 5 erhalten, wodurch ein Kälteeffekt von der Verdampferschlange io geleistet wird, und zwar dadurch, daß das Ammoniak kocht und vom Absorptionsmaterial im Kocherabsorber i i absorbiert wird. Der Kühlkörper wird also cTauernd Kälte abgeben, indem die Elemente unmittelbar nach der Umkehrung der Wärmezufuhr ihre Kälteperioden beginnen. Während jeder Periode gibt das eine Element Kälteeffekt ab, während Kältemittel im Sammelbehälter des anderen Elements niedergeschlagen wird, und so ist der Zustand am Ende jeder Periode identisch derselbe wie am Anfang der Periode, nur mit dem Unterschied, daß die Elemente ihre Rolle getauscht haben.
  • Hieraus geht ferner hervor, daß gleichzeitig mit dem Hindurchfließen von kalten Kältemitteldämpfen durch den einen Zweig des Temperaturwechslers heißes Kondensat durch den anderen Zweig zum Sammelbehälter herabfließt. Hierdurch erzielt man eine sehr wertvolle Vorkühlung dieses Kondensats, wodurch die Verluste im Verdampfer gänzlich beseitigt werden. Dieser Temperaturwechsel ist jedoch nur dann möglich, wenn in demjenigen Element, in dem zur Zeit eine Wärmeperiode sich abspielt, eine Kondensation im Temperaturwechsler selbst verhindert wird. Dies geschieht einfach dadurch, daß man in dem Apparat eine kleine Menge von indifferentem Gas kreisen läßt, welches während der Heizperiode den Sammelbehälter und den Temperaturwechsler füllt, so daß Kondensation nur im Kondensator stattfindet. Das Volumen, welches das indifferente Gas; durch welches also das Kondensat auf seinem Weg zum Sammelbehälter strömt, einnehmen muß, kann so klein gemacht werden, daß der Druck des Gases während der darauffolgenden Kälteperiode mit Rücksicht auf die Absorption des Kältemittels vernachlässigt werden kann.
  • Die im vorstehenden erwähnte selbsttätige Kältevorrichtung kann in verschiedener Weise ausgeführt werden. Abb. 2 zeigt eine andere Ausführungsform. Es wird angenommen, daß in Abb. 2 der Kocherabsorber 34 eine Wärmeperiode hat, während der Kocherabsorber 35 eine Kälteperiode hat. Für den letzteren ist das Kältesystem dargestellt. Wenn Kältemittel aus 3.1. ausgetrieben und im Kondensator 36 niedergeschlagen wird, fließt es durch die Leitung 37 zum unteren Teil der Kältetasche 38 herab, welch letztere in diesem Falle aus einer Rohrspirale besteht, die in metallischer Berührung mit den Tellern angeordnet ist, auf denen das Absorptionsmaterial aufruht. Vom oberen Teil der Kühlspirale führt eine Leitung 39, die in der auf der Zeichnung dargestellten Weise an den Kondensator.angeschlossen ist. Wenn der Kocherabsorber 35 absorbiert, findet in vorher beschriebener Weise Kochen in der Kältespirale 38 statt, wobei die gebildeten Dämpfe durch das Rohr 39 aufsteigen und im Kondensator 36 wieder niedergeschlagen werden. Das selbsttätige Kühlsystem wird also in diesem Falle aus einem Kreislaufsystem bestehen, so daß die abgehenden Dämpfe nicht durch herabströmende Flüssigkeit in derselben Leitung hindurchzuströmen brauchen. Es ist natürlich wichtig, daß das Volumen des vom Kondensator ausgehenden sekundären Kühlsystems, d. h. der Kühltaschen, möglichst klein wird. Es sind ferner Vorrichtungen denkbar, wodurch das in diesen Taschen befindliche Kältemittel beim Umkehren der Wärmezufuhr zum Sammelbehälter übergeführt wird, so daß die Kühltasche entleert wird, ehe die Kälteperiode für das zugehörige Element anfängt. Dies kann dadurch geschehen, daß die Zuflußleitung 37 so angeordnet ist im Verhältnis zur Heizquelle, daß ein Hinüberpumpen des flüssigen Kältemittels zum Sammelbehälter stattfindet. Die Kühlung des Kondensators sollte darum so angeordnet sein, daß Kondensation auch an einem Punkt stattfinden kann, der zwischen dem Zulauf der Kältetasche und dem Sammelbehälter liegt. Dieses Hinüberpumpen von flüssigem Kältemittel von der Kühltasche zum Sammelbehälter erfolgt also beispielsweise dadurch, daß die Zulaufleitung 37 als Spirale 4o um das zentrale Rohr im Kocher verläuft, ehe dieselbe in die eigentliche Kühlspirale 38 übergeht, wodurch bei Wärmezufuhr die Gasentwicklung und das Flüssigkeitspumpen im entgegengesetzten Zweig der Ammoniaktasche erfolgt, so daß der größte Teil des Kältemittels zum Fortsatz 41 des Kondensators übergeführt und von hier aus im Sammelbehälter aufgesammelt wird.
  • Abb. 3 zeigt verschiedene Anordnungen des Kocherabsorbers und dessen Kühltasche. Der Kocherabsorber ist hier liegend ausgeführt, und als Wärmequelle dient eine elektrische Heizpatrone 42, die im Zentralrohr 43 des Kochers angebracht ist. Das Zentralrohr ist von der Kühltasche 44 umschlossen, nach welcher eine vom Kondensator des anderen Elements kommende Ammoniakleitung 45 führt. Die Kühltasche ist in gewöhnlicher Weise mit Kupferrippen 46 versehen, zwischen welchen das absorbierende Mittel gelagert ist. Der Kocher ist durch den Mantel 47 umschlossen, von wo ein Dampfrohr 48 zum Kondensator führt. Der Kocher ist mit einer Isolierung 49 versehen. Bei dieser Anordnung erfolgt sowohl das Heizen als auch die Kühlung von innen, d, h. ° vom zentralen Teil des Kochers, der in direkt wärmeleitender Verbindung mit den Kupferrippen und dadurch mit dem Absorptionsmaterial steht. Dieses wird also beim Betrieb des Apparates zuerst erwärmt bzw. abgekühlt und -wird also in jeder Periode höhere bzw. niedrigere Temperatur besitzen als der Mantel des Kochers, da dieser Mantel nicht in gut wärmeleitender Verbindung mit den Kupferrippen steht. Der Mantel des Kochers und in noch höherem Grade die Isoliermasse werden also ihre Temperatur mit einer gewissen Phasenverschiebung im Verhältnis zu - den Temperaturschwankungen in der Absorptionsmasse ändern. Die Isoliermasse wird hierdurch im Verhältnis zu den weiten Temperaturgrenzen, zwischen welchen die Temperatur des Absorptionsmaterials schwankt, sozusagen eine Mitteltemperatur erhalten, wodurch Erwärmungsverluste in dieser Masse vermieden werden und eine günstige Wärmeausnutzung erzielt wird. Dadurch, daß man das Kältemittel in der Kühltasche die Erwärmung bzw. die Abkühlung des Absorptionsmittels vermitteln läßt, wird eine sehr gleichmäßige Wärmeverteilung in diesem Material erreicht, was von großer Bedeutung ist.
  • Abb.4 zeigt eine andere Anordnung, wo der Kocherabsorber selbst nach Abb. 3 ausgeführt ist,-während die Kühlung durch ein zusätzliches' Mittel erreicht wird, das in einem Raum eingeschlossen ist, welches aus der Kühltasche 5o, der Leitung 5 r und dem ringförmigen Raum 52 besteht. In diesem letzteren ist eine Ammoniaktasche 53 vorgesehen, die durch die Leitung 54 mit Ammoniak von dem Kondensator des anderen Elements versehen wird. Das sozusagen tertiäre Kältesystem 50, 51, 52, kann durch passende Wahl des darin befindlichen Arbeitsmittels noch weiter zur gleichmäßigen Verteilung der Erwärmung im Kocherabsorber beitragen. Dieses System soll natürlich im ganzen isoliert sein.
  • Damit man nicht bei einem Apparat nach der vorhergehenden Beschreibung doppelte Kühlflächen erhält, können die Kondensatoren der beiden Elemente zweckmäßig zusammengebaut werden, so daß sie durch eine gemeinsame Kühlwasserleitung oder durch gemeinsame Kühlrippen gekühlt werden. Abb.5 zeigt im Querschnitt eine solche Anordnung bei Wasserkühlung. Das Rohr 55 gehört hier zum einen Element und das Rohr 56 zum anderen Element. Die Kühlwasserleitung besteht aus dem ebenfalls im Querschnitt dargestellten Rohr 57, und sämtliche drei Rohre werden- zweckmäßig zusammengelötet oder zusammengeschweißt, so daß gute wärmeleitende Berührung erhalten wird. Der Kondensator kann- selbstverständlich aus ein- oder mehrfach gewundenen Schlangen oder Spiralen von solchen Rohrbündeln bestehen.
  • Abb. 6 zeigt im Querschnitt den Kondensator eines luftgekühlten Apparates. Die beiden Kondensatoren bestehen hier aus Rohren 55, 56, die mit gemeinsamen Rippen 58 aus wärmeleitendem Material, beispielsweise Aluminium, versehen sind. Es macht keine Schwierigkeit, die Korfdensatoren in dieser Weise mit gemeinsamer Kühlung auszubilden; weil die beiden Elemente ja wechselweise arbeiten; so daß also Kondensation nur in dem einen Kondensator stattfindet, in welchem also große -Wärmeabgabe stattfindet, während durch den anderen Kondensator nur vom Verdampfer kommender, verhältnismäßig kalter Kältemitteldampf hindurchströmt, welcher, ohne seinen Wärmeinhalt wesentlich zu ändern, durch den Kondensator auf seinem Weg zum Kocherabsorber hindurchströmt und im letzteren absorbiert wird.
  • Für die Regelorgane ergibt sich aus dem Vorstehenden, daß die bei den bekannten intermittierend arbeitenden Apparaten notwendige Einrichtung zum Umschalten der Kühlung vom Kondensator auf den Kocherabsorber oder umgekehrt am Ende jeder Periode hier gänzlich in Wegfall kommt. Die Kühlung tritt selbsttätig in Tätigkeit durch die um den Kocherabsorber in beiden Ele= menten angeordneten Kühltaschen, -ahne daß Ventile, Membrane, Bälge o. dgl. für diese automatische Wirkung benutzt zu werden brauchen. Wenn der Apparat wassergekühlt ist, hat die Wasserleitung nur die Kondensatoren zu kühlen, und die Kühlwirkung derselben wird von demjenigen Kondensator und Absorber in Anspruch genommen, der jeweils gekühlt .werden soll, so daß keine Unterbrechung oder Änderung der Kühlwasserzufuhr zu entstehen braucht. Für Luftkühlung gilt dasselbe; das für beide Elemente gemeinsame Rippensystem liefert Kälte sowohl. an die beiden Kondensatoren als an die beiden Kocherabsorber, ohne daß irgendwelche Vorrichtung für die Einschaltung dieser Kühlwirkung am richtigen Zeitpunkt oder an richtiger Stelle vorgesehen zu werden braucht. Damit der Apparat kontinuierlich Kälte liefert, ist also nur eine periodische Umkehrung der Wärmezufuhr vom einen Kocher zum anderen erforderlich, was zweckmäßig mittels eines Umschaltethermostaten erfolgen kann, der die Zufuhr von Gas oder elektrischer Energie von einem Kocher zum anderen umschaltet. Dieser Umschaltethermostat kann zweckmäßig in an sich bekannter Weise seine Impulse von Fühlkörpern erhalten, die mit passender Flüssigkeit gefüllt und an je einem Kocherabsorber angebracht sind und beim Erreichen einer vorbestimmten Temperatur eine Membran-oder Balgvorrichtung in bekannter Weise betätigen, so daß eine Umkehrung der Gaszufuhr oder der Zufuhr des elektrischen Stromes stattfindet. Der Thermostat wird zw eckmäßig so ausgeführt, daß die Wärmezufuhr jedesmal nur an einen Kocher erfolgen kann, und die Unterbrechung sollte so einreguliert sein, daß die Umkehrung erfolgt, wenn die Temperatur in dem einen der Kocherabsorber einen bestimmten Wert erreicht hat. Dieser Wert wird so gewählt, daß eine möglichst gute Ökonomie erzielt wird und eine Überhitzung des Absorptionsmaterials nicht stattfindet. Das Austreiben von Ammoniak aus dem festen Absorptionsmaterial erfolgt nämlich unter dauernder Steigerung der Temperatur, und die Temperatur am Kocherabsorber ist also ein direktes Maß für den Fortschritt der Austreibung. Da die verschiedenen Kälteperioden unmittelbar aufeinanderfolgen, wird nach der vorliegenden Erfindung das Kälteaggregat unabhängig von der Länge der Kälteperiode, so daß das Austreiben von Ammoniak aus dem Absorptionsmittel frühzeitig genug unterbrochen werden kann, um das Absorptionsmaterial nicht zu stark zu beanspruchen. Da nach vorliegender Erfindung die Wärmeperiode für jedes Element dieselbe Länge wie die Kälteperiode erhalten kann, braucht die Wärmezufuhr nicht beschleunigt zu werden, sondern es genügt eine verhältnismäßig geringe kontinuierliche Wärmezufuhr, wodurch eine bessere Wärmeausnutzung erzielt und die Gefahr einer Überhitzung des Absorptionsmaterials vermindert wird. Wenn die Temperatur am Kocherabsorber auf einen gewissen Wert gestiegen ist, ist der Druck im zugehörigen Fühlkörper entsprechend gestiegen und löst nun die Umschaltvorrichtung im Thermostat selbst aus. Bei elektrischem Betrieb wird zweckmäßig ein dreipoliger Quecksilberschalter verwendet. Da der Temperaturunterschied zwischen den beiden Kocherabsorbern am Ende jeder Periode groß ist, so werden große Kräfte für die Impulse in diesem Thermostat erzielt, so daß dieser sehr betriebssicher wird.
  • Der vom Verdampfer in einem gewissen Augenblick gelieferte Kälteeffekt hängt von der Geschwindigkeit ab, mit welcher die Absorption im betreffenden Kocherabsorber stattfindet. Diese Absorption hängt ihrerseits von der Temperatur im Absorptionsmaterial ab, welche von der Ammoniakzufuhr zur Kühltasche im Absorber beeinflußt wird. Die Ammoniakzufuhr zu dieser Kühltasche hängt wiederum von der Wärmezufuhr zum Kocherabsorber des anderen Elements ab, aus welchem das Ammoniak ursprünglich ausgetrieben, wurde. Der Kälteeffekt des Apparates in jedem Augenblick wird also gewissermaßen von der Wärmezufuhr zum Apparat im selben Augenblick abhängig sein, kann also dadurch reguliert werden, daß in die für die beiden Elemente gemeinsame Zufuhrleitung für Gas oder elektrische Energie ein Thermostat eingeschaltet wird, der von einem Fühlkörper aus Cr esteuert wird, welcher an den Verdampfern I oder in dem zu kühlenden Raum angebracht ist. Dieser Thermostat kann, einerlei ob es sich um Gas oder Elektrizität handelt, von bekannter Art sein.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Intermittierend arbeitende Absorptionskältemaschine, dadurch gekennzeichnet, -daß in der Maschine kondensiertes Kältemittel während zier Kochperiode der Maschine durch Verdampfung Kälte an Teile einer anderen, nach demselben System arbeitenden Absorptionskältemaschine abgibt.
  2. 2. Absorptionskältemaschine nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß Teile der Maschine, die flüssiges Kältemittel enthalten, in wärmeaustauschender Verbindung mit den zu kühlenden Teilen einer anderen, nach demselben System arbeitenden Absorptionskältemaschine stehen.
  3. 3. Intermittierend arbeitende Absorptionskältem.aschine nach Anspruch r oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kocherabsorber der ersten Maschine durch Verdampfung von flüssigem Kältemittel der anderen Maschine gekühlt wird und umgekehrt. .
  4. 4. Absorptionskältemaschine, bestehend aus zwei intermittierend und wechselweise arbeitenden Kühlsystemen mit j e einer im Kocherabsorber angeordneten Kühltasche o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß von jedem System während dessen Austreibungsperiode flüssiges Kältemittel der Kühltasche (5, 15) im Kocherabsorber des anderen Systems zugeführt wird.
  5. 5. Absorptionskältemaschine nach Anspruch q., bei welcher Sammelbehälter für flüssiges Kältemittel zwischen Kondensator und Verdampfer eingeschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Kondensatoren (3,r3) nach den Sammelbehältern (8, 18) führenden Rohre (7, 17) in wärmeaustauschender Verbindung miteinander stehen-.
  6. 6. Absorptionskältemaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jedes System eine geringe Menge von indifferentem Gas enthält, welches während der Kochperiode des Systems den nicht mit flüssigem Kältemittel gefüllten Raum zwischen Verdampfer und Kondensator des Systems erfüllt. ;. Absorptionskältemaschine nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensatoren (55, 56) der beiden Systeme in wärmeaustauschenderVerbindung mit gemeinsamer Kühlvorrichtung (57 oder 58) stehen (Abb. 5 und 6). B. Absorptionskältemaschine nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensatoren (55, 56) der beiden Systeme mit gemeinsamen Kühlrippen (58) versehen sind (Abb. 6). 9. Absorptionskältemaschine nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlvorrichtung (5, 15) im Innern des Kocherabsorbers (i, ii) derart angeordnet ist, daß die Wand der Kühltasche (5, 15) in wärmeleitender Verbindung mit dem für die Auflagerung des Absorptionsmittels (22, 26) benutzten wärmeleitenden Materials (23, 25) steht. io. Absorptionskältemaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das für die Auflagerung des Absorptionsmittels benutzte wärmeleitende Material (q.6) durch einen Zwischenraum vom Mantel (¢7) des Kocherabsorbers getrennt ist (Abb. 3). ii. Absorptionskältemaschine nach Anspruch 9 und io, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Auflagern des Absorptionsmittels dienende wärmeleitende Material in wärmeleitender Verbindung sowohl mit der Heizvorrichtung als mit der Kühlvorrichtung im Kocherabsorber steht. 12. Absorptionskältemaschine nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß getrennte Rohre (37, 39) für die Zuführung und für die Abführung des Kältemittels vorgesehen sind (Abb. 2). 13. Absorptionskältemaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Zuführungsrohr (37) so angeordnet ist, daß die Kältetasche (38) durch Thermosiphonwirkung entleert werden kann (Abb.2). -1q.. Absorptionskältemaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die wärmeaustauschende Verbindung durch ein tertiäres System (50, 51, 52) hergestellt wird (Abb. q.). 15. Absorptionskältemaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß von den Sammelbehältern (8, 18) Verdampferrohre (6, 9) ausgehen, die ein gemeinsames Radiatorsystem (V) und joder eine gemeinsame Eisfriervorrichtung (30) kühlen.
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