DE561875C - Fallschirmausruestung, bei der das Traggeschirr im Innern der Kleidung untergebracht ist - Google Patents

Fallschirmausruestung, bei der das Traggeschirr im Innern der Kleidung untergebracht ist

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DE561875C
DE561875C DEL75413D DEL0075413D DE561875C DE 561875 C DE561875 C DE 561875C DE L75413 D DEL75413 D DE L75413D DE L0075413 D DEL0075413 D DE L0075413D DE 561875 C DE561875 C DE 561875C
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clothing
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D10/00Flight suits
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D17/00Parachutes
    • B64D17/22Load suspension
    • B64D17/30Harnesses

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)

Description

  • Fallschirmausrüstung, bei der das Traggeschirr im Innern der Kleidung untergebracht ist Die Fallschirmausrüstungen, welche aus einem über der Kleidung des Fliegers angeordneten Gürtel oder Geschirr bestehen, «-eisen eine gewisse Anzahl von Nachteilen auf. Es besteht die Gefahr des Hängenbleibens an gewissen Teilen des Flugzeuges; die äußeren Tragriemen können während des Fluges von den Schultern abgleiten und die Arme des Fliegers behindern; es ist umständlich, die Riemen des Traggeschirres über der dicken Kleidung zu verschließen, und die Taschen derselben werden häufig durch das äußere Geschirr verdeckt und unzugänglich gemacht.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Fallschirmausrüstung unter der Kleidung anzuordnen; doch konnten die bisher bekannt gewordenen Vorrichtungen dieser Art infolge ihnen anhaftender i'\achteile keine allgemeine Verbreitung finden. Bei gewissen Einrichtungen dieserArt war dieAusrüstung dauernd mit der Kleidung verbunden, wodurch diese ausschließlich für den Flug geeignet war, weil sie die Bewegungsfreiheit des Benutzers auf dem Boden stark behinderte. Bei anderen Einrichtungen war ein vollständig unabhängigesTraggeschirr innerhalb der Kleidung angeordnet; das Traggeschirr mußte daher für sich allein und vor dem Anlegen der Kleidung angebracht werden, wodurch das Ankleiden des Fliegers umständlicher wurde. Andrerseits war der Flieger, wenn die Riemen unter der Kleidung nicht gut verschlossen waren, was nicht immer leicht zu prüfen ist, oder bei zufälliger Öffnung des Gürtels während des Sturzes, augenblicklich von seiner Fallschirmausrüstung gelöst.
  • Durch die Erfindung sollen die angeführten Nachteile beseitigt werden. Zu diesem Zwecke werden die Gurte eines Fallschirmtraggeschirres, welches unter der Kleidung angebracht werden soll, im voraus durch im Innern der Kleidung vorgesehene Durchzugstücke gezogen und durch geeignete Befestigungsmittel gegen Verschieben gesichert, derart, daß das An- und Ausziehen der Kleidung und des Traggeschirres gleiclizeitig erfolgt. Die Kleidung ist mit Schlitzen versehen, durch welche Ösen und Riemenenden des Traggeschirres nach außen ragen, um zur Befestigung des Fallschirmsackes und der Tragleine zu dienen.
  • Durch diese Anordnung wird die Möglichkeit des Hängenbleibens mit dem Traggeschirr vollständig beseitigt. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß ein gefälligeres Aussehen erreicht wird, da die Riemen, Schnallen usw. durch die Kleidung verdeckt und diese außen in keiner Weise zusammengeschnürt wird. Um das Traggeschirr an den richtigen Stellen zu halten, sind an der Innenseite der Kleidung Schlaufen vorgesehen, durch welche die einzelnen das Traggeschirr bildenden Riemen geführt sind. Außerdem ist die Kleidung in der Nähe der der Verbindung mit dem Fallschirm bz_«. dem Fallschirmsack dienenden Teile des Traggeschirres mit Befestigungsorganen ausgestattet, welche ein Verrutschen dieser Teile verhindern. Bei Verwendung von Rückenfallschirmsäcken besitzt die Kleidung vorteilhaft an den Achseln Schlitze zum Durchtritt von an Riemen des Traggeschirres befestigten Ösen, welche dem Anschluß des Fallschirmsackes dienen. Ferner sind nähe der Rückenmitte und des Kragens der Kleidung zwei symmetrische Schlitze angeordnet, welche dem Durchtritt von zwei am Gürtel des Traggeschirres befestigten Doppelriemen zur Verbindung mit dem Fallschirm dienen. Über den Schlitzen der Kleidung- sind zweckmäßig mit Verschlußmitteln, z. B. Druckknöpfen, versehene Klappen angeordnet, durch welche die Schlitze und die durch sie hindurchragenden Teile des Traggeschirrs abgedeckt werden. Der Fallschirmsack besitzt dabei in seinem oberen Teil mit Regelschnallen versehene, durch die Schnallen an den Achseln hindurchzuführende Befestigungsriemen und in seinem unteren Teil Schlaufen, durch welche der äußere Gürtel der Kleidung hindurchgeführt wird. Vorteilhaft ist das aus dem Fallschirmsack austretende Ende des Tragseils in Form einer Schlinge ausgebildet und mit den Tragriemen der Kleidung durch einen abnehmbaren Pflock verbunden, welch letzterer Sicherungsmittel zur Verhütung einer selbsttätigen Lösung besitzt. -Die beiliegenden Abbildungen zeigen Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes, und zwar Abb. i eine Ausführungsform der Kleidung mit dem darunterliegenden Traggeschirr in Vorderansicht, Abb. 2 in Rückansicht, Abb. 3 eine Teilansicht des Rückenteils in vergrößertem Maßstab, Abb.4 die Vorderseite des Fallschirmsackes mit seinen Befestigungsschnallen, Abb. 5 eine Seitenansicht in Gebrauchsstellung, Abb. 6 eine Rückansicht in Gebrauchsstellung, Abb. 7 und 8 zwei andere Ausführungsformen bei abgenommener überzugskleidung. Gemäß der Erfindung besitzt die Kleidung i in der Nähe des Kragens (Abb. 2 und 3) symmetrisch zur Rückenmitte zwei Schlitze 2 und 3, durch welche die Enden der beiden Tragriemen 4 und 5 durchgeführt werden. Diese sind unter der Kleidung angeordnet und an einem inneren Gürtel 6 befestigt. Ähnliche Schlitze 7 und 8 sind auf den Achseln der Kleidung vorgesehen, welche dem Durchtritt von Ösen 9 und io dienen, die durch Patten i i und 12 auf ebenfalls am Gürtel 6 angreifenden Tragriemen 13 und 14 befestigt sind. Über den Schlitzen :2 und 3 ist eine mit Druckknöpfen 16, 17 ausgerüstete Klappe 15 angeordnet, welche über die Schlitze gelegt werden kann, um diese abzudecken. Ebenso sind an den Achseln seitliche Klappen 18 und 1g vorgesehen, welche mit Druckknöpfen 20, 21 ausgestattet sind und zum Ab-' decken der Schlitze 7 und 8 dienen. Die Kleidung i ist außen mit einem Gürtel 22 versehen.
  • Die Ausrüstung wird noch auf folgende Weise vervollständigt.
  • Der Gürtel 6 ist vorn durch eine Schnalle 2,3 schließbar (Abb. i). Bei der einen Aus-_ führungsform (Abb. 1, 2, 3 und 7) sind die Riemen 13 und 14 rückwärts über den Gürtel 6 hinaus durch Riemen 24 verlängert. Diese werden um jedes Bein geschlungen, wobei sie zuerst über die Oberseite der Oberschenkel geschlungen und dann hinter denselben herum wieder nach vorn geführt werden, worauf sie unter dem Gürtel 6 hindurchgehen und mittels Schnallen 26, 27 an die Riemen 13, 14 angeschlossen werden. Durch diese Anordnung der Schenkelriemen wird @ der Druck beim Öffnen des Fallschirmes auf die Außenseiten der Schenkel geleitet und nicht auf die Innenseiten, wie dies bei den bisher verwendeten Traggeschirren der Fall war. Bei der eben beschriebenen Ansführungsforin sind die Tragriemen 4 und 5 in Schlingen 28, 29 geführt, die an den Riemen 13, 14 befestigt sind (Abb. 3).
  • Bei einer zweitenAusführungsform (Abb.8) sind die Riemen 30 und 31 rückwärts unmittelbar an den Tragriemen3, 4 befestigt, welche in der beschriebenen Weise an den Gürtel 6 angeschlossen sind. An der Vorderseite sind die Riemen 30, 31 durch Schnallen 32, 33 mit dem Gürtel 6 verbunden. Die Schenkelträger sind hier durch kleine Gürtel 34, 35 gebildet, welche mit dem Gürtel 6 durch rückwärts angeordnete Riemen 36, 37 vereinigt sind.
  • Um den Fallschirmsack an dem eben beschriebenen Traggeschirr befestigen zu können, besitzt dieser (Abb. 4) an seiner Vorderseite im oberen Teil mit Regelschnallen 4o und 41 versehene Riemen 38, 39 und im unteren Teil Schlaufen 42, 43. Durch ein -Loch 44 des Sackes ist das Tragseil 45 in Form einer Schlinge nach außen geführt.
  • Die Befestigung des Fallschirmsackes zum Gebrauch geschieht auf folgendeWeise (Abb.5 und 6).
  • Wenn das Traggeschirr unter der Kleidung angebracht ist, derart, daß die Tragriemen., 5 und die Ösen 9, io durch die entsprechenden Schlitze nach außen ragen, wird der Gürtel 22 der Kleidung durch die Schlaufen 4.2, 43 des Sackes geführt und vorn geschlossen. Sodann «erden die Riemen 38, 39 durch die Ösen 9, io geführt und in geeigneter Länge geschlossen, worauf das Tragseil 45 zwischen den Riemen 4, 5 durch einen Pflock 46 befestigt wird. Der Pflock -.6 ist an beiden Enden mit Löchern 4.7, .I8 (Abb. 3) versehen, welche seine Sicherung mit Hilfe von Stiften oder Schnüren ermöglichen, die durch die Löcher durchgeführt und mit dem Tragseil verbunden werden.
  • Die Länge der Riemen 38, 39 und der durch das Tragseil 4.5 gebildeten Schlinge werden so bemessen, daß dem Benutzer, wenn er sitzt. eine gewisse Bewegungsfreiheit verbleibt, ohne da£a der Sack verschoben wird, welcher an der Lehne des Sitzes aufliegen bleibt.
  • Wie bereits erwähnt, kann dasTraggeschirr in der Kleidung durch in gewissen Abständen angeordnete Schlaufen gehalten sein, in welchen der Gürtel 6, die Riemen 13, 14 und die Schenkelriemen 24, 25 gleiten. Diese Schlaufen sind lang. genug, um der Kleidung einen gewissen Spielraum zu lassen, wenn die Riemen geschlossen sind. Außerdem können die Riemen in der Nähe der Schlitze 2, 3, i und 8 am Rücken der Kleidung durch Knöpfe oder durch innere Befestigungslaschen oder auf sonst geeignete Weise befestigt sein. Dadurch werden die Tragriemen 4., 5 und die Ösen 9, io gegen Verschiebung vor der Anbringung des Fallschirmsackes gesichert.
  • An Stelle einer Kombinationskleidung kann jede andere Kleidungsart verwendet werden, z. B. Kleidungen aus mehreren Stücken, Mäntel usw.
  • Außerdem können an Stelle von Rückenfallschirmsäcken verschieden andere Fallschirmsäcke benutzt werden. Dabei können die in geeigneter Weise verlängerten Tragleinen des Fallschirmes durch auf der Kleidung vorgesehene Führungslaschen gehalten «-erden, so daß sie den Benutzer nicht stören. Schließlich kann auch das Traggeschirr in verschiedenartiger Weise ausgeführt werden. Z. B. können die Schenkelriemen weggelassen «-erden. Das Geschirr könnte auch durch einen einfachen Gürtel von geeigneter Länge gebildet sein.
  • Selbstverständlich sind die in der Kleidung vorgesehenen Schlitze der jeweils angewendeten Befestigungsart des Fallschirmes angepaßt. Wenn als Oberkleidung ein Mantel angewendet wird, können die Tragriemen auch an der Unterseite des Mantels austreten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fallschirmausrüstung, bei der das Traggeschirr im Innern der Kleidung untergebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kleidung im Innern mit Durchzugstücken versehen ist, durch die die Gurte des Traggeschirres im voraus gezogen und in einer bestimmten Lage durch Befestigungsmittel (Dorne, Knöpfe) gegen Verschieben gesichert werden können, derart, daß zwei äsen (9, io) und Riemenenden (4., 5) mit Verbindungsstück des am Körper des Benutzers festzuschnallenden Traggeschirres durch in derKleidung vorgeseheneSchlitze ragen und an den ersteren die Befestigung eines getrennten Fallschirmsackes, an den letzteren die Befestigung des Fallschirmtragleinenendes erfolgt.
  2. 2. Fallschirmausrüstung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit Knöpfen versehene Verschlußklappen (i5, 18, i9) außen am Kleid vorgesehen sind, um dieDurchgangsschlitze und die äußeren Teile der Ausrüstung zu verdecken.
  3. 3. Fallschirmausrüstung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Fallschirmsack im oberen Teile zwei Befestigungsgurte (38, 39) besitzt, die mit Regelschnallen versehen sind und durch Ösen (9, io) der Ausrüstung gezogen werden, und mit Durchzugstücken (42, 43) versehen ist, durch die der äußere Gürtel des Kleides gezogen wird.
DEL75413D 1929-05-16 1929-06-18 Fallschirmausruestung, bei der das Traggeschirr im Innern der Kleidung untergebracht ist Expired DE561875C (de)

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DEL75413D Expired DE561875C (de) 1929-05-16 1929-06-18 Fallschirmausruestung, bei der das Traggeschirr im Innern der Kleidung untergebracht ist

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DE (1) DE561875C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1090124B (de) * 1955-05-28 1960-09-29 Raeddningskaren Aktiebolag Sicherheitsgurt zum Festhalten einer Person an einem mit einer Rueckenlehne versehenen Sitz eines Fahrzeugs oder Flugzeugs

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1090124B (de) * 1955-05-28 1960-09-29 Raeddningskaren Aktiebolag Sicherheitsgurt zum Festhalten einer Person an einem mit einer Rueckenlehne versehenen Sitz eines Fahrzeugs oder Flugzeugs

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