DE56110C - Schnitzelpresse - Google Patents

Schnitzelpresse

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Publication number
DE56110C
DE56110C DENDAT56110D DE56110DA DE56110C DE 56110 C DE56110 C DE 56110C DE NDAT56110 D DENDAT56110 D DE NDAT56110D DE 56110D A DE56110D A DE 56110DA DE 56110 C DE56110 C DE 56110C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cell
scrapers
space
opening
pressed
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT56110D
Other languages
English (en)
Original Assignee
R. BERGREEN in Roitzsch bei Bitterfeld
Publication of DE56110C publication Critical patent/DE56110C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/12Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using pressing worms or screws co-operating with a permeable casing
    • B30B9/128Vertical or inclined screw presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Schnitzelpresse.
Bei dieser Presse wird die Schnitzelmasse ■— anstatt, wie bisher allgemein üblich war, in einem einzigen Raum einem ununterbrochenen Druck ausgesetzt zu werden — der Abpressung in beliebig wiederholtem Spiele in von einander getrennten Zellen derartig unterworfen, dafs von einer Zelle zur anderen eine Umlagerung der Prefsmasse vor sich geht.
Durch eine solche Umlagerung der durch die Pressung fest zusammengelagerten Schnitzel in einer neuen Zelle werden aber stets neue Theile der Prefsmasse in andere Lagen zu einander zusammengeschichtet, so dafs durch diesen Umstand und die erneute Pressung der Wasserabflufs gefördert wird.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι senkrechter Schnitt nach Linie N-N, Fig. 2,
Fig. 2 waagrechter Schnitt nach Linie M-M,
Fig- h
Fig. 3 senkrechter Schnitt nach Linie 0-0, Fig. 2,
Fig. 4 senkrechter Schnitt durch eine Zelle (vergröfsert),
Fig. 5 waagrechter Schnitt nach Linie P-P, Fig. 4.
Fig. 6 und 7 stellen weitere Einzelheiten dar.
Die Presse besteht in der Hauptsache aus einem feststehenden äufseren Mantel C und der an einer einzigen Spindel D befestigten Zuführungsschnecke B, sowie dem Druckcylinder A1 wobei der Prefsraum durch Wände E in beliebig viele Zellen eingetheilt werden kann (in beiliegender Zeichnung in drei Zellen).
Der Druckcylinder kann durch einen in sämmtlichen Zellen gleichen Durchmesser besitzenden Cylinder gebildet werden, indessen kann er auch so gestaltet sein, dafs sein Durchmesser von Zelle zu Zelle gröfser wird, und dadurch die Räume der einzelnen auf einander folgenden Zellen sich stets kleiner gestalten. Die Prefswirkung des Druckcylinders wird ferner dadurch bedingt, dafs der eiserne feststehende Mantel C, welcher mit Durchlochungen zum Ablauf des Wassers versehen ist, zum Druckcylinder excentrisch liegt, so dais eine besondere Raumverengung in jeder Zelle entsteht, welche Verengung wesentlich zur Hervorbringung des Prefserfolges beiträgt.
Die Verengung des Zellen raumes allein kann jedoch eine beliebig verstärkte Prefswirkung nicht sichern, und ist daher eine Einrichtung getroffen, durch welche die Prefsmasse eine gewisse Gegenlage erhält. Diese Einrichtung besteht in der Anbringung von Constructionstheilen b b b, welche der Erfinder als Hemmbolzen bezeichnet; diese lassen sich derartig verstellen, dafs sie in verschiedener Länge in den Zellenraum hineinragen. Die Hemmbolzen sind so angeordnet, dafs sie den Treibarmen α α α, welche am Druckcylinder A sitzen, Durchgang gewähren. Um die Prefsmasse von einer Zelle zur anderen zu bringen und sie' jedesmal nach vollendeter Prefsperiode aufzulockern und umzulagern, ist die Einrichtung wie folgt gewählt. Von dem Zuführcylinder F, Fig. 1, in dem die Schneckenflügel B kreisen, gelangen die eingeworfenen Schnitzel durch eine Oeffnung G nach der ersten Zelle; die Treibarme des Druckcylinders erfassen dieselben und führen sie nach der verengten Stelle in Zelle I, Fig. 1 und 2, wo sie einer

Claims (1)

  1. ersten Pressung unterworfen werden. Nach Passiren der engsten Stelle in Zelle I werden sie beim Eintritt in den sich wieder erweiternden Raum nach der Oeffnung H geführt, um dort nach Zelle II zu gelangen. Ueber der Oeffnung sind die Abstreicher dd angeordnet, welche nicht allein eine gewisse Gegenlage bilden, sondern gleichzeitig die Sicherheit gewähren, dafs die geprefsten Schnitzel durch Oeffnung H hindurchfallen, also nicht zum zweiten Mal der Pressung in Zelle I unterworfen werden. Die nach Zelle II gelangte Schnitzelmasse wird nunmehr vom Druckcylinder A in gleicher Weise geprefst, wie in Zelle I. Der Raum der zweiten Zelle ist kleiner als der in Zelle I, infolge dessen findet hier im allgemeinen eine stärkere Pressung, und zwar ganz besonders an der engsten Stelle der Zelle statt. Nach dem Passiren der letzteren werden die Schnitzel wieder nach dem erweiterten Zellenraum gebracht, um dann durch die Abstreicher d d gezwungen zu werden, durch Oeffnung J nach dem Raum der dritten Zelle überzutreten, um in dieser Zelle wiederum einer Pressung unterworfen zu werden. Nach Erfordernifs kann die Zahl der Zellen in beliebiger Weise vergröfsert werden. An der Bodenwand der letzten Zelle werden die ausgepreisten Schnitzel mittelst geeigneter Vorrichtung weiter befördert. Bei diesem Gesammtvorgang ist zu beachten, dafs die Hemmbolzen b lediglich dazu dienen, die Bewegung des Prefsgutes in der betreffenden Zelle zu verlangsamen, während die Abstreicher d den Zweck haben, das Abfallen des Prefsgutes aus einer Zelle nach der anderen zu bewirken, weshalb die Abstreicher über und hinter den Oeffnungen HJK angebracht sind.
    Paten τ-Anspruch:
    Eine Schnitzelpresse, gekennzeichnet durch die durch Zwischenwände E getrennten Zellen I, II, HI mit excentrisch zu einem umlaufenden Druckcylinder A angeordnetem, feststehendem Mantel C, derart, dafs der in sämmtlichen Zellen entweder gleichen oder wechselnden Durchmesser besitzende Druckcylinder die Schnitzel mittelst der Treibarme α gegen die Hemmbolzen b — welche eine vermehrte oder verminderte Pressung zulassen —■ bewegt, während die über den Oeffnungen HJK der Zellenböden E angeordneten Abstreicher d das Durchfallen der Schnitzel aus einer Zelle in die nächst tiefer gelegene Zelle bewirken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT56110D Schnitzelpresse Expired - Lifetime DE56110C (de)

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DENDAT56110D Expired - Lifetime DE56110C (de) Schnitzelpresse

Country Status (1)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3003412A (en) * 1957-12-11 1961-10-10 Daniel B Vincent Fluid extracting apparatus

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