DE560698C - Waelzlager, bei dem der Lagerzapfen einen den Innenring des Waelzlagers tragenden Bund besitzt - Google Patents

Waelzlager, bei dem der Lagerzapfen einen den Innenring des Waelzlagers tragenden Bund besitzt

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DE560698C
DE560698C DENDAT560698D DE560698DD DE560698C DE 560698 C DE560698 C DE 560698C DE NDAT560698 D DENDAT560698 D DE NDAT560698D DE 560698D D DE560698D D DE 560698DD DE 560698 C DE560698 C DE 560698C
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Germany
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DENDAT560698D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F15/00Axle-boxes
    • B61F15/12Axle-boxes with roller, needle, or ball bearings
    • B61F15/14Axle-boxes with roller, needle, or ball bearings constructed for taking-up axial pressure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

Bei den bisher gebräuchlichen Wälzlagern, insbesondere für die Achsschenkel von Eisenbahnradsätzen, wird der Achsschenkel auf seiner ganzen Länge von dem aufgeschrumpften oder aufgepreßten Innenring des Wälzlagers umfaßt, so daß der Achsschenkel auf seiner ganzen Länge an einer Durchbiegung nahezu verhindert wird. Dadurch entsteht in der Ebene der inneren Stirnseite des Into nenringes in dem Achsschenkel ein Sprung im Verlaufe der Biegungsspannungen, durch den Dauerbrüche verursacht werden können. Die Dauerbruchgefahr wird noch dadurch erhöht, daß bei einer stärkeren Biegung des Achsschenkels seine Oberfläche Verletzungen durch die innere Kante des Innenringes erleiden kann. Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, die Achszapfen von Radsätzen mit Bunden zu versehen, auf die die Innenao ringe des Wälzlagers aufgepreßt sind. Die Breite der Innenringe ist hierbei aber geringer als die Breite der Bunde, so daß diese Anordnung die gleichen Nachteile besitzt wie die Wälzlager für rein zylindrische oder stufenförmig albgesetzte Achszapfen. Die Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, daß bei Wälzlagern, bei denen der Lagerzapfen einen den Innenrkig eines Wälzlagers tragenden Bund besitzt, die Breite des Bundes geringer gemacht wird als die Breite des auf ihm befestigten Innenringes bzw. der Spannhülse des Wälzlagers.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ein Rollenlager eines Eisenbahnradsatzes in axialem Schnitt dargestellt.
Der Schenkel A der Achse besitzt in bekannter Weise einen Bund α1, auf den der Innenring b1 eines Rollenlagers B aufgeschrumpft oder hydraulisch aufgepreßt ist. Der Innenring b1 ragt erfindungsgemäß beiderseits über den Bund a1 hinaus. Die dem Bunde a1 benachbarten schwächeren Teile des Achsschenkels A können bei einer Durchbiegung des Achsschenkels A an keiner Stelle mit dem Lagerring b1 in Berührung kommen.
Mit seiner dem Rade R zugewandten Stirnfläche liegt der Innenring b1 des Rollenlagers B an einem als Labyrinthdichtung ausgebildeten StaubririgD an, der mit einer Ringfläche dl an der Schulter ö3 des Notlaufes a2 anliegt. Ein weiterer Bund a5 des Achsschenkels ist unter Einschaltung einer Spannhülse £ von keilförmigem Querschnitte mit dem Innenring/1 eines zweiten Rollenlagers F starr verbunden. Der Bund as ist gleichfalls schmaler als die Spannhülse E. An ihm schließt sich ein schwächerer Teil ae des Achsschenkels A mit einem Gewindezapfen· a1 an. Mit dem Gewinde α8 des Zapfens α7 steht eine Schraubenmutter G in Eingriff, welche die Spannhülse E in ihrer Lage festhält. Gegen die einander zugekehrten Stirnflächen der Rollenlagerinnenringe b1 und f1 stützt sich ein federnder Ringii.
Wind die Radachse auf Biegung beansprucht, so sind nur die verhältnismäßig schmalen eingespannten Teile, nämlich die Bunde a1 und α5 des Achsschenkels^, an einer Durchbiegung verhindert, während der Achsschenkel als Ganzes sich ohne weiteres durchbiegen kann, wobei der federnde Ring if eine gegenseitige Bewegung der Rollenlager B und F begünstigt. Infolge der geringen Breite der eingespannten Teile des Achsschenkeis sind die im Verlaufe der Biegungsspannungen auftretenden Sprünge nur gering, so daß die Gefahr eines Dauerbruches wesentlich vermindert ist.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Wälzlager, bei dem der Lagerzapfen einen den Innenring eines Wälzlagers tragenden Bund besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Bundes (a1 bzw.. α5) geringer ist als die Breite des auf ihm befestigten Innenringes (Z?1) bzw. der Spannhülse (E) 'des Wälzlagers.
2. Wälzlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Achszapfen (A) mehrere Bunde (α1, α5) für je einen Tragkörper (&1, Z1) eines Wälzlagers besitzt.
DENDAT560698D Waelzlager, bei dem der Lagerzapfen einen den Innenring des Waelzlagers tragenden Bund besitzt Expired DE560698C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE841602C (de) * 1949-11-27 1952-06-16 Bochumer Ver Fuer Gussstahlfab Schienenradsatz fuer Eisenbahnfahrzeuge, insbesondere innengelagerter Radsatz
WO2014177592A1 (de) * 2013-04-30 2014-11-06 Bombardier Transportation Gmbh Wellenanordnung mit nachgiebiger distanzeinheit

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DE841602C (de) * 1949-11-27 1952-06-16 Bochumer Ver Fuer Gussstahlfab Schienenradsatz fuer Eisenbahnfahrzeuge, insbesondere innengelagerter Radsatz
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