DE560484C - Einrichtung zur Erregung von Wechselstromwicklungen von in Kaskade mit Asynchronmotoren geschalteten Drehstrom-Kollektormaschinen mittels Stromtransformatoren - Google Patents

Einrichtung zur Erregung von Wechselstromwicklungen von in Kaskade mit Asynchronmotoren geschalteten Drehstrom-Kollektormaschinen mittels Stromtransformatoren

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DE560484C
DE560484C DEA57089D DEA0057089D DE560484C DE 560484 C DE560484 C DE 560484C DE A57089 D DEA57089 D DE A57089D DE A0057089 D DEA0057089 D DE A0057089D DE 560484 C DE560484 C DE 560484C
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DE
Germany
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current
cascade
phase
alternating current
asynchronous motors
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Expired
Application number
DEA57089D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Wilhelm Weiler
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/34Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter
    • H02K17/38Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter with a commutator machine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Ac Motors In General (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 3. OKTOBER 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 d2 GRUPPE
Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft in Berlin*)
Stromtransformatoren
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. März 1929 ab
Zur Erregung von Drehstrom-Kollektormaschinen, die mit Asynchronmotoren zwecks Drehzahlregelung und Phasenkompensation in Kaskade geschaltet sind, werden vielfach Stromtransformatoren verwendet, deren Primärwicklung vom Primärstrom des Vordermotors durchflossen wird. Der Erregerstrom der Drehstrom-Kollektormaschine ist dann, solange der Stromtransformator nicht gesättigt ist, dem Primärstrom des Vordermotors proportional. Die in der Erregermaschine induzierte EMK ist wieder dem Primärstrom des Vordermotors proportional, solange sie selbst nicht der Sättigung nahekommt. Man kann auf diese Weise einen Drehzahlabfall der Kaskade erzielen, der in einem gewissen Bereich der Belastung nahezu proportional ist, bei Überschreitung einer oberen Grenze aber infolge der Eisensättigung der Drehstrom-Kollektormaschine immer mehr abnimmt.
Abb. ι zeigt ein bekanntes Beispiel dieser Anordnung, ν stellt den Vordermotor dar, der mit der Arbeitsmaschine α, einem Schwungrad m und der läufererregten kompensierten Drehstrom - Kollektorhintermaschine h gekuppelt ist, wobei die Maschine h über den Stromtransformator t erregt wird. An Stelle der läufererregten Hintermaschine h kann auch eine über den Ständer mit Schlupffrequenz erregte Drehstrom-Kollektormaschine treten. Alsdann muß zwischen Stromtransformator und Erregerwicklung ein Frequenzwandler eingeschaltet werden.
Es ist nun vielfach unerwünscht, daß der Drehzahlabfall von einer bestimmten Last an abnimmt. Man wünscht im Gegenteil, daß der Drehzahlabfall von einer bestimmten Last an zunimmt, um eben bei Überlast die Schwungmassen der Kaskade besonders stark heranzuziehen.
Dies kann nun erfindungsgemäß dadurch erreicht werden, daß man gemäß Abb. 2 an Stelle des einen Stromtransformators zwei Stromtransformatoren ^1 und t2 verwendet, deren Primärwicklungen in Reihe geschaltet sind, während die Sekundärwicklungen derart parallel geschaltet sind, daß die resultierenden Ströme gleich der geometrischen Differenz der Einzelströme sind. ς0
e ist die gespeiste Wicklung, deren Widerstand überwiegend induktiv ist. Daher sind bei den Stromtransformatoren tt und i2 Pri~ märstrom, Sekundärstrom und Magnetisie-
*.) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Wilhelm Weiler in Berlin-Niederschönhausen.
rungsstrom nahezu in Phase. Infolgedessen sind auch i2 und is nahezu in Phase, und die geometrische Differenz i2 is wird nahezu gleich der arithmetischen Differenz i2 — i3.
Macht man nun die Eisenquerschnitte des Stromtransformators tt so groß, daß auch bei großen Strömen noch sein Magnetisierungsstrom praktisch zu vernachlässigen ist, die Eisenquerschnitte von t2 dagegen so, daß Sättigung auftritt, so ist i2 = ait und i3 = β (I1 ΐμ), wobei α und β daß Übersetzungsverhältnis der Transformatoren i1 und t2, i μ der Magnetisierungsstrom von t2 ist, der von der Spannung der gespeisten Wicklung abhängt. Es ist dann
i4 = a I1 β (I1 — ίμ) — (α — β) I1 + β i μ,
d. h. der Strom it ist nur von Null bis zu einem gewissen Werte von I1 diesem Werte proportional. Bei weiterem Anwachsen von I1 wächst 24 rascher als I1.
Es ist auf diese Weise möglich, den Einfluß der Sättigung der Drehstrom-Kollektorhintermaschine auszugleichen oder auch noch zu überbieten.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Einrichtung zur Erregung von Wechselstromwicklungen von in Kaskade mit Asynchronmotoren geschalteten Drehstrom-Kollektormaschinen mittels Stromtransformatoren, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Stromtransformatoren vorgesehen sind, deren Primärwicklung je Phase in Reihe und deren Sekundärwicklungen je Phase so parallel geschaltet und an die zu speisende Wechselstromwicklung angeschlossen sind, daß der Erregerstrom (?'4) gleich der. Differenz der beiden Sekundärströme (i2is) ist, wobei das Eisen des einen Stromtransformators (ij) bei allen vorkommenden Stromstärken schwach, das des anderen (t2) aber bei größeren Stromstärken stark gesättigt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA57089D 1929-03-12 1929-03-12 Einrichtung zur Erregung von Wechselstromwicklungen von in Kaskade mit Asynchronmotoren geschalteten Drehstrom-Kollektormaschinen mittels Stromtransformatoren Expired DE560484C (de)

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