DE560482C - Schaltung zur Unterdrueckung der Traegerfrequenz oder (und) eines Seitenbandes einesmodulierten Hochfrequenzsenders - Google Patents

Schaltung zur Unterdrueckung der Traegerfrequenz oder (und) eines Seitenbandes einesmodulierten Hochfrequenzsenders

Info

Publication number
DE560482C
DE560482C DET39087D DET0039087D DE560482C DE 560482 C DE560482 C DE 560482C DE T39087 D DET39087 D DE T39087D DE T0039087 D DET0039087 D DE T0039087D DE 560482 C DE560482 C DE 560482C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
sideband
circuit
suppressing
modulated high
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET39087D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Hans Otto Roosenstein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET39087D priority Critical patent/DE560482C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE560482C publication Critical patent/DE560482C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03CMODULATION
    • H03C1/00Amplitude modulation
    • H03C1/52Modulators in which carrier or one sideband is wholly or partially suppressed

Landscapes

  • Oscillators With Electromechanical Resonators (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 3. OKTOBER 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 560482 KLASSE 21 a4 GRUPPE
Zusatz zum Patent 557
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Juli 1931 ab Das Hauptpatent hat angefangen am 6. März 1931.
In dem Patent 557 730 wird ein Verfahren angegeben, mit dessen Hilfe die Unterdrükkung eines Seitenbandes oder die gleichzeitige Unterdrückung von Trägerwelle und einem Seitenbande möglich ist. Das Verfahren verwendet hierzu ein Sperrglied, das durch die Verwendung eines schwingenden Quarzkristalles eine genügend geringe Dämpfung besitzt. Auch die Verwendung von anderen mechanischen Oszillatoren, z. B. des bekannten Magnetostriktionsoszillators, wäre hier angebracht.
Es hat sich herausgestellt, daß bei einem Schwingquarz, dessen Dämpfung so groß ist,
!5 daß ein Seitenband der ausgesandten Schwingung wirksam unterdrückt wird, auch eine beträchtliche Unterdrückung des anderen Seitenbandes auftritt. Erniedrigt man die Dämpfung· des Quarzes aber weiter, so wird auch das unerwünschte Seitenband nicht mehr hinreichend geschwächt.
Gemäß der Erfindung ist eine weitere Verbesserung dieses Verhältnisses möglich durch die, Verwendung einer Siebkette, bestehend
*5 aus mehreren Quarzkristallen, die dabei teilweise als Längsglieder, teilweise als Querglieder geschaltet werden können oder in Kombination mit Schaltungen, die Röhren oder andere Kreiselemente enthalten, verwendet werden.
Abb. ι zeigt beispielsweise eine Anordnung mit zwei Kristallen, von denen der eine als Reihenglied, der andere als Querglied verwendet wird.
Abb. 2 zeigt eine Anordnung mit zwei Kristallen als Reihenglieder in Verbindung mit Verstärkerröhren 3 und 4. An die Klemmen 5 und 6 wird in dieser Abbildung das normal modulierte hochfrequente Signal angelegt. Es ist unter Umständen vorteilhaft, mit Hilfe der bekannten Mittel die Trägerwelle dieses Signals zu unterdrücken.
Es ist in Schaltungen, wie den oben angegebenen, wichtig, daß sämtliche verwendeten Quarzkristalle genau die richtigen Eigen- +5 frequenzen besitzen. Da sich dies durch Abschleifen der Kristalle nur mühsam erreichen läßt, ist es zweckmäßig, die einzelnen, angenähert richtig geschliffenen Kristalle in Thermostaten zu verwenden, deren Temperaturen so einreguliert werden, daß die Grenzfrequenz der Siebkette den richtigen
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr. Hans Otto Roosenstein in Berlin.
Wert annimmt und das Abschneiden möglichst scharf bei dieser Frequenz erfolgt. Zur nachträglichen Korrektur eventueller Fehler ist ein einstellbarer Temperaturregulator am Thermostaten von Vorteil.
Um ein richtiges Funktionieren der oben beschriebenen Anordnung zu gewährleisten, müssen die einzelnen Elemente der Kristallsiebkette so große Dämpfungen haben, daß das gesperrte Frequenzband angenähert dieselbe Breite hat wie das zu sperrende Seitenband. Dieser Zustand kann erreicht werden durch künstliche Einstellung der Dämpfung des Quarzes. Am zweckmäßigsten ist hierzu »5 die Verwendung mechanischer Mittel, z. B. die Einhüllung des Quarzes in ein dämpfendes Medium.
. Auch ohne die Dämpfung des Quarzes zu verändern, kann man günstige Resultate erao halten, indem die Frequenz des modulierten Zeichens, das auf die Siebkette gegeben wird, so gewählt wird, daß obige Bedingung erfüllt ist. Weil im allgemeinen diese Frequenz nicht gleich der Frequenz ist, die man s5 aussenden will, wird das aus der Siebkette herauskommende Zeichen durch das bekannte Mittel der Frequenztransformation auf die richtige Frequenz gebracht.
Abb. 3 zeigt schematisch eine solche An-Ordnung.
Eine Vorstufe V liefert die für die Quarzsiebkette S1 günstigste modulierte Frequenz ^1. Die Modulationsfrequenz sei n. Die Siebkette S1 siebt aus dem Gemisch die Frequenz Z1 + w. Sodann wird:, in der auf S1 folgenden Modulationsstufe M eine Hochfrequenz f2 zugefügt, die einen sofchen Werthat, daß f-y + f2 (bzw. Z1fs) die Frequenz ist, die man aussenden will. Eine Siebkette Ss, die im allgemeinen aus normalen Selbstinduktionen und Kapazitäten bestehen kann, sorgt für die Beseitigung der unerwünschten Frequenzen und läßt nur das Seitenband ft -f* f2 + η durch.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schaltung' zur Unterdrückung der Trägerfrequenz oder (und) eines Seitenbandes eines modulierten Hochfrequenzgenerators nach Patent 557 730, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Siebkette, in der zwei oder mehrere piezoelektrische oder magnetostriktive Oszillatoren teils als Längs-, teils als Querglieder oder in Kombination mit Serienschaltungen enthalten sind.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oszillatoren einzeln in Thermostaten eingeschlossen sind.
3. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mechanische Mittel zur Erhöhung der Dämpfung der Oszillatoren dienen.
4. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Siebkette und dem ausstrahlenden Teil der Senderanordnung eine Frequenztransformation stattfindet.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DET39087D 1931-07-03 1931-07-03 Schaltung zur Unterdrueckung der Traegerfrequenz oder (und) eines Seitenbandes einesmodulierten Hochfrequenzsenders Expired DE560482C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET39087D DE560482C (de) 1931-07-03 1931-07-03 Schaltung zur Unterdrueckung der Traegerfrequenz oder (und) eines Seitenbandes einesmodulierten Hochfrequenzsenders

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET39087D DE560482C (de) 1931-07-03 1931-07-03 Schaltung zur Unterdrueckung der Traegerfrequenz oder (und) eines Seitenbandes einesmodulierten Hochfrequenzsenders

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE560482C true DE560482C (de) 1932-10-03

Family

ID=7560384

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET39087D Expired DE560482C (de) 1931-07-03 1931-07-03 Schaltung zur Unterdrueckung der Traegerfrequenz oder (und) eines Seitenbandes einesmodulierten Hochfrequenzsenders

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE560482C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2416843A1 (de) Oszillator
DE2622954C2 (de) Schaltungsanordnung, die bei der Korrektur von durch Nichtlinearitäten entstandenen Verzerrungen in einem Übertragungssystem anwendbar ist
DE560482C (de) Schaltung zur Unterdrueckung der Traegerfrequenz oder (und) eines Seitenbandes einesmodulierten Hochfrequenzsenders
DE2430076B2 (de) Digitalsignalgenerator
DE428628C (de) In umschaltbare Windungen oder Windungsgruppen unterteilte Rahmenantenne
DE704563C (de) Aus mehreren Gliedern in Kettenschaltung bestehendes Wellenfilter mit mehreren Daempfungspolen im Sperrbereich
DE584644C (de) Schaltung, in der ein elektrisches Filter in Verbindung mit Verstaerkerroehren angewendet wird
DE427965C (de) Anordnung fuer Signalgebung vermittels Hochfrequenztraegerwellen
DE1791202C3 (de) Einstellbare elektrische Entzerrerschaltung
DE540413C (de) Verfahren zur Signalgebung unter Verwendung von Induktanz-Transformatorspulen
DE830674C (de) Modulator fuer Zwecke der Traegerfrequenztelephonie
DE538382C (de) Vorrichtung zum UEbertragen von elektrischen Impulsen mit einer gewissen Zeitdifferenz
DE864888C (de) Schaltungsanordnung zur selbsttaetigen Pegelregelung
DE862173C (de) Schaltungsanordnung zur traegerfrequenten Nachrichtenuebertragung
DE437331C (de) Anordnung zur UEbertragung von Fernsprech- und Signalstroemen
DE388235C (de) Verfahren zur Verkuerzung der Telegraphierzeichendauer bei langen Leitungen
DE609872C (de) Magnetischer Modulator
DE501214C (de) Einrichtung zum Modulieren von Wechselstroemen
DE875213C (de) Verstaerkeranordnung mit negativer Rueckkopplung fuer den zu verstaerkenden Frequenzbereich
DE970387C (de) Transistor-Oszillator
DE506357C (de) Gerichtete Antennenanordnung
AT138181B (de) Diathermieapparat mit Serienfunkenstrecke.
DE2518328C2 (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zur Konturkorrektur des Leuchtdichtesignals in einer Fernsehkamera
DE307681C (de)
AT92007B (de) Schaltungsanordnung für Mehrfachtelegraphie mittels Wechselströmen verschiedener Frequenz.