DE56036C - Mikrophon - Google Patents

Mikrophon

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DE56036C
DE56036C DENDAT56036D DE56036DA DE56036C DE 56036 C DE56036 C DE 56036C DE NDAT56036 D DENDAT56036 D DE NDAT56036D DE 56036D A DE56036D A DE 56036DA DE 56036 C DE56036 C DE 56036C
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Germany
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ring
housing
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carbon
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DENDAT56036D
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A. E. cedergren in Stockholm
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R21/00Variable-resistance transducers
    • H04R21/02Microphones
    • H04R21/021Microphones with granular resistance material

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  • Inert Electrodes (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT
Mikrophon.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kohlenmikrophon, bei welchem zwei mit scharfkantiger Ring- oder mit Spitzenoberfläche versehene Kohlenkörper in einem Gehäuse hängend oder liegend derart angeordnet sind, dafs sie sich ihre Kanten oder Spitzen gegenseitig zukehren und durch den Druck der Luftsäule des Schalltrichters gleichzeitig und mit gleicher Kraft gegen einander oder gegen eine zwischen ihnen liegende Kohlenkörnermasse angedrückt werden.
Hierbei können die Kohlenkörper entweder an je einer starren Membran befestigt sein oder auch vollständig frei zwischen isolirenden Widerlagern liegen.
Eine Ausführung der ersteren Art zeigt die Fig. ι und die rechte Hälfte der Fig. 2, während Fig. 4 eine Ausführung der letzteren Art darstellt. Fig. 3 endlich und die linke Hälfte der Fig. 2 veranschaulichen die äufsere Form des bei beiden Ausführungsarten zweckmäfsiger Weise zur Verwendung kommenden zweitheiligen Fassungsgehäuses A mit einem sich verzweigenden Schalltrichter, dessen beide Zweige unmittelbar vor der Mitte der beiden Kohlenkörper if if1 einander gegenüber münden.
Das Gehäuse kann aus zwei gleichen Hälften bestehen, die glatt oder auch etwas über einander greifend an einander gefügt sind und in Verschraubungsstutzen PP1 mit etwas kegelförmig geschnittenem Gewinde endigen, über welches, zum Zweck des Zusammenhaltens des Ganzen, an der einen Seite eine einfache Kappe H und an der anderen Seite die Hülse eines durchbohrten Griffes aufgeschraubt ist.
Durch die Höhlung dieses letzteren werden die isolirten Leitungsdrähte hindurchgezogen, die entweder unmittelbar an die beiden Kohlenkörper KK1 (Fig. 4) oder, bei' der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsart, auch an die daran befestigten Membranen MM1 angeschlossen werden können, wenn die letzteren aus leitender Substanz bestehen oder doch mit einer solchen bezogen sind.
Die Zusammenfügung der beiden Kohlenkörper KK1 kann bei beiden Ausführungsarten in gleicher Weise, nämlich dadurch erfolgen, dafs man dieselben gemeinschaftlich mit einem Filzring F umgiebt, welcher zugleich auch die aus Kohlenkörnern bestehende Zwischenlage schützend umhüllt, falls eine solche dabei zur Verwendung kommt, was in der That nicht unbedingt nothwendig ist, wenn man die beiden Kohlenkörper, anstatt mit ringförmigen, mit geradlinigen Parallelfurchen in solcher gegenseitigen Lage versieht, dafs die Furchen beider Körper mehr oder weniger tief in einander eingreifen, ohne dafs hierbei der Luftdruck eine gegenseitige Richtungsverschiebung beider Körper bewirken kann. Da indessen eine solche Ausführung weniger einfach ist als die in den Figuren dargestellte, so wird man diese letztere im allgemeinen vorziehen und die auch sonst üblichen Kohlenkörner zur Füllung des Zwischenraumes zwischen beiden Kohlenkörpern verwenden.

Claims (3)

Bei der in Fig. ι und 2 im Schnitt dargestellten Einrichtung sind die Kohlenkörper KK1 vermittelst Schrauben an den Mittelpunkten der Membranen MM1 befestigt und die letzteren in bekannter Weise von isolirenden Ringen umgeben und dann nach Zwischenlegung eines Metallringes R zwischen die beiden Hälften A A1 des Gehäuses derart eingefügt, dafs sie durch das Zusammendrücken und gegenseitige Verschrauben der letzteren an ihrem Umfang festgeklemmt werden. Um schädliche Mitschwingung (ein Mittönen) der Metallkörper, des Ringes R und des Gehäuses zu verhindern, sind diese an einzelnen Stellen mit kleinen Luftlöchern / /1versehen. Bei der in Fig. 4 im Schnitt dargestellten Einrichtung sind die beiden Kohlenkörper KK1 in Gemeinschaft mit ihrer Zwischenfüllung und dem Filzring F in einen an der einen Gehäusehälfte angegossenen oder sonstwie befestigten Metallring r eingeschoben, und die mit Z2 bezeichneten Löcher (oder auch gröfsere Unterbrechungen an deren Stelle) verhindern das Mitschwingen des Gehäuses und des Ringes. Hier werden die beiden Kohlenkörper durch die beiden Gehäusehälften unter mäfsigem Druck festgespannt, wobei dieselben durch Isolatorringe mm1, welche die Mündungen C Cl des Schalltrichters umgeben, von dem letzteren isolirt werden. Diese Isolatorringe können aus mäfsig elastischem Material hergestellt werden und erhalten zu demselben Zweck, welchem die DurchlochungenZ2 dienen, leichte Einkerbungen an der Anlagefläche der Kohlenkörper KK1. Auch kann hierbei zwischen den beiden letzteren in einer gemeinschaftlichen Höhlung (am besten in der Mitte) ein mäfsig elastisches, kleines Bündel aus Wolle oder Federbart etc. eingelegt werden, um das Lockerwerden der Kohlenkörnerfüllung zu verhindern. Paτεnt-Ansρrüche:
1. Ein Mikrophon, im wesentlichen gekennzeichnet durch die Anordnung von zwei freihängenden oder begrenzt gelagerten, mit einander in festem — durch zwischenliegende Kohlenkörner vermittelten oder auch in directem — Contact stehenden Kohlenkörpern (KK1J in solcher Weise, dafs diese durch die Schallluftstöfse gleichzeitig und mit gleicher Kraft activ gegen einander geprefst werden.
2. Die constructive Ausführung der unter 1. gekennzeichneten Anordnung der beiden Kohlenkörper (KK1J in der Weise, dafs dieselben einander gegenüberhängend von zwei starren Membranen (MM1J getragen werden, an denen je einer derselben befestigt ist, und welche ihrerseits, zu beiden Seiten eines Ringes (RJ liegend, durch den letzteren zwischen sich festklemmende Gehäusetheile festgespannt werden, deren jedes eine sich vor eine Membran oder deren Kohlenkörper legende ein- oder mehrtheilige Mündung des Schalltrichters trägt.
3. Die constructive Ausführung der unter 1. gekennzeichneten Anordnung der beiden Kohlenkörper (KK1J in der Weise, dafs dieselben mit einander in einen Gehäuse- ' ring (r) oder dergleichen eingeschoben und durch die Schalltrichtermündungen oder deren Angrenzungstheile gegen einander gedrückt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT56036D Mikrophon Expired - Lifetime DE56036C (de)

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