DE560165C - Steuerwellenanordnung fuer stehende Brennkraftmaschinen - Google Patents
Steuerwellenanordnung fuer stehende BrennkraftmaschinenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02F—CYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
- F02F7/00—Casings, e.g. crankcases
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- B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
- B63H21/00—Use of propulsion power plant or units on vessels
- B63H21/12—Use of propulsion power plant or units on vessels the vessels being motor-driven
- B63H21/14—Use of propulsion power plant or units on vessels the vessels being motor-driven relating to internal-combustion engines
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
29. SEPTEMBER 1932
29. SEPTEMBER 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46 c» GRUPPE
Steuerwellenanordnung für stehende Brennkraftmaschinen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. August 1931 ab
Die Erfindung betrifft die Steuerwellenanordnung für stehende Brennkraftmaschinen,
insbesondere für Schifrsantriebsmaschinen, bei denen die Steuervvelle und die Lenkerwelle in
einem seitlichen, am Maschinengestell angeordneten Gehäuse untergebracht sind.
Bisher war bei Brennkraftmaschinen die Anordnung der Steuerwelle für den Ausbau'
derselben insofern ungünstig, als ein Ausbau quer zur Längsrichtung der Maschine nicht
möglich war. Die Steuerwelle mußte vielmehr entweder nach oben herausgenommen oder
nach einer der beiden Stirnseiten zu herausgezogen werden. Bei Schiffsmaschinen war
mit Rücksicht auf die Raumfrage überhaupt nur eine Herausnahme nach oben möglich.
Um dieses aber bewirken zu können, mußten die der Steuerwelle vorgelagerten Teile, wie
Stoßstangen, Lenkerwelle, Brennstoffpumpen usw., mit ausgebaut werden. Als weiterer
Nachteil kam hinzu, daß der obere Gehäuseteil abnehmbar sein mußte. Aus den gleichen
Gründen war auch der Ausbau der Steuerwellenlager sehr erschwert.
Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu beseitigen. Sie besteht darin, daß zwischen
den am Gehäuseboden sitzenden zweiteiligen Lagern der Steuerwelle und den darüberliegenden
Teilen der Lenkerwelle ein Zwischenraum von solcher Größe vorhanden ist, daß die Lagerschalen und die Steuerwelle
durch die seitliche Öffnung des Gehäuses ausgebaut werden können.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt.
Abb. ι zeigt die Brennkraftmaschine in einer Seitenansicht und Abb. 2 einen Querschnitt
durch das Steuerwellengehäuse.
In dem Steuerwellengehäuse a, das mit
dem Maschinengestell δ in einem Stück gegössen
ist, liegt die Steuerwelle c in Lagern d, e. Die unteren Lagerschalen e liegen mit
ebenen Flächen/ im Gehäuse« auf und werden seitlich durch die in dieses eingreifenden
Führungsleisten g gehalten. Die oberen Lagerschalen d sind mittels Schrauben h,i mit den
unteren Lagerschalen e verbunden. Die Lagerdeckelschrauben h sind durch, die unteren
Lagerschalen e hindurchgeführt und greifen mit einem an ihrem unteren Ende befindliehen
Zapfen k in Bohrungen / des Gehäuses a
eiru Die Steuerwellenlager d, e werden durch Druckschraubenm gegen das Gehäuse« angepreßt,
wobei sich die Druckschrauben tn unter Vermittlung von Druckplatten η nach
oben gegen Rippen ο abstützen. Das Steuerwellengehäuse α ist an der äußeren Längsseite
mit einer über die ganze Länge des Maschinengestells durchlaufenden Öffnung ρ versehen,
die durch Deckel q verschlossen werden kann. In dem Gehäuse« sind außerdem
die Lagerstellen für eine Weller angeordnet,
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Walter Nowel in Kiel-Gaarden.
welche die Lenker der Stoßstangen und der auf dem ,Steuerwellengehäuse α sitzenden
Brennstoffpumpen trägt.
Will man die Steuerwelle c ausbauen, so werden die Deckel q entfernt, die Schrauben m
gelockert und nach Entfernung der Platten n herausgeschraubt. Hierauf werden nach Lösen
der Schrauben A und i die oberen Lagerschalen^f
abgenommen. Die Steuerwelle c kann ίο dann quer zur Längsrichtung der Maschine
durch die Öffnung ρ herausgenommen werden. Durch die beschriebene Anordnung wird
ein einfacher Ein- und Ausbau der Steuerwelle und deren Lager erreicht, ohne daß
irgendwelche anderen Maschinenteile, z. B. die Lagerstellen der Lenkerwelle r, mit ausgebaut
zu werden brauchen.
Durch die Sicherung der unteren Lagerschalen mittels durch die Schale hindurchgeführter
und.mit einem Zapfen versehener Lagerdeckelschrauben wird ferner erreicht,
daß diese Schalen nach Lösen der Druckschrauben und der Lager deckelschraub en und
Anheben der Steuerwelle in der Längsrich-S5 tung der Maschine herausgehoben und aus
dem Gehäuse entfernt werden können. Hierdurch wird es möglich, die unteren Lagerschalen
nachzuarbeiten und sie z. B. außerhalb des Gehäuses nach einer Kaliberwelle neu einzuschalen und wieder einzubauen. Die
Ausbildung der unteren Lagerschalen mit ebenen Auflageflächen ergibt schließlich noch
den Vorteil, daß man die Lager durch Paßbleche nachstellen kann.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Steuerwellenanordnung für stehende Brennkraftmaschinen, insbesondere für Schiffsantriebsmaschinen, bei denen die Steuerwelle und die Lenkerwelle in einem seitlichen, am Maschinengestell angeordneten Gehäuse untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den am Gehäuseboden sitzenden zweiteiligen Lagern (d, e) der Steuerwelle (c) und den dar üb erliegenden Teilen der Lenkerwelle (/*) ein Zwischenraum von solcher Größe vorhanden ist, daß die Lagerschalen (d',e) und die Steuerwelle (c) durch die seitliche Öffnung (p) des Gehäuses (a) ausgebaut werden können.
- 2. Steuerwellenanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerwellenlager (d, e) im Gehäuse (β) durch Druckschrauben (m) gehalten sind, die sich nach oben gegen Rippen (σ) des Gehäuses (a) unter Zwischenschaltung einer Druckplatte (ti) abstützen und eine solche Länge haben, daß der zum Ausbau der Steuerwelle erforderliche Zwischenraum gewährleistet ist.
- 3. Steuerwellenanordnung nach cten Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Lagerschalen (e) statt, wie sonst üblich, mit halbrunden mit ebenen Flächen (/) im Gehäuse (a) aufliegen und in Längsrichtung der Maschine seitliche Führungsleisten (g) besitzen.
- 4. Steuerwellenanordnung nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Lagerdeckelschraube (A) durch die untere Lagerschale (e) hindurchgeführt und an ihrem unteren Ende mit einem Zapfen (k) versehen ist, der in eine Bohrung (V) des Steuerwellengehäuses (a) eingreift.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenBEBtIN. GEDRUCKT IN DER HEICHSDRÜCKEKEI
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK121553D DE560165C (de) | 1931-08-04 | 1931-08-04 | Steuerwellenanordnung fuer stehende Brennkraftmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK121553D DE560165C (de) | 1931-08-04 | 1931-08-04 | Steuerwellenanordnung fuer stehende Brennkraftmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE560165C true DE560165C (de) | 1932-09-29 |
Family
ID=7244869
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK121553D Expired DE560165C (de) | 1931-08-04 | 1931-08-04 | Steuerwellenanordnung fuer stehende Brennkraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE560165C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE929163C (de) * | 1952-05-16 | 1955-08-01 | Allgaier Werke Ges Mit Beschra | Kurbelwellenlager fuer tunnelfoermige Kurbelgehaeuse insbesondere fuer Brennkraftmaschinen |
-
1931
- 1931-08-04 DE DEK121553D patent/DE560165C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE929163C (de) * | 1952-05-16 | 1955-08-01 | Allgaier Werke Ges Mit Beschra | Kurbelwellenlager fuer tunnelfoermige Kurbelgehaeuse insbesondere fuer Brennkraftmaschinen |
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