DE301340C - - Google Patents

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DE301340C
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propeller
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C11/00Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
    • B64C11/02Hub construction
    • B64C11/04Blade mountings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung· betrifft eine neue Befestigung für Propeller, welche das Auf- und Abziehen des Propellers bedeutend erleichtert und in der kürzesten Zeit auszuführen gestattet. Bei der neuen Befestigung ist zur Abnahme des Propellers lediglich eine einzige Mutter zu lösen, während bisher sechs durch die Propellernabe hindurchgezogene Bolzen durch Abschrauben ihrer Muttern ge-
ίο löst werden mußten.
In der beiliegenden Zeichnung ist die neue Propellerbefestigung zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt durch dieselbe, während
Fig. 2 dieN einzelnen Teile der Befestigung wiedergibt.
Auf den Konus b der Motorwelle α wird bei vorliegender Befestigung zunächst in üblicher Weise die Nabe c aufgeschoben. Diese Nabe trägt eine größere Anzahl (drei 'bis sechs) kurze Mitnehmerbolzen d, welche in den Prö7 peller bis etwa in die Mitte desselben eindringen. Die Nabe c wird durch einen besonderen Flansch c1 abgeschlossen, nachdem· der Propeller auf die Nabe c aufgeschoben worden ist. Der Konus & erhält auf seinem vorderen Ende das bislang benutzte Schraubengewinde f, auf welches eine Buchse g mit Innengewinde aufgeschraubt wird, die an ihrem Stirnende ein Außengewinde h 'trägt. Vermittels der Buchse g wird alsdann die Nabe c auf den Konus b der Motorwelle α festgepreßt. Die Buchse wird darauf durch eine Sicherung g1 gegen Verdrehung geschützt. Auf das Gewinde h wird nun die eigentliche Überwurfmutter i aufgeschraubt. Bevor dies jedoch geschieht, wird eine hohle, gegen den Flansch c1 des Propellers k sich eng anlegende Haube I über das Gewinde h gesteckt, so daß nur der Ansatz m der Überwurfmutter i durch die zentrale Öffnung η der Haube hindurchgeht. Die Haube I hält bei dieser 'Anordnung sämtliche, vorgenannten Teile zusammen. Um ein Drehen.der Überwurfmutter i gegenüber der Haube I zu verhindern, kann letztere mit einer Sicherungsfeder s versehen sein, die in entsprechende Aussparun- ' gen p der Überwurfmutter i und der Haube I eingreift. ,
An Stelle der Haube kann4 auch, ein einfacher, über, den Propeller reichender Bügel Verwendung finden, der mit seinen Ansätzen hinter die Nabe c greift. An Stelle der Buchse g kann auch eine mit, durchgehender Bohrung versehene Mutter verwendet werden, wobei jedoch die Motor welle α entsprechend weit nach vorn verlängert werden muß und am Stirnende das Gewinde h trägt, welches die Überwurfmutter i aufnimmt. Hierdurch wird eine gleichmäßige Verteilung des Druckes auf die Gewinde / und h erzielt.
-. Die Vorteile der vorliegenden Propellerbef.estigung sind kurz folgende:
Zwecks Abziehens des Propellers braucht nur eine Mutter i gelöst werden, wodurch sowohl die Haube I wie auch der Flansch c1 frei werden. Der Propeller kann dann ohne weiteres abgezogen werden. In gleicher Weise gestaltet sich auch das Aufziehen. Die früher benutzten sechs bzw. acht Propellerbolzen werden bei vorliegender Befestigung über-
haupt erspart. Der Propeller wird stets durch die große Unterlage der Haube gleichmäßig auf die Nabe gepreßt, während bei Verwendung der früheren Bolzen ungleichmäßige Beanspruchungen auftreten. Auch wird an Propellernaben gespart, da nur.eine einzige für jeden Motor erforderlich ist und die Nabe stets auf der Achse bleibt. Ein gewaltsames Zerstören des Kurbelwellenkonus wird vermieden, da letzterer erfahrungsgemäß beim Abziehen der Nabe infolge Fressens u. dgl. beschädigt wird oder sich überhaupt nicht entfernen läßt. Für die Lösung des Propellers werden bei Verwendung der neuen Befestigung besondere Schraubenschlüssel nicht mehr benötigt. Das Ab- und Aufziehen des Propellers geschieht in ein und einer halben Minute, während es früher 30 bis 40 Minuten nuten erforderte.
,

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Propellerbefestigung, dadurch gekennzeichnet,, daß über das freie Ende der t Motorkurbelwelle eine Haube (/) gestülpt ist, die durch eine auf das Endgewinde der Kurbelwelle aufgeschraubte Überwurfmutter (i) mit ihrem äußeren Rand gegen die; Außenfläche des Propellers angepreßt , wird.
  2. 2. Propellerbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Haube anpressende Überwurfmutter anstatt auf die Kurbelwelle selbst auf den Gewindezapfen einer die Kurbelwelle verlängernden Schraubenbüchse eingeschraubt ist. .
  3. 3. Propellerbefestigung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haube (/) unter Vermittlung eines auf die Nabe (c) aufgesetzten Elansches (c1) auf den Propeller drückt und damit den Propeller gegen den hinteren Flansch der Nabe (c) anpreßt.
  4. 4. Bei der Propellerbefestigung nach Anspruch 1 bis 3 eine Vorrichtung zum Mitnehmen des Propellers durch den Konus der Motorwelle, bestehend aus in dem hinteren. Befestigungsflansch der Nabe (c) vermittels Muttern befestigten Mitnehmerstiften, welche bis etwa zur Hälfte der Flügeldicke in. den Propeller eindringen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2534662A (en) * 1948-11-13 1950-12-19 Randall E Froom Device for attaching propeller spinners

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2534662A (en) * 1948-11-13 1950-12-19 Randall E Froom Device for attaching propeller spinners

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