DE560141C - Verfahren und Vorrichtung zur Druckwaermebehandlung von Kohlenwasserstoffoelen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Druckwaermebehandlung von Kohlenwasserstoffoelen

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DE560141C
DE560141C DE1930560141D DE560141DD DE560141C DE 560141 C DE560141 C DE 560141C DE 1930560141 D DE1930560141 D DE 1930560141D DE 560141D D DE560141D D DE 560141DD DE 560141 C DE560141 C DE 560141C
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combustion
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10CWORKING-UP PITCH, ASPHALT, BITUMEN, TAR; PYROLIGNEOUS ACID
    • C10C1/00Working-up tar
    • C10C1/20Refining by chemical means inorganic or organic compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G9/00Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils
    • C10G9/34Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils by direct contact with inert preheated fluids, e.g. with molten metals or salts
    • C10G9/36Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils by direct contact with inert preheated fluids, e.g. with molten metals or salts with heated gases or vapours

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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Druckwärmebehandlung von Kohlenwasserstoffölen Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine wärmetechnisch hochwertige Innenheizung für die Durchführung von Verfahren der chemischen Industrie, wie z. B. für die Druckwärmespaltung von Kohlenwasserstoffölen zur Herstellung von leichten Ölen. Ferner kann vorliegendes Verfahren zur Durchführung von Hydrierungsverfahren oder ähnlichen sinngemäß angewandt werden. Bei all diesen Verfahren, welche meistens unter Wärmezufuhr stattfinden, ist die genaue Innehaltung von bestimmten Temperaturen bekanntlich erforderlich, damit ein Absinken der Ausbeuten und andere Störungen des Betriebes vermieden werden.
  • Insbesondere bei Spaltverfahren ist die Beheizungsart von `'Wichtigkeit, da hierbei jede örtliche -Überhitzung bekanntlich Unannehmlichkeiten mit sich führt. Um diese zu vermeiden, ist bereits vorgeschlagen worden, die Beheizung der zu behandelnden Öle ausschließlich durch Innenheizung mit heißen Gasen, wie z. B. erhitzten Spaltgasen oder durch heiße Verbrennungsgase, vorzunehmen. Die bekannt gewordenen Verfahren mit Beheizung durch Gase sind auf den Gebrauch von Wärmedurchgangsflächen angewiesen, eine Tatsache, die man als schweren betriebstechnischen Nachteil bezeichnen kann.
  • Das `Fesen des vorliegenden Verfahrens besteht darin, daß man in strömende, brennbare Gase, deren Verbrennungsprodukte mit den zu behandelnden Stoffen in Berührung gebracht werden und welche in den meisten Fällen unter Druck stehen, vorgewärmte Verbrennungsluft oder ebenfalls vorgewärmten Sauerstoff kontinuierlich einführt. In dieser Weise tritt unter allen Umständen eine augenblickliche Selbstentzündung und Verbrennung der Gase ein, wobei man vorzugsweise durch Regelung der in die brennbaren Gase eingeführten Luft oder Sauerstoffmengen die Temperatur auf die notwendige Höhe einstellt. Diese Regulierung kann nun auch durch an sich bekannte Mittel, z. B. mittels die Zufuhr der Gase beeinflussender Thermostate, automatisch erfolgen. Selbstverständlich ist dabei jede Bildung einer Mischung von unverbrannten Gasen mit nicht verbrauchtem Sauerstoff zu vermeiden, damit jede Explosionsgefahr ausgeschlossen wird.
  • Beiliegende schematische Zeichnung stellt eine Anlage, die sich zur Durchführung des Verfahrens eignet, dar. Durch einen nicht angedeuteten Luftkompressor steht Preßluft unter einem Überdruck, der höher ist als der Druck in der Anlage selbst, zur Verfügung. Diese Preßluft wird durch die Rohrleitung z dem Vorwärmer 2 zugeführt. Letzterer wird von außen durch die Abgase einer Feuerung 3 soweit überhitzt, daß die Preßluft auf eine Temperatur erhitzt wird, die höher ist als die Zündungstemperatur der brennbaren Gase. Diese vorerhitzte Luft wird durch eine Rohrleitung bzw. einen zweckmäßigen Brenner 5 in eine Druckv erbrennungskammer 6 geleitet, in welcher zu gleicher Zeit von 7 die brennbaren Gase kontinuierlich zugeführt werden. In der Kammer 6 findet eine augenblickliche Entzündung der Gase statt. Die Innenwandung des unteren Teils der Druckverbrennungskammer 6 ist der von der Flamme ausgehenden direkten Strahlung durch einen von außen durch die kalten brennbaren Gase gekühlten Einsatz 6 geschützt. Die so entstehenden heißen Verbrennungsgase werden dann durch 8 der Anlage zur Druckwärmespaltung o. dgl. zugeführt.
  • Folgende Maßnahmen dienen zur Erhöhung der Betriebssicherheit der Anlage: Rückschlagventile 9 und zo verhindern den Eintritt brennbarer Gase in die Preßluftleitung, falls der Überdruck der Preßluft aus irgendeinem Grunde sinken sollte. Umgekehrt wird im Falle der Unterbrechung der Zufuhr von brennenden Gasen, um evtl. Füllung der Druck- und Verbrennungskammer 6 mit unverbrauchter Luft zu vermeiden, durch eine an sich bekannte Absperrvorrichtung die Zuführung der Preßluft automatisch dadurch ausgeschaltet, daß das Nachlassen der Zufuhr von brennbaren Gasen durch an sich bekannte Mittel r?, z. B. Differentialdruckregler, die Absperrvorrichtung auslöst.
  • In derselben Weise und je nach der. Eigenart des entsprechenden Verfahrens, für welches die heißen Verbrennungsgase benutzt werden, kann man die geschilderten automatischen Ausschaltungen durch bei Über- oder Unterschreitung einer bestimmten Temperatur in Tätigkeit tretende Vorrichtungen bewirken. So wird z. B. eine konstante Temperatur des Heizgasstromes bei 8 durch eine automatisch arbeitende Vorrichtung 13, welche die Preßluftzufuhr bei 1q. reguliert, gewährleistet.
  • Im Sinne vorliegender Arbeitsweise ist es zweckmäßig, innerhalb der Druckverbrennungskammer 6 durch an sich bekannte Mittel eine Wärmespeicherung derart zu bewirken, daß bei einer Unterbrechung der Luft- oder Sauerstoffvorwärmung eine Entzündung bzw. eine Verbrennung der brennbaren Gase trotzdem stattfindet. Auch kann man das Verfahren derart ausführen, daß man eine flammenlose Verbrennung erzielt, indem man die vorgewärmte Luft durch geeignete poröse, hochfeuerfeste Massen hindurchleitet oder mit diesen Massen in Berührung bringt.
  • Bei der Anwendung des vorliegenden Verfahrens zur Durchführung von Prozessen, welche auf reduzierende Eigenschaften der Heizgase angewiesen sind, müssen die erfindungsgemäß erzeugten Heizgase durch eine unvollständige Verbrennung der brennbaren Gase erhalten sein, oder man muß sekundär den Heizgasen unverbranntes Gas zusetzen.
  • Man kann auch in besonderen Fällen die Einführung der Verbrennungsluft oder des Sauerstoffs in ein beliebig vorgewärmtes Gas vornehmen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zur Druckwärmebehandlung von Kohlenwasserstoffölen unter Verwendung von durch Verbrennung von brennbaren Gasen erhaltenen heißen Verbrennungsgasen für die Innenheizung, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckwärmebehandlung der Kohlenwasserstofföle mit Hilfe von zur Innenheizung dienenden heißen Verbrennungsgasen vorgenommen wird, welche dadurch erzeugt werden, daß in die brennbaren Gase ein über die Entzündungstemperatur derselben vorgewärmter Preßluft- oder Sauerstoffstrom kontinuierlich eingeleitet wird. a. Verfahren nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur des Heizgasstromes durch Veränderung der zugeführten Menge Luft oder Sauerstoff mittels an sich bekannter Vorrichtungen geregelt wird. 3. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß durch an sich bekannte Mittel die Zufuhr von Preßluft bzw. Sauerstoff und brennbaren Gasen derart gegenseitig beeinflußt wird, daß für den Betrieb unerwünschte Zusammensetzungen des Gasgemisches durch Betätigungen von Absperrvorrichtungen automatisch vermieden werden. q.. Einrichtung zur Durchführung der Verfahren z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein beheizbarer Vorwärrner mit einer oder mehreren Brennvorrichtungen innerhalb einer Druckverbrennungskammer in absperrbarer Verbindung steht, wobei an sich bekannte, empfindliche, durch die Zufuhr von brennbaren Gasen zur Verbrennungskammer beeinflußte Reglervorrichtungen die Absperrvorrichtung für die durch den Vorwärmer geleitete Preßluft mindestens teilweise beeinflussen und Rückschlagventile ein Eindringen der brennbaren Gase in die Preßluftleitung verhindern. .
DE1930560141D 1930-02-07 1930-02-07 Verfahren und Vorrichtung zur Druckwaermebehandlung von Kohlenwasserstoffoelen Expired DE560141C (de)

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