DE55C - Verfahren zum Buchbinden - Google Patents
Verfahren zum BuchbindenInfo
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- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42B—PERMANENTLY ATTACHING TOGETHER SHEETS, QUIRES OR SIGNATURES OR PERMANENTLY ATTACHING OBJECTS THERETO
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- B42B2/02—Machines for stitching with thread
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Description
1877.
-MSB-
Klasse 11.
EDWARD STANLEY BOYNTON in NEW-YORK. Verfahren zum Buchbinden.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. August 1877 ab.
Der Zweck dieser Erfindung ist, ein mit der Maschine gebundenes Buch von gröfserer Haltbarkeit
und gleichzeitig gröfserer Biegsamkeit herzustellen, als dies bisher der Fall war.
In der beifolgenden Zeichnung stellt Fig. 1 die perspectivische Ansicht eines nach der neuen
Methode gebundenen Buches dar. Fig. 2 giebt eine Darstellung des aufgeklappten Buches;
Fig. 3 ist ein Querschnitt durch die Linie χ χ der Fig. 1, und Fig. 4 ist die Ansicht eines
Theiles seines Rückens und zeigt, auf welche Art die Bogen vereinigt sind. Die Figuren 3 und 4
sind im Verhältnifs zu den Figuren 1 und 2 im vergröfserten Mafsstabe gezeichnet.
A ist das Buch, B der Draht oder das Metallstäbchen,
C der Bindfaden und d d die Draht-Enden.
Die neue Bindemethode wird in folgender Weise zur Ausführung gebracht:
Eine Schlinge von einer oder mehreren Rippen wird durch die Mitte eines gefalteten Blattes oder
Bogens gebracht, und durch diese Schlinge wird zur Festhaltung ein Draht, ein Streifen Pappdeckel,
ein Metallstäbchen oder irgend ein anderer Gegenstand geschoben, der zweckentsprechende
Widerstandsfähigkeit besitzt. Die Rippenschlinge ist so geformt, dafs sie das festhaltende Stäbchen
vollständig umfafst. Es können so viele Lagen von Schlingen und Drahtstäbchen angewendet
werden, wie es der Buchbinder mit Rücksicht auf die erforderliche Haltbarkeit des Buches für
angemessen findet, oder es kann auch ein einziger Stab durch die ganze Höhe des Bogens gelegt
und von so vielen Schlingen, wie zweckmäfsig erscheint, umfafst werden.
Die Enden der einzelnen Drahtstäbchen können umgebogen werden, wie es in Fig. 2 gezeigt ist,
um sie gegen ein zufälliges Herausschlüpfen zu schützen.
Die Vortheile eines so gebundenen Buches bestehen in seiner gröfseren Haltbarkeit und,
da jeder Bogen, wie es aus Fig. 3 ersichtlich ist, sich in seinem eigenen Charnier dreht, in
der Erreichung eines vollständigen flachen OeiFnens der Blätter beim Aufklappen, und dann besonders
in dem Umstände, dafs das Buch mit der Maschine gebunden werden kann.
Patent-Anspruch: Die beschriebene Methode, Bücher zu binden, wobei die Rippen aus Schlingen
bestehen, von denen die Blätter und Bogen vermittels Durchschiebens eines Drahtes oder anderen
geeigneten Gegenstandes festgehalten werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE55T | 1877-08-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE55C true DE55C (de) |
Family
ID=70921324
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE55DA Expired - Lifetime DE55C (de) | 1877-08-03 | 1877-08-03 | Verfahren zum Buchbinden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE55C (de) |
-
1877
- 1877-08-03 DE DE55DA patent/DE55C/de not_active Expired - Lifetime
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