DE55902C - Verfahren, Rohtabak in beschleunigter Weise zu pressen - Google Patents

Verfahren, Rohtabak in beschleunigter Weise zu pressen

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DE55902C
DE55902C DENDAT55902D DE55902DA DE55902C DE 55902 C DE55902 C DE 55902C DE NDAT55902 D DENDAT55902 D DE NDAT55902D DE 55902D A DE55902D A DE 55902DA DE 55902 C DE55902 C DE 55902C
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Germany
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tobacco
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DENDAT55902D
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TH. GlBON, Seconde-Lieutenant der Reserve, in Bremen
Publication of DE55902C publication Critical patent/DE55902C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B1/00Preparation of tobacco on the plantation
    • A24B1/10Packing or pressing tobacco

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Manufacture Of Tobacco Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 79: Tabak.
Das Packen und Pressen von Rohtabak geschieht in einer hydraulischen Presse, welche auf verschiedene Art ausgeführt sein kann. Die vorliegende Erfindung betrifft das Verfahren, welches hierbei zu beobachten ist.
Die Darstellung verschieden eingerichteter Pressen (Fig. ι bis 4) bezweckt nur, zu zeigen, dafs man verschiedene Arten von Verschlüssen bezw. Deckeln anwenden kann.
Die Presse Fig. 3 hat einen feststehenden Deckel bezw. Widerlager d und keinen Mantel, während bei den Fig. 1, 2 und 4 die Pressung bei Ummantelung des Prefsgutes erfolgt. Fig. 4 hat einen auf Schienen und Rädern laufenden, nach der Seite waagrecht leicht wegzustofsenden Deckel, während Fig. 1 einen mittelst Kette und Gegengewicht aufzuklappenden Deckel hat.
Das Packen und Pressen geschieht auf folgende Weise:
Entgegen dem bisher gebräuchlichen Verfahren, dafs eine leere Umschliefsung (hölzernes Fafs von ca. 160 cm Höhe und ca. 100 cm Durchmesser) aufgestellt wurde, wohinein ein Packer steigen . mufste (mehrere Packer fanden nicht Platz darin) und vom Grunde der Umschliefsung mit Packen anfing, gestattet mein Verfahren, dafs an einem Ballen von mindestens zwei Packern zugleich gepackt werden kann, und zwar wie folgt:
Man denke sich die Presse Fig. 1 ungefüllt und den Deckel geöffnet. Der Stempel K wird bis etwa an die bei Fig. 2 mit b bezeichnete Stelle des Cylinders m, Fig. 1, in die Höhe gelassen. Dann wird eine Lage Rohtabak auf den Stempel gepackt und eine Prefs- oder Packplatte (eiserne oder sonstige Platte von etwas geringerem Durchmesser als derjenige des Cylinders m und genügender Stärke, um dem Druck zu widerstehen) hinaufgelegt. Der Stempel K wird dann so weit heruntergelassen, dafs Platz für eine weitere Lage Rohtabak entsteht, die dann, nachdem sie gepackt, wieder mit einer Packplatte bedeckt wird. So wird abwechselnd mit Waare und Packplatte, während der Stempel jedesmal nach Bedarf sinken gelassen wird, fortgefahren. So lange der Stempel K nicht an dem unteren Boden des Cylinders m aufstöfst, kann also am oberen Rande des Cylinders gepackt werden, und zwar von mehreren Packern gleichzeitig und in bequemer, aufrechter Stellung (früher war das Packen im Fasse in gebückter Stellung nothwendig und konnte nur von einem Packer besorgt werden).
Nachdem die Presse gefüllt ist, bringt der Druck dem Tabak infolge der Benutzung der Packplatten die Beschaffenheit bei, welche erwünscht ist.
Die Presse Fig. 1 und 2 wird geschlossen und geöffnet, indem der Deckel mittelst des bei Fig. 1 mit α bezeichneten Gelenks und der mit c bezeichneten Kette, an welcher ein Gegengewicht befestigt ist, auf- und zugeklappt wird.
Die Presse Fig. 3 hat feststehendes Widerlager d und braucht der Druck nur abgelassen zu werden, damit die Packplatten und die in sich fest zusammenhaltenden Schichten Rohtabak abwechselnd seitlich herausgenommen

Claims (1)

  1. werden können, während bei Presse Fig. ι, 2 und 4 nach Oeffnung der Presse durch Druckwasser die Lagen Rohtabak mit den dazwischen liegenden Packplatten oben aus dem Cylinder m langsam 'hinausgetrieben und dann abwechselnd abgenommen werden. Der Rohtabak wird lagenweise, etwa bis zur Höhe eines Fasses Rohtabak aufgestapelt. Die Benutzung der Packplatten ist beendet.
    Der Ballen Rohtabak wird dann in Leinen verpackt. Die fertigen Ballen gestatten eine Theilung in mehrere kleinere Ballen an beliebiger Stelle, indem das Leinen rundherum durchschnitten wird und der Ballen sich infolge der Preislagen überall leicht und glatt theilen läfst.
    Patenτ-Anspruch:
    Ein Verfahren, Rohtabak für kaufmännisch und fachmännisch entsprechende Packung in beschleunigter Weise zu pressen, dadurch gekennzeichnet, dafs zwischen das schichtenweise in die Presse eingebrachte Prefsgut Platten eingelegt werden, welche die spätere Theilung der zu einem Ballen vereinigten Prefskuchen erleichtern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT55902D Verfahren, Rohtabak in beschleunigter Weise zu pressen Expired - Lifetime DE55902C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1045877B (de) * 1956-11-14 1958-12-04 Hauni Werke Koerber & Co Kg Verfahren und Vorrichtung zum schichtweise erfolgenden Pressen von Tabak

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1045877B (de) * 1956-11-14 1958-12-04 Hauni Werke Koerber & Co Kg Verfahren und Vorrichtung zum schichtweise erfolgenden Pressen von Tabak

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