DE558476C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Ausruecken einer Kupplung nach einer Umdrehung bei Adressendruckmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen Ausruecken einer Kupplung nach einer Umdrehung bei Adressendruckmaschinen

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DE558476C
DE558476C DEE39619D DEE0039619D DE558476C DE 558476 C DE558476 C DE 558476C DE E39619 D DEE39619 D DE E39619D DE E0039619 D DEE0039619 D DE E0039619D DE 558476 C DE558476 C DE 558476C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L45/00Kinds or types of addressing machines or of like series-printing machines

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  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum selbsttätigen Ausrücken einer Kupplung nach einer Umdrehung. bei Adressendruckmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum selbsttätigen Ausrücken einer Kupplung nach einer Umdrehung bei Adressendruckmaschinen, deren Antrieb mittels eines Fußhebels eingeschaltet wird. .
  • Es sind bereits Adressendruckmaschinen bekannt, deren Antrieb mittels eines Fußhebels gesteuert wird, der über ein Sperrgetriebe die Antriebskupplung ständig eingerückt hält. Ferner ist am Maschinentisch ein durch einen Bowdenzug mit dem Sperrgetriebe verbundener Handhebel vorgesehen, der das Ausrücken des Sperrgetriebes und damit auch der Antriebskupplung gestattet. Soll nun mit dieser bekannten Ausführung absatzweise gedruckt werden, so ist es notwendig, daß die Bedienungsperson den Handhebel ständig niedergedrückt hält und dabei gleichzeitig mittels des Fußhebels den Antrieb steuert. Die Bedienungsperson ist somit am freien Gebrauch ihrer Hände behindert, denn es steht ihr zum Einbringen der beim absatzweisen Betrieb der Maschine zu bedruckenden verschiedenartigen Papiere nur die eine freie Hand zur Verfügung.
  • Ferner ist es auch bekannt, die vom Fußhebel gesteuerte den Antrieb vermittelnde Kupplung so auszubilden, daß sie nach einer Umdrehung selbsttätig wieder ausgerückt wird, jedoch auch den ununterbrochenen Antrieb der Adressendruckmaschine gestattet. Dabei ist die Ausbildung der Antriebsvorrichtung derart, daß .dieselbe mit der Ausrückvorrichtung ein in sich geschlossenes Ganzes bildet.
  • Zweck der Erfindung ist die Schaffung der Möglichkeit, beliebig ausgestaltete Adressendruckmaschinen mittels einer einfachen leicht anzubringenden Ausrückvorrichtung in eine solche Adressendruckmaschine umzuwandeln, die in bekannter Weise sowohl ständig als auch selbsttätig absatzweise angetrieben werden kann. Dieser selbsttätige absatzweise Antrieb wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß ein im Steuergestänge der Antriebskupplung angeordneter, beim Niederdrücken des Fußhebels gestreckter Kniehebel einen in einem schwenkbaren Arm gelagerten Stift entgegen der Wirkung einer Feder verschiebt, der ,den Kniehebel nach Freigabe des Fußhebels aus seiner Strecklage bringt. Der den federbelasteten Stift tragende schwenkbare Arm ist hierbei lvinkelförmig ausgebildet und wird mittels einer von Hand verstellbaren Sperrknagge in seiner Arbeitsstellung festgelegt. Für den ununterbrochenen Betrieb der Maschine ist es daher nur notwendig, den schwenkbaren Arm mittels der Sperrknagge auszurücken, und hat die Bedienungsperson zum Umschalten der Maschine nur notwendig, die Sperrknagge von der einen in die andere Schaltstellung zu bringen, so daß sie nach erfolgtem Umschalten beide Hände für die Bedienung der Maschine frei hat. Die erfindungsgemäße Vorrichtung, die im wesentlichen nur aus wenigen Hebeln, und zwar dem Kniehebel, dem den federnd abgestützten Stift tragenden Winkelarm und der von Hand zu steuernden Sperrknagge besteht, kann bei jeder beliebigen Adressendruckmaschine einfach am Maschinengestell gesichert und mittels einer Verbindungsstange an den Fußhebel angeschlossen werden. Sonstige bauliche Änderungen an der Maschine sind nicht erforderlich.
  • Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i eine mit der Vorrichtung gemäß der Erfindung versehene Adressendruckmaschine in Seitenansicht, Abb:2 und 3 die Ausrückvorrichtung in ihren beiden Endstellungen vergrößert, teilweise im Schnitt.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel ist zwischen der Motorwelle und der Antriebswelle der Maschine eine Kupplungseinrichtung i vorgesehen, die an sich bekannt ist und durch eine Stange 2 gesteuert wird, die unter dem Einfluß einer Feder 3 steht und unten einen Fußhebel 4 trägt, durch dessen Bewegen in Richtung des Pfeiles 5 die Kupplung eingerückt und die Maschine in Betrieb gesetzt wird.
  • Der Fußhebel 4 ist durch eine Stange 12 mit einem Kniehebel 61, 62 verbunden, dessen beide Teile durch einen Bolzen 7 gelenkig miteinander verbunden sind. Das obere Ende des Kniehebels ist auf einem Zapfen 8 eines am Maschinengestell 9 befestigten Trägers i z angelenkt, während das mit der Stange 12 verbundene untere Ende des Kniehebels gleichzeitig an einen Lenker io angeschlossen ist, der schwenkbar am unteren Ende des Trägers i i gelagert ist. Wird der Fußhebel 4 abwärts gedrückt, so gelangen die beiden Teile des Kniehebels 61, 62 in Strecklage; dabei stützt sich das innere Ende des oberen Hebelteiles 61 gegen einen am oberen Ende des Hebelteiles 62 angebrachten Anschlag 14. Die Anordnung der Stange 12 und der Kniehebelteile 61, 62 ist dabei derart, daß der Fußhebel 4 durch die Strecklage des Kniehebels in eingerückter Stellung festgehalten wird.
  • Um den Kniehebel 61, 62 aus seiner Strecklage zu bringen, ist gemäß der Erfindung ein in den Streckbereich des Kniehebels schwenkbarer durch eine Feder i g belasteter als Anschlag wirkender Stift. 16 vorgesehen, der an einem winkelförmigen um die Achse 15 schwenkbaren Arm 18 in einer Ausnehmung 17 desselben angeordnet ist. Der Arm i8 hat eine Randleiste 2o, mit welcher eine von Hand verstellbare Sperrknagge 21 in Eingriff gebracht werden kann. Die Knagge 21 ist auf der Schwenkachse 22 befestigt, welche einen Handgriff 23 trägt, der sich im Griffbereich der die Maschine bedienenden Person unterhalb des Arbeitstisches 31 der Maschine befindet.
  • Soll die Maschine ununterbrochen laufen, so wird der unter dem Einfluß der Feder ig stehende Stift 16 in die Stellung nach Abb. 3 gebracht und dann der Fußhebel 4 abwärts gedrückt. Durch die Strecklage des Kniehebels 61, 62 ist der Fußhebel 4 an der Rückkehr in seine Ausgangslage verhindert und bleibt daher die Kupplung zwischen Maschinenwelle und Motorwelle eingerückt. Um die Kupplung auszurücken, genügt es, den Handhebel 23 im Sinne des Pfeiles 29 (Abb. 3) nach oben zu verschwenken, bis die Sperrknagge 21 sich auf .der Randleiste 2o des Winkelarmes i8 abstützt und der Stift 16 gegen das Gelenk 7 stößt und den Kniehebel aus seiner Strecklage bringt. Die Verriegelung des Fußhebels 4 _ist somit aufgehoben und folgt dieser dem Zuge der Feder 3, so daß die Antriebswelle der Maschine entkuppelt wird. Um die Maschine von neuem in ununterbrochenen Betrieb zu bringen, ist es notwendig, den Handhebel 23 wieder abwärts zu drücken, also den Stift 16 aus dem Streckbereich des Kniehebels 61, 62 zu entfernen.
  • Soll dagegen die Maschine bei jeder Umdrehung selbsttätig ausgerückt werden, so wird vorerst der Stift 16 in die Stellung nach Abb. 2 gebracht, wo er infolge der Abstützung der' Sperrknagge 21 an der Randleiste 2o des Winkelarmes 18 festgehalten wird. Wird nun der Fußhebel 4 abwärts gedrückt, so kommt der Kniehebel 61, 62 wohl in Strecklage, spannt aber dabei die Feder ig des Stiftes 16, so daß sofort bei Freigabe des Fußhebels 4 die Streckstellung des Kniehebels durch die Wirkung der Feder i9 selbsttätig aufgehoben und daher die Kupplung nach einer Umdrehung ausgerückt wird.
  • Die Steuerung der Ausschaltvorrichtung kann auch auf bekannte Weise von der Listenfortschaltvorrichtung erfolgen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum selbsttätigen Ausrücken einer Kupplung nach einer Umdrehung bei Adressendruckmaschinen, deren Antrieb mittels eines Fußhebels eingeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein im Steuergestänge (4, 12) der Kupplung angeordneter, beim l@Tiederdrücken des Fußhebels (q.) gestreckter Kniehebel (61, 6=) einen in einem schwenkbaren Arm gelagerten Stift (16) entgegen der Wirkung einer Feder (ig) verschiebt, der den Kniehebel nach Freigabe des Fußhebels aus seiner Strecklage bringt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der den federbelasteten Stift (16) tragende schwenkbare Arm (1ä, 2o) winkelförmig ist und mittels einer von Hand verstellbaren Sperrknagge (21) in seiner Arbeitsstellung festgelegt wird.
DEE39619D 1929-06-26 1929-07-25 Vorrichtung zum selbsttaetigen Ausruecken einer Kupplung nach einer Umdrehung bei Adressendruckmaschinen Expired DE558476C (de)

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