DE558340C - Be- oder erleuchteter Blickfaenger - Google Patents

Be- oder erleuchteter Blickfaenger

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DE558340C
DE558340C DEJ42039D DEJ0042039D DE558340C DE 558340 C DE558340 C DE 558340C DE J42039 D DEJ42039 D DE J42039D DE J0042039 D DEJ0042039 D DE J0042039D DE 558340 C DE558340 C DE 558340C
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F13/00Illuminated signs; Luminous advertising
    • G09F13/04Signs, boards or panels, illuminated from behind the insignia
    • G09F13/14Arrangements of reflectors therein

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Description

  • Be- oder erleuchteter Blickfänger Es ist bekannt, bei Reklameeinrichtungen he- oder erleuchtete Blickfänger zu verwenden und auch Spiegel zur Sichtbarmachung von Darstellungen, wie Bildern und Inschriften, für Reklamen zu benutzen.
  • Gemäß der Erfindung besteht nun der be-oder erleuchtete Blickfänger aus einer bei unmittelbarer Betrachtung in ihrer Bedeutung nicht oder nur schwer erkennbaren, z. B. auf dem Kopf stehenden und in der Höhe oder sonstivie verzerrten Wiedergabe eines Bildes, einer Inschrift, einer Plastik o. dgl. auf einem Schilde, die ihre Deutung erst durch Spiegelung in einem oder mehreren Spiegeln erhält. Erfindungsgemäß können bei Spiegelung in mehreren Spiegeln diese auf einem von einem Triebwerk in Umdrehungen versetzten Körper, etwa einem Prisma, angeordnet sein.
  • Die Zeichnung zeigt verschiedene Ausführungsbeispiele der Einrichtung, und zwar zeigt Fig. t eine Ansicht der an einem Ständer angeordneten Einrichtung, Fig. z eine Seitenansicht und Fig.3 desgleichen bei einer anderen Ausführung der Einrichtung und Fig. 4. eine Seitenansicht bei Ausbildung mit wechselndem Blickfänger.
  • Der Blickfänger, der hier aus der Wiedergabe einer auf dem Kopf stehenden und in der Höhe verzerrten Inschrift auf einer be-oder erleuchteten Tafel a. besteht, ist mittels anklemmbarer Gelenkhülse d o. dgl. an einem etwa in einem Schaufenster aufgestellten versetzbaren Ständer b in Höhe und Neigung verstellbar befestigt. In gleicher Weise ist der Spiegel c an dem Ständer b angebracht; er kann sich unter oder über der Tafel a befinden. Die Tafel a und der Spiegel c sind zum Beschauer und zueinander in solcher Höhe und Neigung eingestellt, daß die Wiedergabe ihre Deutung erst durch Spiegelung im Spiegel c, hier also in leicht lesbaren Schriftzeichen, wie in Fig. r auf der Spiegelfläche c dargestellt, erhält.
  • Die entstellten, nicht oder nur schwer entzifferbaren Schriftzeichen der Inschrifttafel erregen die Aufmerksamkeit der Vorübergehenden. Der fremdartige Charakter der Schrift veranlaßt diese Personen näherzutreten und erregt in ihnen ein Verlangen nach Deutung der Inschrift. Sie beachten nicht nur diese, sondern auch die Anordnung der Inschrifttafel und damit die die Einrichtung umgebenden ausgestellten Gegenstände eines Schaufensters o. dgl. Hierbei wird auch der Spiegel c bemerkt und das in diesem dem Beschauer erscheinende Spiegelbild des Blickfängers, das ihm seine erste Erscheinung enträtselt. Diese Enträtselung bewirkt eine nachhaltige Einprägung des Sinnes der Wiedergabe z. B. eines Reklamewortes oder -textes, was neben Erregung der Aufmerksamkeit und Anlockung zur Betrachtung der ausgestellten Gegenstände auch wesentlich Ziel und Zweck der Reklameeinrichtung ist.
  • Durch den in Fig. i dargestellten Spiegel c wird für mehrere nebeneinanderstehende Personen die Inschrift der Tafel a gedeutet. Durch Zusammenfügen mehrerer Spiegel, etwa wie in Fig. 3 dargestellt, zu einem durch ein nicht dargestelltes Triebwerk in langsame Umdrehungen versetztes Spiegelprisma e wird die Wirkung der ganzen Einrichtung erhöht, insofern, als die vollständige Deutung allmählich über verschiedene Verzerrungen und für verschiedene Augenhöhen erfolgen kann.
  • In ähnlicher Weise können mehrere verschiedene Wiedergaben tragende Tafeln a zu einem drehbaren Prisma/ vereinigt werden, wie in Fig. ,1 dargestellt. Hierdurch ist ein leichter Wechsel der Wiedergabe gegeben. Werden die Tafeln u. als Transparente ausgebildet, so können sie durch innerhalb des hohlen Prismas f drehbar angeordnete verschiedenfarbige und verschieden einstellbare Lichtquellen g mit abschirmenden Reflektoren !t abwechselnd in verschiedenen Farben beleuchtet werden. Es kann natürlich auch eine Zusammenstellung des in Fig.3 dargestellten, sich drehenden Spiegelprismas e mit dem Prisma/ erfolgen.
  • Die Einrichtung gestattet also eine mannigfache, ihre Anziehungskraft aufrechterhaltende und fördernde Abwandlung.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRÜcl3R: i. Be- oder erleuchteter Blickfänger, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einer bei unmittelbarer Bettachtung in ihrer Bedeutung nicht oder nur schwer erkennbaren, z. B. in bekannter Weise auf dem Kopf stehenden und in der Höhe oder sonstivie verzerrten Wiedergabe eines Bildes, einer - Inschrift, einer Plastik o. dgl. auf einem Schilde besteht, die ihre Deutung erst durch Spiegelung in einem oder mehreren dem Schilde zugeordneten Spiegeln erhält. Blickfänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB bei mehreren Spiegeln diese auf einem von einem Triebwerk in Umdrehungen versetzten Körper, z. B. einem Prisma, angeordnet sind.
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