DE557367C - Einrichtung zur Beseitigung von Empfangsstoerungen - Google Patents

Einrichtung zur Beseitigung von Empfangsstoerungen

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DE557367C
DE557367C DEST45359D DEST045359D DE557367C DE 557367 C DE557367 C DE 557367C DE ST45359 D DEST45359 D DE ST45359D DE ST045359 D DEST045359 D DE ST045359D DE 557367 C DE557367 C DE 557367C
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STAATSBAHN RADIO AKT GES
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STAATSBAHN RADIO AKT GES
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B15/00Suppression or limitation of noise or interference
    • H04B15/02Reducing interference from electric apparatus by means located at or near the interfering apparatus

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

Praktisch stehen dem Radioempfang· in Eisenbahnzügen im Falle richtiger Bemessung und Anordnung· der Antennen und Erdungen usw. keine Hindernisse entgegen. Außer den Störungen durch die Luftentladung, ferner durch Induktorgeräusche, hervorgerufen durch die längs der Geleise laufenden Fernsprech- und Telegraphenleitungen sowie durch in der Nähe befindliche Hochspannungsleitungen, wird der Empfang· noch durch die im fahrenden Züge in Betrieb befindliche Lichtanlage (Dynamomaschine) gestört. Die erstgenannten Störungen sind praktisch unbedeutend, während die gewöhnlich unter dem Wagen angebrachte Dynamomaschine einen Löschfunkensender darstellt und den Empfang· im fahrenden Zug vollständig unmöglich machen kann.
Die Verhältnisse bei den Dynamomaschinen von Eisenbahnzügen weichen von jenen gewöhnlicher Dynamomaschinen und Motore wesentlich ab. Es handelt sich um niedrigvoltige Maschinen (die erzeugte Spannung beträgt in der Regel etwa 20 bis 28 Volt).
Diese Maschinen erzeugen einen verhältnismäßig starken Strom, der dabei ebenso wie die Spannung wesentlichen Schwankungen unterworfen ist. Ebenso schwankt auch die Umlaufzahl der Maschinen im Betriebe in wesentlichem Maße.
Um die Spannung· in der Lichtleitung konstant zu halten, wird ein automatischer Reg·- ler verwendet, der die Spannungsreglung mittels eines im Feld Hegenden Widerstandes bewirkt. Der automatische Regler ist gewohnlich entfernt von der Dynamomaschine angeordnet, die etwa 5 bis 15m lange Leitung· wirkt als Antenne und erzeugt hochfrequente Ströme.
Um die Wirkungen dieser hochfrequenten Schwingungen des Feldes zu beheben, wird gemäß der Erfindung nicht nur in an sich bekannter Weise zwischen die Kollektorpole der Dynamo und die entsprechenden Stromzuleitungen je eine Drossel gelegt, sondern auch in die Leitung vom Feld der Dynamomaschine zum Spannungsregler eine weitere Drosselspule geschaltet, wobei diese Drosselspulen derart gewickelt oder gegenseitig derart angeordnet sind, daß ihre Felder sich gegenseitig praktisch aufheben.
Es ist an sich bekannt, mehrere Drosselspulen so anzuordnen, daß sich ihre Felder gegenseitig aufheben. Die Zeichnung zeigt als Beispiel ein Schaltungsschema gemäß der Erfindung.
ι ist die Dynamomaschine, 4,5 die Leitungsschienen der Lichtanlage 6 und 9 die übliche Zugbatterie, welche in Wirkung tritt, wenn der Zug· steht und die Dynamomaschine nicht arbeitet. Zwischen dem negativen Poi der Dynamomaschine 1 und der negativen Leitungsschiene 4 liegt eine eisenfreie Drosselspule 2. Eine zweite Drosselspule 3 liegt zwischen dem positiven Pol der Dynamomaschine und der positiven Leitung'sschiene 5. Eine
dritte Drosselspule 8 ist in die vom Feld der Dynamomaschine zum Spannungsregler io führende Leitung/ geschaltet.
Sämtliche Drosselspulen sollen möglichst· kapazitätsfrei gewickelt sein und sie sollen elektrisch wie auch mechanisch so bemessen werden, daß eine praktisch konstante Belastung der Dynamomaschine ι sowohl im Ladezustand der Batterie 9 als auch bei Speisung des Beleuchtungsnetzes der Wagen innerhalb gewisser Grenzen erzielt wird. Die mechanische Ausführung der Spulen soll so gestaltet werden, daß das statische Feld in seiner Wirksamkeit räumlich möglichst beschränkt wird. Zu diesem Zwecke werden die Spulen mit einem verhältnismäßig großen Durchmesser bei verhältnismäßig kleiner Länge gewickelt. Die Spulen sollen zweckmäßig so angeordnet oder gewickelt sein, daß sich ihre Felder gegenseitig praktisch aufheben. Dies kann z. B. durch entgegengesetzten Wicklungssinn der Spulen erreicht werden, wie dies in der Zeichnung durch! Pfeile angedeutet ist, oder dadurch, daß man die gleichsinnig gewickelten Spulen räumlich so anordnet, daß in ihnen die Stromrichtung eine entgegengesetzte ist.
Durch diese Ausführung der Anlage wird die Ausstrahlung der Dynamomaschine nach Möglichkeit beschränkt. Etwa noch vorhandene Störungsfelder können dadurch behoben werden, daß man die ganze Anlage in Eisenblech einkapselt und die Einkapselung ' an Erde schließt. Derartige Schutzmaßnahmen durch geerdete Kapstelung sind an sich bekannt.
Versuche haben gezeigt, daß die bisher zur Behebung von durch Ausstrahlungen herbeigeführten Störungen verwendeten, Kapazitäten enthaltenden Sperrkreise bei fahrenden Eisenbahnzügen die gewöhnlich auftretenden Störungen nicht nur nicht beheben, sondern im Gegenteil erhöhen. Selbst in Verbindung mit der beschriebenen Drosselspulenanordnung haben sich Kapazitäten nicht als zweckmäßig erwiesen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Einrichtung zur Beseitigung von Empfangsstörungen, die auf Radioempfangsanlagen in Eisenbahnzügen durch die Beleuchtungsanlage der Wagen verursacht werden, wobei zwischen die beiden Pole der Dynamomaschine und die entsprechenden Stromzuleitungen der Lichtanlage je eine Drosselspule gelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß auch in die Leitung vom Feld der Dynamomaschine zum Spannungsregler eine Drosselspule gelegt ist und sämtliche Drosseln derart gewickelt oder räumlich so angeordnet sind, daß ihre Felder sich gegenseitig praktisch aufheben.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosseln mit verhältnismäßig großem Durchmesser bei verhältnismäßig kleiner Länge gewickelt sind.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine an Erde gelegte Eisenkapselung.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    BtKLtN. GfebhUCKT ItI Dfeft
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