DE557341C - Einrichtung zur UEbermittlung drahtloser Nachrichten - Google Patents

Einrichtung zur UEbermittlung drahtloser Nachrichten

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DE557341C
DE557341C DESCH72375D DESC072375D DE557341C DE 557341 C DE557341 C DE 557341C DE SCH72375 D DESCH72375 D DE SCH72375D DE SC072375 D DESC072375 D DE SC072375D DE 557341 C DE557341 C DE 557341C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transmission
frequency
ooo
wireless messages
wave
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Expired
Application number
DESCH72375D
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English (en)
Inventor
Dr Ernst Braeuer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L27/00Modulated-carrier systems
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J1/00Frequency-division multiplex systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Noise Elimination (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Übermittlung drahtloser Nachrichten Gegenstand des Patentes 528 970 ist ein wellentelegraphisches Verfahren mit einer Empfangseinrichtung nach Patent -.73 743, bei welchem eine mehr als zweimal modulierte elektromagnetische Welle als Träger der Nachrichten verwendet wird.
  • Es hat sich nun herausgestellt, daß die Schwierigkeiten, welche durch Störungen anders frequenter Energien von großem Betrage schon bei doppelt modulierten Wellen erheblich werden, bei mehr als doppelt modulierten Wellen sich noch in weit höherem Grade geltend machen. Diese Schwierigkeiten sollen durch die vorliegende Erfindung beseitigt werden.
  • Die Aufgabe der Mehrfach-Wellentelegraphie bzw. Telephonie ist es doch, auch Wellen der gleichen Hochfrequenz voneinander zu trennen, wenn die Variationsfrequenz eine verschiedene ist, also z. B. bei der Hochfrequenz i ooo ooo noch zu trennen Zwischenfrequenzen von 8o ooo und i oo ooo. Hierzu wird die Energie im Empfänger zunächst mittels Schwingungskreisen, die auf Hochfrequenz (im Beispiel also i ooo ooo) abgestimmt sind, ausgesiebt. Hierauf erfolgt Gleichrichtung, welche eine Energie ergibt, die in der Variationsfrequenz, z. B. ioo ooo, schwingt. Sie wirkt auf die Schwingungskreise, welche auf die im Signal vorhandene Frequenz (im Beispiel also ioo ooo) abgestimmt sind und störende Frequenzen (im Beispiel 8o ooo) ausscheiden. Auf sie folgt Gleichrichtung und damit Gewinnung des Signals, welches je nach seiner Art durch Morseschreiber oder Telephon hörbar gemacht wird.
  • Ist nun eine störende Hochfrequenz von großer Energie und derselben Schwingungszahl i ooo ooo vorhanden, so wird diese zwar an sich nicht in die Zwischenfrequenzkreise eintreten können, wohl aber wird sie, wenn sie plötzlich abreißt, die Zwischenfrequenzkreise zum Schwingen anstoßen und dadurch stören. Diese Störung ist die der Mehrfachtelegraphie eigentümliche, was man bis jetzt nicht erkannt hat. Erfindungsgemäß wird sie beseitigt durch Einführung eines Leiterteiles, welcher die Störenergie, bevor sie die Zwischenfrequenzkreise anstoßen kann, so weit schwächt, daß sie nicht mehr wesentlich stärker ist als die Signalenergie. Ein hierzu geeigneter Leiterteil ist eine eisengefüllte Spule im Gebiete der magnetischen Sättigung, vor allen Dingen aber jedes Glühkathodenrohr und unter Umständen auch Gasentladungsrohre, welche die Eigenschaft haben, Energien, die einen bestimmten Betrag überschreiten, zu unterdrücken.
  • Beispielsweise wird ein solches Glühkathodenrohr, dessen Sättigungsstrom nicht wesentlich höher ist als die Signalenergie an seinem Orte, in folgender Weise in die Empfangsapparatur eingeschaltet. Auf die Hochfrequenzschwingungskreise und evtl. einen Verstärker folgt ein Gleichrichter, welcher die Signalenergie als Schwingungen eines Wellenstromes weitergibt. Da nun eine starke Störenergie von gleicher Hochfrequenz bewirken würde, daß das Signal nur eine relativ schwache Schwankung eines hohen Stromwertes darstellt, würde ein abkappender Stromteil hinter dem Gleichrichter tatsächlich die Signalenergie vernichten. Deshalb wird erfindungsgemäß zunächst hinter dem Gleichrichter eine Umwandlung des Wellenstromes in einen Wechselstrom vorgenommen, und zwar vorteilhaft durch eine aperiodische induktive Übertragung. Auf diese folgt der Abkapper, welcher die nunmehr als Stromzacke sich bemerkbar machende Störenergie möglichst dicht oberhalb der Amplitude des Signals abschneidet, und auf ihn erst die auf die Zwischenfrequenz abgestimmten Kreise.
  • Aber selbst bei dieser Anordnung kann unter Umständen die Störenergie sich unangenehm bemerkbar machen und außerdem eine Verwischung der Zwischenfrequenz eintreten, wenn die Dämpfung der Kreise, insbesondere der Hochfrequenzkreise eine allzu geringe ist. Es ist dies letztere tatsächlich bei der Mehrfachwellentelegraphie noch nicht erkannt worden, obgleich bei der Einfachwellentelegraphie man ähnliche Erscheinungen längst kennt. Freilich machen sich diese Erscheinungen äußerlich etwas anders bemerkbar. Es ist nicht möglich, einen Schwingungskreis, besonders eine Antenne mit so geringer Dämpfung zu bauen, daß eine normale Hochfrequenzwelle, deren Amplitude z. B. durch menschliche Sprache beeinflußt ist, glatt durchschwingt und dadurch die menschliche Sprache verwischt, da eine sehr große Anzahl von Hochfrequenzschwingungen auf eine einzelne Sprachschwingung entfallen. Bei der Doppelwellentelegraphie ist es aber keineswegs mehr so, daß die Zwischenfrequenz verschwindend klein gegen die Hochfrequenz ist. In unserem Beispiel war sie zehnmal kleiner: Während also bei der Einfachwellentelegraphie nur in besonderen Anordnungen mit künstlich reduzierter Dämpfung (Glühkathodenrohr mit Rückkopplung) ein Durchschwingen und Verwischen des Signals vorkommen kann, beginnt in unserem Falle bereits bei der Dämpfung o,z das Durchschwingen und Verwischen der Zwischenfrequenz merklich zu werden. Darum erweist es sich als notwendig, besondere Rücksicht auf diese Verhältnisse zu nehmen. Erfindungsgemäß wird die Dämpfung der Kreise jeweils angepaßt dem Verhältnis der Hochfrequenz zur Zwischenfrequenz bzw. der Zwischenfrequenz zur Signalfrequenz. Durch Berücksichtigung dieses Punktes erweist es sich als möglich, durch genügende Dämpfung nicht nur zweifache, sondern sogar dreifache Variation der Wellen und damit zwei- bzw. dreifache Selektivität zu erzielen. Vor allen Dingen ist dreifache Variation erfahrungsgemäß stets möglich bei Telegraphie. Die Telegraphiefrequenz kann bis zum Betrage von mehreren hundert Stößen pro Sekunde heraufgetrieben werden, ohne daß abnormale Dämpfung notwendig würde, die selbstverständlich Verminderung der Gesprächszahl zur Folge hätte. Vielmehr genügt in diesem Falle eine Dämpfung, wie sie sich aus anderen Gründen als praktisch not-,vendig herausstellt.
  • Aber nicht nur bei Telegraphie wird die Anwendung der dreifachen Variation möglich. Bei Telephonie wird zunächst unter allen praktischen Umständen zweifache Variation möglich. In einem breiten Gebiete aber, insbesondere bei Anwendung kurzer, also sehr kurzwelliger Hochfrequenzwellen wird auch bei Telephonieübermittlung eine dreifache Variation möglich und damit eine riesenhafte Vermehrung der Gesprächszahl.
  • Um die gewünschte Dämpfung zu erhalten, kann erfindungsgemäß in die Antenne bzw. die Schwingungskreise Widerstand eingeschaltet werden. Insbesondere erweist es sich als vorteilhaft, den eingeschalteten Widerstand veränderbar zu machen, da in diesem Falle die Selektivität auf den jeweils durch die Störungen bestimmten Wert eingestellt werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE z. Einrichtung für Übermittlung drahtloser Nachrichten mittels mehrfach hintereinander modulierter Wellen gemäß Patent 528 970, gekennzeichnet durch eine Empfangsanordnung, in der die Störenergien vor ihrem Eintritt in die Schwingungskreise in an sich bekannter Weise auf die Größenordnung der Signalamplitude herabgedrückt werden.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine induktive, aperiodische Übertragung vor den die Störenergie vermindernden Teilen.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch die Verwendung von Glühkathoden- oder Gasentladungsröhren als Abkapper.
DESCH72375D 1924-01-26 1924-12-06 Einrichtung zur UEbermittlung drahtloser Nachrichten Expired DE557341C (de)

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DEB112513D DE473743C (de) 1924-01-26 1924-01-26 Empfangseinrichtung fuer doppelt modulierte elektrische Wellen
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