DE557293C - Verfahren zum Trennen von Doppel-Kettenflorgeweben in Ober- und Unterware - Google Patents
Verfahren zum Trennen von Doppel-Kettenflorgeweben in Ober- und UnterwareInfo
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- DE557293C DE557293C DEP63127D DEP0063127D DE557293C DE 557293 C DE557293 C DE 557293C DE P63127 D DEP63127 D DE P63127D DE P0063127 D DEP0063127 D DE P0063127D DE 557293 C DE557293 C DE 557293C
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D39/00—Pile-fabric looms
- D03D39/16—Double-plush looms, i.e. for weaving two pile fabrics face-to-face
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- Textile Engineering (AREA)
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Description
- Verfahren zum Trennen von Doppel-Kettenflorgeweben in Ober- und Unterware Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Trennen von Doppel-Kettenflorgeweben in Ober- und Unterware durch Herausziehen der zwecks Noppenbildung zwischen Ober-und Unterware vorübergehend eingetragenen Halteschußfäden auf dem Webstuhl.
- Zweck der Erfindung ist insbesondere, das Entfernen der Halteschüsse aus dem Doppelgewebe zu erleichtern.
- Bei der Herstellung von aufgeschnittenen Kettenflorgeweben ist es bekannt, die Fädelt für die beiden Grundketten vor. getrennten Kettenbäumen ablaufen zu lassen, das Doppelgewebe unter voller Spannung zwischen Webblatt und Nadelwalze durch Zerschneiden vier Polnoppen mittels in Schußrichtung hin und her bewegter Messer zu trennen und die so entstandenen beiden Einzelgewebe mittels einer gemeinsamen Nadelwalze abzuziehen. Ungeschnittene Kettenflorgewebe, sogenannte F risegewebe, bei welchen der Flor aus Schlingen besteht und die Trennung des Doppelgewebes in Ober- und Unterware durch Herausziehen der Halteschußfäden erfolgt, lassen sich auf diese Weise nicht herstellen. Bei der Herstellung solcher Gewebe ist es bekannt, die Fäden für die beiden Grundketten von zwei Kettenbäumen ablaufen zu lassen, das Doppelgewebe hinter dem Webblatt durch Herausziehen der Halteschüsse zu trennen und die Ober- und Unterware mittels je einer Nadelwalze abzuziehen. Bei der Herstellung von dicken Mokettegeweben ist es außerdem bekannt, die Trennung des Doppelgewebes nach dem Weben auf besonderen Maschinen vorzunehmen.
- Es hat sich nun herausgestellt, daß es sehr schwierig ist, die Halteschüsse zwischen Webblatt und Nadelwalzen zu entfernen, weil hier das Gewebe-unter voller Spannung steht und die Reibung zwischen den Halteschüssen und den Florschlingen so groß ist, daß die Halteschüsse beim Herausziehen häufig reißen.
- Die Erfindung besteht darin, daß die Halteschußfäden erst nach Passieren der das Doppel-Kettenflorgewebe in ungetrenntem Zustand abziehenden Nadelwalze herausgezogen werden. Durch Anfeuchten des Doppelgewebes vor seiner Trennung wird das Herausgleiten der Halteschüsse noch begünstigt. Das Verfahren nach der Erfindung macht zunächst auch bei der Herstellung von Frisegeweben die zweite Nadelwalze überflüssig. Sodann lassen sich die Halteschüsse nach Passieren der Nadelwalze viel leichter herausziehen, weil das Gewebe hier entspannt ist. Dieses Verfahren bedeutet aber auch insofern eine weitere Erleichterung für den Weber, als er jetzt mehr Raum zum Entfernen der Halteschüsse ?zur Verfügung hat als zwischen der Anschlagstelle des Webblattes und der Nadelwalze.
- Das neue Verfahren- soll an Hand der Zeichnung näher erläutert werden.
- Die Bindekette b, b1 für die Unterware B kommt von dem Kettenbaum q, die Bindekette p, p1 von dem Kettenbaum y. Die Florkette c, cl kommt vom Baum s und wird hinter der Streichwalze t geteilt. Das fertige Doppel-Kettenflorgewebe wird mit den darin befindlichen Halteschüssen dl und g1 mittels einer einzigen Nadelwalze u abgezogen und dann über Führungswalzen v, w, x den Warenbäumen y, z zugeführt. Die Trennung des Doppelgewebes erfolgt nach Passieren der Nadelwalze u, beispielsweise zwischen den Führungswalzen w und x, indem an dieser nicht unter Spannung stehenden Stelle die Haltefäden dl und g1 aus dem Gewebe herausgezogen werden. Zur Erleichterung dieser Arbeit wird das Doppelgewebe vorher angefeuchtet, z. B. durch zwei nasse Tuchlappen i und 2.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Trennen von Doppel-Kettenflorgeweben in Ober- und Unterware durch Herausziehen der zwecks Noppenbildung zwischen Ober- und Unterware vorübergehend eingetragenen Halteschußfäden auf dem Webstuhl, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteschußfäden erst nach Passieren der das Doppel-Kettenflorgewebe in ungetrenntem Zustand abziehenden Nadelwalze herausgezogen werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Doppel-Kettenflorgewebe vor der Trennung in Ober-und Unterware angefeuchtet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP63127D DE557293C (de) | Verfahren zum Trennen von Doppel-Kettenflorgeweben in Ober- und Unterware |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEP63127D DE557293C (de) | Verfahren zum Trennen von Doppel-Kettenflorgeweben in Ober- und Unterware |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE557293C true DE557293C (de) | 1932-08-20 |
Family
ID=7390109
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP63127D Expired DE557293C (de) | Verfahren zum Trennen von Doppel-Kettenflorgeweben in Ober- und Unterware |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE557293C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0164228A1 (de) * | 1984-05-14 | 1985-12-11 | Toray Industries, Inc. | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Doppelflorgeweben |
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|---|---|---|---|---|
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