DE55693C - Elektromagnetischer Scheideapparat - Google Patents

Elektromagnetischer Scheideapparat

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DE55693C
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Germany
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DENDAT55693D
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J. RONCZEYVSKI in Fabrik „Boristenow", Orscha, Gouv. Mogilew, Rufsland
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C1/00Magnetic separation
    • B03C1/02Magnetic separation acting directly on the substance being separated
    • B03C1/23Magnetic separation acting directly on the substance being separated with material carried by oscillating fields; with material carried by travelling fields, e.g. generated by stationary magnetic coils; Eddy-current separators, e.g. sliding ramp
    • B03C1/24Magnetic separation acting directly on the substance being separated with material carried by oscillating fields; with material carried by travelling fields, e.g. generated by stationary magnetic coils; Eddy-current separators, e.g. sliding ramp with material carried by travelling fields
    • B03C1/247Magnetic separation acting directly on the substance being separated with material carried by oscillating fields; with material carried by travelling fields, e.g. generated by stationary magnetic coils; Eddy-current separators, e.g. sliding ramp with material carried by travelling fields obtained by a rotating magnetic drum
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C2201/00Details of magnetic or electrostatic separation
    • B03C2201/20Magnetic separation of bulk or dry particles in mixtures

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  • Electromagnets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Elektromagnetischer Scheideapparat.
Der von mir erfundene Scheideapparat soll zum Abscheiden von Eisentheilen aus Knochen, Knochengries, Korn etc. dienen.
Auf der Welle A sitzt eine mittelst Keiles und Nuth aufgesetzte Trommel, deren Oberfläche durch die Pole der Elektromagnete E E und E1 E1 gebildet wird. Der leichteren Abfertigung wegen wird die ganze Trommel aus einzelnen, aus einem Platteisen ausgestanzten, Stücken (in Fig. 2 gezeichnet) bei i i zusammengebolzt; die beiden Endstücke dagegen haben die in Fig. 2 gezeichnete Form behufs Aufnahme der Elektromagnetwickelungen und Anbringen der Zinkplatten ZZ, durch welche das Innere der Trommel auch seitlich abgeschlossen wird. Durch eine dieser Zinkplatten, z. B. die linke, gehen die Drähte der Elektromagnetwickelungen zu den Kupferstreifen des Ein- und Ausschalters, mit welchen sie fest verschraubt sind.
Auf der Strecke C-D bleibt die Oberfläche der Trommel unmagnetisch (immer) und der Ausschlufs der Elektromagnete E1 E1 dauert somit nur kurze Zeit, welche aber genügt, damit sämmtliches Eisen abfällt und auf Ebene a gelangt. Hieraus ist auch ersichtlich, dafs der Strom in beide Elektromagnete geleitet wird, und nur während der Zeit, die zum Durchlaufen (irgend eines Punktes der Trommeloberfläche) der Strecke C-D nöthig ist, concentrirt sich derselbe auf nur ein einziges, also das Magnetpaar EE. Um die etwa infolge des restirenden Magnetismus anhaftenden Theilchen Eisen zu entfernen, ist die Bürste F angebracht. Die Wickelung der Elektromagnete (die auch Compound sein kann) ist für jedes Elektromagnetpaar eine selbstständige, von der des anderen Elektromagnetpaares also unabhängig; die Wickelungen sind jedoch durch den Ein- und Ausschalter und Bürsten mit einander zu verbinden, so dafs der Strom in beide Elektromagnetpaare zugleich oder nur in das eine geleitet werden kann.
Auf der Welle W, Fig. 4 und 5, sind (selbstverständlich von derselben, wie von einander isolirt) vier Kupferstreifen befestigt; jeder derselben bildet (Fig. 3) einen nicht ganz zusammenhängenden Ring, da zwischen den Enden c und d desselben ein Isolirmaterial liegt. Von diesen vier Kupferstreifen gehören zwei dem Elektromagnetpaare EE, und zwar der eine für den positiven, der andere für den negativen Strom der Dynamomaschine. Die zwei anderen Kupferstreifen gehören zu dem Elektromagnetpaar E1 E1. Es findet eine Verzweigung des von der Dynamomaschine in die Elektromagnete des Apparates gehenden Stromes statt, d. h. der positive wie der negative Strom gehen zugleich in beide Elektromagnetpaare; nur während des Ausschlusses des einen Elektromagnetpaares geht der volle Strom in nur ein Paar. In Fig. 4 ist die Lage der Ringe auf der Welle für das Elektromagnetpaar E E und in Fig. 5 dieselbe für das Elektromagnetpaar E1 E1 gezeigt, für beide in demselben Augenblicke.
Aus Fig. 4 ersieht man, dafs das Elektromagnetpaar E1 E1 sich dem Anschlufs nähert, da die isolirte Stelle c d des Ringes sogleich unter die Commutatorfeder kommt. (Ebenso steht auch der Ring für den negativen Strom zu diesem Elektromagnetpaar).
Aus Fig. 5 ersieht man dagegen, dafs in demselben Augenblicke die Elektromagnete E E kräftig wirken, umsomehr, da der ganze Strom in den Windungen derselben sich, während des Durchganges der Stelle cd, Fig. 4, unter der Commutatorfeder concentrirt.
Die Drehungsrichtung der Trommel mufs in der Pfeilrichtung gedacht werden. Der Strom der Dynamomaschine geht in die Commutatorfedern und von dort durch die Ringe in die Windungen der Elektromagnete.
Fig. 6 stellt die perspectivische Ansicht des ganzen Umschalters vor; man sieht aus derselben, dafs der Strom der Dynamomaschine zuerst in zwei Commutatorfedern eintritt, von welchen jede gabelförmig sich verzweigt und den zugeführten Strom (z. B. den negativen) in die Ringe der beiden Elektromagnetpaare zugleich schickt. Die in Fig. 6 dargestellten beiden rechts liegenden Ringe gehören dem einen, die beiden links liegenden dem anderen Elektromagnetpaar ah. Um die Beschreibung zu einer vollkommen vollständigen zu machen, sei hier noch die Befestigung der Drähte der Elektromagnete an die Commutatorringe gezeigt (Fig. 7). Der Draht e geht durch den Holzklotz f entlang, wird an der Vorderseite desselben umgebogen und unter den Ring geführt.
Die Zahl der Umdrehungen der Trommel variirt zwischen 80 bis 150, je nach der Gröfse des Durchmessers derselben und des zu reinigenden Materials; je gröfser der Durchmesser, desto gröfser die Centripetalkraft, und es mufs daher eine kleinere Umdrehungsgeschwindigkeit genommen werden, um das Abreifsen der grofsen Eisenstücke durch die erwähnte Kraft zu vermeiden. Bemerkt sei, dafs auch drei, vier etc. Paare von Elektromagneten genommen werden können, sowie deren verschiedene Systeme.
Wie leicht ersichtlich, fällt das von Eisen zu reinigende Material (Knochen, Korn etc.) auf die geneigte Ebene b, da es nicht angezogen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein elektromagnetischer Scheideapparat zur Abscheidung von Eisentheilen aus Knochen, Korn etc., zusammengesetzt aus einer unter dem Einfülltrichter befindlichen ganz geschlossenen Trommel, die aus mehreren Elektromagnetpaaren besteht, deren Wickelung mit einem auf der Welle der Trommel sitzenden Umschalter verbunden ist, der automatisch die Elektromagnete in den Stromkreis ein- und ausschaltet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT55693D Elektromagnetischer Scheideapparat Expired - Lifetime DE55693C (de)

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