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Die vorliegende Erfindung betrifft eine rotierende, mit Elektro-Magneten versehene Vorrichtung, um die aus den Walzen kommenden verzinnten Blechplatten aufzufangen und
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magnete an dem Punkt, wo die Blechplatten aus den Walzen kommen, in Wirksamkeit treten, um die Platten anzuziehen und festzuhaken und auf der entgegengesetzten Seite. wo die Fatten abgeliefert werden, ausser Wirksamkeit kommen.
In den beiliegenden Zeichnungen ist Fig. 1 ein Crundriss der Ptattiermaschine mit den selbstthätigen Auffang-Vorrichtungen, sowie des Transporttisches: Fig. 2 eine Seiten-
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mittelstderGleitstangenSaufdemTransporttischTabgelegt.
Die Maschine ist wie gewiihnlich eine doppeltwirkende, von der doppelten Breite einer BIedlplattp und f1S ist daher auch die Auffangvorrichtung in Zwil1ingsform mit zwei getrennten Sätzen von Elektromagneten angeordnet.
Die Auffangvorrichtung besteht aus drei Scheiben 1, 2, 3, welche fest auf einer Welle 4 sitze@, die in Lagern auf den Trägern 5 und 6 läuft und mit einem Kettenrad 8
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von Vortheil, dass die Blechplatten rasch aus den Walzen genommen werden und daher zweckmässig, dass die Auffangvorrichtung in ihrer Bewegung den Walzen vorläuft. Die Anordnung, die Tragleisten der Elektromagnete etwas schwingend zu machen und federnd zu halten, hat den Vortheil, dass die Blechplatten, ohne sie zu zerkratzen oder sonst zu beschädigen, gefasst werden und dass durch die Wirkung der Federn die Platten rasch aus den Walzen gehoben werden, sobald sie die letzteren passiert haben.
Aussen an der Scheibe 1 ist auf dem Träger 5 ein geeigneter Commutator befestigt, der aus einem nicht leitenden Centrum Z (Fig. 5) etwa aus Holz und zwei Commutatorringen 13 und 14 besteht. Der innere Ring 13 besteht aus zwei voneinander isolierten Theilen, von denen der eine stets stromlos ist, während der andere mit der Leitung verbunden ist. Der Ring 14 ist ganz und mit dem Ableitungsdraht verbunden.
Auf der Scheibe 1 sind die positiven Contactbursten 15 bis 20 angebracht, mittelst welcher der Reihe nach beim Drehen der Auffangvorrichtung der Strom zu den Elektromagneten geleitet wird. Die an derselben Scheibe angebrachten negativen Contactbürsten @ 21
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die positiven Bürsten in Contact mit dem Ring 13 stehen. Demnach sind die Elektromagnete über der horizontalen Achse der Vorrichtung erregt, während die unter dieser Linie befindlichen ausgeschaltet sind.
Durch die Anordnung, dass die zwei Theilo des Ringes 13 übereinander greifen, entsteht eine scharfe Kante, wodurch ein plötzlicher Schluss des Stromes erreicht wird und die Gefahr ausgeschlossen ist, dass die Bürsten,
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was eine Beschädigung des commentators sowohl als auch der Bürsten zur Folge haben würde.
Der elektrische Strom geht von irgend einer Elektricitätsquelle durch den Draht 30
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ringes 13 und von da zur Bürste 15, so wird der Strom durch den Draht 31 zu den Elektromagneten 32, von diesen zurück durch den Draht 33 und den Verbindungsdraht 50 zu den Bürsten 21 und 22 und durch dem Commutatorring 14 und den Draht 34 abgeleitet.
Kommt die Bürste 16 in Contact mit der entsprechenden Hälfte des Ringes 13, so geht der Strom durch den Draht 35 zu den Elektromagneten 36 und wird durch die Drähte 37
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