DE3847C - Neuerungen an magneto-elektrischenMaschinen - Google Patents

Neuerungen an magneto-elektrischenMaschinen

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SOCIETE L'ALLIANCE in Paris
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Description

1877.
3}\Λ£ή
Qasse 21
SOCIETE L'ALLIANCE in PARIS. Neuerungen an magneto-elektr isc he η Maschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. October 1877 ab.
Die mägneto-elektrischen Maschinen der Gesellschaft 1'Alliance bezwecken die Hervorbringung, Sammlung und Anwendung der Elektricität, welche aus der magnetischen Induction entsteht. Diese Induction wird durch die magnetischen Körper auf die Conductoren bewirkt, welche schnell und auf kurze Dauer in den Wirkungsbereich jener treten.
Die Ströme werden ohne Hülfe von Reibern, mithin auch ohne Wärme-Entwickelung auf die Lager übertragen.
Trotz ihrer verhältnifsmäfsigen Vollkommenheit und ihrer kräftigen Wirkung lassen doch die bisherigen Maschinen in einem Punkte zu wünschen übrig: sie gestatten nämlich nicht eine Theilung der Ströme, ein sehr dringendes Bedürfnifs für sehr viele Fälle, z. B. wenn es sich darum handelt, mehrere in verschiedenen Richtungen liegende Aufnahmeapparate von einer Elektricitätsquelle aus zu speisen.
Die Erfinder haben diesem Mangel durch die Anwendung einer Hülfsvorrichtung abgeholfen, welche in gröfserer oder geringerer Anzahl auf die Welle der Maschine aufgesetzt wird.
In beiliegender Zeichnung ist
Fig. ι ein Querschnitt durch die Maschine,
Fig. 2 ein Längsschnitt, in welchem einer der der drei Cylinder, welche die Bobinen tragen, im Schnitt gezeichnet ist.
Fig. 3 ist eine im vergröfserten Mafsstabe gezeichnete Einzelansicht eines dieser Cylinder und eines der Endlager, welches alle oder einen Theil der Ströme zu sammeln bestimmt ist.
Fig. 4 und s sind Einzelansichten der kleinen Hülfsvorrichtung, welche dazu dient, die Ströme zu theilen.
Die Maschine besteht aus einem Gestell A aus Holz oder aus Metall.
Querstücke a, welche in diagonalen Richtungen kreuzweise angeordnet sind, dienen den verschiedenen Trägern der Stahlmagnete B und der Lager C als Stütze. In den Lagern C ruht die Welle D, auf welcher die Cylinder E sitzen.
Die Stahlmagnete B werden aus vier Reihen von sehr starken Magnetbündeln gebildet, welche nach der Mittelaxe des Gestelles hin gerichtet sind. Da die Endbündel nur eine einzige Induction hervorzubringen haben, so bestehen sie nur aus drei Hufeisenplatten, während die mittleren, nach rechts und nach links inducirenden, deren sechs haben.
Das Inductionselement der Maschine besteht also im ganzen aus 16 Magneten, welche derart angeordnet sind, dafs die zunächst gelegenen Pole oder die Pole, welche in horizontalem sowie in verticalem Sinne einander gegenüber liegen, ungleichnamig sind. Die Räume zwischen den Magnetbündeln werden von drei Cylindern eingenommen, welche aus zwei auf der Mittelwelle festsitzenden Mahagonischeiben bestehen. Jeder dieser Cylinder trägt auf seinem Umfange acht Inductionsbobinen F, also ebenso viele Bobinen, als in jeder Verticalreihe Magnetbündel vorhanden sind. Demnach besteht das Inductionselement aus 24 Bobinen, welche sich sämmtlich mit der Horizontalwelle der Maschine drehen, und von denen jede bei jeder Umdrehung dem Einflüsse von acht abwechselnd ungleichnamigen Polen ausgesetzt ist. Diese Bobinen sitzen in Einschnitten in dem Umfange der Scheiben E und werden durch ein Kupferband G, welches durch einen Papierstreifen isolirt ist, fest angeklemmt. Sie bestehen aus zwei Röhren aus weichem Eisen, welche ihrer ganzen Länge nach gespalten und mit übersponnenen und durch irgend einen harzigen Stoff isolirten Kupferdrähten umwunden sind. Die Drähte sind auf allen Bobinen in demselben Sinne aufgewickelt, und man sammelt die Ströme von jeder Bobine direct, indem man sie nach einem gemeinsamen Conductor leitet. Jede Bobine erhält bei jedem Vorübergange vor dem Pol eines Magneten einen doppelten Strom, und zwar einen directen Strom bei der Annäherung und einen entgegengesetzten bei der Entfernung. Auf diese Weise werden sie in jeder Minute der Sitz einer grofsen Menge abwechselnder Ströme von aufserordentlicher Intensität.
Vor Anbringung eines Stromtheilers waren die Enden der Fäden einer jeden Bobine gleichnamig, diejenigen also, welche in einem gegebenen Augenblicke positive Elektricität empfingen, waren mit der centralen Welle in Verbindung, während die Drahtenden, welche in demselben Augenblicke negative Elektricität empfingen, mit einem isolirt auf der Welle sitzenden Kragen in Verbindung kamen; aufserdem waren die Axe und der Kragen durch zwei Drähte in Verbindung gesetzt, welche in die auf dem Gestelle sitzen-
den TEClemmschrauben mündeten, und zu welchen beständig die von der Maschine erzeugten ungleichnamigen Elektricitäten gelangten. Bei der neuen Anordnung ist die centrale Welle mit einer oder mehreren Kupferscheiben H versehen, welche durch eine hölzerne Hülse von der Welle isolirt sind. Die Bobinenfäden, welche man aus der gemeinschaftlichen Wirkung ausscheiden will, um eine Theilung der Ströme zu erlangen, werden nach diesen Scheiben hingeleitet. Die Uebertragung geschieht mit Hülfe eines kleinen Reibers I, welchen eine an dem Gestell befestigte Stange i mit dem Umfange des Cylinders in Contact bringt.
Am Ende der Stange des Reibers. / befindet sich eine Klemmschraube^ welche den Leitungsdraht trägt.
Durch diese Anordnung kann man also die Elektricität mehrerer Bobinen sammeln und sie nach mehreren Richtungen leiten, um ebenso viele Apparate zu speisen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Anordnung der beschriebenen und in den Fig. 4 und 5 dargestellten Vorrichtung und ihre Anwendung bei der Erzeugung von elektrischem Licht, bei der Galvanoplastik und der Umsetzung des Magnetismus, bei der Telegraphie und für alle anderen wissenschaftlichen und industriellen Zwecke, um dadurch in der beschriebenen magneto-elektrischen Maschine die Ströme zu verstärken und zu theilen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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