DE556310C - Staubbeutel - Google Patents
StaubbeutelInfo
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- DE556310C DE556310C DEH123492D DEH0123492D DE556310C DE 556310 C DE556310 C DE 556310C DE H123492 D DEH123492 D DE H123492D DE H0123492 D DEH0123492 D DE H0123492D DE 556310 C DE556310 C DE 556310C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L9/00—Details or accessories of suction cleaners, e.g. mechanical means for controlling the suction or for effecting pulsating action; Storing devices specially adapted to suction cleaners or parts thereof; Carrying-vehicles specially adapted for suction cleaners
- A47L9/10—Filters; Dust separators; Dust removal; Automatic exchange of filters
- A47L9/14—Bags or the like; Rigid filtering receptacles; Attachment of, or closures for, bags or receptacles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Filters For Electric Vacuum Cleaners (AREA)
Description
DEUTSCHES REiCH
AUSGEGEBEN AM
9. AUGUST 1932
9. AUGUST 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34 c GRUPPE
The Hoover Company in North Canton, Ohio, V. St. A.
Staubbeutel
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. September 1929 ab
ist in Anspruch genommen.
Gewöhnlich werden Staubsauger mitStaubbeuteln ausgerüstet, die aus gewebten Stoffen
hergestellt sind und ebenso lange halten sollen wie der Staubsauger selbst. Derartige Staubbeutel
befriedigen indessen nicht vollständig, da sich einmal der Staub auf ihren Außenflächen
ansetzt und da sich weiter der Stoff, aus dem sie bestehen, mit Staub vollsetzt.
Weiter ist das Ausleeren des Staubbeutels, in dem sich Staub und andere Teilchen mit
Haaren oder Fäden verfilzen, schwierig und unangenehm.
Nach der Erfindung ist ein Staubbeutel aus Papier o, dgl. so durchgebildet, daß er selbst
ohne eine Schutzhülle widerstandsfähig genug ist und leicht geleert oder vernichtet sowie
schnell an den Staubsauger angebracht und von ihm abgenommen werden kann.
Dies ist nach der Erfindung dadurch erreicht, daß der durch Vereinigung zweier gegenüberliegender Kanten eines vorzugsweise rechteckigen Bogens gebildete Schlauch längsgefaltet ist und die durch das Falten gebildeten und übereinanderliegenden Streifen
Dies ist nach der Erfindung dadurch erreicht, daß der durch Vereinigung zweier gegenüberliegender Kanten eines vorzugsweise rechteckigen Bogens gebildete Schlauch längsgefaltet ist und die durch das Falten gebildeten und übereinanderliegenden Streifen
as an dem einen Ende des Staubbeutels vereinigt,
an dem anderen Ende beim Gebrauch in mehreren Schichten übereinanderliegend um einen Zylinder geringeren Durchmessers
herumlegbar sind.
Ein solcher Staubbeutel kann mittels einer selbsttätig arbeitenden Maschine hergestellt
werden, so daß er billig und auf wirtschaftliche Weise zu erzeugen ist. Ferner ist die
Lagerung der Beutel erleichtert. Durch die Vereinigung der übereinanderliegenden Streifen
kann sich der Staubbeutel frei ausdehnen und aufblähen, so daß er einen großen Fassungsraum hat. Ferner ist ein verstärkter
Halterand für den Staubbeutel gebildet, so daß Beschädigungen des Staubbeuteis an der Einspannstelle verhindert sind.
Die Kanten der Streifen stoßen hierbei aneinander, so daß keine Öffnungen oder Durchlässe entstehen können, durch die
staubführende Luft entweicht.
Es ist bereits ein Staubbeutel aus Papier bekannt, der für sich allein benutzt werden
kann. Dieser Staubbeutel besteht jedoch nicht aus einem durch Falten unterteilten Schlauch,
sondern aus einem Beutel, dessen Oberteil zusammengeschnürt wird, so daß ein dichter
Abschluß mit dem Halter nicht zu erreichen ist. Außerdem ist ein Staubbeutel bekannt,
der in einen Papiersack eingesetzt wird; dieser Papiersack wird dadurch hergestellt, daß
eine Papierbahn in der Mitte gefaltet und die dann übereinanderliegenden Kanten durch
Nähen verbunden werden. Dieser bekannte Staubbeutel ist somit nicht ohne besondere
Schutzhülle verwendbar und kann sich weder gut aufblähen noch mit dem Beutelhalter luftdicht
verbunden werden. Weiter ist ein Pa-
piersack bekannt, der dadurch entsteht, daß ein durch Vereinigung zweier gegenüberliegender
Kanten eines etwa rechteckigen Bogens gebildeter Schlauch längsgefaltet
wird und die durch das Falten gebildeten Streifen an den Enden dadurch vereinigt
werden, daß diese Enden mehrfach umgefalzt werden und um die gefalzten Teile des
Sackes Metallklammern herumgelegt werden.
ίο Die metallisch eingefaßten Verschlußfalten
liegen dabei quer zur Längsrichtung und zu den Längsfalten des Sackes. Bei diesem Sack
werden nicht die in der Längsrichtung liegenden Falten so übereinandergelegt, daß sie
einen verstärkten, mit dem Staubsaugermundstück zu verbindenden Rand bilden können.
Es ist auch ein Sack bekannt, dessen durch Vereinigung der gegenüberstehenden Kanten
eines Bogens Papier gebildeter Schlauch längsgefaltet ist und dessen Falten am einen Ende
des Beutels vereinigt sind. Es handelte sich hierbei nicht um die Herstellung eines
Staubbeutels, dessen Streifen am einen Ende so zusammen- und übereinandergelegt werden,
daß ein verstärkter Halterand entsteht, der mit einem Staubsaugermundstück verbunden
werden soll. An sich ist es ferner bei einer Maschine zur Herstellung von Flaschen
aus Papier bekannt, gefaltete Schichten übereinanderzulegen. Bei der bekannten Maschine
wird nämlich zur Bildung des Flaschenhalses der zur Herstellung der Flasche benutzte Papierzylinder durch um ihn
herum liegende Stempel nach innen gedrückt,
3S wobei die nicht einwärts gepreßten Wandteile Schleifen bilden, die dann mittels einer
zweiten Stempelgruppe nach innen auf die zuvor einwärts gepreßten Wandteile gepreßt
werden. Die gefalteten Teile bilden hierbei keinen luftdichten Verschluß, da die Falten
nicht aneinanderschließen.
Ein Staubbeutel nach der Erfindung ist auf der Zeichnung in einigen Ausführungsformen beispielsweise dargestellt.
Abb. ι zeigt einen Staubsauger mit einem Staubbeutel nach der Erfindung in zusammengefaltetem
Zustand.
Abb. 2 ist eine Ansicht des aufgeblähten Staubbeutels.
Abb. 3 zeigt schaubildlich ein zylindrisches Verschlußstück, das verhindert, daß der Inhalt
des Staubbeutels in die Maschine zurückkehrt.
Abb. 4, 5 und 6 zeigen in Seitenansicht, Draufsicht und Endansicht eine Klammer
zum Schließen des oberen Staubbeutelendes. Abb. 7 zeigt dieses Ende mit einem Verschluß
anderer Art.
Abb. 8 ist ein Schnitt nach Linie VIII-VIII von Abb. 7.
Abb. 9 zeigt im Schnitt das in anderer Weise verschlossene Ende des Staubbeutels
mit einer Klammer anderer Art.
Abb. 10 ist eine weitere Ausführungsform des Verschlusses dieses Staubbeutelendes.
Abb. 11 zeigt schaubjldlich. das Verfahren
des Faltens eines Bogens bei Herstellung des Staubbeutels mit auseinandergebogenen Falten.
Abb. 12 ist eine Endansicht des Ausgangs-Stücks mit zusammengelegten Falten.
Abb. 13 zeigt das Ende des Staubbeateis
nach dem zwecks Bildung eines Halses geringeren Durchmessers vorgenommenen Falten.
Abb. 14 zeigt schaubildlich eine andere Art des Faltens des Bogens, aus dem der Staubbeutel
hergestellt wird.
Abb. 15 ist eine ähnliche Ansicht auf das
Ende eines Beutels nach weiterem zur BiI-dung des eingezogenen Halses dienenden
Falten.
Der Staubsauger nach Abb. 1 bekannter Bauart enthält ein Gehäuse A mit einem angelenkten
Handgriff B und mit einem Auslaß oder Zwischenstück A1, der mit dem Gebläse
o. dgl. in Verbindung steht, das in der Maschine das Saugen bewirkt.
Der in Abb. 2 dargestellte Staubbeutel wird aus Papier oder 'eimern, ähnlichen Faserstoff
gebildet. Nach dem Aufblähen enthält er einen etwa zylindrischen Hauptteii C und
einen Hals C1 geringeren Durchmessers, mit dem er mit dem Auslaß A1 des Staubsaugers
verbunden ist. In dem Hals befindet sich ein zylindrischer TeilD aus Pappe, dickem Papier
o. dgl., der in den Staubbeutel hineinragt und ein Verschlußstück bildet, um Schmutz und andere in den Staubsauger gelangte
Teilchen nicht wieder in den Luftweg des Staubsaugers gelangen zu lassen.
Am oberen Ende weist der Staubbeutel eine öffnung auf, die sich über die ganze Breite
des Staubbeutels erstreckt und durch die der Inhalt des Beutels von Zeit zu Zeit cutleert
werden kann, wenn eine Klammer o. dgl. nach Art der in Abb. 4 bis 6 gezeigten Klammer
entfernt ist.
Vorzugsweise wird diese Klammer aus einem Metallstück ausgestanzt, das in ein geschlitztes
Rohr B übergeführt wird, das einen Längsschlitz zur Aufnahme des oberen Endes des Beutels aufweist und einen Bügel
o. dgl. E1, mit dem es am Handgriff B oder
an der Aufhängevorrichtung B1 befestigt werden kann, die mit dem Handgriff verbunden
ist.
Das obere Ende des Staubbeutels kann aber auch ein oder mehrere Male über sich selbst
gefaltet und die so entstehende Naht kann für immer verfestigt werden z. B. durch
hohle ösen F, die weiter zur Aufnahme einer
Schlinge ο. dgl. F1 dienen, durch die das obere Ende des Beutels an dem Aufhängeteil
B1 gehalten wird. Wird der Beutel auf diese Weise für immer geschlossen, anstatt
entleert und wieder gebraucht zu werden, dann wird er zweckmäßig verbrannt oder auf
andere Weise vernichtet, sobald er so viel Staub enthält, wie er aufnehmen kann.
Ein weiteres Mittel zum Verschließen des
ίο oberen Staubbeutelendes ist in Abb. 9 dargestellt,
indem ein U-förmiger Streifen G aus beliebigem Stoff um das Ende herumgelegt
ist, das zusammengefaltet ist vor dem Einführen des Beutels in eine Klammer E oder
vor dem Anbringen von Nieten o. dgl. im Streifen G. Eine weitere Ausführungsform ist
in Abb. 10 gezeigt. Hier ist ein Streifen aus Pappe o. dgl. G1 auf eine Seite des Beutels
gelegt, so daß, wenn die oberen Kanten des Beutels übergefaltet werden, der Beutel nur
parallel zur Längsrichtung der Klammer herausgeschoben werden kann.
LIm den Beutel weiter zu verstärken, damit er die flache zusammengefaltete Gestalt
nach Abb. 1 annehmen kann, wenn er nicht gebraucht wird, wird der Bogen, aus dem der
Beutel gebildet wird, mit parallelen Längskniffen C2 versehen. Hierdurch wird die
Bildung von Falten 'ermöglicht, die ein Zusammenlegen des Beuteis quer zur Längsrichtung
ermöglichen, wie es aus Abb. 12 hervorgeht. Hierdurch wird das Aufbewahren, der
Verkauf und die Beförderung der Staubbeutel erleichtert. Vorzugsweise ist der Bogen,
aus dem der Beutel gebildet wird, rechteckig. Nachdem er in der beschriebenen Weise gefaltet ist, werden die freien Längskanten
vereinigt, wie es in Abb. 11 bei C:i gezeigt
ist.
Vorzugsweise wird Papier von einer Bahn durch eine ständig betriebene selbsttätige Maschine
hindurchbewegt, in der es geknifft wird, ehe die freien Kanten-zusammengelegt
werden und der so gebildete Beutel von der Bahn abgeschnitten wird. Das eine Ende
des Beutels wird dann zusammengefaßt und vernäht zur Bildung eines Mundstücks gemäß
Abb. 2, wobei das Verschlußstück Ό eingesetzt werden kann. Gewünschtenfalls kann
weiter ein Verstärkungsstreifen um das Mundstück gelegt werden, um eine ringförmige
Manschette zu bilden, wie es in Abb. 2 bei C4 angegeben ist. Hierdurch wird
das Aufblähen des Beutels auf den zylindrischen Teil beschränkt.
Zur Bildung des Mundstücks wird der Beutel nach den gebrochenen Linien H von
Abb. 11 zusammengefaltet, um die in Abb. 13 dargestellte Gestalt anzunehmen. Hier ist
ersichtlich, daß die Kanten benachbarter Falten aneinanderstoßen und einen Halsteil
bilden, in dem drei übereinanderliegende Stofflagen ohne beachtliche Zwischenräume
zwischen den Falten vorhanden sind, durch die mit Staub beladene Luft austreten könnte,
wenn der Hals an dem Auslaß befestigt ist.
Ein anderes Verfahren zum Falten des Beutels ist in Abb. 14 gezeigt, in der an
Stelle der ebenen, balgenartigen Falten der Abb. Il und 12 Kastenfalten P im Papierbogen
/ vorgesehen sind, aus dem der Staubbeutel gemacht wird. Wie vorher werden die Längskanten des Bogens bei J- zusammengelegt,
und zur Bildung des Halses wird eine Falte in der Mitte jeder Kastenfalte längs den Linien /3 angebracht, so daß ein Halsteil
mit drei Stofflagen gemäß Abb. 15 entsteht, bei dem die Kante jeder Kastenfalte an die
Kanten der benachbarten Falte anstößt.
Das Papier oder der andere Werkstoff, aus dem der Staubbeutel hergestellt wird, hat die
Fähigkeit zum Filtern und Trennen in gleichem oder höherem Maße als die bisher verwendeten
Staubbeutel aus gewebten Stoffen. Ein nach der Erfindung hergestellter Staubbeutel
ist in erster Linie zur Zerstörung nach Gebrauch bestimmt, damit das Ausleeren des
Beutels und die Anhäufung von Schmutz im Beutel, in der Maschine oder sonstwo vollkommen
vermieden wird. Es hat sich herausgestellt, daß ein solcher Staubbeutel unter normalen Betriebsbedingungen gut und eine
beträchtliche Zeit lang hält und sich nicht besonders abnutzt, auch seine Filtrierfähigkeit
nicht leidet. Das Falten des Beutels gibt ihm genügend Reißfestigkeit, so daß ein Außenbeutel
oder eine andere Schutzhülle o. dgl. unnötig wird. Die Verstärkung am Halsteil verhindert hier das Aufblähen und ermöglicht
eine luftdichte Verbindung mit dem Auslaß des Staubsaugers.
Claims (1)
- Patentanspruch:Staubbeutel aus Papier oder einem ähnlichen Faserstoff für Staubsauger, dadurch gekennzeichnet, daß der durch Vereinigung zweier gegenüberliegender Kanten eines vorzugsweise rechteckigen Bogens gebildete Schlauch längsgefaltet ist und die durch das Falten gebildeten und übereinanderliegenden Streifen an dem einen Ende des Staubbeutels vereinigt, an dem anderen Ende beim Gebrauch in mehreren Schichten übereinanderliegend um einen Zylinder (D) geringeren Durchmessers herumlegbar sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US347804A US1859861A (en) | 1929-03-18 | 1929-03-18 | Dust separator |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE556310C true DE556310C (de) | 1932-08-09 |
Family
ID=23365336
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH123492D Expired DE556310C (de) | 1929-03-18 | 1929-09-29 | Staubbeutel |
Country Status (6)
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Families Citing this family (10)
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| US4096987A (en) * | 1976-08-30 | 1978-06-27 | The Ritter Company | Reinforced paper bag |
| US4874125A (en) * | 1988-09-12 | 1989-10-17 | Calpac Incorporated | Folding corrugated board carton |
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0
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1929
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Also Published As
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| GB332132A (en) | 1930-07-17 |
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