DE554654C - Gehaeuse fuer Hochfrequenzsender - Google Patents
Gehaeuse fuer HochfrequenzsenderInfo
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- DE554654C DE554654C DEL77309D DEL0077309D DE554654C DE 554654 C DE554654 C DE 554654C DE L77309 D DEL77309 D DE L77309D DE L0077309 D DEL0077309 D DE L0077309D DE 554654 C DE554654 C DE 554654C
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- Germany
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- edges
- housing according
- transmitter
- metal plates
- transmitter housing
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B1/02—Transmitters
- H04B1/03—Constructional details, e.g. casings, housings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Transmitters (AREA)
- Structure Of Receivers (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
11. JULI 1932
11. JULI 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M554654 KLASSE 21a4 GRUPPE
C. Lorenz A.-G. in Berlin-Tempelhof*) Gehäuse für Hochfrequenzsender
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Januar 1931 ab
Bisher ist es üblich gewesen, Hochfrequenzsender unter Verwendung von Gestellen aufzubauen,
die aus Winkelmaterial zusammengesetzt waren. Das fertige Gerüst wurde dann mit entsprechenden
Abdeckplatten versehen, so daß ein geschlossenes Gehäuse entstand. Dieses Herstellungsverfahren ist aber sehr kostspielig,
da das Winkelmaterial auf Gehrung geschnitten und dann verschweißt werden muß bzw. Eckbleche
angebracht werden müssen.
Gemäß der Erfindung wird der Gesamtaufbau des Senders mit Hilfe von Bauelementen bewirkt,
die aus Metallplatten mit nach einer Seite umgebogenen Rändern bestehen. Die Metallplatte mit ihren umgebogenen Enden wird
vorzugsweise als Gußkörper hergestellt. Sollen zwei benachbarte Platten in derselben Ebene
liegen, so werden zwei der umgebogenen Ränder miteinander verbunden. Sollen dagegen
zwei unter einem Winkel stehende benachbarte Platten miteinander vereinigt werden, so wird
hierzu ein Winkelstück verwendet. Es ist auf diese Weise möglich, den gesamten Senderaufbau,
gleichgültig, ob es sich um eine kleinere Anfangsstufe oder eine der größeren Endstufen
handelt, mit denselben Bauelementen zu erstellen.
Der Erfindungsgedanke wird am klarsten an Hand der beiliegenden Abbildungen. In der
Abb. ι ist eine Senderstufe dargestellt. Das Gehäuse besteht gemäß der Erfindung aus
Metallplatten mit Rändern, vorzugsweise aus Guß. Im nachfolgenden soll daher der Einfachheit
halber stets von Gußplatten gesprochen werden. Auf einer Grundplatte 1 ruht zunächst
ein Würfel, dessen Vorderseite aus den Gußplatten 2 und 3 besteht. Der Querschnitt
dieses Würfels ist aus der Abb. 2 ersichtlich. Die Ränder der beiden Gußplatten 2 und 3 sind
an der Stelle 4 miteinander verschraubt. Da es sich hier um Gußstücke handelt, werden Auflageflächen
in bekannter Weise angegossen, die als einziger Teil nachträglich bearbeitet werden.
An der Ecke 5 geschieht die Verbindung der beiden Platten 2 und 6 mit Hilfe eines Winkel-Stückes
7. Der Schenkel des Winkelstückes 7 ist mit der Platte 2 und der andere mit der Platte 6 verschraubt, so daß hier eine gute Eckverbindung
erhalten wird. Es ergibt sich ohne weiteres aus der Abbildung, daß es auf diese Weise möglich ist, ein und dasselbe Gußteil zu
verwenden, gleichgültig davon, ob es sich um Platten handelt, die nebeneinanderstehen und
die unter einem Winkel zueinander angeordnet sind. Durch die weiteren, nicht miteinander
verbundenen umgebogenen Ränder wird außerdem eine gute Standfläche auf dem Boden gebildet
bzw. eine gute Auflagefläche für eine Abdeckplatte.
In der Abb. 1 ist, wie schon angegeben, eine vollständige Senderstufe dargestellt. Auf dem
soeben beschriebenen Würfel, dessen Querschnitt in der Abb. 2 dargestellt ist, liegt eine
Abdeckplatte 8, die so ausgebildet ist, daß sie sich seitlich nicht verschieben kann. Die Einzelheiten
ergeben sich aus der linken oberen Ecke, die aufgebrochen dargestellt ist. Die Abdeckplatte
besitzt einen Rand 9 zur Auflage, dessen
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Carl Vrany in Berlin-Lichterfelde und Heinrich Zodtner in Birkenwerder b. Berlin.
Breite der Breite der an den Gußteilen vorhandenen Ränder entspricht. In der Mitte ist
sie gegenüber dem Rande 9 gewölbt, so daß durch die -Kante 10 eine Verschiebung der
Platte nach den Seiten verhindert wird.
Eine gleiche Platte 11 ist umgekehrt auf die
Platte 8 aufgelegt und dient als Grundplatte für einen zweiten Würfel, der aus denselben
Bauelementen gebildet ist. Hieraus ergibt sich ferner, daß die Grundplatte 1 zweckmäßigerweise
genau so ausgebildet wird wie die Platten 8 und 9, so daß auch hier eine Sicherung gegen
seitliches Verschieben durch eine Auswölbung erzielt wird. Im übrigen ist es natürlich unter
Umständen notwendig, Grundplatte und Seitenwände mieinander zu verschrauben, sofern man
die Teile nicht bloß aufeinanderstellen will.
Der obere Würfel, der die Senderöhre, wie schematisch angedeutet, aufnimmt, ist im einzelnen
genau so ausgebildet wie der untere, nur daß hier eine Anordnung verwendet wird, bei
der zwei Würfel übereinandergesetzt sind und an der Stelle 12 miteinander verschraubt werden,
wie dies in Abb. 2 für nebeneinanderstehende Platten gezeigt wurde. Um ein gefälliges
Aussehen zu erhalten, ist die Abdeckplatte 13 ebenso aufgelegt wie die Abdeckplatte
11, da hier ein seitliches Verschieben nicht zu befürchten ist, weil an dieser Abdeckplatte
keine Teile befestigt werden, sondern dieselbe nur zum Abschluß dient.
Aus der Abb. 1 ist ferner ersichtlich, daß als Bauelement auch solche Gußteile Verwendung
finden können, die Türen enthalten, um die inneren Senderteile zugänglich zu machen. Dies
ist durch die Türen 14 und 15 des unteren Würfels veranschaulicht, der aus den Gußstücken 2
und 3 gebildet ist. Will man einen offenen Aufbau haben, so können die Türen selbstverständlich
fortfallen.
In Abb. 3 ist die Ausbildung einer Ecke, an der zwei senkrecht zueinanderstehende Platten
aneinanderstoßen, vergrößert gezeigt. Um nach außen hin eine Abrundung des gesamten Gehäuses
zu erzielen, wird der Winkelraum des Winkelstückes 7 durch eine Schiene 16, die
rund gebogen ist, abgedeckt. Die Kanten der Schiene 16 greifen um die Kanten der Winkelstücke
7 herum, wobei elastisches Material gewählt wird, damit das Stück 16 einpringen kann.
Die erfindungsgemäße Anordnung kann nicht nur zur Erstellung des eigentlichen Sendergestelles
dienen, sondern auch für andere Apparate. In der Abb. 4 ist schematisch die Seitenansicht
eines Bedienungspultes für einen Sender dargestellt, dessen unterer Teil und die
Grundplatte bzw. Abdeckplatte in gleicher Weise ausgebildet sind wie beim Sender selbst.
Es ergibt sich schon hieraus, daß der erfindungsgemäße Aufbau nicht nur bei Hochfrequenz- 60
sendern, sondern auch bei anderen elektrischen Apparaten Verwendung finden kann. Auch
ist es selbstverständlich möglich, als Gußmaterial solches Material zu wählen, das bei
der Kapselung von Hochfrequenzkreisen keine 65 magnetische Beeinflussung hervorruft bzw. an
anderen Stellen solches, das magnetisch abschirmt.
Claims (7)
1. Gehäuse für Hochfrequenzsender, dadurch gekennzeichnet, daß zum Aufbau als
Bauelemente dienende Metallplatten mit nach einer Seite umgebogenen Rändern verwendet werden, welche letztere als Verbindungsflächen
benutzt werden, wenn benachbarte Platten in einer Ebene aneinanderstoßen oder unter Verwendung eines Winkelstückes
miteinander verbunden werden können, wenn benachbarte Platten im Winkel zueinander stehen.
2. Sendergehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht zur
Verbindung der Platten untereinander dienenden Ränder zur Befestigung der zusammengebauten
Teile auf der Grundplatte oder als Auflagefläche für eine Abdeckplatte dienen.
3. Sendergehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Winkelstück
durch eine vorzugsweise runde, um die Kanten des Winkelstückes herumspringende Schiene abgedeckt ist.
4. Sendergehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bauelemente
gegossen sind.
5. Sendergehäuse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckbzw.
Grundplatte aus einem Gußkörper besteht, dessen Mittelteil in einer anderen Ebene liegt wie die Ränder, deren Breite
gleich der Breite der Ränder der Metallplatten ist.
6. Sendergehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallplatten
Öffnungen besitzen.
7. Sendergehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei übereinanderstehende,
durch MetaUplatten gebildete Gehäuse dadurch miteinander vereinigt sind, daß zwei in gleicher Weise ausgebildete
Platten vorhanden sind, von denen die eine als Deckplatte für das untere Gehäuse
und die andere in umgekehrter Lage auf ihr liegende als Grundplatte für das obere
Gehäuse dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL77309D DE554654C (de) | 1931-01-21 | 1931-01-21 | Gehaeuse fuer Hochfrequenzsender |
| DEL80757D DE591591C (de) | 1931-01-21 | 1932-03-13 | Gehaeuse fuer Hochfrequenzsender |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL77309D DE554654C (de) | 1931-01-21 | 1931-01-21 | Gehaeuse fuer Hochfrequenzsender |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE554654C true DE554654C (de) | 1932-07-11 |
Family
ID=7284176
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL77309D Expired DE554654C (de) | 1931-01-21 | 1931-01-21 | Gehaeuse fuer Hochfrequenzsender |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE554654C (de) |
-
1931
- 1931-01-21 DE DEL77309D patent/DE554654C/de not_active Expired
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