DE554649C - Kompressor fuer Kaeltemaschinen - Google Patents

Kompressor fuer Kaeltemaschinen

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DE554649C
DE554649C DEW85152D DEW0085152D DE554649C DE 554649 C DE554649 C DE 554649C DE W85152 D DEW85152 D DE W85152D DE W0085152 D DEW0085152 D DE W0085152D DE 554649 C DE554649 C DE 554649C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B31/00Compressor arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

  • Kompressor für Kältemaschinen Die Erfindung betrifft einen Kompressor für geschlossene Kältemaschinen, bei dem die Kolben ortsfest stehen und die Zylinder bewegt werden. Kompressoren dieser Art sind bereits bekannt, auch hat man schon vorgeschlagen, nachgiebige Förderleitungen bei Kompressoren und namentlich Kreiselpumpen zu benutzen, um Stopfbüchsen zu vermeiden.
  • Die Neuerung besteht demgegenüber darin, daß die Kolben ortsfest auf einem Ständer in beweglicher Verbindung angeordnet sind und der senkrechte Teil des T-förmigen Zylindergebildes mittels eines Balges schwenkbar befestigt ist, während der waagerechte Zylinderteil durch ein Exzenter o. dgl. mit einem im wesentlichen axial zur Kolbenachse liegenden Gestänge angetrieben wird, das zweckmäßig eine Gabel bildet, deren Arme an Zapfen des waagerechten Zylinderteils angreifen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht den neuen Kompressor, der durch Gedrungenheit ausgezeichnet und daher besonders vorteilhaft für Haushaltungsmaschinen verwendbar ist, in einem Ausführungsbeispiele, und zwar sind Abb. i ein Grundriß des Kompressors in natürlicher Größe, der seine gedrungene Bauart deutlich erkennen läßt, Abb.2 ein Längsschnitt des Kompressors, Abb.3 eine teilweise geschnittene Vorderansicht dazu und Abb. ¢ eine schematische Darstellung des Kompressors im Zusammenbau mit einer typischen Eismaschine.
  • In der dargestellten Ausführungsform besteht das Gehäuse i mit dem Ständer 2 aus einem Stück, und auf dem Ständer ist ein doppeltwirkender, ortsfester Kolben 3 mit einem Kreuzzapfenblock 4 angeordnet. Das Kältemittel tritt durch eine Bohrung 5 des Ständers 2 und Gehäuses i ein, die unterhalb des Zapfenblocks 4 ausmündet. Außer der erzielten Gedrungenheit des Apparats wird dadurch erreicht, daß in dieser Leitung Gase und verfangenes Öl direkt dem Zapfenblock 4 wieder zugeführt werden und damit eine überreiche Menge Schmieröl dieser beweglichen Stelle zugeleitet wird.
  • Wie die Abb. i und 3 zeigen, besteht der bewegliche Zylinder aus einem waagerechten Langrohr 8, einem mit diesem aus einem Stück bestehenden senkrechten Ouerrohr 9 und zwei kurbelartigen Winkelarmen io mit Zapfen il, die in mit dem Gehäuse aus einem Stück bestehenden Lagerbüchsen 12 ruhen.
  • Der Antrieb dieses T-förmigen Zylindergebildes erfolgt von einer beliebigen Kraftquelle aus durch Vermittlung eines Exzenters 13, das durch eine an die Zapfen 15 angreifende Gabel 14 zwangsbeweglich mit dem Zylinderrohr 8 verbunden ist. Der Kompressor gehört zu dem mit hoher Geschwindigkeit arbeitenden Typ, so daß der Bewegungsausschlag des Zylinders gegenüber den feststehenden Kolben nur klein ist.
  • Unter dem senkrechten Zylinderteil g ist ein metallenes Blasebalggebilde 16 angeordnet, das oben am unteren Ende des Zylinderteils g bei 17 angelötet, andererseits mit einem am Fuße des Ständers 2 fest angebolzten Flanschring 18 verlötet oder verschweißt und zweckmäßig zentral zur Achse .der Zapfen ii, jedoch nicht notwendigerweise so eingeordnet ist. Die Länge dieses Blasebalges i6, die Lage der Zapfen ii und die Bauform des Zylinders sind so bemessen und gehalten, daß nach dem Zusammenbau der Teile, wie Abb. 3 zeigt, ein schwacher Druck im Kompressionssinne auf den Blasebalg lastet. Dadurch erfolgen dessen Schwingungen oder Bewegungen mit größerer Leichtigkeit, d. h. durch die Kompression von beiden Enden her erhalten die Blasebalgschöpfer offenbar eine dahingehende eigentümliche Federung. Sie beschreiben nur einen sehr kleinen Bewegungsbogen und bleiben daher sehr lange leistungsfähig. Ventile beliebiger Bauart können an den Zylindern zum Einführen und Fortleiten des Kältemittels verwendet werden. In der Abb-. 2 ist eine solche Ventilanordnung zum Durchleiten des Kältemittels durch die' Kolben und die Zylinderköpfe dargestellt. Wie schon erwähnt, wird das gasförmige Kältemittel durch die Bohrung 5 und die Ständerbohrung eingesaugt, während das durch den Preßdruck verdichtete Kühlmittel an beiden Zylinderenden in Rohrleitungen ig austritt und durch eine Rohrschlange 2o und einen Kopf 21 in der Gehäusewandung abgeleitet wird. Für den Sachverständigen ist es ersichtlich, daß nachgiebige Rohrleitungen verschiedener Bauart zum Fortleiten der verdichteten Gase aus den hin und her gehenden Zylindern Anwendung finden können.
  • Durch die umgekehrte Bewegung zwischen Zylinder und Kolben wird nicht nur der hauptsächlichste Übelstand der bisherigen geschlossenen Kompressoren beseitigt, sondern auch zugleich damit ein äußerst gedrungener Bau, ein leicht zu einer leistungskräftigen Apparatur oder Einheit zusammensetzbarer Typ geschaffen. Dabei übertragen die Belastungen oder Drücke auf die Kolben keine Druckbeanspruchungen auf die Lagerzapfen, die hier vielmehr lediglich Gelenkzapfen oder Lagerungen für die Zylinder bilden, daher kaum einen besonderen Druck erfahren und einen ruhigen, ununterbrochenen Arbeitsgang von überaus großer Lebensdauer verbürgen.
  • Der ungemein kräftige und schwere Ständer unter den ebenfalls starken Kolben ermöglicht seine Verwendung als Leitung für die Kältemittelzufuhr und damit zur zwangsläufigen Schmierung der Zapfenblockverbindung mit den Kolben. Kein Seitendruck der Kolben auf die Innenwandung der Zylinder tritt hier auf, und im beweglichen Teile des Kompressors liegt eine geringere Gewichtsmasse als bei den bisherigen Kompressoren dieser Art, Wo die Kolben durch Arme, Gestänge ö. dgl. gesteuert werden, die von sehr schwerer und starrer Bauart sein müssen. Die Windungen oder Schöpfer des Blasebalges liegen so dicht beieinander, daß, wenn sie Innendruck erhalten, doch keine Ausweitung erfolgt, da jede Windung der anderen entgegenwirkt oder sie versteift.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kompressor für Kältemaschinen mit ortsfest angeordnetem Kolben im beweglichen Zylinder, dadurch gekennzeichnet, daß der senkrechte Teil (g) des T-förmigen Zylinders mittels eines Balges (16) schwenkbar befestigt ist, während der waagerechte Zylinderteil (8) durch ein Exzenter o. dgl. mit einem im wesentlichen axial zur Kolbenachse liegenden Gestänge angetrieben wird.
  2. 2. Kompressor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge eine Gabel (14) bildet, deren Arme an Zapfen (15) des waagerechten Zylinderteils (8) angreifen.
  3. 3. Kompressor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des waagerechten Zylinderteils (8) durch eine nachgiebige Rohrschlange (2o) mit dem Austrittskopf (21) für das verdichtete Kältemittel so verbunden sind, daß sich das Schlangenrohr in Richtung seiner Achse und nicht quer zur Achse bewegt. q..
  4. Kompressor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der den Kolben tragende Ständer (2) mit einem einen Behälter bildenden Gehäuse (i) aus einem Stück besteht, in dem eine reiche Menge Schmieröl Aufnahme findet.
  5. 5. Kompressor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das arbeitende Zylindergebilde auf einem Ständer (2) mit beweglicher Verbindung angeordnet ist.
DEW85152D 1930-02-24 1931-02-24 Kompressor fuer Kaeltemaschinen Expired DE554649C (de)

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