DE62336C - Kraftmaschine mit kreisendem Kolben und federndem Kurbelarm - Google Patents
Kraftmaschine mit kreisendem Kolben und federndem KurbelarmInfo
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- DE62336C DE62336C DENDAT62336D DE62336DA DE62336C DE 62336 C DE62336 C DE 62336C DE NDAT62336 D DENDAT62336 D DE NDAT62336D DE 62336D A DE62336D A DE 62336DA DE 62336 C DE62336 C DE 62336C
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- piston
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01C—ROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
- F01C1/00—Rotary-piston machines or engines
- F01C1/02—Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents
- F01C1/04—Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents of internal-axis type
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. November 1890 ab.
Die kreisende Maschine, auf welche sich die vorliegenden Neuerungen beziehen, wird als
ein aus der oscillirenden Kurbelschleife abgeleitetes Kurbelkapselwerk bezeichnet. Die
Erfindung bezweckt, den zeitweisen schädlichen Verkehr zwischen Eintritts- und Auspuffkanal
vermöge einer einfachen, durch den herumschwingenden Kolben selbst eingerichteten
Steuerung abzuschliefsen, so dafs in Verbindung mit den übrigen die Einstellung, Abdichtung
und Schmierung betreffenden Neuerungen die Maschine als Kraftmaschine tauglich gemacht wird, welche durch Dampf, Druckluft
oder Wasser oder (mit geringen Abänderungen) auch durch die Kraft explodirender Gase betrieben
werden kann.
Auf beiliegender Zeichnung ist :
Fig. ι zum Theil Ansicht, zum Theil Verticalschnitt
durch die Maschine nach der Linie A-B, Fig. 2,
Fig. 2 ein Querschnitt durch die Maschine nach der Linie C-D, Fig. 1,
Fig. 3 Horizontalschnitt bezw. Innenansicht des unteren Theiles der cylindrischen Kapselwandung
mit der schräg angeordneten Durchtrittsöffnung für die mit dem Kolben schwingende
Gegenwand.
In dem äufseren Gehäuse (der Kapsel a) von Hohlcylinderform findet der kreisförmig
anschliefsende Kolben b Spielraum für die ihm eigenthümliche Schwingbewegung. Der
Kolbenkörper b ist nach Art eines starkwandigen Cylinders an beiden Seiten ausgespart,
und die verticale Trenn- oder Tragwand c ist mit Löchern g zur freien Communication
zwischen den beiden Räumen versehen. Die eine Seitenwandung des umschliefsenden Gehäuses α wird durch eine
eingepafste Messingscheibe i gebildet, welche eine hohle cylindrische Nabe i1 hat, die nach
aufsen tritt und als Büchse die Welle ρ aufnimmt, an welche aufsen ein Uebertragungstriebwerk
m anschliefst; innen ist die Welle ρ
mit dem einen Ende einer U-förmigen Kurbel η verbunden, deren anderes Ende einen Kurbelzapfen
h hat, welcher bei der mit Lagerungsbüchse versehenen Mitte der Tragwand c des
Kolbens b als Mitnehmer eingreift. Der Hub bezw. die Kreisbahn der Kurbel η wird dadurch
fein eingestellt, dafs man mittelst einer Schraube χ einen Keil w nach aufsen bewegt,
welcher in den U-förmigen Raum der Kurbel η eingepafst ist, wobei eine genaue Liniendichtung
zwischen der Umfläche des cylindrischen Kolbens b und der cylindrischen Innenfläche des
Gehäuses α zu erzielen ist. Die Nabe i1 der
Scheibe i ist aufsen mit Gewinde versehen, welches in Muttergewinde der Laibung des
hohlen Ansatzes a2 des äufseren Cylinderdeckels
greift; das Ende der Nabe ist bei ο wie eine Schraubenmutter sechskantig ausgebildet
und tritt vor dem Schenkel i l vor, wenn das Gehäuse zusammengebolzt ist. Auf
diese Weise kann die Scheibe i in dem Cylinder - nach Mafsgabe des Verschleifses durch
den umlaufenden Kolben b verstellt und hierdurch auch ein dampfdichter Anschlufs des
Kolbens gesichert werden. Der Verschleifs am Umfang wird, wie erwähnt, durch die Einstellung
der Kurbel η ausgeglichen.
Das die Gegenwand bildende Blatt d ist starr mit dem Kolben b verbunden und hat die-
selbe Breite wie dieser, an den es jedoch, schräg gegen die Achsenrichtung versetzt, in
Uebereinstimmung mit der schrägen Durchtrittsöffnung bei I in der Kapselwandung (Fig. 3)
anschliefst. Die erweiterte Aussparung e bildet den Spielraum für das schwingende untere
Ende des Blattes d, das ein wenig länger als der Hub der Kurbel η ist. Der Vortheil der
Schrägstellung des Blattes d besteht darin, dafs der Umfang des Kolbens b während der ganzen
Umdrehung an der cylindrischen Kapselfläche anliegt und gestützt wird.
In der festen Wand α3 des Gehäuses, und
zwar-in der Mitte, ist das Einlafsrohr 5 angebracht,
durch welches der Dampf, die Druckluft u. s. w. zunächst in das Innere des hohlen Kolbens b gelangt. Den Uebertritt nach
der Druckseile bezw. nach der links (Fig. 1) beim Blatt d gebildeten Kammer vermittelt
eine in derselben Deckelwand a3 herausgearbeitete Nuth k in Form eines (bis an
das Blatt d reichenden) Kreisbogens, dessen Krümmung derjenigen der ringförmigen Dichtungsfläche
des Kolbens b entspricht, während die Lage dieser Nuth k eine derartige ist, dafs
die genannte Kolbendichtungsflä'che dieselbe gerade in der (unteren) Todtpunkt- oder Uebergangstellung
deckt. Auf der anderen Seite des Blattes 0? und durch einen abdichtenden Steg
von dem Kanal k getrennt, ist der Auspuffkanal/ angeordnet, der nahe dem Umfang der
Wand α3 mit dem Stutzen/1 ausmündet.
Auch dieser Auspuffkanal wird zweckmäfsig kreisbogenförmig in Fortsetzung zu dem
Kanal k ausgeschnitten, um bei dem bezeichneten Hubübergang gedeckt zu werden, indem
der flache Rand des Kolbens abschliefsend vorbeitritt. Die Freilegung durch den Kolbenr^and
zur Eröffnung des Dampfauslasses findet statt, sobald die_ Berührungslinie zwischen dem
Kolben b und der Kapsel α die Durchtrittsöffnung e passirt hat, an deren abgerundeten
Rändern, durch den einseitigen Druck unterstützt, die schwingende Gegenwand oder das
Blatt d abgedichtet ist. Insofern der Auspuff in dieser Weise bis zu dem. bezeichneten Zeitpunkt
verzögert wird, kann der Dampf aus dem Raum e nicht abblasen.
Zu derselben Zeit werden auch die Enden der bogenförmigen Kanalnuth k infolge Ueberschiebens
der Kolbendichtungsfläche eröffnet, und zwar gleichzeitig das innen gelegene, den
wirksamen Dampf aufnehmende Ende und das bei der Druckkammerseite ausmündende Ende,
so dafs ein neues Spiel des Kolbens beginnt. Der Zeitpunkt der Absperrung bezw. die Expansion
kann durch die Länge der Bogennuth k bestimmt werden.
Eine durch den Dampfdruck unterstützte Dichtung wird bei der inneren Durchtrittsstelle
der Welle ρ mittelst eines Bundes r erzielt, welcher gegen die Messingscheibe i des Gehäuses
α anliegt.
Der innere Mechanismus wird durch einen Oelkanal t geschmiert, welcher nach aufsen
hin mit einer gewöhnlichen Cylinderschmiervase q in Verbindung steht; der Kanal t geht
durch das Einlafsrohr s und tritt in das Innere des Kolbens b. Auf diese Weise wird das
Innere geschmiert, während OeI bei tiefster Lage des Kolbens b von dem Ende des
Rohres t auch in eine Schale η tropfen kann, die auf dem Lagerhals des Kurbelzapfens h
befestigt ist.
Die Messingbüchse i1· der Welle ρ erhält
OeI aus einem Schmiergefäfs ^ durch einen verticalen Kanal in dem Lagerhals des Gehäuses,
und dieser Kanal mündet in einen Ringkanal der Büchse z1, von welchem aus
radiale Bohrungen nach der Welle ρ führen. Um die Scheibe i mit der Büchse i1 verstellen
zu können, ist der Ringkanal durch Fortschneiden einiger Gewindegänge ausreichend
breit hergestellt.
Claims (2)
1. Eine Kraftmaschine mit kreisendem Kolben, gekennzeichnet durch eine Steuerung, bestehend
aus der nach Krümmung des Kolbenrandes bogenförmig gestalteten Kanalnuth (k) an der ebenen Kapselwand (a3),
welche den Uebertritt aus dem mit der Zuleitung versehenen cylindrischen Hohlraum
des Kolbens (b) nach der Druckseite diesseits des Widerlagsblattes (d) vermittelt,
und ferner aus einem jenseits desselben Blattes sichelförmig ausgeschnittenen Auspuffkanal
ff), so dafs der ringförmige Dichtungsrand des Kolbens (b) beide Kanäle
beim Hubübergang vorübergehend deckt.
2. An der unter 1. gekennzeichneten Kraftmaschine die U-förmig gestaltete Koppel (n)
der an den Kolben angreifenden Kurbel,
' welche mittelst eines durch eine Schraube vermittelten Keilanzuges unter Auseinanderfedern
der beiden Schenkel eine genaue Einstellung in den erforderlichen Kurbelradius ermöglicht, während vermöge der
schrägen oder versetzten Anordnung des Widerlagblattes (d) und der zugehörigen
Durchtrittsöffnung (e) _ die ununterbrochene Anlage des Kolbenumfanges an der Kapselwandung
gesichert ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen. .
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE62336C true DE62336C (de) |
Family
ID=336331
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT62336D Expired - Lifetime DE62336C (de) | Kraftmaschine mit kreisendem Kolben und federndem Kurbelarm |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE62336C (de) |
-
0
- DE DENDAT62336D patent/DE62336C/de not_active Expired - Lifetime
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