DE554587C - Brennstaubfeuerung fuer Lokomotiven - Google Patents

Brennstaubfeuerung fuer Lokomotiven

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DE554587C
DE554587C DEA48047D DEA0048047D DE554587C DE 554587 C DE554587 C DE 554587C DE A48047 D DEA48047 D DE A48047D DE A0048047 D DEA0048047 D DE A0048047D DE 554587 C DE554587 C DE 554587C
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Germany
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dust
fire
fuel
dust firing
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Expired
Application number
DEA48047D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Albert Morgenroth
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C99/00Subject-matter not provided for in other groups of this subclass
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C2700/00Special arrangements for combustion apparatus using fluent fuel
    • F23C2700/06Combustion apparatus using pulverized fuel
    • F23C2700/063Arrangements for igniting, flame-guiding, air supply in

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

  • Brennstaubfeuerung für Lokomotiven Um bei Kohlenstaubfeuerungen den restlosen Ausbrand aller brennbaren Teile zu gewährleisten, muß die Flamme so geführt werden, daß der Verbrennungsvorgang beendet ist, ehe die Flamme mit dein kälteren Kesselteil in innige Berührung kommt, andernfalls werden die noch nicht verbrannten Teile des Brennstoffs als Koks ausgeschieden. Bei ortsfesten Anlagen wird diese Forderung dadurch erfüllt, daß unterhalb der Kessel große und tiefe Feuerräume vorgesehen werden, in denen die Flamme einen langen gewundenen, meist U-förmigen Weg zurücklegen kann. Derartige lange Wege für die Feuergas-2 lassen sich jedoch in Lokomotivfeuerbuchsen nicht vorteilhaft ausbilden, und der Grund für die bisherigen ungünstigen Resultate der Kohlenstaubfeuerung in Lokoinotiven ist darin zu erblicken, daß man die Verhältnisse der ortsfesten Anlagen auf Lokomotiven zu übertragen versuchte, ohne nach neuen Auswegen zu suchen.
  • Man hat zwar b--reits versucht, in der Lokomotiv feuerbuchse eine zusätzlich eingebaute Vorv erbrennungskammer anzuordnen, in welche die Brennstoffstrahlen durch waagerechte Rohre mit einander zugekehrten Austrittsöffnungen in mehreren aufeinandcrprallenden Strahlen zugeführt werden und die Zusatzluft von beiden Seiten dieser Strahlen in die Vorkammer einströmt. Eine solche Anordnung hat indessen bedeut2nde Nachteile, deren wesentlichster darin zu sehen ist, daß die Flamme nach der Zündung des Staubluftgemisches innerhalb dieser als selbständiger Brenner anzusprechenden Verbrennungskammer stichflammenartig in die Feuerbuchse schießt, und zwar gegen die Vorderwand, die naturgemäß diesem Flammenangriff nicht lange standhalten kann. Auch die besondere Vorverbr unu ngskammer unterliegt sehr der, zerstörenden Wirkung der Flamme, so daß die Lebensdauer bei der bekannten Einrichtung nur kurz ist und Betriebsstörungen stets zu erwarten sind.
  • Gemäß der Erfindung wird eine Kohlenstaublokomotivfeuerung vorgeschlagen, bei welcher trotz des kurzen zur Verfügung stehenden Flammenweges eine vollkommene Verbrennung erzielt wird und die schädlichen Wirkungen der üblichen Stichflammen vermieden werden. Zu diesem Zweck wird die Anordnung so, getröffen, daß der Kohlenstaub durch waagerechte Rohre mit einander zugekehrten Austrittsöffnungen in zahlreichen aufeinanderprallenden Strahlen in die freie F3uerbuchse eingeführt wird und daß die Zusatzluft von der Feuerbuchsrohrwand unterhalb der Heizrohre in einem schräg aufwärts gerichteten Strahl einströmt. Dadurch, daß der Kohlenstaub frei in die Feuerbuchse gegeneinander geblasen wird, ergibt sich, ähnlich wie bei Rostfeuerungen, ein breit aufsteigendes Flammenmeer. Durch die weitgehende Aufteilung des Brennstaubluftgemisches durch Zuführung über annähernd die ganze Länge der Feuerbuchse von den Seitenwänden her und durch die von der Feuerbuchsrohrwand an die Prallstelle gebrachte Verbrennungsluft ergibt sich eine intensive Durchmischung von Brennstoff und Luft, so daß nach äußerst rascher Zündung der Brennstoff in der Feuerbuchse vollkommen verbrennt. Infolgedessen ist es möglich, eine beträchtlich vergrößerte Kohlenstaubmenge zu verfeuern sowie ohne b°sondere Einbauten zur Führung der Flamme diese große Kohlenstaubmenge vollkommen zu verbrennen und auf diese Weise die bei Lokomotiven mit ihren beschränkten. Raumverhältnissen gegenüber ortsfesten Anlagen erforderliche außerordentliche Steigerung der Feuerraumbelastung leicht zu erreichen.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt. In die Feuerbuchse h wird das Brennstoffluftgemisch durch waagerechte, mit zahlreichen einander zugekehrten Austrittsöffnungen versehene Düsenrohre i eingeführt. Die aus den Düsenrohren austretenden Brennstaubstrahlen prallen aufeinander, wodurch eine starke Durchwirbelung und schnelle Entzündung des Brennstoffs erzielt wird.
  • Besonders begünstigt wird der Verbrennungsvorgang durch die Luftzuführung von der Feuerbuchsrohrwand her. Zu diesem Zwecke ist an der Aschkastenvorderwand a eine in der Fahrtrichtung offene verstellbare Klappe b vorgesehen, durch welche die Zusatzluft zweckmäßig infolge des Fahrtwindes und des Unterdrucks im Feuerraum in -den Kanal k eintritt, der sich zwischen der Feuerbuchsausmauerung e und der Kesselwand d befindet. Aus dem Luftkanal k tritt dann die Verbrennungsluft unterhalb des Feuerschirmes f durch die Öffnung g quer zur Richtung der Brennstaubstrahlen in einer Zone oberhalb der Düsenrohre in die Feuerbuchse und führt auf diese Weise dem Feuerwirbel den für die Verbrennung erforderlichen Sauerstoff zu. Gleichzeitig wird durch eine derartige Luftzuführung eine ausreichende Kühlung der Feuerbrücke f erreicht, die sonst dem unmittelbaren Angriff der Flammen nicht lange widerstehen könnte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Brennstaubfeuerung für Lokomotiven, dadurch gekennzeichnet, daß der Kohlenstaub durch waagerechte Rohre mit einander zugekehrten Austrittsöffnungen in zahlreichen aufeinanderprall°_nden Strahlen in die freie Feuerbuchse eingeführt wird und daß die Zusatzluft von der Feuerbuchsrohrwand unterhalb der Heizrohre in einem schräg aufwärtsgerichteten Strahl einströmt.
DEA48047D 1926-06-18 1926-06-18 Brennstaubfeuerung fuer Lokomotiven Expired DE554587C (de)

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