DE554169C - Schalter, insbesondere fuer Rundfunkgeraete - Google Patents

Schalter, insbesondere fuer Rundfunkgeraete

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DE554169C
DE554169C DE1930554169D DE554169DD DE554169C DE 554169 C DE554169 C DE 554169C DE 1930554169 D DE1930554169 D DE 1930554169D DE 554169D D DE554169D D DE 554169DD DE 554169 C DE554169 C DE 554169C
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DE
Germany
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contact
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contacts
switch
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DE1930554169D
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VEM Sachsenwerk GmbH
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Sachsenwerk Licht und Kraft AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H15/00Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for actuation in opposite directions, e.g. slide switch
    • H01H15/02Details
    • H01H15/04Stationary parts; Contacts mounted thereon

Landscapes

  • Slide Switches (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Schalter, der insbesondere für Rundfunkgeräte bestimmt ist und ein geradlinig oder nach einer bestimmten Kurve verstellbares Schalt-5 organ und Gleit- bzw. Wälzkontakte besitzt. Der eine der nebeneinander verstellbaren Kontaktsätze liegt dabei auf einer Montageplatte. Bei solchen Schaltern spielt eine maßgebliche Rolle, daß die Kontaktstellen stets von Staub frei gehalten werden und auch eine sich etwa bildende Oxydschicht an den Kontaktstellen wieder zerstört wird. Um eine Ansammlung von Verunreinigungen an der An- bzw. Ablauffläche der auf der Platte liegenden Kontakte zu vermeiden, schließt sich erfindungsgemäß an die Kontakte in der Ausschaltrichtung in der Montageplatte eine Aussparung an. In diese werden die Verunreinigungen beim Schalten hineinbefördert. Der Einfachheit halber wird diese Aussparung zweckmäßig als Durchgangsöfrnung gewählt. Jede Ansammlung von Staub wird damit in ihr vermieden oder auf ein Mindestmaß beschränkt.
Ein weiterer Zweck dieser Aussparung ist, daß die federnden Kontaktbrücken nach dem Ablaufen von den Gegenkontakten nur noch teilweise derart auf der Montageplatte aufliegen, daß ihre zur Kontaktvermittlung dienenden Stellen in den Aussparungen hängen. Würden diese nämlich auf die Montageplatte auflaufen, so würden sie sich in das Isoliermaterial einarbeiten. Der dabei entstehende feine Staub würde eine Verunreinigung der Kontaktflächen begünstigen.
Um eine Säuberung der Kontakte hinsichtlich sich etwa bildender Oxydschichten zu erreichen, arbeitet zweckmäßig ein Korn an dem einen Kontakt mit der Gegenkontaktfläche zusammen. Diese Wirkung kann dadurch noch verbessert werden, daß das Korn an dem einen Kontakt mit den Seitenwänden einer Einkerbung oder den Kanten einer Einfräsung am Gegenkontakt zusammenarbeitet, wobei die Längsrichtung der Einkerbung bzw. Einfräsung mit der Schaltrichtung zusammenfäEt. Für die vollkommene Gestaltung des Reinigungsprozesses muß das Korn in der Ausschaltstellung tiefer liegen als der Anfang der Kontaktbahn am Gegenkontakt, so daß beim Auflaufen des Kornes auf- den Gegenkontakt ein intensives Blankscheuern stattfindet.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Erläuterung eines Ausführungsbeispieles der Erfindung nach den Abbildungen der Zeichnung.
Abb. ι zeigt .die Kontakte einer Trennstelle in ausgeschaltetem Zustande, wobei die Montageplatte nach der Linie 1-1 der Abb. 3 geschnitten ist. Abb. 2 ist ein Schnitt der Abb. 1 nach der Linie 2-2 für die Montageplatte und ein solcher von α nach der Linie 2'-2', wobei O1 bzw. α um den Betrag A nach links
in der Bildebene verschoben ist. Abb. 3 enthält die Draufsicht auf eine Kontaktstelle an der Montageplatte unter Weglassung von a. In den Abbildungen bezeichnet α den als Feder ausgebildeten beweglichen Kontakt mit dem Korn O1. Die Montageplatte b trägt den im oben geschilderten Sinne gefertigten und an ihr befestigten plattenförmigen Gegenkontakt c. Dieser besitzt die Einfräsung C1, welche auch eine solche von b bei O1 bedingt. An c schließt sich die Aussparung O2 in b an. C1 schwebt daher in der Ausschaltstellung nach Abb. 1 frei in der Luft und α legt sich nur mit den Stellen a2 und a3 gegen b. Wird a nach links verschoben, für den Einschaltvorgang, so läuft «x auf C in C1 auf. Hierbei wird U1 an der Auflaufkante von C blank gerieben und evtl. Schmutz beseitigt. Abb. 2 zeigt die relative Lage der Kontakte in der Einschaltstellung.
Die Abb. 4 bis 6 zeigen die praktische Anwendung mehrerer Schaltelemente nach dem Schema der Abb. 1 bis 3 in drei entsprechenden Rissen. Die entsprechenden Teile sind wieder in gleicher Weise bezeichnet. Die Kontaktfedern α sind an dem Schiebern? befestigt, welcher in omegaförmigen, an b befestigten Bügeln £ geführt ist. Der Hebel/ an d dient zur Verstellung von d. Mittels der Bügel g an b wird der Schalter in dem Gerät bzw. Apparat befestigt. Da der Schieber d Endstücke von geringerer Breite besitzt, können die entstehenden Schultern unmittelbar als Anschläge zur Begrenzung der Schaltbewegung benutzt werden, indem sie sich gegen einen der Bügel« legen.

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Schalter, insbesondere für Rundfunkgeräte, mit geradlinig oder nach einer bestimmten Kurve verstellbarem Schaltorgan und Gleit- bzw. Wälzkontakten, von denen der eine der gegeneinander verstellbaren Kontaktsätze auf einer Montageplatte aufliegt, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeden der letztgenannten Kontakte in der Ausschaltrichtung eine Aussparung in der Montageplatte folgt.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen so bemessen sind, daß die federnden Kontaktbrücken nach dem Ablaufen von den Gegenkontakten noch teilweise auf der Platte aufliegen, ihre zur Kontaktvermittlung dienenden Stellen dagegen in den Aussparungen hängen.
3. Schalter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen in der Montageplatte als Durchgangsöffnungen ausgebildet sind.
4. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Kontaktstellen zur gegenseitigen Führung ein Korn an dem einen Kontakt mit den Seitenwänden einer Einkerbung oder den Kanten einer Einfräsung am Gegenkontakt zusammenarbeitet und daß die Längsrichtung der Einkerbung bzw. Einfräsung mit der Schaltrichtung zusammenfäEt.
5. Schalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Korn aus einem Niet o. dgl. besteht.
6. Schalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Korn unmittelbar aus dem Material des Kontaktes herausgedrückt ist.
7. Schalter nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Korn in der Ausschaltstellung tiefer liegt als der Anfang der Kontaktbahn am Gegenkontakt.
8. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Montageplatte montierten Kontakte als U mit Schenkeln geringerer Breite in entsprechende Durchgangsöffnungen der aus Isoliermaterial bestehenden Montageplatte eingeführt sind und der hervorstehende Teil der Schenkel gegen die Platte gebogen ist.
9. Schalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Schenkel so lang bemessen ist, daß nur ein Stück des hervorstehenden Teiles gegen die Montageplatte gebogen und das Ende wieder von der Montageplatte abgebogen ist, um als Lötfahne zu dienen.
10. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Montageplatte fest vereinigte Teil des Kontaktes zur Herstellung der Führung für den Gegenkontakt geschlitzt und der unter dem Schlitz des Kontaktes liegende Teil der Montageplatte ausgefräst ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930554169D 1930-07-05 1930-07-05 Schalter, insbesondere fuer Rundfunkgeraete Expired DE554169C (de)

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DE (1) DE554169C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE744761C (de) * 1940-02-17 1944-01-24 Siemens Ag Umschalter zur stromlosen Einleitung von Schaltvorgaengen, insbesondere von Fahr- und Bremsvorgaengen bei elektrischen Fahrzeugen
DE912352C (de) * 1948-10-02 1954-05-28 Blaupunkt Werke G M B H Zweign Schalteranordnung fuer UEberlagerungsempfangsgeraete

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE744761C (de) * 1940-02-17 1944-01-24 Siemens Ag Umschalter zur stromlosen Einleitung von Schaltvorgaengen, insbesondere von Fahr- und Bremsvorgaengen bei elektrischen Fahrzeugen
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