DE55374C - Luftvertheilungseinrichtung für Doppelrohrregister - Google Patents

Luftvertheilungseinrichtung für Doppelrohrregister

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DE55374C
DE55374C DENDAT55374D DE55374DA DE55374C DE 55374 C DE55374 C DE 55374C DE NDAT55374 D DENDAT55374 D DE NDAT55374D DE 55374D A DE55374D A DE 55374DA DE 55374 C DE55374 C DE 55374C
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air
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DENDAT55374D
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F. JANECK in Berlin, Mariannen Platz 141
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D19/00Details
    • F24D19/06Casings, cover lids or ornamental panels, for radiators

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. August 1890 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung, welche es ermöglicht, ein sogen. Doppelrohrregister einer Centralheizung nach Wahl zu verwenden:
1. zum Heizen eines Raumes;
2. zur Lüftung des Raumes in der Weise, dafs die Innenrohrheizfläche zum Bewegen der Ventilationsluft durch Erwärmung des Abluftkanals und die Aufsenrohrheizfläche zum Vorwärmen der Zuluft dient;
3. zur Luftbewegung des Raumes in der Weise, dafs die Aufsenrohrheizfläche zum Bewegen der Ventilationsluft durch Erwärmung des Abluftkanals und die Innenrohrheizfläche zum Vorwärmen der Zuluft dient;
4. zur Lüftung des Raumes in der Weise, dafs die ganze Heizfläche zum Bewegen der Ventilationsluft durch Erwärmung des Abluftkanals dient und die Zuluft ohne Erwärmung in den Raum einströmt.
Da bei Doppelrohrregistern von der gebräuchlichen Construction die Aufsenrohrheizfläche ungefähr 2J^, die Innenrohrheizfläche Y3 der Gesammtheizfläche .ausmacht, so kann man also mit Hülfe der Einrichtung nach Wahl verwenden:
entweder die ganze Heizfläche zum Heizen,
oder ein Drittel der Heizfläche zum Bewegen der Ventilationsluft und zwei Drittel zum Vorwärmen der Zuluft,
oder zwei Drittel der Heizfläche zum Bewegen der Ventilationsluft und ein Drittel zum Vorwärmen der Zuluft,
oder endlich die ganze Heizfläche zum Bewegen der Ventilationsluft ohne Vorwärmung der Zuluft.
Das Doppelrohrregister wird, wie es durch die vier Figuren der Zeichnung dargestellt ist, vor dem Abluft- und Zuluftkanal angeordnet und so ummantelt, dafs es nach dem Zimmer hin nur unten offen, seitlich und oben dagegen ganz geschlossen ist.
H ist der Heizkörper, M der Mantel, S der durchbrochene Sockel, A der Abluft- und Z der Zuluftkanal. Jede der vier Figuren zeigt einen Längenschnitt'durch die Rohre des Heizkörpers in gleicher Richtung zur Wand, sowie einen Querschnitt durch den Abluftkanal und einen Querschnitt durch den Zuluftkanal. Die Ummantelung ist etwas höher als der Heizkörper, so dafs über letzterem eine die oberen Oeffnungen der Innenrohre aufnehmende Sammelkammer K1 entsteht. Der Abluftkanal führt vom Fufsboden an über Dach und hat am Fufsboden eine unverschliefsbare Oeffnung; der Zuluftkanal ist etwas höher geführt als die Ummantelung und hat dort ebenfalls eine unverschliefsbare Oeffnung.
Es wird also durch den oberen Kasten des Doppelrohrregisters der Innenraum des Mantels in zwei getrennte Kammern zerlegt', in die über dem Kasten befindliche Sämmelkammer K1, welche mit der Innenrohrheizfläche des Doppelrohrregisters communicirt, und in die unter dem Kasten befindliche Kammer K2 , in welcher die Aufsenrohrheizfläche des Doppelrohrregisters angeordnet ist. Die obere dieser beiden Kammern K1 steht durch die Oeffnung A1 mit dem Abluftkanal und durch die Oeffnung Z1 mit dem Zuluftkanal in Verbindung. Die untere Kammer K„ communicirt mit dem Abluftkanal durch zwei Oeffnungen^

Claims (1)

  1. und Aa, mit dem Zuluftkanal ebenfalls durch zwei Oeffnungen Z2 und Z3.
    Die vorgenannten sechs Oeffnungen sind durch sechs Klappen verschliefsbar, und diese Klappen sind mit einer drehbaren Scheibe gekuppelt. Die für diese Einrichtung erforderlichen Mechanismen sind bekannter Construction, nicht Gegenstand des Patentes und in der Zeichnung nicht dargestellt.
    Je nach Stellung der Scheibe ergeben sich alsdann vier verschiedene, den vier Figuren der Zeichnung entsprechende Stellungen der sechs Klappen, und diese Stellungen sind für die Verwendung des Heizkörpers zum Heizen oder zum Ventiliren in der einen oder der anderen Weise mafsgebend.
    Stellung ι. Soll der Heizkörper nur zum Heizen des Zimmers dienen, so werden, wie auf der Zeichnung dargestellt ist, die Klappen Z1 Z2 und As geöffnet und die anderen geschlossen. Es strömt alsdann die Zimmerluft zu den Innenrohren durch den Sockel hindurch ein, erwärmt sich in den Innenrohren und tritt durch K1 Z1 und das obere Ende des Zuluftkanals Z wieder in den Raum ein. Zu den Aufsenrohren strömt die Luft durch den Sockel, die untere Oeffnung und das untere Ende des Abluftkanals A und dann durch die Oeffnung ^43 in die Kammer K2, erwärmt sich hier und strömt alsdann durch Z2 und den oberen Theil des Zuluftkanals wieder in den Raum.
    1 Stellung 2. Soll der Heizkörper zur Lüftung des Raumes in der Weise dienen, dafs die Innenrohrheizfläche, also etwa ein Drittel der Gesammtheizfläche, zum Bewegen der Ventilationsluft durch Erwärmen des Abluftkanals, die Aufsenrohrheizfläche, also etwa zwei Drittel der Gesammtheizfläche, zum Vorwärmen der einströmenden Zuluft verwendet wird, so werden, wie in der Zeichnung dargestellt ist, die Klappen A1 Z2 und Zs geöffnet und die anderen geschlossen. Es strömt alsdann Luft durch den Sockel in die Innenrohre und aus diesen, erwärmt, durch X1 und A1 in den Abluftkanal , diesen erwärmend und eine entsprechende Luftbewegung im Abluft- und Zuluftkanal bewirkend. Von der durch den Zuluftkanal passirenden Luft wird alsdann durch Gleichgewichtsstörung der gröfste Theil seinen Weg durch Zs, die Kammer K2 und Z2 nehmen, um sich alsdann im oberen Ende des Kanals wieder mit dem Rest der Zuluft zu mischen, so dafs also die in der Kammer K2 befindliche Aufsenrohrheizfläche zur Vorwärmung der Zuluft ausgenutzt wird.
    Stellung 3. Soll der Heizkörper zur Lüftung des Raumes in der Weise dienen, dafs die Aufsenrohrheizfläche, also etwa zwei Drittel der Gesammtheizfläche, zum Bewegen der Ventllationsluft durch Erwärmung des Abluftkanals, die Innenrohrheizfläche, also etwa ein Drittel der Gesammtheizfläche, zum Vorwärmen der einströmenden Zuluft verwendet wird, so werden die Klappen Z1 A2 und Aa geöffnet, die anderen geschlossen. Es strömt alsdann Luft durch den Sockel, das untere Ende des Abluftkanals und die Oeffnung As in die Kammer K2 und tritt aus dieser, erwärmt, durch A2 in den Abluftkanal, diesen erwärmend und eine entsprechende Luftbewegung im Abluft- und Zuluftkanal bewirkend. Die durch den Zuluftkanal passirende Luft wird alsdann, ehe sie in den Raum eintritt, durch Mischung mit warmer Zimmerluft, welche ihr durch, den Sockel, die Innenrohre, die Kammer K1 und die Oeffnung L1 zuströmt, vorgewärmt.
    Stellung 4. Wenn der Heizkörper zur Lüftung des Raumes in der Weise dienen soll, dafs sowohl die Aufsenrohrheizfläche als auch die Innenrohrheizfläche zum Bewegen der Ventllationsluft durch Erwärmung des Abluftkanals verwendet wird, die Zuluft aber unerwärmt in den Raum einströmt, so werden die Klappen A1 A2 und As geöffnet, die anderen geschlossen. Es strömt alsdann Luft erstens durch den Sockel in die Innenrohre, aus diesen, erwärmt, durch K1 A1 und zweitens durch den Sockel und den unteren Theil des Abluftkanals, sowie durch A3 in die Kammer K2, aus dieser, erwärmt, durch A2 in den Abluftkanal, diesen erwärmend und eine lebhafte Luftbewegung im Abluft- und Zuluftkanal bewirkend.
    Pate ν τ-An sp rüch:
    An Doppelrohrregistern eine Luftvertheilungsvorrichtung, bestehend aus der durch den Oberkasten des Registers in zwei Kammern getheilten, nach dem zu heizenden Raum hin unten offenen, seitlich und oben aber , ganz geschlossenen Ummantelung M, deren obere Kammer K1 mit dem Abluft- und dem Zuluftkanal durch je eine verschliefsbare Oeffnung (A1 und Z1) und deren untere Kammer K2 mit dem Abluft- und dem Zuluftkanal durch je zwei verschliefsbare Oeffnungen (A2 und ^3, Z2 und Z3) in Verbindung stehen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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